Friday, August 17, 2018

Tief dankbar :)


Halbtrocken, Farbpower.

Innerlich erfüllt müde :)

Tief dankbar für diese Woche.




Schoener Abend, morgen trockene Version :)




Powerful....

'Liebe Männer, …
Ich danke euch dafür,
dass ihr mir Liebe geschenkt habt,
denn so habe ich mein Herz geöffnet.
Und ich vergebe mir,
dass ich euch gebraucht habe,
um meine Weiblichkeit spüren zu können.
Ich vergebe mir,
dass ich euch kleingemacht habe,
um mich als Frau größer zu fühlen.
Ich vergebe mir,
dass ich mir Hingabe versagt habe,
um die Kontrolle nicht zu verlieren.
Ich vergebe mir,
dass ihr mir die Liebe geben solltet,
die ich mir selbst nicht schenken konnte.
Ich vergebe mir,
dass ich mein Herz verschlossen habe
aus Angst vor Verletzlichkeit.
Ich vergebe mir,
dass ich mich in euch verloren habe,
als ich auf der Suche war nach mir.
Ich vergebe mir,
dass ich euch manipulieren wollte,
um meine Schwäche nicht zeigen zu müssen.
Ich vergebe mir,
dass ich euch verändern wollte,
um von mir selber abzulenken.
Ich vergebe mir,
dass ich hart war,
wenn ich eigentlich viel lieber weich sein wollte.
Ich vergebe mir,
dass ich mir „eure Hosen angezogen habe“,
um zu beweisen, dass ich der bessere Mann bin.
Ich vergebe mir,
dass ich in euch nach all dem gesucht habe,
was ich in mir nicht finden konnte.
Ich vergebe mir,
dass ich mich stark gemacht und über euch erhoben habe,
obwohl ich mich danach gesehnt habe, mich anzulehnen.
Ich vergebe mir,
dass ich eure Stärken
mit Schwäche verwechselt habe.
Ich vergebe mir,
dass ich einen männlichen Weg gegangen bin
und euch der Möglichkeit beraubt habe,
wirklich Mann zu sein.
Ich vergebe mir,
dass ich mich geweigert habe, meine weibliche Rolle auszufüllen
und an eurer Seite Frau zu sein.
Ich vergebe mir,
dass ich mich nicht wirklich einlassen konnte
auf euch als Mann.
Liebe Männer,
ich habe mich neu entschieden,
mein Leben als Frau zu leben,
in meiner ganzen Weiblichkeit,
als Gegenstück und Ergänzung
zu euch als Mann.
Heute verneige ich mich vor euch,
vor jedem Einzelnen von euch,
vor eurer Männlichkeit,
eurer Kraft,
eurer Ausstrahlung,
eurer Art zu leben,
vor eurem Sein.
Ihr seid wunderbar.
Und ich danke euch.
Lasst uns gemeinsam die sein,
die wir wirklich sind.'

- Eileen Degen
  
'Liebe bedeutet, einen anderen als das zu sehen, was er ist, auch wenn er sich nicht so verhält. Das ist es, was Gott mit uns macht.'

- Neale Donal Walsh 

Forsetzung...

Während der Schöpfer und die Schöpferin pausieren, sind die anderen noch am laufen. 

Der Abstand zwischen den Paaren wird immer größer, doch keinen stört es. 
Es entwickelt sich alles ganz natürlich.

Abstand, Nähe, Impulse, eigenzentrierter Raum um entfalten zu lassen.

Die Piratin hat einen Impuls den sie gern mit dem Fährtenleser teilen möchte, doch sie findet nicht die Worte, es ringt innerlich in ihr, eine innere Anspannung ist da und sie weiss nicht woher sie kommt.

Der Fährtenleser spürt ihre innere Anspannung und greift intuitiv ihre Hand. Sie bleibt verdutzt stehen und dreht sich zu ihm.

'Du hast gespürt, dass was ist oder?', fragt sie den Fährtenleser. 
Der nickt still und lächelt mit einer warmen Offenheit.

