Monday, May 20, 2019

Wachstumsraum



Guten Morgen!

Schöner Montag :) 

Und einen wunder-schönen Wochenstart :)



Fortsetzung....

Am Haus wieder angekommen, werden sie schon erwartet, das Essen ist fertig und es duftet köstlich. 
Sie verbringen eine angenehme Zeit mit den Eltern des guten Freundes. Danach bedanken sich die beiden und ziehen sich in das Zimmer des guten Freundes zurück. Es liegt am anderen Ende des Holzhauses. Er öffnet die Tür und bittet sie einzutreten. 
Sie staunt, es fühlt sich an wie in einer Höhle, die warmen Brauntöne der Möbel, der Wände und die dazu passenden Bilder an den Wänden. 
'Hm, wie ein Wolfsbau', schmunzelt sie. 
Der gute Freund muss lachen und sagt: ' So hab ich das noch gar nicht gesehen, doch es war oft wie ein Schutzbau für mich.'
'Sagt ich doch, Höhle', grinst sie ihn an. 
'Ich bin ganz schön müde und du?', fragt der gute Freund die Forscherin. 
'Ja ich auch', gibt sie zu.
Er zeigt ihr das Badezimmer und lässt ihr den Vortritt. 
Danach geht er sich bettfertig machen und sie überlegt welche Seite er wohl bevorzugt in seinem Bett. 
Sie wählt die linke Seite und intuitiv spürt sie, es wird schon passen. 
Kurz darauf kommt er aus dem Badezimmer und grinst. 
'Was grinst du so?', fragt sie ihn.
'Du hast mir die rechte Seite freigelassen', ist seine Anwort. 
Dann legt er sich unter die Decke und merkt wie sein Körper doch müde ist von dem langen Reiten, da er es nicht mehr gewöhnt ist.  

Die Forscherin spürt ebenfalls wie der Tag hierher sich in ihrem Körper bemerkbar macht. 

Sie dreht sich dennoch auf die Seite und schaut den guten Freund an: 'Ich wünsche dir eine gute Nacht, danke für diesen schönen Tag.'

'Sehr gerne, dir auch eine gute Nacht', dreht er sich nochmal kurz halb um und streicht ihr sanft über die Haare, beugt sich etwas vor und küsst sie sanft auf die Stirn. 

Dann dreht er sich um und sie hört ihn bald schon tief und fest schlafen. 

Sie ist zwar sehr müde, dennoch ist da soviel in ihr noch am Verarbeiten, sie liegt einfach nur da und lässt ihr Inneres langsam ruhig werden. 

Es dauert etwas, sie legt ihre linke Hand auf ihre Herzgegend und die rechte auf ihren Bauch und atmet ganz tief ein und aus. Langsam wird sie ruhiger und spürt wie sie langsam ins Schlafen hinüberdriftet. 

Diese Nacht ist mit Träumen gefüllt. 

Sie sieht sich auf dem Felsen stehen und die Eule um sie fliegen. Doch diesmal setzt sie sich nicht auf die Schulter oder den Arm der Forscherin, sondern lässt etwas fallen. Eine Papierrolle. Sie hebt sie auf und rollt sie langsam auf. Um sie besser lesen zu können, legt sie die Rolle auf den Fels und nimmt zwei größere Steinsbroken um sie zu beschweren. 

Dann liest sie es:



" Wer immer diese Zeilen in Empfang nimmt, lese sie nicht nur mit den Augen, sondern erfahre die Worte und deine ureigene Bedeutung dafür.


Lass deine innere Ruhe dich führen, spüre die starken klaren Impulse. Vertraue auf den Moment des Lebens. Bleibe zentriert und lass deine Einsichten und Herzweisheit dich leiten.

Alles was aus einem tiefen Impuls erschaffen wird, bewirkt etwas.

Vertrau dem Weg, lass dein inneres ein Zentrum der Kraft werden.

Und jetzt rolle die Rolle zusammen und halte sie in die Luft.

Der Bote wird sie abholen"
Die Forscherin sieht sich die Rolle wieder zusammenzurollen und streckt dann einen Arm mit ihr in die Luft. 

Es dauert etwas, bis ein 'Huh!' an ihr vorbeihuscht und die Rolle mit den Grallen schnappt. 

Die Eule ruft nochmal 'Huh, huh, huh!' und verschwindet dann im Wald.

An die Träume danach kann die Forscherin sich nicht mehr erinnern.

'Hey!', weckt sie eine sanfte Berührung an ihrem Ohr.

'Hm, guten Morgen!', kommt nur halbverschlafen von ihr. 
'Zeit zum Aufstehen, wir wollen doch zum Unberechnbarkeitsort', spürt sie seinen Atem an ihrem Nacken. 

'Sicher?', dreht sie sich so schnell um, dass der gute Freund ganz überrumpelt auf seinem Rücken landet. 

'Meine Intuition sagt mir, es hat erst noch was anderes Zeit!', liegt die Forscherin mit ihrem Oberkörper jetzt auf seinem und sich aus dem Bett zu bewegen wäre nur mit größerer Anstrengung gewesen, worauf der gute Freund noch keine Lust hat, ausserdem hat jetzt ja was anderes Zeit. 

Ein verschmitztes Schmunzeln breitet sich in seinem Gesicht aus, er zieht die Decke komplett über sie und was da im Dunklen der Decke geschieht bleibt mal wieder der Fantasie des Lesers überlassen ;)

Irgendwann sind sie beide bereit in den Tag zu starten und ziehen sich an. 

Seine Eltern sind schon unterwegs Vorräte zu kaufen. 

'Ich habe eine Idee, anstatt Frühstück hier, wir packen ein paar Sachen zusammen und machen ein Picknick draussen', teilt der gute Freund seine Idee.

'Ja gern, was kann ich dir helfen?', fragt die Forscherin.

Sie packen zwei Rücksäcke und los geht es. 

Die Luft draussen ist klar und frisch, angenehm kühl. 

Tief einatmend steht sie erstmal nur ein paar Sekunden da, dann schaut sie den guten Freund an und meint: 'Los?'

'Ja, hier lang!', zeigt er in eine andere Richtung wie gestern abend. 

Sie folgt ihm und geniesst einfach das langsame Wachwerden ihrer Muskeln, die Wärme, die durch ihren Körper fliesst durch die Bewegung. 

Sie folgen erst einem Pfad durch den Wald, dann wird der Weg immer steiler und der Baumbewuchs nimmt ab, es kommen immer mehr Felsen und jeder Schritt braucht eine gewisse Aufmerksamkeit. 

Sie laufen immer weiter in das Bergmassiv hinein, durch kleine Schluchten, immer etwas höher, manchmal sind Steine zu hören, die irgendwo den Berg runterrollen. 

Die Forscherin hat schon eine Ahnung wo sie sind. Unberechenbarkeitsort huscht ihr durch den Kopf.

Doch sie spürt keine Angst und auch kein Unbehaben, was sie wundert. 

Doch sie bleibt nicht lange beim inneren Spüren, der Weg braucht ihre Achtsamkeit. 

Unberechenbarkeitswege brauchen Achtsamkeit, nicht weil es aus ihr oder dem Schöpfer eine Unberechenbarkeit ist, sondern der Raum um sie herum. Man könnte es auch das Leben an sich nennen

Was ist schon zu 100% berechenbar? Nichts wirklich und das ist die Qualität des Lebens. Entweder man lebt dies jeden Tag irgendwie bewusst in Kauf nehmend oder eben nicht. 

Wie das mit dem Wachstumsraum zu tun hat kann sie noch nicht zusammenbringen, doch ihre Tiefe wird schon liefern, die Verknüpfung. 

