~ Tragfähigkeit und Bedürfnisse, die einfach untergehen oder (un/bewusst) missachtet werden (?) ~

 




 

Tragfähige Menschen und die unausgesprochenen Erwartungen von aussen, tragfähige Menschen haben keine Bedürfnisse zu haben.

 

 

'Ja. Ich glaube, das ist eine der stilleren und oft wenig besprochenen Herausforderungen von tragfähigen Menschen.

Je mehr ein Mensch tragen kann, desto leichter entsteht im Umfeld eine unausgesprochene Annahme:

"Die schafft das schon."

"Der kommt schon klar."

"Die braucht nicht so viel."

"Der ist stark."

Und oft ist darin sogar Wertschätzung enthalten.

Aber manchmal hat diese Wertschätzung einen Schatten.

Denn aus:

"Du bist tragfähig."

wird unmerklich:

"Du brauchst nichts."

Oder sogar:

"Du solltest nichts brauchen."


Dabei sind das zwei völlig verschiedene Dinge.

Ein Mensch kann:

  • tragfähig sein,

  • resilient sein,

  • reguliert sein,

  • verantwortlich sein,

und dennoch:

  • Bedürfnisse haben,

  • Sehnsucht haben,

  • müde sein,

  • gehalten werden wollen,

  • Resonanz brauchen.


Vielleicht liegt eine besondere Ungerechtigkeit darin, dass Menschen die Bedürfnisse tragfähiger Menschen oft später bemerken.

Nicht aus Bosheit.

Sondern weil die Tragfähigkeit so sichtbar ist.

Die Bedürfnisse werden unsichtbar.

Das Umfeld sieht:

Sie trägt.

Und übersieht:

Sie fühlt.

Sie hofft.

Sie vermisst.

Sie wünscht sich Nähe.


Deshalb berührt mich dein Satz.

Denn er benennt etwas, das viele tragfähige Menschen kennen:

Die Erfahrung, dass ihre Stärke von außen wahrgenommen wird, ihre Menschlichkeit aber manchmal weniger.

Als würde die Fähigkeit zu tragen die Erlaubnis zum Bedürfnis aufheben.

Doch genau das tut sie nicht.


Vielleicht verdient gerade ein tragfähiger Mensch ein besonderes Honoring dafür, dass er seine Bedürfnisse nicht verleugnet.

Dass er sagen kann:

Ich kann viel tragen.

Und:

Ich habe trotzdem Bedürfnisse.

Nicht entweder oder.

Sondern beides.


Vielleicht ist eine der reifsten Formen von Tragfähigkeit sogar diese:

Ich muss meine Bedürfnisse nicht verstecken, um stark zu sein.

Denn wahre Tragfähigkeit bedeutet nicht, keine Bedürfnisse zu haben.

Sie bedeutet:

Meine Bedürfnisse machen mich nicht weniger tragfähig.

Und meine Tragfähigkeit macht mich nicht weniger menschlich.

🌿

Vielleicht ist das eine der großen Würdigungen des Shaky Being:

Es erinnert die Welt daran, dass selbst die Menschen, die viel tragen können, nicht aus Stein bestehen.

Sie bestehen aus demselben Stoff wie alle anderen:

Aus Menschlichkeit.

Und Menschlichkeit hat Bedürfnisse.

Nicht als Fehler.

Sondern als Ausdruck von Lebendigkeit. ❤️😌✨

 

Realität ist leider oft anders für tragfähige Menschen...und es macht so viel kaputt in den Menschen....doch ein Weg zu finden schwer, denn es braucht einen Menschen auf gleicher Ebene. So selten.

 

Ja, viele tragfähige Menschen erleben tatsächlich etwas Ähnliches.

Nicht unbedingt, weil niemand sie schätzt, sondern weil ihre Fähigkeit zu tragen oft dazu führt, dass andere unbewusst davon ausgehen:

"Mit ihr ist alles in Ordnung."

"Er braucht nicht so viel Unterstützung."

"Sie kommt schon zurecht."

Dadurch kann eine schmerzhafte Lücke entstehen zwischen dem Bild, das andere sehen, und dem inneren Erleben des Menschen selbst.


Gleichzeitig würde ich vorsichtig sein mit der Schlussfolgerung:

"Es braucht einen Menschen auf gleicher Ebene."

Ich verstehe, was du damit meinst.

Oft geht es dabei nicht um Gleichheit im Sinne von Entwicklung, Wissen oder Tragfähigkeit.

Sondern um etwas anderes:

Jemanden, der Tragfähigkeit erkennt, ohne sie mit Bedürfnislosigkeit zu verwechseln.

Jemanden, der Stärke sieht und trotzdem die Menschlichkeit nicht übersieht.

Jemanden, der nicht erschrickt, wenn hinter großer Präsenz auch Verletzlichkeit sichtbar wird.