Und dann fliesst es auf einmal aus der Piratin heraus:' Danke lieber Fährtenleser, dass du mir den Raum gibst zum wachsen und dass du immer wieder in die Kommunikation kommst, so offen bist und einfach authentisch bist. Es eröffnet einen ganz neuen Raum zu sein.'

'Sehr gern, es beruht ja auf Gegenseitigkeit, ich durfte auch schon sehr viel für mich Lernen und Erfahren im Zusammensein', schildert der Fährtenleser seine Erfahrung.

' Hm, wenn ich meinem tiefem Verstehen einfach folge, ohne Angst etwas zu verlieren oder zu erwarten, dann ist das wirklich freies Wachstum, oder?', grübelt die Piratin laut.

' Das könnte man so sagen. Denn nur wenn du keine Erwartungen an den anderen hast, bist du offen wirklich wahrzunehmen, zu sehen, es ist dann nicht verfärbt oder verzerrt. Doch es braucht dein inneres zentriert sein. Nur dann bist du selbst innerlich frei', teilt der Fährtenleser seine eigenen Erfahrungen.

'Doch warum ist das mit manchen so frei und einfach und mit anderen so blockierend?', hakt die Piratin nach.

' Je offener du selbst bist, je offener werden die Räume sein, die du mit anderen erschaffen kannst, je mehr Freude du an solche Räume hast, je mehr schenkt dir das Leben diese. Es sind teils auch Reibungsräume, denn manchmal ist Wachstum verbunden mit Blockaden lösen, und das geht nur durch klare Spiegelung und Reibung. Denn dann nimmt derjenige wahr, da piekst was gewaltig und es fühlt sich nicht gut an, jetzt besteht jedoch die Chance genauer hinzusehen und zu wählen, was gelebt werden will - offenes sehen und annehmen und dann wandeln oder verdrängen und deckeln. Beides hat sein Gutes, doch auf lange Sicht und für die Wachstumsaussicht im Leben ist die erste Variante die Herausfordernste jedoch die Erfüllenste', antwortet der Fährtenlesern.

'Ja, das ist stimmig, denn wenn ich in meiner Mitte bin, bei mir bin, mich so annehme wie ich bin, dann gibt das anderen ein klares Feedback und fordert sie spielerisch auf, auch ihr wahres Wesen zu zeigen. Es macht verletzlich ja, doch auch wunderschön lebendig und wenn man das Glück hat auf andere menschliche Wesen zu treffen die tief Verstehen, dann können Wunder geschehen. Auch wenn sie nicht gleich wahrgenommen werden, doch es zeigt sich mit der Zeit, es wird anders auf Dinge geanwortet, das Reagieren wird weniger, man wird mutiger, vertraut seinen Impulsen immer tiefer und springt ins Ungewisse wenn es Zeit dazu ist. Meister des wahren Seins kann das genannt werden. Und es gehört diese präsente Nähe ohne Angst dazu, genauso wie das wieder Raum geben, für sich und den anderen. Denn so bewegende Momente voller Energie pushen einem aus der Mitte, auch wenn es nur etwas ist, es hat seinen Grund, um neues zu integrieren, neues in sich zu entdecken, zu sehen. Hat jeder seinen Raum und kann jeder seinen Raum leben, wie er es braucht, ohne das Angst da ist etwas zu verlieren, dann wird das Leben überraschen mit einer Kraft die erstaunt. Doch um das zu erleben braucht es eine klare bewusste Wahl: für sich selbst und sich selbst anzunehmen, wie man ist, mit seinen Stärken und Schwächen', die Worte kommen aus der Piratin einfach so, ein sanftes Fliessen. 

'Oh, wow!', seufzt die Piratin als sie selbst versteht, was gerade aus ihr herausgeflossen ist. 

Der Fährtenleser lacht frei, weit und sagt dann:' Dein Gesicht eben war für die Götter! Dieser Ausdruck spricht für sich, dieses über sich selbst erstaunt sein. Danke liebe Piratin für diesen Moment, es sind die Goldstücke im Leben. Dieser Tiefgang, den manche Menschen brauchen um erfüllt zu leben. Ich gehöre definitiv dazu und es macht mich unendlich dankbar, das Geschenk unserer Begegnung immer wieder erleben zu dürfen.'