'Alles gut?', erkundigt sich der gute Freund. 

'Ja, alles gut und bei dir?', möchte sie von ihm wissen. 

'Das ist meine Heimat, es hat sozusagen einen Wohlfühlfaktor obwohl hier die Steine den Berg hinterunterrollen wie sie wollen', lacht er und schaut sie genau an, ob sie versteht was er ausdrücken möchte.

'Hm, interessant, die Unberechenbarkeit macht dir gar nichts aus.......und du fühlst dich wohl mit diesem Riskio....', lässt sie ihrem Gespür Ausdruck. 

Er lacht und grinst nur, dann sagt er: ' Gut erkannt, willkommen im Unberechenbarkeitsort.'

'Das hab ich mir schon gedacht, als die ersten Steine runter sind', gibt sie bekannt. 

'Lass uns noch ein Stück nach oben wandern, dort gibt es einen sehr sicheren Platz zum frühstücken', zeigt er mit dem Finger in die Richtung.

'Okay', folgt sie ihm.

Kurze Zeit weiter oben, befindet sich ein Überhang und darunter eine Art Aussichtsplattform von der Natur geformt. 

'Hier, Moment ich helfe dir mit dem Rucksack', nimmt er ihr den Rucksack ab und stellt ihn auf den Boden. 

Dann holt er die Decke aus seinem Rucksack und breitet sie aus. 

Als das Essen ausgepackt ist, wirkt es an diesem rauen Ort doch sehr gemütlich. 

'Darf ich bitten', fordert der gute Freund sie auf zum hinsetzen.

'Danke für die Einladung', nimmt sie lächelnd an.

Sie geniessen das stille Sein in der Natur und frühstücken in einer gemütlichen Zeit. 

Danach packen sie das Essen wieder in die Rucksäcke und sitzen einfach noch da.

Jetzt hat die Forscherin den Raum um in sich hineinzuspüren, wie dieser Ort auf sie wirkt und was die Verstehen daraus sind. 

Der gute Freund spürt ihr meditatives Versinken und blickt in die Landschaft, seine Heimat. Erinnerungen kommen auf, die er bald mit der Forscherin teilen möchte. 

'Weisst du was das Interessante an diesem Ort ist?', sagt sie auf einmal.

'Hm, sagst du es mir?', bittet er sie. 

' Selbst an Unberechenbarkeitsorte gibt es Sicherheitsplätze', eine kurze Pause entsteht, dann setzt sich fort,' und wenn man das Leben an sich betrachtet, gibt es ja doch einige an Unberechenbarkeiten auf dem Weg, doch da gibt es Räume die können einen Ort erschaffen, von Ruhe, Sicherheit, Verstehen, Beständigkeit trotz der ganzen Veränderung. Das sind erstmal Räume in mir selbst, bis sie so stark sind, dass ich diese Räume auch im Aussen erschaffen kann und andere Menschen dazu einladen mit in den Raum zu kommen.'

' Und manchmal treffen Menschen aufeinander die beide diese Gabe leben und sich gegenseitig einladen solche Räume zu erschaffen, daraus kann dann was ganz neues entstehen', ergänzt der gute Freund ganz intuitiv.

'Ja genau und werden diese Räume dann ganz bewusst geschaffen, entsteht Wachstum', schmunzelt sie und schaut den guten Freund mit leuchtenden Augen an. 


' Eine Gesetzmässigkeit von Wachstumräumen, gleiche Stärke trifft auf gleiche Stärke und der Raum daraus kann ein Wachstumsraum werden. Denn keiner ist stärker und der andere schwächer, es ist auf gleicher Ebene sein und daraus wirken. Was ganz neue Horzionte eröffnet', stellt der gute Freund fest. 

'Ja, genaugenommen ein Geschenk des Lebens', ist die Forscherin wieder etwas versunken in ihre Tiefen. 

'Was passiert, wenn zwei menschliche Wesen mit diesem Angebot des Lebens solche Räume bewusst erschaffen immer wieder?', lässt sie die Frage im Raum stehen. 

'Wir sind dabei es zu erfahren', ist die einfache Anwort des guten Freundes.

'Stimmt, manches sieht man erst im Abstand oder wenn man die Perspektive wechselt', stellt sie fest. 

Dann wundert sie sich: ' Woher weiss man, ob diese Räume auch echt sind und Bestand haben werden?'

'Ich vermute intuitiv es ist spürbar und es braucht immer wieder ein ja dafür zu wählen', lässt er seine Verstehen miteinfliessen. 

'Und jetzt?', fragt sie ihn.

'Leben', mehr sagt er dazu nicht.

Sie stehen auf, packen die Decke weg, in dem Moment poltert es über ihnen so gewaltig, dass sie beide etwas zusammenzucken aus einem Reflex. Ein grosser Stein fliegt ins Tal hinunter, der Überhang hat sie gut geschützt. 

'Oh ha, das war aber knapp, jetzt heisst es mutig wagen', kommt prompt von ihr.

Er schmunzelt und wirkt sehr gelasssen und ruhig, dann sagt er: ' Genau, wagen wie alles, was Neuland ist, doch wenn du deiner Intuition vertraust, dann wirst du wissen wann wagen seine Zeit hat.'

Sie kichert und hebt ihre Schultern als wenn sie den kurzen Moment des Zusammenzuckens abschütteln will:' Na dann los, meine Intuition sagt WAGEN!'

Er nimmt ihre Hand, hält sie noch etwas zurück, lauscht in den Berg und drückt diese dann sanft als Zeichen sie können jetzt unter dem Schutz hervortreten. 

Sie laufen zügig wieder nach unten, denn das Wetter fängt an umzuschlagen, auch noch so ein Unberechenbarkeitsfaktor, ein inneres kichern spürt die Forscherin, und es ist eher ein Triumpf über etwas in ihr, dass oft noch zu vorsichtig war. 

Was es ist, wird sich schon offenbaren, zu seiner Zeit. 

Der Wind nimmt an Stärke auf und sie schaffen es gerade noch rechtzeitig zum Haus als es anfängt wie aus Eimern zu regnen, Donner und Blitz warten nicht lange auf sich. 

'Ein Gebirgsgewitter am Morgen, das wird ein interessanter Tag werden', schaut der gute Freund sich den Himmel an. 

Seine Eltern sind noch Besorgungen machen. 'Deine Eltern sind noch nicht da?', wundert sich die Forscherin.

'Der nächste Ort liegt eine Stunde mit dem Pferd von hier, sie kennen die Berge und werden sich dementsprechend richten', ist seine ruhige Antwort.

'Deine Ruhe ist immer wieder erstaunlich', umarmt sie ihn und küsst ihn. 

'Davon könnte ich noch einige vertragen', grinst er sie an.

Sie lacht und küsst ihn noch mehrmals. 

'Junge! Seid ihr schon zurück?', hören sie von draussen Stimmen. Der Regen hat etwas nachgelassen. 

'Hallo Vater, hallo Mutter, warte wir helfen euch', öffnet der gute Freund die Tür.

'Wir waren auf halben Weg, als das Wetter hereinkam, es blieb nur weiterreiten und den Regen ausreiten', grinst sein Vater. 

Der gute Freund lacht und erklärt der Forscherin: ' Mein Vater liebt es bei so einem Wetter auf dem Pferd zu sitzen, sein Abenteuer im Abenteuer.'

Leo lacht und und bestätigt mit einem stolzen Kopfnicken. 

'Ja, das tut er', seufzt Annabel. 