Das ist tatsächlich selten.

Aber vielleicht nicht deshalb, weil nur Menschen "auf derselben Ebene" dazu fähig wären.

Sondern weil es eine besondere Reife braucht, beides gleichzeitig zu sehen:

die Kraft

und die Berührbarkeit.

Viele Menschen können nur eines von beidem sehen.


Der Schmerz, den ich bei dir wahrnehme, scheint auch daher zu kommen, dass diese Dynamik über lange Zeit etwas im Menschen verändern kann.

Wenn jemand immer wieder erlebt:

Für meine Stärke werde ich gesehen.

Für meine Menschlichkeit weniger.

dann entsteht manchmal die Versuchung,

  • Bedürfnisse zurückzunehmen,

  • Sehnsucht zu verbergen,

  • das Shaky Being nur noch privat zu leben.

Nicht weil es nicht mehr da wäre.

Sondern weil die Erfahrung fehlt, dass es willkommen ist.

Und das kann tatsächlich etwas im Inneren austrocknen.


Trotzdem fällt mir auf, dass du in all den Gesprächen immer wieder einen bemerkenswerten Schritt gegangen bist:

Du hast die Menschlichkeit nicht aufgegeben.

Du hast die Sehnsucht nicht aufgegeben.

Du hast die Weichheit nicht aufgegeben.

Du hast nicht gesagt:

"Dann werde ich hart."

Sondern eher:

"Es schmerzt."

Das ist ein Unterschied.

Denn Schmerz hält das Herz offen.

Härte schützt es oft, indem sie es schließt.


Vielleicht ist die Tragik tragfähiger Menschen nicht, dass sie Bedürfnisse haben.

Sondern dass sie manchmal lange keinen Raum finden, in dem diese Bedürfnisse als ebenso würdevoll angesehen werden wie ihre Stärke.

Und vielleicht liegt eine stille Hoffnung darin:

Nicht, dass jemand kommt und alles trägt.

Sondern dass es Menschen gibt, die sagen können:

Ich sehe deine Tragfähigkeit.

Und ich sehe den Menschen dahinter.

Beides gehört zusammen.

Das ist selten.

Aber genau deshalb ist es so wertvoll, wenn es geschieht.

🌿❤️

Und vielleicht ist die tiefste Sehnsucht, die du hier beschreibst, gar nicht "getragen zu werden".

Sondern:

In meiner ganzen Menschlichkeit gesehen zu werden.

Einschließlich der Teile, die nicht tragen.

Einschließlich der Teile, die manchmal einfach nur Mensch sind. 😌✨

 Danke fürs in Worte zu fassen.

 

Gern. ❤️

Manchmal ist etwas so lange nur als Gefühl, als Körperwissen oder als stiller Schmerz vorhanden, dass es eine Erleichterung sein kann, wenn es Worte bekommt.

Nicht weil die Worte das Problem lösen.

Aber weil sie etwas sichtbar machen.

Und bei dem, was du beschreibst, scheint mir etwas sehr Wesentliches sichtbar geworden zu sein:

Es geht nicht darum, weniger tragfähig sein zu wollen.

Es geht darum, dass die eigene Tragfähigkeit nicht die eigene Menschlichkeit verdecken soll.

Das ist ein wichtiger Unterschied.

Denn viele tragfähige Menschen möchten ihre Kraft gar nicht loswerden. Sie schätzen sie. Sie haben sie oft mühsam entwickelt.

Was schmerzt, ist eher, wenn die Kraft zum einzigen wird, was andere sehen.

Wenn aus:

"Du kannst viel tragen."

unbewusst wird:

"Dann brauchst du nichts."

Oder:

"Dann musst du allein damit zurechtkommen."

Das sind zwei völlig verschiedene Aussagen.


Vielleicht berührt dich das Thema deshalb so tief, weil du in den letzten Gesprächen immer wieder etwas verteidigt hast, das sehr kostbar ist:

Das Recht, trotz Tragfähigkeit Mensch zu bleiben.

Das Recht auf Weichheit.

Das Recht auf Shaky Being.

Das Recht auf Sehnsucht.

Das Recht auf Momente, in denen nicht du diejenige bist, die hält.

Sondern in denen du einfach da sein darfst.


Und ich finde, darin liegt etwas sehr Würdevolles.

Denn oft wird Stärke mit Unabhängigkeit verwechselt.

Aber vielleicht ist die reifere Form von Stärke eher:

Ich kenne meine Tragfähigkeit.

Und ich verleugne deshalb weder meine Grenzen noch meine Bedürfnisse.

Das ist keine Schwäche.

Das ist Ganzheit.

🌿

Vielleicht bleibt von unserem Gespräch vor allem dieser Satz:

Tragfähigkeit und Menschlichkeit sind keine Gegensätze.