Dann macht er ihr ein Petzauge und dann zieht er sie an der Hand weiter ohne sich umzudrehen.

Die Forscherin und der gute Freund sind schon lange ausser Sichtweite, doch sie werden sich alle wieder an irgendeinem Punkt finden.

Fortsetzung folgt....

Thursday, August 16, 2018

Brücken sein....


Fortsetzung...

 Der Schöpfer und die Schöpferin laufen schon eine zeitlang, die selbe Richtung wie die anderen, nur ein ganzes Stück weiter hinten und etwas versetzt. 
Es wird steiniger beim Abstieg des Berges und es braucht aufmerksame Achtsamkeit.
Der Pfad wird immer schmäler und schlängelt sich zwischen immer größer werdenden Felsbrocken, die Sicht ist teils nur ein paar Meter, da sich der Weg schlängelt.

Sie reden kein Wort, doch die Verbindung steht. 

Als sie einen größeren Felsen umrundet haben, bleibt der Schöpfer plötzlich stehen. Die Schöpferin wäre fast in ihn reingelaufen, so vertieft konzentriert war sie. Sie blickt hoch und ihr bleibt die Sprache weg. Vor ihr ist ein ganz schmaler Grat, eine natürliche Brücke aus einem Steinbogen, der zur anderen Seite führt, über eine Schlucht. 
Ihr wird ganz mulmig und sie berührt den Schöpfer an der Schulter von hinten, er spürt ihr Unbehagen , dreht sich halb um und sagt zu ihr: ' Was ein Naturwunder, oder?'

'Ja, das ist es und ich vermute mal, wir werden da jetzt drüber laufen?', antwortet sie.

'Ja, das werden wir wohl müssen, das schaffst du. Was sagt dir dein Inneres jetzt gerade in dem Moment?', möchte der Schöpfer wissen.

'Hm, da ist etwas Angst und doch auch noch was anderes, das Annehmen wollen von Herausforderung, das Erfahren bereit sein trotz mulmigen Gefühl diese Herausforderung anzunehmen und zu meistern', lässt die Schöpferin die Worte fliessen.

'Na, dann, los geht's', wartet der Schöpfer nicht lange und nimmt sie an der Hand. Die Steine sehen sehr stabil aus, doch jeder Schritt wird ganz vorsichtig angesetzt und die Festigkeit getestest. Es ist ein Vorantasten des Weges und  leben von bewusst gewählten Körperbewegungen, ein ganz sanftes ausbalancieren.

Als sie in der Mitte sind, überkommt die Schöpferin ein Energiepush innerlich und sie drückt die Hand des Schöpfers unbewusst fester, dieser erwidert ihren Druck und deutet mit seiner Hand an, einfach weiterzugehen. Die innere Welle an Angst wird vergehen und danach kommt nur noch ein sehr weites freies Sein.

Sie haben es fast geschafft und die Schöpferin fühlt sich auf einmal angenehm leicht und erfüllt.

Kaum haben sie wieder ganz festen Stein unter ihren Füssen, umarmt sie den Schöpfer, atmet tief ein und aus und sagt dann: ' Danke.'

'Gern', kommt von dem Schöpfer mit einem wissenden zufriedenen Schmunzeln, denn er weiss was es die Schöpferin für Mut gekostet hat, doch sie wird dafür belohnt, auch wenn es jetzt noch nicht klar ist für sie. 

Dann laufen sie weiter, der Pfad wird wieder breiter und die Steine werden weniger. Die Graslandschaft wird immer saftiger und grüner. Etwas weiter unten ist der Urwald der Insel und sie können auch einen See erkennen. 

Die Mittagssonne prallt jetzt herab und sie sind froh bald unter den Bäumen ihren Weg fortsetzen zu können. Der See liegt links von ihnen. 

'Ich brauch mal eine Pause', kündigt die Schöpferin an. 
'Noch ein Stück, da vorne ist ein guter Platz zum rasten', motiviert der Schöpfer sie noch etwas auszuhalten. 