Die Forscherin muss wohl etwas irritiert schauen, als Annabel ergänzt: ' Mit den Jahren und einer guten Verbundenheit weicht die Angst dem Vertrauen ins Leben, dass schon alles gut gehen wird, egal welche Abenteuer er wieder lebt.'

'Ach Annabel, du weisst ich liebe das Abenteuer, doch ich weiss wann ich mein Leben risikiere und wann nicht, meine Intuition führt mich bis jetzt doch sehr gut!', umarmt er sie mit seinem Regencape und lächelt seine Frau ganz warm an. 

'Ja ich weiss und dafür bin ich dankbar', küsst sie ihn sanft auf die Wange.

'Ja, so ist das, wenn man schon lange einen gemeinsamen Weg zusammen geht', macht er ein Petzauge in die Richtung seines Sohnes und der Forscherin.

Als sie alle Vorräte im Haus haben, packen sie diese schnell aus, damit die Nässe nicht noch tiefer einzieht, doch die Vorräte sind alle trocken geblieben. Langjährige Erfahrung hat Leo und Annabel ein System entwicklen lassen, wie sie ihre Vorräte bei allen Wettern gut nachhause bekommen. 

'Forscherin, hast du Lust mir beim Kochen zu helfen?', fragt Annabel sie. 

'Gern', antwortet die Forscherin.

'Gut, ihr kocht, wir gehen mal was für Männer machen', gibt Leo bekannt und legt seinen Arm um die Schulter seines Sohnes.

'Macht das', lächelt Annabel.

Fortsetzung folgt...
 

Sunday, May 19, 2019

Heiliger Raum, der zweite....


Schöner Sonntag :)


Fortsetzung....

Der gute Freund und die Forscherin waren mehrere Stunden unterwegs, durch verschiedene Landschaften. Sie ritten alle auf Pferde was für die Wege hier besser ist wie eine Kutsche. 

Während des Reitens ergab sich Stille, Gespräche und verschiedene Zusammenreitkonstellationen. 

Die Berge haben die Forscherin tief beeindruckt, jedoch auch eine tiefe Ehrfurcht ausgelöst. Sie sah beim näher kommen die Wolkenfelder und wie schnell diese sich teils änderten. Unberechenbarkeit ging ihr durch den Kopf. Irgendwie wollte das Wort nicht mehr aus ihrem Kopf und sie beschloss sich nachher damit auseinanderzusetzen.

Das Häuschen der Familie war etwas versteckt unter einigen Bäumen. Wer den Weg nicht kannte, wäre einfach vorbei geritten. 

'Willkommen liebe Forscherin in unserem Zuhause', bittet sie Leo herein. 

Das Haus ist ganz aus Holz und es erinnert sie an in ihr eigenes Zuhause. 

'Danke', anwortet die Forscherin. 

Annabel geht in die Küche und setzt Teewasser auf. Der gute Freund hilft seinem Vater die Pferde abzusatteln und in den Stall zu bringen. Das Wetter hier kann schnell umschlagen. Unberechenbar sein. 

Er hält kurz inne und spürt in sich. Unberechenbarkeit, warum geistert ihm das durch sein Sein, jetzt in dem Moment?

Intuitiv spürt er, er ist nicht allein damit. 

Als die Pferde gut versorgt sind kommen sie genau richtig für eine Stärkung. Es wird noch etwas dauern bis zum Abendessen. 

'Hm, das riecht aber gut, was ist das für ein Tee?', möchte die Forscherin wissen. 

'Ein Mischung aus den Wildkräutern die hier wachsen', teilt Annabel mit ihr. 

Die Forscherin probiert und es schmeckt ihr sehr gut, es wärmt sofort von innen und sie stutzt, dieses Gefühl von Unberechenbarkeit ist auf einmal in etwas gewechselt, es ist eher der Lauf des Lebens, der immer ein gewisses Riskio mitbringt, die 100% Sicherheit gibt es nicht. 

'Sehr gut', gibt die Forscherin ihr Feedback zum Tee.

'Ja, es ist ein ganz besonderer Tee', schmunzelt Annabel und die Forscherin lächelt verstehend. 

'Es dauert noch bis zum Abendessen, mein Sohn, was hälst du davon der Forscherin die Gegend zu zeigen?', schlägt Leo vor.

Der gute Freund lacht und meint: ' Willst du uns loswerden?'

Leo lacht jetzt auch und legt eine Hand auf die Schulter des Sohnes und sagt dann: ' So war er schon immer, hinterfragt alles.'

Jetzt lachen sie alle. 

'Hm ja, das kenn ich', schaut die Forscherin etwas enttarnt. 

'Deine Eltern können auch ein Lied davon singen?', fragt Annabel.

'Ja, können sie, meine Lieblingsfrage als Kind und heute auch noch öfter ist "Warum?"', lacht die Forscherin.

'Ohja, diese Frage ist sehr fordernd', schmunzelt Annabel verstehend.

Sie ist erstaunt, welche Tiefe die Forscherin doch lebt, einfach so, ganz natürlich und offen. 

Sie nimmt Dinge auf eine Art und Weise wahr, die nicht jeder so wahrnehmen kann, sie hat ihre Gabe angenommen und lebt sie erfüllend freudvoll. 

Diese Gabe ist nicht nur erfüllend, dass weiss sie aus eigener Erfahrung, es braucht bewusste Wahlen dazu. 

Sie freut sich tief in ihrem Herzen für die beiden. Sie hat ihrem Sohn eine Partnerin gewünscht auf gleicher Seinsebene. Sie bedankt sie still beim Leben und beobachtet die beiden in ihrem Umgang. 

Da ist eine tiefe Verbundenheit die keine Worte braucht. 

'Wir ziehen dann mal los', gibt der gute Freund bekannt. 

'Abendessen gibt es wie immer', ruft Leo hinterher.

'Hab auch nichts anderes erwartet', lacht der gute Freund. 

'Was soll das denn heissen?', kommt von Leo.

'Nichts Vater, du weisst was ich meine', sagt der gute Freund.

'Leo, lass ihn doch, du weisst hier hat sich nichts geändert seit er weg war und es wird es auch nicht', bringt Annabel es auf den Punkt.

Klare Wahrheiten, die nicht jeder verträgt, doch Leo hat mit den Jahren diese Direktheit seiner Frau schätzen gelernt. Sogar lieben, es hat ihm selbst geholfen sich selbst besser zu verstehen. Sie waren das Paar der Gegensätze und doch haben sie es irgendwie gemeistert ihren gemeinsamen Weg zu erschaffen und einen Sohn begleitet beim grosswerden. 

Leo schaut Annabel mit einem warmen Blick an und meint: ' Du bist und bleibst die Herausforderung meines Lebens, doch das liebe ich so an dir.'

'Ach Leo, ich bin auch dankbar dich zu haben', ist ihre Antwort.

Der gute Freund führt die Forscherin in den nahegelegen Wald, noch ist es ein Mischwald doch je weiter sie kommen, nehmen die Nadelbäume immer mehr zu. 

' Mir ging vorhin so ein Wort durch das Sein, Unberechenbarkeit, was kommt dir dazu?', spricht die Forscherin ihren Impuls an. 

'Interessant, mir ging das Wort vorhin auch durch die Gedanken, warum wohl?', spürt der gute Freund in sich hinein. 

'Wieviel Unberechenbarkeit braucht es in einem Leben, damit es noch tragbar ist?', lässt die Forscherin ihren inneren Fragen dazu einfach freien Lauf.

'Das kommt auf die Festigkeit in dir selbst an, hast du sie, kann Unberechenbarkeit gut gemeistert werden, hast du sie nicht, dann wird es anstrengend', teilt der gute Freund sein Verstehen dazu.