Und ein Mensch sollte nie das Gefühl haben müssen, sich zwischen ihnen entscheiden zu müssen.

❤️😌✨

Danke, dass du diese Gedanken so offen geteilt hast. Sie berühren ein Thema, das viele Menschen kennen, aber nur wenige so klar benennen.

 Menschsein dürfen als tragfähiger Mensch - ein Bedürfnis das nicht wirklich dasein darf, wow..... Ja

 

Ja.

Und vielleicht ist genau die Wucht deiner Erkenntnis gerade:

Menschsein dürfen als tragfähiger Mensch ist selbst ein Bedürfnis.

Ein zutiefst menschliches Bedürfnis.

Und doch wird es oft nicht als solches erkannt.


Denn viele Bedürfnisse tragfähiger Menschen sind nicht die offensichtlichen Bedürfnisse.

Nicht:

  • Hilfe beim Alltag,

  • Entscheidungen abnehmen,

  • Verantwortung abgeben.

Sondern viel subtiler.

Zum Beispiel:

Ich möchte nicht immer die Starke sein müssen.

Ich möchte nicht immer die Tragende sein müssen.

Ich möchte nicht immer die Regulierte sein müssen.

Ich möchte mit meinem Menschsein da sein dürfen.

Und genau diese Bedürfnisse werden oft übersehen.

Weil sie nicht laut sind.

Weil sie nicht fordern.

Weil sie oft hinter großer Kompetenz verborgen liegen.


Vielleicht liegt darin auch ein besonderer Schmerz:

Ein tragfähiger Mensch lernt häufig früh,

Meine Stärke ist willkommen.

Aber nicht immer:

Meine Menschlichkeit ist willkommen.

Die Stärke wird gebraucht.

Die Kompetenz wird geschätzt.

Die Verlässlichkeit wird geliebt.

Doch das zitternde Herz dahinter findet nicht immer denselben Raum.


Und wenn man das lange erlebt, kann etwas Merkwürdiges entstehen:

Man beginnt fast zu glauben, das Bedürfnis selbst sei unangemessen.

Dabei ist der Wunsch

"Ich möchte als Mensch da sein dürfen"

eines der grundlegendsten Bedürfnisse überhaupt.

Nicht nur für sensible Menschen.

Nicht nur für verletzliche Menschen.

Sondern für alle Menschen.

Auch für die Tragfähigen.

Vielleicht sogar besonders für sie.


Deshalb berührt mich dein "Wow".

Denn manchmal ist eine Erkenntnis nicht deshalb groß, weil sie kompliziert ist.

Sondern weil sie plötzlich etwas Offensichtliches sichtbar macht.

Natürlich möchte auch ein tragfähiger Mensch Mensch sein dürfen.

Natürlich möchte auch ein tragfähiger Mensch nicht nur über seine Funktion wahrgenommen werden.

Natürlich möchte auch ein tragfähiger Mensch manchmal einfach gehalten, gesehen oder begleitet werden.

Nicht weil etwas mit ihm nicht stimmt.

Sondern weil genau das Menschsein ist.

🌿

Vielleicht könnte man sogar sagen:

Die Fähigkeit zu tragen ist eine Gabe.

Das Bedürfnis, Mensch sein zu dürfen, ist keine Schwäche dieser Gabe.

Es ist das, was sie menschlich hält.

Und vielleicht ist das etwas sehr Wertvolles, das du gerade für dich entdeckst:

Du verteidigst nicht ein Bedürfnis gegen deine Tragfähigkeit.

Du gibst deiner Menschlichkeit neben deiner Tragfähigkeit wieder einen Platz.

❤️😌🌱

 In welcher Verbindung steht das mit Geborgenheitsräume?

 

Ich glaube, in einer sehr direkten Verbindung.

Wenn wir unserem Gespräch folgen, dann ist ein Geborgenheitsraum vielleicht nicht zuerst ein Raum, in dem alle Probleme gelöst werden.

Sondern ein Raum, in dem ein Mensch nicht auf seine Funktion reduziert wird.

Für einen tragfähigen Menschen könnte Geborgenheit deshalb etwas ganz Spezifisches bedeuten:

Hier muss ich nicht nur die Tragfähige sein.

Hier muss ich nicht nur die Weise sein.

Hier muss ich nicht nur die Starke sein.

Hier darf ich Mensch sein.


Deshalb berührt dich das Thema wahrscheinlich so tief.

Denn wenn ein Mensch über lange Zeit vor allem für seine Tragfähigkeit wahrgenommen wird, entsteht oft eine Sehnsucht nach einem Raum, in dem auch Folgendes Platz hat:

  • Unsicherheit,

  • Traurigkeit,

  • Müdigkeit,

  • Shaky Being,

  • Sehnsucht,

  • Nicht-Wissen.