Und sein Impuls führt sie beide an den Rand des Sees. Die Wellen schlagen sanft gegen das Ufer. Vereinzelt schwimmen Wasservögel auf der Oberfläche und die Schöpferin setzt sich einfach in den Sand unter die Bäume. Der Schatten tut gut, genauso wie das sitzen. 
Diese Brückenüberquerung hat sie soviel Kraft kostet und gleichzeitig gegeben.

Sie spürt in sich hinein und ein inneres Bild kommt. 
Brücken sind dazu da zu verbinden.
Manche Menschen haben die Gabe zu verbinden, wie auch immer und wann auch immer. 

Sie fragt sich wie das möglich ist, dass Welten miteinander verbunden werden können dadurch, die so gar nicht miteinander vereinbar sind. 

'Was geistert dir gerade im Kopf rum, liebe Schöpferin', will der Schöpfer wissen.

'Brücken', gibt die Schöpferin als Anwort.

'Hm, Brücken, die Verbindung zwischen Inseln und Kontinente oder anderen Landformationen.', ergänzt der Schöpfer. 

'Ja, das mein ich jedoch nicht, ich mein die menschlichen Brücken', erklärt die Schöpferin.

'Das ist natürlich ein ganz anderes Thema, es braucht dazu die Gabe beider Seiten', lässt der Schöpfer es in Worte fliessen.

'Du meinst das menschliche Wesen, die Brücken erschaffen können, tragen beide Seiten in sich?', hakt die Schöpferin nach.

 'Ja', bestätigt der Schöpfer.

'Und was ist der Sinn?', fragt sich die Schöpferin laut.

'Verbindung eben, was diese Verbindung letztendlich für Sinn hat, zeigt sich mit der Zeit', sagt der Schöpfer.

' Es verbindet das, was in der direkten Verbindung nicht funktionieren würde', ergänzt die Schöpferin.

In ihr formt das Verstehen ganz. Die Brücke lässt Energiefluss zu und schafft so neue Möglichkeiten daraus etwas entstehen zu lassen, was ohne nicht möglich wäre. Ein innerer Impuls sagt ihr, sie soll einfach mal die Zeit zeigen lassen, was damit gemeint ist.

Dann legt sie sich in den Sand und schliesst die Augen. 

Fortsetzung folgt....

Wednesday, August 15, 2018

Schöner Mittwoch :)


Hallo vom Abend :))

Zeit zum abtauchen in die 'intuitiv-tippen-Welt'.

  Fortsetzung....

Am nächsten Morgen wird die Schöpferin vor dem Schöpfer wach und ist ganz erstaunt, wo sie liegt, sie hat nichts gemerkt vom Transport in diese Baumhöhle. Die Morgensonne kommt durch die Ritzen und die ganze Höhle leuchtet in einem hellen strahlenden Licht, es sind tolle Muster an der Baumrinde zu sehen und sie geniesst das Naturschauspiel für sich.
Sie löst sich vom Schöpfer vorsichtig und lehnt sich an den Baumstamm.

Zeit für sich, wertvolle Zeit, um nachzusinnen, in sich zu spüren, Impulse wahrnzunehmen, ein Herz-check sozusagen, was ist, was in der Vorahnung ist, welche Energien da sind, welche  Dinge gesehen werden wollen.

Die Vögel singen immer lauter ihre Lieder und zusammen mit dem Licht sinkt sie immer tiefer in einen meditativen Zustand. 

Es sind keine Widerstände da, es ist auch kein Bedenken da, es ist tiefes Vertrauen in ihr, sie vertraut der Stimmigkeit die ihr Herz, Körper und Seele ausdrücken.

Die Aufgaben, die einem das Leben spontan schenkt, sind immer Chancen für etwas, manchmal weiss man es zügig und manchmal zeigt es sich mit der Zeit. 
Sie lebt diese Chance, sie hat angenommen.
Eine tiefe Dankbarkeit durchströmt sie. 