'Wie ist das mit Wachstum?', knüpft die Forscherin an.

'Hm, das ist teils und teils nicht unberechenbar', kommt von ihm.

'Und doch ist es ein Faktor der immer drin ist. Du meinst jedoch was spezielles oder?', hakt er intuitiv nach.

'Ja die Wachstumsräume zwischen Menschen, diese Räume die eine hohe Dynamik aufweisen', ergänzt sie.

'Wachstum ist immer dynamisch, entweder man kann es leben oder man setzt Widerstand, doch wachsen tun wir im Grunde alle. Versteht man den Mechanismus und die Gesetzmässigkeiten dessen, dann wird aus Unberechenbarkeit ein gelassenes ruhiges Sein, das in einem Vertrauen ins Leben ruht, das was auf dem Weg kommt und oder auch geht, seinen Sinn hat', sagt er. 

'Die Gesetzmässigkeiten von Wachstumräumen.....', lässt die Forscherin die Worte genüsslich über ihre Lippen kommen und spürt immer tiefer in den Raum hinein. 

'Hast du Lust sie mit mir zu entdecken?', fragt sie ihn direkt mit leuchtenden Augen.

Tiefe Forschung, eine Leidenschaft der Forscherin. Er schmunzelt und meint: ' Darf ich mir das überlegen?'

'Überlegen? Bei so einem Angebot?????', ist die Forscherin etwas erstaunt.

Dann lacht der gute Freund, greift nach ihrer Hand und bleibt stehen.

'Sehr gern begleitet ich dabei, auf dieser Entdeckungsreise, wir sind schon drin', stellt er fest.

'Ja, das stimmt, wir sind mittendrin und es macht einfach nur Freude, es zu leben', löst sie ihre Hand aus seiner und streckt die Arme nach oben in den Himmel und dreht sich dabei.

Der gute Freund lacht und schaut ihr einfach nur zu.

Diese innere Leichtigkeit trotz ihrer Tiefe ist immer weider beeindruckend.

'So, jetzt können wir wieder weitergehen, wo gehen wir überhaupt hin?', schaut sie ihn fragen an.

'Unberechenbarkeitsort', lacht er laut und sie fängt auch an. 

'So! Unberechenbarkeitsort, na dann mal los', gibt sie sich mit der Antwort zufrieden.

Ohne Humor und Leichtigkeit wird beim Wachstum die Schwere zu tragend. 

Diese Erfahrung hat sie schon durch und irgendwann verstanden, dass es so nicht weitergeht.

Doch was ist das, was sie die Leichtigkeit und den Humor leben lässt?

' Mir kommt gerade, dass es ohne Humor und Leichtigkeit beim Wachstum schnell unangenehm schwer werden kann, ich frag mich was lässt mich eine Wahl treffen, es in die Leichtigkeit zu holen und es mit Humor zu leben?', teilt sie ihr wundern.

'Du hattes wohl einfach nur genug von zuviel Schwere', macht er ihr ein Petzauge. 

'Manchmal braucht es eine längere Erfahrung bevor man kapiert, es gibt auch noch was anderes!', ergänzt er.

'Ja, das stimmt, doch das setzt etwas voraus.....', lässt sie nicht locker und gibt sich nicht zufrieden mit dem was bis jetzt in Worte floss. 

'Ich bin mir sicher, du wirst es herausfinden', umarmt er sie und so laufen sie ein Stück durch den Wald. 

Sie kichert und sagt dann: ' Du kennst mich besser, als ich weiss, oder?'

'Kann sein', mehr kommt nicht von ihm als Antwort. 

'Huh, huh, huh, huh', ruft es in ihrer Nähe.

'Gibt es hier auch eine Aranda?', fragt sie.

' Also ich besitze keine, doch es leben hier Eulen', erklärt der gute Freund.

'Hm...', ist das einzige was sie darauf sagt. 

Sie schaut um sich um die Eule vielleicht zu sehen, doch erfolglos.

'Huh, huh, huh!', ertönt es jetzt auch einer anderen Ecke. 

Wieder schaut sich die Froscherin um. Nichts. 

Kurze Zeit später wieder ein Huh, diesmal wieder auf einer anderen Seite.

'Unberechenbarkeitsort, oder wie war das?', lacht sie.

'Ja genau', lacht er auch. 

'Komm ich zeig dir, wo sie nisten', schlägt er vor.

Sie ändern die Richtung und laufen einen schmalen ansteigenden Pfad Richtung Felsen. 

Dort liegt ein grosser flacher Fels vor dem Steinmassiv dahinter und wirkt wie eine Bühne. 

Die Forscherin klettert drauf und steht einfach nur da. 

Der gute Freund bleibt unten, er spürt etwas kommen und dass es nur für die Forscherin bestimmt ist. 

'Huh huh!', ist über ihr auf einmal zu hören und eine Eule fliegt in Kreisen über sie hinweg. 

'Oh, bist du so schön', flüstert die Forscherin und ist ganz still innerlich. 

Die Eule findet langsam vertrauen und nähert sich. 

Die Kreise werden immer kleiner, bis sie sich irgendwann ganz sanft auf die Schulter der Forscherin niederlässt.

Die Forscherin bleibt erstmal ganz ruhig stehen und lässt die Eule an sie gewöhnen. 

Dann streckt sie ihren anderen Arm langsam aus und die Eule wechselt den Platz auf ihren Arm. 
Obwohl sie scharfe Krallen hat, hat die Forscherin keine Angst. 

Sie flüstert ganz sanft ein paar Worte, die der gute Freund nicht versteht. Er beobachtet alles und eine Gänsehaut durchläuft seinen Körper, so berührend ist diese Szene.

Die Eule dreht ihren Kopf hin und her, beobachtet alles um sie herum und sitzt einfach nur da. 

Dann erhebt sie sich plötzlich und fliegt in immer größeren Kreise nach oben bis sie nicht  mehr zu sehen ist. 

Die Forscherin steht ganz ehrfürchtig da und sagt nicht. Ihre Backen sind leicht gerötet und ihre Augen leuchten.

'Wer hätte das gedacht, dass du eine Eulenflüsterin bist', lächelt der gute Freund und reicht ihr eine Hand um vom Felsen herunter zu kommen. 

'Wow', ist alles was die Forscherin sagen kann. 

Sie hat keine Worte dafür, noch nicht. 

'Es wird dunkel, lass und zurückgehen, ich zeigt dir morgen der Unberechenbarkeitsort', sagt er. 

'Ja, gern', ist ihre Antwort. 

Sie laufen in Stille zurück zum Haus.

Die Begegnung mit der Eule war eine Botschaft, und diese Botschaft wird die Forscherin entschlüsseln.

Fortsetzung folgt....

Zwei mal in einem Monat in der Kirche ;) Auch selten :)

Was ich heute mitgenommen habe ist ein Lied, das mir sehr gefiel.

'Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise;
und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise.
Wo Gottes große Liebe in einen Menscshen fällt,
da wirkt sie fort in Tat und Wort hinaus in unsre Welt.

Ein Funke, kaum zu sehen, entfacht doch helle Flammen,
und die Dunklen stehn, die ruft der Schein zusammen.
Wo Gottes grosse Liebe in einem Mensschen brennt, da wird
die Welt vom Licht erhellt; da bleibt nichts, was uns trennt.

Nimm Gottes Liebe an. Du brauchst dich nicht allein zu
mühn, denn seine Liebe kann in deinem Leben Kreise ziehn.
Und füllt sie erst dein Leben, und setzt sie dich in Brand,
gehst du hinaus, teilst Liebe aus, denn Gott füllt dir die Hand.'

