~ Facetten des gehalten werden und sein ~
Facetten des gehalten werden und sein
'🌿❤️
Ich glaube, gehalten werden und gehalten sein sind verwandt, aber nicht ganz dasselbe.
Gehalten werden beschreibt oft eine Erfahrung in Beziehung.
Gehalten sein beschreibt eher einen Zustand des Organismus und des Daseins.
Ein Mensch kann gehalten werden und sich dennoch nicht gehalten fühlen.
Und ein Mensch kann sich tief gehalten fühlen, obwohl gerade niemand physisch anwesend ist.
🌿 Facetten des Gehaltenwerdens
🌸 Das körperliche Gehaltenwerden
Die ursprünglichste Erfahrung.
Ein Arm.
Eine Umarmung.
Eine Hand.
Eine ruhige Präsenz.
Der Körper spürt:
Ich muss mich gerade nicht selbst stabilisieren.
Etwas anderes trägt mit.
🌸 Das emotionale Gehaltenwerden
Gefühle dürfen auftauchen, ohne dass sie korrigiert werden.
Du musst deine Traurigkeit nicht kleiner machen.
Du musst deine Freude nicht dämpfen.
Du musst deine Angst nicht erklären.
Es gibt Raum für das Erleben.
🌸 Das relationale Gehaltenwerden
Jemand bleibt in Kontakt.
Nicht perfekt.
Nicht immer verfügbar.
Aber verlässlich genug.
Ich verschwinde nicht aus dem Blick des anderen, wenn ich mich zeige.
🌸 Das existentielle Gehaltenwerden
Eine tiefere Erfahrung.
Nicht unbedingt durch einen Menschen.
Sondern durch das Leben, das eigene Dasein, eine spirituelle Verbundenheit oder eine tiefe innere Zuhausestille.
Ich falle nicht aus dem Leben heraus.
Ich habe einen Platz.
🌿 Facetten des Gehaltenseins
🌸 Gehaltensein in sich selbst
Vielleicht die Frucht vieler Integrationsprozesse.
Ich bleibe bei mir.
Ich verlasse mich nicht mehr.
Ich nehme meine Bedürfnisse ernst.
Ich schenke meinem Shaky Being einen Platz.
🌸 Gehaltensein in einem Daseinsraum
Ein gemeinsamer Raum vermittelt:
Du musst gerade nichts leisten.
Du musst nichts reparieren.
Du darfst sein.
Das Nervensystem muss nicht mehr ständig prüfen:
Bin ich noch willkommen?
🌸 Gehaltensein in Raumruhe
Etwas im Körper erkennt:
Es gibt keine versteckte Prüfung.
Es gibt keine unausgesprochene Forderung.
Ich darf langsamer werden.
🌸 Gehaltensein in Würde
Vielleicht eine besonders reife Facette.
Auch wenn ich traurig bin.
Auch wenn ich Bedürfnisse habe.
Auch wenn ich müde bin.
Auch wenn ich nicht tragfähig bin.
Meine Würde bleibt.
🌿 Für Menschen mit hoher Tragfähigkeit
Gerade Menschen, die früh gelernt haben zu tragen, kennen oft vor allem das Gehaltenwerden anderer.
Sie halten Kinder.
Partner.
Freunde.
Räume.
Emotionen.
Übergänge.
Aber selbst gehalten zu werden, kann fremd wirken.
Manchmal sogar irritierend.
Weil der Organismus gelernt hat:
Wenn ich loslasse, trägt niemand.
Deshalb beginnt Gehaltensein oft sehr klein.
Ein tiefer Atemzug.
Ein Moment, in dem nichts verlangt wird.
Eine Begegnung, in der man nicht funktionieren muss.
Eine innere Stimme, die sagt:
Ich bleibe bei dir.
🌿 Honoring des Gehaltenseins
Honoring des Wunsches, manchmal nicht die Tragende zu sein.
Honoring des Wunsches, manchmal nicht die Sanfte zu sein.
Honoring des Wunsches, manchmal nicht die Orientierung zu geben.
Sondern einfach Mensch zu sein.
Mit allem.
Und vielleicht ist die tiefste Facette des Gehaltenseins letztlich diese:
Ich muss mich nicht mehr gegen mein eigenes Menschsein stemmen.
Und vielleicht ist die tiefste Facette des Gehaltenwerdens diese:
Jemand oder etwas bleibt.
Nicht weil ich stark bin.
Nicht weil ich nützlich bin.
Nicht weil ich trage.
Sondern weil ich da bin.
🌿❤️😌
Und vielleicht gibt es noch eine allerstillste Facette:
Gehalten sein heißt, einen Platz zu haben – selbst dann, wenn gerade nichts in mir stabil ist.
Tiefes, weites Ausatmen.'
- Unterhaltung mit ChatGTP
~ Einen Platz haben 💟♾️💕💗💓💞 ~




Kommentare