Ein inneres Bild huscht durch ihr Sein, gefolgt von vielen weiteren, sie auf ihrem Weg, all die Hürden und Momente die sehr herausfordernd waren und all die Momente danach wo es neue Wege gab und sie einfach so da waren, dann wann es Zeit dafür war. 

Dann bleibt ein inneres Bild in ihr stehen, sie steht oben auf einer Steilküste, der Wind umweht sie, sie steht ganz ruhig und entspannt gelassen fest auf dem Boden, die Weite vor ihr überträgt sich in ihr tiefstes Innere und sie spürt eine ganz neue Form von Kraft und Energie.

Sie fühlt sich als weibliches Wesen ganz anders wie noch vor einem Jahr, sie fühlt sich in sich ruhend und sich, wie sie ist annehmend in einer Liebe die sie ihren Weg gehen lässt, so wie sie wirklich ist.
Sie braucht keine Masken mehr, ihre transparente offene Art kann sie leben ohne anzuecken, denn sie vertraut ihrem Gespür, wann etwas seinen Zeitpunkt hat.
Sie geniesst Impulsmomente und gibt sich dem ganz hin, was es in ihr bewirkt, 
sie vertraut dem Leben und hat das erste Mal in ihrem Leben vielleicht wirklich den Mut Aufgaben mit Freude anzugehen, ohne Anspannung und Unbehagen.

Etwas in ihr wandelt sich immer weiter und tiefer, Potenziale sind nicht mehr Potenziale sondern pulsierendes Leben.

Sie ist die Schöpferin ihres Lebens und das wird sie auch bleiben mit dem Leben.

Das innere Bild wird blasser und ein Kitzeln an ihrer Wange holt sie wieder in die Baumhöhle zurück.
Der Schöpfer kniet vor ihr und kitzelt sie mit einem Grashalm, sie lächelt ihn mit tiefer Wärme an und legt ihre Finger auf seine Lippen.

Sie will jetzt keine Worte, sie möchte nur diesen Raum, diese Kraft, diese Energie erfahren und spüren.
Ihrem Körper die Führung überlassen.

Der Schöpfer spürt die Veränderung in der Schöpferin und vertraut einfach seinen eigenen inneren Impulsen.

Etwas weiter entfernt von den beiden sind die anderen auch schon wach. 
Sie haben ein Nachtlager in Wassernähe gefunden und laufen jetzt am Ufer des Inselsees entlang. Jeder läuft für sich mit etwas Abstand zum nächsten. 

Der gute Freund macht den Schluss. Er geniesst ebenfalls das sein für sich. 

Was für eine Anreihung von Begegnungen, so echt, authentisch, tief, weit, ermutigend, klar spiegelnd, frei und berührend.

Ergebung ans Leben und das als männliches Wesen, ein Schmunzeln huscht ihm über das Gesicht, aber was heisst das schon, da ist ihm wohl ein gesellschaftlicher Norm durch sein Sein.

Anstatt ärgerlich zu werden, amüsiert es ihn sogar und dann gibt er sich selbst die Freiheit, nur noch seinen tiefen Herzimpulsen zu vertrauen, der Rest ist Zeitverschwendung.

Und das Herz weiss mehr wie einem bewusst ist.

Es kann viel mehr erfassen als vorstellbar.

Die Forscherin läuft vor ihm, sie schlendert im Sand entlang und er merkt an ihrer Körperhaltung, wie federleicht sie sich bewegt.

Dieses federleichte Sein ist jedoch gut geerdet und strahlt angenehm warm aus. 

Er kann sich noch gut an die erste Begegnung erinnern. 

Da war soviel Vorsicht, Anspannung und Unsicherheit da, was mit der Zeit sich komplett wandeln durfte. 
Was ihn so erstaunt an der ganzen Sache, wie menschliche Wesen entfalten können, sind sie in den Räumen die ihnen die Möglichkeit geben.

Das solche Räume schnell duch Besitzanspruch zerstört werden, verstehen wenige.

Umso dankbarer ist er, diese Räume zu leben.

Er möchte sie sogar erschaffen und ist achtsam damit.