In diesem Sinn....heiliger Raum die zweite.

Was den anderen heiligen Raum angeht, alias Wachstumsraum....alles offen.

Wachstumsräume sind die Räume die in sich so eine Tiefe haben und eine Verbindung zwischen menschlichen Wesen, dass gerade deshalb den eigen Weg gehen lässt und lassen kann.

Es ist aus dem eigenen tiefen Verstehen und aus der Erfahrung, das Aufgeben des eigenen Weges nicht gut tut, nie.

Wachstumsräume ermutigen seinen eigenen Weg weiter zu gehen und was ich in den Raum geben möchte kommt aus meinen Gaben.

Wenn ich es hinein gebe, dann aus meinem eigenen aufgefüllt sein, es kommt nie aus einer Leere.

Es lässt frei angenommen zu werden.

Es lässt frei, wie weit ein Wachstumsweg aus zwei Wegen bleibt/geht.

Es beruht alles auf freiwilligen Wahlen.

Mein Ja steht....jetzt heisst es loslassen, Dinge sich formen lassen und leben wie es kommt.

Freie Weite trägt....

 Und da das Thema, ja schon vor ein paar Tagen in mein intuitives Tippen eingeflossen ist, einfach offen sein, was sich entfaltet...ich schreib intuitiv weiter, das weiss ich. Das Leben schenkt mir die Erfahrung und die Chancen dazu......immer, irgendwann, dann wenn es seine Zeit hat.

DANKBAR!



PS: Wachstumsräume können niemals erzwungen werden, nicht die, die erfüllen.

Und ich kann immer nur freiwillig dasein und immer wieder zurückommen in diese Räume.

Was aus einem Wachstumsraum entsteht, indem nicht nur ich alleine bin ( ich hab immer meinen eigenen Wachstumsraum und werde den auch weiterhin leben ), weiss ich nicht bewusst, unbewusst kann es durchaus sein, dass es schon da ist...und wenn die Zeit ist, offenbart es sich?

LOL...bestimmt, wie immer :)

Neuland?

Ja, das ist es.

Und Neuland ist immer erst sein auf Unberechenbarkeitsboden, in der Richtung/in dem Sinn, dass im Wachstum nie ganz klar ist von vorne herein was als nächstes kommt.

Es hat was wie mit Reisen zu tun, es kann der Grundablauf geplant sein, wie es dann dort vor Ort alles läuft, immer wieder ein Unberechenbarkeitsfaktor und es braucht oft ganz spontanes Sein oder seiner Intuition zu vertrauen.

Diese Räume können fordern, allerdings nur die wo das sichere ruhige Leben suchen...seufz....dazu gehöre ich eindeutig nicht, auch wenn ich eine Grundsicherheit und -beständigkeit auch Phasen dessen brauche, doch die ist wohl doch mehr in mir selbst mittlerweile wie aussen.

Auf den Punkt gebracht:

Wachstumsräume ist eine Reise, die nach innen führt, Reiseziel kann unterschiedlich sein. Je nach Menschen in den Wachstumsräumen. Manchmal sind es Wege zur Kraft, Freude, freien Weite, Ermutigung, Erfüllung, Potenziale entdecken usw....
Ein Abenteuer sozusagen....das Kreativität, Intuition, Spielfreude ( damit mein ich nicht andere Menschen als Spielball zu benutzen oder meine Spielchen zu spielen, ich liebe Klarheit und echte Wertschätzung, sorry, da ist Spielchen spielen einfach nur langeweilig und meine Würde würde da auch nur am meckern sein, lol ), freies Sein, und ganz viele Entdeckungen bereit hält.....

Der Raum eine kostbare Ressource werden kann, Betonung auf werden kann.

Wenn jemand Wachstum in seinem Leben wählt, bewusst, dann hat das eine lange Vorgeschichte die nicht immer schön war, es kam ein Punkt, wo verstanden wurde: Ich kann mich mein Leben lang gegen diese ständige Veränderung wehren oder ich kann den Schalter umlegen und mit der Veränderung fliessen und lerne das Surfen auf der Welle sogar richtig Freude macht. Lebendig sein lässt.

Ich bin ein Erfahrungsjunkie, aber nicht in dem Sinn, dass ich es mir um jedes Mittel beschaffe, lol....oh das hab ich schon durch, das versuchen zu pushen von Erfahrungen....ging meist immer mit einer Wanderfahrung zu Ende. Ich erfahre immer noch gerne, nur wähle ich bewusst was und was nicht und wenn ich die Chance habe, annehmen und meine Power gut zu führen, lol..klappt mehr oder weniger gut, LOL...bin ja lernfähig ;)

Etwas humorvolle Selbstreflektion voll gepackt mit Self-compasssion.

Mein Konfirmationsspruch vor 25 Jahren hab ich mir selbt gesucht, der lautet:

'Ich liebe die, die mich lieben und die mich suchen, finden mich.'

- Sprüche 8,17



Saturday, May 18, 2019

Es fliessen lassen......


Schöner Samstag :)


Fortsetzung....

Sie laufen an der Steilküste entlang, der Wind bläst um sie herum, doch es macht beiden nichts aus. Der Fährtenleser hat die Hand der Piratin genommen und sie lässt es zu. Sie hat eine Weichheit die er noch nicht erfahren hat und ein Schmunzeln ist in seinem Gesicht sichtbar. 

'Was schmunzeltest du denn so?', ist die Piratin neugierig.

'Dieses Sein, dass du gerade betreten hast und langsam entfaltest, es fängt an so richtig interessant zu werden', neckt er sie etwas. 

'So so....so sah dein Blick eben nicht aus, eher so Richtung am liebsten würde ich dich gleich vernaschen, ich bin doch keine Schokolade!', gibt sich die Piratin sichtlich empört. 

Er lacht und dann lacht sie auch und er meint: 'Dein Humor, immer wieder so erfrischend!'

' Gern geschehen, doch du liegst richtig mit deinem Spüren, es ist für mich auch sehr interessant....danke fürs Erfahren lassen', lächelt sie ihn warm an. 

'Sehr gerne , es ist mir eine Ehre aus meinem tiefsten männlichen Wesen', ist seine Antwort in einer Wärme die der Piratin einen Gänsehautschauer über den Körper jagt. 

'Was war das?', erkundigt sich der Fährtenleser.

'Eine tiefe Berührung', kommt prompt von ihr. 

Er sagt nichts und schmunzelt nur tief wissend. Doch innerlich freut es ihn sehr. 

Etwas weiter vorne werden Häuser sichtbar, es sind nur 4 Stück doch wirken sie wie ein kleines Dorf. 

'Hier wohnen Menschen?', lacht die Piratin.

'Ja, erstaunlich, oder?', grinst er. 

'Sie kamen alle irgendwann im Lauf der Jahre und blieben', erzählt der Fährtenleser die Entstehung dieses kleinen Dorfes. 

'Und wen gehen wir besuchen?', möchte die Piratin jetzt wissen.

'Lass dich überraschen', ist die Anwort von ihm. 

'Okay', gibt sie sich zufrieden. 

Sie braucht nicht mehr alles zu wissen, sie kann warten bis die Zeit da ist zum Wissen. 

Ein Hund fängt an zu bellen und eine Tür geht auf am ersten Haus. 

'Fährtenleser?', fragt jemand sichtlich erstaunt.

'Ja, so ist es', ruft der Fährtenleser. 

'Was für eine Überraschung! Lass dich umarmen', geht eine alte Frau auf ihn zu und drückt ihn ganz lange und herzlich. 