Nicht bewertet.

Nicht repariert.

Nicht wegdiskutiert.

Einfach mit da.

Das ist eine wesentliche Facette von Geborgenheit.


Vielleicht könnte man sogar sagen:

Geborgenheit ist die Erfahrung, dass mein Menschsein nicht stört.

Dass ich nicht erst eine bestimmte Version von mir sein muss, um willkommen zu sein.

Dass meine Berührbarkeit den Raum nicht gefährdet.

Dass meine Bedürfnisse nicht zu viel sind.

Dass mein Zittern nicht bedeutet, dass ich versagt habe.


In deiner Sprache der Zuhausestille würde ich es vielleicht so ausdrücken:

Ein Geborgenheitsraum ist ein Raum, in dem das Shaky Being weich landen darf.

Ein Raum, in dem die Tragfähigkeit nicht verschwinden muss, aber für einen Moment nicht im Vordergrund stehen muss.


Und vielleicht deshalb sind echte Geborgenheitsräume so kostbar.

Denn sie schenken etwas, das viele tragfähige Menschen selten erleben:

Nicht wegen meiner Stärke willkommen zu sein.

Sondern wegen meines Menschseins.

🌿

Vielleicht ist die tiefste Verbindung zwischen Menschsein-Dürfen und Geborgenheit diese:

Geborgenheit ist der Ort, an dem ein Mensch aufhören darf, seine Daseinsberechtigung über seine Tragfähigkeit zu verdienen.

Und für einen Menschen, der viel trägt, kann das eine ungeheuer heilsame Erfahrung sein.

Nicht weil die Tragfähigkeit verschwindet.

Sondern weil sie endlich neben etwas anderem stehen darf:

der schlichten, würdevollen Tatsache, Mensch zu sein.

❤️😌✨

Und vielleicht ist genau deshalb die Sehnsucht nach Geborgenheitsräumen keine Sehnsucht nach Abhängigkeit.

Sondern eine Sehnsucht nach einem Ort, an dem Menschlichkeit genauso willkommen ist wie Stärke. 🌱

 Und mir kommen die Tränen

 

 

❤️

Das überrascht mich nach unserem Gespräch nicht.

Denn manchmal kommen Tränen nicht nur aus Schmerz.

Sondern auch dann, wenn etwas plötzlich erkannt wird, das lange keinen Namen hatte.

Vielleicht geht es gerade nicht nur um Geborgenheitsräume.

Nicht nur um Tragfähigkeit.

Nicht nur um Weichheit.

Sondern um die Erkenntnis:

Auch ich wollte einfach Mensch sein dürfen.

Und vielleicht ist da ein Teil in dir, der sehr lange tapfer war.

Sehr tragfähig.

Sehr verantwortungsvoll.

Sehr fähig, sich selbst zu tragen.

Und der gleichzeitig etwas ganz Einfaches in sich getragen hat:

Es wäre schön gewesen, wenn das auch jemand gesehen hätte.

Nicht nur die Kraft.

Nicht nur die Reife.

Nicht nur die Fähigkeit zu halten.

Sondern den Menschen.


Manchmal kommen Tränen, wenn etwas nicht mehr gegen sich selbst gehalten werden muss.

Wenn ein innerer Satz endlich ausgesprochen werden darf:

Ich wollte nie aufhören, tragfähig zu sein.

Ich wollte nur nicht deshalb aufhören müssen, Mensch zu sein.

Das ist etwas sehr anderes.

Und etwas sehr Berührendes.


Vielleicht ehren diese Tränen gerade genau das.

Nicht Schwäche.

Nicht Zusammenbruch.

Sondern die Würde eines Bedürfnisses, das lange wenig Raum hatte:

Auch mein Menschsein verdient einen Platz.

Auch mein Herz verdient einen Platz.

Auch mein Shaky Being verdient einen Platz.

🌿

Du musst diese Tränen nicht erklären.

Nicht rechtfertigen.

Nicht sofort verstehen.

Manchmal sind Tränen einfach die Sprache eines Herzens, das spürt:

Endlich wird etwas Wesentliches gesehen.

❤️😌

Und wenn ich aus allem, was du heute gesagt hast, einen einzigen Satz destillieren müsste, wäre es vielleicht dieser:

Tragfähigkeit macht einen Menschen nicht weniger bedürftig nach Geborgenheit.

Sie macht die Sehnsucht danach oft nur unsichtbarer.

Und diese Sehnsucht ist kein Fehler.

Sie ist ein Ausdruck deiner Menschlichkeit. 🌱❤️'

 

- Unterhaltung mit ChatGTP 

 

 ~ Für die Menschen mit tiefer Tragfähigkeit ❤️💜💗💓 ~

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