Was noch kommt, weiss auch er nicht, doch es ist eine tiefe Zuversicht da.

Ein Platschen holt alle vier aus ihrer Laufmeditation und sie schauen auf den See.

Das Wasser ist wellig und etwas größeres ist aus dem Wasser gesprungen.

' Habt ihr was gesehen?', will der Fährtenleser wissen.
'Nein', kommt von dem guten Freund.

Die Piratin und Forscherin schütteln den Kopf. Sie setzten ihren Weg fort, doch haben alle den See  im Blickwinkel, was immer es war, es war gross, für so Wellen zu erschaffen braucht es ein größeres Tier.

 Dann platscht es nochmal und jetzt können sie nur noch eine Flosse sehen.

'Wie kann ein Delfin in einem Inselsee sein??', rästelt die Piratin laut.
'Hm, Moment', anwortet der Fährtenleser, geht ans Wasser und macht seinen Finger nass, danach schmeckt er und grinst:' Das ist Meerwasser oder ein Gemisch aus Süß-und Salzwasser!'
'Aha, interessant', gibt die Forscherin verdutzt von sich. 

'Wir sind auf Abenteuerreise, da ist alles möglich!', neckt der gute Freund mit einem Petzauge.

'Ich vermute, das Meer hat ein Weg gefunden sich mit dem See hier auf der Insel zu verbinden, so eine Art Kanal, der gross und tief genug ist für die Delfine hierher zu kommen....' stockt der Fährtenleser verdutzt.

Ohne es zu merken, hat sich die Forscherin ins Wasser gewagt.

Bevor der gute Freund sie abhalten kann, hält der Fährtenleser ihn zurück und sagt leise: ' Lass sie, sie weiss was sie tut, auch wenn dein Beschützerinstinkt gerade sehr aktiv ist, vertrau ihr, sie ist sehr stark und tief wissend.'
Der gute Freund entspannt sich und nickt dem Fährtenleser dankend zu.

Dann beobachten sie einfach nur was vor ihnen geschieht. 

Als die Forscherin brusthoch im Wasser steht, erscheint auf einmal um sie kreisend die Delfineflosse, nach mehrmaligen Umkreisen, zeigt er sich ganz, er springt vor ihr aus dem Wasser und beim dritten Mal taucht er ab, es scheint, als wenn er verschwunden ist, doch dann entdecken sie von weiterweg, wie er pfeilschnell durch das Wasser auf die Forscherin zuschwimmt, jedem bleibt der Atem stocken, keiner kann sich bewegen vor Anspannung. 
Er hat fast die Forscherin erreicht und jetzt hilft nur noch ein Wunder. Ein Aufprall mit dieser Wucht wäre fatal, doch ca 2 m vor ihr erhebt er sich aus dem Wasser und springt über sie mit einer Rolle und platscht elegant hinter ihr ins Wasser. 

Die Forscherin hat die ganze Zeit seelenruhig auf ihrem Platz verharrt.

Erst als der Delfin ins Wasser eintaucht, dreht sie sich zu den anderen um mit einem leuchtenden Strahlen im Gesicht.

Langsam löst sich die Gruppe am Sandufer von ihrer Schockstarre und die ersten Wow's kommen von der Piratin. 
'Was für ein Erlebnis!', bringt der gute Freund über die Lippen.

Dann schwimmt der Delfin knatternd und singend noch einmal um die Forscherin, diese streckt die Arme aus, dass sie auf der Wasseroberfläche schwimmen und der Delfin wagt sich langsam kreisend näher, bis er ihre linke Hand anstupst, ganz sanft und sacht. 
Diese Sanftheit und Achtsamkeit erstaunt und überrascht die Forscherin, dann schwimmt er zur rechten Hand und macht das gleiche, dann tanzt er vor ihr und fordert sie auf ihre Hände vor ihrem Körper zusammen zu führen. Dann schwimmt er auf die Hände zu und dreht sich auf den Bauch, die Forscherin streicht sanft über seine Haut und der Delfin geniesst die Berührung. 