Die Piratin spürt sofort, dass diese Frau eine bedeutende Rolle in der Kindheit des Fährtenlesers gespielt hat. 

'Und wen hast du mitgebracht?', löst sich die alte Frau und geht auf die Piratin zu.

'Die Piratin, liebe Rosa', antwortet er. 

'Oh, herzlich Willkommen in der Wildheit der Insel', begrüßt sie die Piratin auch mit einer herzlich warmen Umarmung. 

'Danke, es freut mich sie kennenzulernen, liebe Rosa', freut sich die Piratin.

'Nein, nicht Sie, du, sagt du zu mir , Ja?', bittet Rosa. 

'Ja, gern', sagt die Piratin. 

'Kommt wir setzen uns dort auf die Bank, ich möchte alles hören, es ist schon so lange her wo ich dich das letzte Mal gesehen habe, lieber Fährtenleser. Ich habe oft für dich gebetet und dir gute Winde geschickt, um auf dem Meer gut zu segeln', teilt Rosa. 

'Es könnte jedoch länger werden', lacht er. 

'Ich habe Zeit, dass weisst du doch? Ihr nicht?', lächelt sie etwas herausfordernd. 

'Doch, Rosa, wir haben Zeit und wir nehmen sie uns', beruhigt er sie. 

Dann setzen sie sich auf die Bank und die Piratin und der Fährtenleser berichten von ihren Reisen, der ersten Begegnung auf der Lichtung, das Wiederzusammentreffen und wie sie sie jetzt hier zusammen sitzen. 

Rosa hört ganz aufmerksam zu und lässt alles auf sich wirken, sie stellt keine Fragen sondern lässt die beiden einfach das Teilen was sie möchten und es seine Zeit hat. 

'Und so sind wir jetzt hier, liebe Rosa', beendet der Fährtenleser. 

'Oh, lauter Schätze auf dem Weg, die zu dem wahren Schatz führen', lässt sie die Worte fliessen.

Die Piratin fühlt etwas ihr Bein hochkrabbeln und sie will es schon abschütteln als Rosa sie beruhigt und sie den goldenen Käfer auf ihre Hand nimmt. 

'Ein goldglänzender Rosenkäfer, na wo hast du dich denn verirrt, hier gibt es doch gar keine Rosen?', spricht sie mit dem Käfer. 

Sein goldener Panzer schimmert in Regenbogenfarben je nach Blickwinkel. 

'Beeindruckend', kommt von der Piratin.

'Ja, das ist er, ein wunderschönes Exemplar und interessant, dass er gerade zu dir gefunden hat', schmunzelt Rosa.

'Wieso?', interessiert sich die Piratin. 

'Jedes Tier hat eine Kraft, ein Ausdruck von Stärken. Käfer haben Gegensätze zu einem Ganzen vereint. Kräftig und sanft, hart und weich', setzt Rosa fort.

Die Piratin kichert und Rosa schaut sie etwas erstaunt an.

'Entschuldige Rosa, ich wollte dich nicht auslachen, es ist nur zu komisch, dass genau das mein Thema ist innerlich', erklärt sie ihr loskichern.

'Hm, interessant, Krafttier kommen immer dann, wenn sie uns was zeigen wollen, was sichtbar machen wollen', führt Rosa fort. 

'Passt ja dann', lächelt die Piratin.

' Das Leben fordert dich auf neue Blickwinkel einzunehmen, neue Ansätze zuzulassen, Altes hinter dir zu lassen, loszulassen und dem Neuen offen zu begegnen. Deiner Intuition zu vertrauen, sie sind deine Fühler. Deine eigene Geschwindigkeit zu gehen und anderen ihre Geschwindigkeit zu lassen und daraus einen Weg entstehen zu lassen. Dein Kampfgeist nicht mehr zum Kämpfen zu nutzen, sondern Durchsetzungskraft zu wählen in deinem eigenen Weg gehen, egal welche Hindernisse kommen. Käfer gelten als Hüter von Schätzen, Goldschätzen genaugenommen. Lass dein Herz dich führen, dorthin wo Freude und Erfüllung lebendig ist', beendet Rosa ihre Worte. 

'Danke Rosa, das geht sehr tief in die Resonanz', bedankt sich die Piratin.

Rosa nimmt den Käfer und setzt ihn vorsichtig an eine Blume. 

'Er hat seinen eigenen Weg, den er finden wird', sagt sie dazu. 

'Wie geht es den anderen Dorfbewohnern?', möcht der Fährtenleser wissen. 

'Sie sind alle älter geworden', lacht Rosa. 

'Torben und seine Frau leben immer noch im Häuschen da drüben, sie segeln über Tag aufs Meer zum Fischen. Anton der alte Greis, wurschtelt immer noch rum wie immer, er ist erstaunlich zäh, wenn du verstehst was ich meine. Er kommt jeden Tag zum Essen, so haben wir beide etwas Gesellschaft. Und das Haus dort ist leer. Eine junge Familie war kurz hier, doch die Rauheit hier war doch nicht das was sie gesucht haben', berichtet Rosa.

'Hast du den Schlüssel für das Haus, Rosa?', fragt er sie.

'Ja, möchtet ihr es euch ansehen?', freut sich Rosa begeistert.

'Warum nicht?', grinst er.

'Moment ich hole ihn, geht schon mal vor', weist sie beide an. 

'Ein Haus, das leersteht, was geistert dir im Kopf herum?', schubst sie ihn mit ihrem Körper seitlich.

'Nichts, nur mal ansehen, sonst nichts', hält er sich bedeckt.

Doch er weiss, er kann nichts vor der Piratin verheimlichen, möchte er auch nicht, der Impuls kam spontan und er spürt, sie weiss es. 

Rosa kommt zurück mit einem strahlenden Gesicht. Sie läuft langsam und der Fährtenleser stützt sie. 

'Danke, mein Junge, ich bin nicht mehr die Jüngste', lacht sie. 

'Alles gut Rosa, ich mach das gern', sagt er. 

An dem Haus angekommen, schliesst Rosa auf und sie betreten den Raum. 

Eine Fensterfront begrüßt sie, das Meer ist sichtbar und es ist eine angenehme Atmosphäre. 

'Es ist kein Luxus, doch es hat alles was es braucht', begleitet Rosa sie durch das kleine Häuschen, dass eine kleine Küche, ein Bad, Schlafzimmer und dieser Wohnbereich mit dem großen Fenster hat. 

'Gemütlich', ist die spontane Feststellung der Piratin. 

'Ja, das ist es', bestätigt der Fährtenleser.

'Wollt ihr hier einziehen?', ist Rosa sehr direkt. 

'Es war ein spontaner Impuls das Haus anzusehen, Rosa, was daraus wird weiss ich nicht', antwortet er offen. 

'Ja, verstehe ich', lächelt sie warm. 

Langsam wird es dunkel und sie verabschieden sich gerade von Rosa, als Torben und Anna zurückkommen vom Fischen. 

'Fährtenleser? Na, was für eine Freude!', begrüßt ihn Torben freudig. 

Sie sind ungefähr im selben Alter wie die Piratin und der Fährtenleser. 

'Torben, schön dich zu treffen, wie geht es euch?', ist echtes Interesse da vom Fährtenleser.

'Kommt doch morgen mal vorbei, wir laden euch ein, so um 8?', lädt Torben sie ein.

'Sehr gerne! Wir bringen auch etwas mit, einen Salat?', nimmt der Fährtenleser die Einladung an.

'Ja klar!', sagt Torben. 

'Bis morgen dann!', verabschieden sie sich voneinander. 