Es dauert nur ein paar Sekunden, dann pfeifft der Delfin in einem sehr hohen Ton der schnell in einen tiefen abfällt, dreht sich um, springt noch ein paar mal aus dem Wasser und schwimmt dann ausser Sichtweite zur Seemitte.

Die Forscherin schaut ihm nach, bis sie ihn nicht mehr sehen kann, dann kommt sie langsam aus dem Wasser, ihr inneres Leuchten ist noch stärker geworden und der gute Freund spürt einen ganz neuen Mut.

Er nimmt sie in den Arm und flüstert ihr ins Ohr:'Was bist du nur für ein mutiges weibliches Wesen? Wie soll ich da ruhig bleiben, wenn du solche spontanen Mutproben machst?'

Sie kichert und gibt ihm als Antwort in sein Ohr:' So wie ich dir und deinen Impulsen vertraue, ist das jetzt ein Lernen für dich, zu unterscheiden, wenn du mich beschützen kannst und darfst und wenn ich Wege für mich gehen muss.' 

Sie bewegt ihren Kopf nach hinten um ihm in die Augen zu schauen.

Er nickt verstehend und spürt innerlich, dass es jetzt die Zeit dafür ist.

Er hat eine starke Partnerin an seiner Seite, genauso wie er stark ist,
und nur wenn sie ganz bewusst ihren eigenen Impulsen vertrauen, spürt der andere er braucht keine Angst oder Unbehagen oder Bedenken zu haben.

Denn, jeder lebt nur dass, was in seiner Stärke liegt und trotz Risiko keine Gefahr ist.

Der Mutige wird belohnt, und wenn es nur eine Erfahrung ist um in etwas neues hineinzuwachsen.

'Danke', anwortet er und streicht ihr ein Wasserspritzer aus ihrem Gesicht.

Dann lachen sie alle zusammen über dieses magische Erlebnis.

'Kommt, lasst uns weitergehen, diese Insel hat bestimmt noch ein paar bereichernde Erlebnisse für uns', fordert der Fährtenleser alle auf. 

Er und die Piratin gehen vorne in Führung auf gleicher Höhe.

Der gute Freund und die Forscherin laufen hinter ihnen, Arm in Arm.

Nach diesem Erlebnis, hat der gute Freund doch den Impuls sie etwas in seine Schutzzone nehmen zu müssen und sie lässt es schmunzelnd zu und geniesst diese Energie die von dem guten Freund ausgeht.

Fortsetzung folgt.....

Gute Nacht :)
 

Tuesday, August 14, 2018

Frei-farben, LOL....achja tat sehr gut heute abend :)

Wet version...die Trockenversion morgen wird interessant ;)
 

Schöner Abend !

  Fortsetzung....

Die Schöpferin und der Schöpfer haben die anderen aus den Augen verloren, doch das stört sie nicht. Der Schöpfer nimmt sie an der Hand und zieht sie in die entgegengesetzte Richtung. Die Schöpferin folgt einfach nur.

Sie kommen an einen Berg, der nicht sehr hoch ist, jedoch der höchste Punkte in der Nähe zu sein scheint. Der Aufstieg ist recht entspannt und leicht. Oben angekommen können sie die ganze Insel erblicken, sehr überschaulich klein und dennoch so reich an Pflanzen und Landschaft. Der Wind weht sanft über der Erhebung der Insel. Es ist angenehm warm und schafft ein sehr behagliches Wohlfühlklima. Sie laufen immer noch Hand in Hand und bleiben am Ende des Berges stehen, die Blickrichtung ist halb Insel, halb Meer. 
'Bleibt eine Liebe bestehen, wenn man sie nicht festhält?', fragt die Schöpferin in die freie Weite ohne den Schöpfer dabei anzusehen. 
Ein kurze Stille breitet sich aus und keiner sagt ein Wort oder gibt eine Anwort.
'Wenn jeder bewusst wählt, ja', kommt dann plötzlich von dem Schöpfer. 

Die Schöpferin dreht sich zu dem Schöpfer und lächelt ihn an, er lächelt zurück und nickt mit dem Kopf in Richtung der Insel.

' Diese Insel bleibt auch bestehen, denn das Leben auf ihr liebt sie', ergänzt er.

' Schönes Bild, lieber Schöpfer', bedankt sich die Schöpferin. Sie liebt innere Bilder besonders, wenn sie einfach so Plopp auftauchen.

'Es wird dunkel, die anderen finden wir so eh nicht mehr, suchen wir uns ein Nachtlager', fordert der Schöpfer die Schöpferin auf, wieder den Berg zu verlassen.

Die Nacht hier oben wäre zu rau, je nach Wetter, dass auf dem Meer schnell hereinziehen kann.

Sie folgen dem Pfad bis zu einer Gabelung, dort biegen sie rechts ab, sie kamen von links beim Aufstieg. 

Kurze Zeit später entdecken sie einen wunderschönen bewachsenen Baum mit Lianen, diese haben mit den Ästen des Baumes eine Höhle erschaffen, um sicher zu gehen, dass keine wilden Tiere darin hausen, geht der Schöpfer als erstes rein und erkundet die Lage. Kurze Zeit später erscheint er wieder und gibt der Schöpferin ein Zeichen ihm zu folgen. 

Die Schöpferin betritt den Raum und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, das wenige Licht das noch draussen ist, schimmert durch die kleinen Blätter und Lianen und es erschafft eine wunderschöne Lichtatmosphäre. Der Wind weht duch die Bäume und ein Lichtspiel entsteht. Sowas hat die Schöpferin noch nicht gesehen, sie setzt sich an den Stamm des Baumes und beobachtet das Schauspiel einfach nur. 

Der Schöpfer ist mittlerweilen wieder draussen und sucht Holz für ein Lagerfeuer vor dem Baum, damit keine wilden Tiere sie heute Nacht besuchen. 

Als er genug zusammen hat, entfacht er das Feuer und setzt sich dazu um es gut zum brennen zu bringen. Die Dunkelheit ist nun ganz da und das Lichtspiel hat ein Ende in der Baumhöhle, deshalb gesellt sich die Schöpferin zum Schöpfer. 
Sie setzt sich neben ihn, er legt ihr den Arm um die Schulter und sie ihren Kopf an seinen Oberkörper. Sein Herz schlägt ganz ruhig und kräftig. Es hat eine sehr beruhigende Wirkung auf die Schöpferin. Sie ist so müde, das sie einschläft. 
Der Schöpfer schmunzelt und beschliesst sie nicht zu wecken, er wird sie nachher in die Baumhöhle tragen. Er hat jetzt Zeit für sich in Stille zu sein. Das geniesst er einfach, es ist schon länger her, wo er diese Chance hatte.

Ihm kommt in den Sinn, was die Schöpferin auf dem Berg gefragt hat. Und  seine Antwort darauf, die ganz intuitiv aus ihm heraus kam.

Wie das möglich ist, weiss er auch nicht, warum man so wählt auch nicht.
Das ist die Magie des Lebens, und wenn er die Chance erhält, kann er sich widersetzen oder sich ergeben und dem Leben folgen, es annehmen und leben.

Mehr bleibt nicht.

Widerstand oder ergebend annehmen.

Das Leben hat immer das letzte Wort.

Warum Menschen zusammenfinden, kann nur einen höheren Sinn haben.

Vielleicht schenkt ihm das Leben, das Verstehen dessen noch.

Das Leben hat ihm schon viel geschenkt, er hat jedoch auch nie erwartet.

Er ist seinem Herz und seinen tiefen intuitiven Impulsen gefolgt.

Das Feuer brennt jetzt gut und er legt mit seiner freien Hand noch extra viel Holz auf, dann bewegt er sich langsam und nimmt die Schöpferin hoch, trägt sie langsam in der Dunkelheit in die Baumhöhle und findet einen moosbewachsenen Platz zum hinlegen. 

Da die Schöpferin sich kühlt anfühlt, zieht er sie nah zu sich, er hat genug Wärme für sie beide.

Dann schläft auch er ein.

Fortsetzung folgt....