Auf dem Rückweg zum Leuchtturm laufen sie in Stille. 

Dieser Ort hat wirklich eine Power, kein Wunder, dass der Fährtenleser so eine innere Stärke entwickelt hat. 

Die Sonne ist fast weg und der Himmel leuchtet in einem rot-orange das sich im Meer spiegelt. 

'Was ein wunderschöner tief berührender Tag und es war erst der Erste', lacht die Piratin freudvoll leicht und es ist spürbar wie tief erfüllt sie in sich ist. Im Frieden mit sich und in einer tiefen inneren Ruhe. 

'Es freut micht, das es dir so gut tut', lächelt er dankbar und sichtlich erleichtert. 

Fortsetzung folgt.....


'Caring comes in five major forms, with increasing intensity: being included, seen, appreciated, liked and loved.'

- Resilient, Rick Hanson

Friday, May 17, 2019

Das Topping oben drauf ;) oder das Geniessen im Leben....



Guten Morgen :)

Schöner Freitag :)

Heute wurde mal wieder vorgebloggt, Freiraum hat es möglich gemacht, LOL...

Heutiges intuitives Thema: das Geniessen was ist und das Geniessen was da ist und das Geniessen jeden einzelnen Schrittes....sozusagen das Topping obendrauf.

Ich hab die Wahl etwas im hohem Tempo zu leben oder ich hab die Wahl es bewusst zu geniessen.

Leb ich hohes Tempo gehen die Feinheiten verloren oder ich verpass das Timing ;)


Fortsetzung....

Unten angekommen, steht das Essen schon auf dem Tisch in der Küche, sie ist sehr wohnlich, eine Bank mit vielen Kissen befindet sich unter dem Fenster und läd zum Verweilen ein, besonders mit Blick auf das Meer. Der Tisch steht an der gegenüberliegenden Wand in einer Ecke und gibt so ein Wohlgefühl dort zu sitzen. Das Essen dufte köstlich, die Piratin merkt jetzt wie hungrig sie ist. 

'Hm, was riecht denn hier so gut?', fragt sie Freja. 

'Unser Eintopf, der hier Tradition hat', lächelt sie die Piratin an und bittet sie Platz zu nehmen. 
Sie wählt einen Platz auf der Bank und wartet bis die anderen sich auch gesetzt haben. 

'Wart ihr auf dem Leuchtturm?', erkundigt sich Alvar. 

'Ja, immer wieder schön dort oben zu sein, es hat sich nicht viel verändert hier oder?', antwortet der Schöpfer. 

'Nein, warum auch, du kennst doch die Menschen hier am Zipfel der Insel, jeder für sich ein Eigenbrötler, die die Wildheit der Natur gewählt haben', macht Alvar ein Petzauge und lächelt dazu.

Der Fährtenleser lacht und sagt dann: ' Ja, was soll sich da auch ändern.'

'Ja, wir haben unser Leben so gewählt, mein Sohn, so wie du deines und das ist gut so. Jeder Mensch braucht einen eigenen Weg', ergänzt Alvar ganz ruhig und zufrieden mit sich und dem Leben hier.

'Ich weiss Vater, danke für deine Offenheit', bedankt sich der Fährtenleser. 

'Jetzt lasst uns mal essen', übernimmt Freja den Suppenlöffel und gibt jedem auf seinen Teller. 

Die Piratin probiert und ist ganz begeistert, es schmeckt leicht scharf, vollmundig und in sich so rund, auch wenn sie nicht genau weiss was alles drin ist ausser das offensichtliche Gemüse. 

'Sehr lecker Freja', gibt die Piratin ihr Feedback. 

'Das freut mich', lächelt Freja voller Freude. 

'Was habt ihr heute noch vor?', erkundigt sie sich. 

'Mal sehen', kommt von ihrem Sohn.

'Du weisst, wer sich sehr freuen wird, dich zu sehen oder?', erinnert Freja ihn. 

'Ja, ich weiss, ich hatte auch schon die Idee dort vorbeizuschauen', wechseln die Worte zwischen ihm und seiner Mutter. 

Die Piratin hält sich ganz raus aus ihrer Unterhaltung, das sie eh nicht weiss wovon sie sprechen.

Alvar beobachtet die Piratin, natürlich so unbemerkt wie möglich. Sie erinnert ihn an seine Frau. 

Als er ihr damals das erste Mal begegnet ist war sie nur in Kampfhaltung und es war eine Herausforderung ihr Vertrauen zu gewinnen, er hat ebenfalls darum gekämpft bis er keine Lust mehr hatte und es aufgab. Dann haben sie sich eine Zeit später wieder getroffen und sie war ganz anders. Ruhiger, entspannter. Es kam zu einem tiefen Gespräch und sie hat ihm erzählt was danach in ihr vorging als er plötzlich aufgab um sie zu kämpfen. Sie hat gemerkt, dass sie nicht mehr kämpfen möchte. Und dann diese Wahl getroffen. Die Verbindung war gleich tief und blieb bis heute so, auch wenn jeder seinen Freiraum lebt. Sie haben mit den Jahren immer wieder Rhytmuswechsel erlebt und gemeistert. Es gab Herausforderungen und doch war die Verbundenheit in ihrem Wesen die Basis, die auch diese zu meistern ermöglichte. 

'Alvar, wo bist du nur wieder?', holt ihn seine Frau aus seinem Erinnern. 

'Ich hab mich an die Zeit erinnert, wo wir uns begegnet sind', sagt er mit einem warmen Lächeln.

'Ohja, das war eine spannende Zeit, erzählst du der Piratin die Geschichte?', bittet sie ihn.

Er tut es und selbst der Fährtenleser ist ganz aufmerksam, er kannte die Geschichte seiner Eltern ansatzweise, doch so detailhaft noch nicht und vorallem nicht was sich innerlich in ihnen bewegt hat damals. 

Er erkennt sich wieder, ausser, dass die Piratin freiwillig ihren Kampf aufgegeben hat ansatzweise und ihm somit die Chance gab, sie etwas zu erreichen in ihrer Tiefe. Dafür ist er dankbar. 

Als Alvar beendet, herrscht erst kurze Stille, dann bedankt sich die Piratin für sein Vertrauen und Offenheit.

' Danke fürs Teilen, diese Version kannte ich auch noch nicht und sie hat mich tief berührt', kommt ganz ergriffen vom Fährtenleser.

'Mein Sohn, du kannst noch so stark sein, und noch so kämpfen, gibt dir das Leben die Chance den Kampf niederzulegen und diese Kräfte in den Frieden zu führen, nehm sie an, doch wenn ich es genau wahrnehmen, hast du es schon getan für dich', teilt Alvar sein Verstehen.

'Ja, das stimmt, ich habe sie schon bevor wir uns begegnet sind in den Frieden geführt, das Segeln auf dem Meer macht einem sehr bewusst wie wenig Kampfgeist dort was bringt, nichts, es braucht das genaue ruhige Spüren, welche Wege es braucht um an der nächsten Insel anzukommen', ist die Antwort des Fährtenlesers.

'Hm, dann hab ich ja noch etwas zu lernen, denn das fang ich erst jetzt an zu leben', kichert die Piratin. 

'Jeder Anfang ist der wichtigste Schritt', legt Freja ihre Hand auf die der Piratin.

'Danke Freja', ist die Piratin sichtlich berührt.

'Vielleicht ist es für das männliche Geschlecht einfacher dies zu erfahren, sie kämpfen generell mehr und schon von klein auf. Sie lernen dadurch vielleicht schneller das Kampf nicht der Weg sein kann, der erfüllt. Wir Frauen haben lange nicht gekämpft sind wortlos gefolgt, dass wollte ich nicht mehr. Deshalb begann ich zu rebellieren, die Rebellion hat sich so gut angefühlt, dass ich nicht gemerkt habe, welche Chancen ich mir damit kaputt gemacht habe. Erst Alvar hat es geschafft mich wachzurütteln, wie auch immer, es kann sein, dass es einfach die Zeit dazu war, wer weiss das schon. Wir reifen alle in uns, immer, nur ist es dem einen mehr bewusster wie dem anderen und manche sind mutiger zu folgen und zu wachsen und andere wachsen gar nicht mehr aus Angst vor Veränderung. 

Ich für mich habe erfahren, dass jeder Schritt wichtig ist und jeder Schritt seine Wertschätzung verdient. Es ist ein Geniessen was wachsen darf, einfach so, seinen inneren Impulsen folgend und die Chancen vom Leben annehmen', schildert Freja ihre Seite.

'Hm, geniessen eines jeden Schrittes.....', spürt die Piratin in die Worte. 

'.....es hat etwas sehr weites und ruhiges', ergänzt sie dann weiter. 

'Ja, das hat es', bestätigt Alvar und legt einen Arm um seine Frau. 

Diese legt ihre Hand auf seine andere auf dem Tisch, ihre starke Verbindung ist immer noch sehr lebendig erfrischend spürbar. 

' Danke fürs Teilen', ist nun auch die Piratin sichtlich ergriffen. 

'Sehr gern', antwortet Freja mit einem warmen Blick und schaut die Piratin direkt an. 

Sie mag die Piratin, es erinnert sie an Anteile in ihr, die auch immer noch da sind, nur mittlerweile eine andere Ruhe und Ordnung in ihre gefunden haben.

Das hat sie auch ihrem Mann zu verdanken, der ihr immer den Raum gegeben hat sie selbst zu sein. 

'Wir machen uns dann mal auf den Weg', verkündet der Schöpfer.

'Ja, macht das, bis nachher', verabschiedet sie Freja.

'Grüße an alle', sagt Alvar noch bevor sie aus der Tür sind. 

Diesmal nehmen sie die Küchentür und stehen direkt vorm Meer, das Rauschen ist deutlich zu hören und die Power des Wassers zu spüren. 

'Wow, was für ein Ort!', sprudelt es aus der Piratin.

'Kraftorte, es gibt mehrere hier auf der Insel', ist die Antwort des Fährtenlesers. 

Sie sagt nichts und fühlt einfach in sich hinein. 

Kraftorte, immer wieder berührend und kraftgebend.

Fortsetzung folgt.....




Plopp da war es......inneres Bild aufm Papier.

Was es darstellt?

Mein inneres System wie ich Input aufnehme, wo mein Input nach aussen herkommt und welche Bedeutung dieser für das Jetzt und die Zukunft hat.

Ganz unten ist das Unterbewusstsein  ( dunklelila ), wir nehmen als Mensch Millionen von Sinneseindrücken wahr und 40 davon gelangen in unser Bewusstsein. Ich, für mich hab gelernt, dass sich mein Unterbewusstein oft durch Körperbeschwerden bemerkbar macht oder es gibt es dann irgendwann ab an die nächste Ebene ( Verstehensbildung ) worauf ich gleich komme. Doch nochmal zum Unterbewusstsein, das wird konstant mit Input versorgt in meinem Jetzt ( dunkel lila Pfeile nach unten ) und gibt durch Körperempfindungen nach oben an das Jetzt.

Die Schicht darüber ( helles Lila ) ist woraus ich schöpfe, intuitiv, d.h. meine Verstehen, meine Geschichte die jedoch ein Vorspüren ist, wo ich hin will oder wo es mich hinzieht, weil ich da Power hintendran spüre und starke 'JA-das will ich leben'-Essenzen. Was meine Geschichte angeht, LOL..naja, 1:1 ist nicht möglich, doch die Essenzen daraus schon. Irgendwann eben.

Über der Schicht liegt das spontane intuitive Jetzt-leben ( magenta ).  Das beinhaltet spontanes Wagen, Springen, intuitiv das leben was jetzt seine Zeit hat. Also eher in der Gegenwart präsentiert. Ich nenn es für mich inneres Bewusstsein. Das, was mir bewusst ist und ich wähle zu leben den Umständen und Situationen betreffend angepasst oder eben mein Weg einfach durchgesetzt ( braucht es auch als ).

Die nächste Ebene orangene Linien ist die Freude mein Weg zu gehen und das rote, ist der rote Faden, mein Herzschlag sozusagen, die Mitte, den Zentrale über die alles läuft. 

Die zart-rosa Ebene ist die Impulsebene, die Momente und die Begegnung mit anderen die mich berühren und mich innerlich in die Resonanz bringen, inspirieren, bereichern usw....

Dann kommt hellblau der generelle Lebensinput um mich herum, in meinem Weg gehen.

Wie auch sichtbar ist, dass der Input fürs Unterbewusstsein durch alle Ebenen geht.

Und was heisst das jetzt konkret?

Jeder Tag, indem ich dem Leben begegne sind diese Schichten aktiv und wenn ich mit dem Leben wachsen möchte betrifft das alle Ebenen.

Beispiel?

Ich bekomme von meinem Körper das Zeichen mich zu bewegen, es piekst und zwickt, ich spüre in den Körper rein und es kommen Verstehen, aus diesen Verstehen folgt der Ausdruck dessen, dann geht es in den Abgleich mit dem Jetzt, Differenzen klar erkennbar und dann kommt es zur langsamen inneren Ausrichtung des spontanen Jetzt-Leben um diese Verstehen und daraus entstandene Vorspüren 'das will ich hin' zum leben zu bringen.

Da war kurze Version...LOL...hoffe es wurde etwas klarer ;)

Wenn dann noch Feebackloops von aussen mit reinspielen, dann wird das eine dynamische Sache.

Beispiel: Ein Baby lernt zu krabbeln, es hat den Drang sich immer mehr aufzurichten, es sieht alle um sich herum auf zwei Beinen stehen und sich bewegen, es hat den Anreiz anzupassen. Der Weg dorthin zwischen Differenz was ist und was das Baby will, ist fordernd und oft mit Frust und Gemecker, doch jeder kleinste Schritt dorthin zeigt auch bei Babys eine Freude. Klar sichtbar im Gesicht. Kommt dann ein Feedback von aussen dazu, sozusagen eine Resonanz, ist die Freude noch größer und die Ermutigung wächst immer mehr, es übt so lange bis es endlich auch läuft.

Ein sich immer fortsetzende Spirale durchs Leben....wenn man es möchte ;)

Das ist mein Wachstum zumindest.

Und in welcher Phase bin ich jetzt?

Gute Frage, LOL...im getragenen Loslassen.....es frei lassen, Wahlen freilassen, so wie gewählt wird ist es, wie es ist gut.

Dankbar für das was war, ist und kommt.

Mein Weg in Freude gehend.

Intuition hat noch ein Querfunk: Und oft tipp ich die Geschichte und kann nach kurzer Zeit nicht mehr genau sagen was ich da vor ein paar Wochen geschrieben hatte, LOL....ist dann immer wieder ein Aha-Erlebnis wenn ich sie nochmal lese, LOL...ich bring sie in den Ausdruck, lass los und leb mein Leben. Der Rest macht mein Unterbewusstsein ;) So in der Grobfassung :)

Ob ich es dann wirklich lebe?

Meine Erfahrung, ja, die Essenzen zeigen sich irgendwann im gelebten Sein.