Friday, November 16, 2018

Nach vorn, nicht hinten links schauen ;)


Intuitiver Einwurf....wenn der Seitenrueckspiegel halb abgefahren wird, koennte man ja meinen es haette die Botschaft vom Leben: nach vorne schauen, nicht hinten links ;)

Kann sein... Was den Spiegel betrifft ist alles schon am Laufen, sowas passiert halt...Leben geht weiter.

Ich war noch nicht mal veraergert. Warum auch..niemand faehrt extra Aussenspiegel fast ab.

Hab mich noch bedankt, dass es keine Fahrerflucht wurde.

Gab dann in der Wartezeit sehr angenehmes offenes Gespraech.

EMDR legt Reaktionsverhalten auf Unvorbereitetes wirklich in den Frieden....dieser Weg Dinge zu integrieren und Triggerpunkte still zu legen fasziniert mich immer wieder.

Meine Tochter nr 2 hat mich schon am Telefon gestern abend ganz unverblümt gefragt, wie es mir geht, lol...ja ich kann sehr energievoll sein...lol....doch in manchem die letzten Wochen eher krass ruhig und es loest sich dann auch ganz einfach.

Es braucht nicht mehr die Extraladung an innerer Energie.

Die Widerstandspushs sind nicht mehr....schoen zu erfahren.

Und die letzten Widerstandsdinge die noch nicht integriert sind, werden es auch noch.

Schlauer menschlicher Koerper!

Dankbar :)

Das Buch 'Push' ist toll!

Auch wenn ich nie ansatzweise so leben werde was das Klettern betrifft...doch sehr interessant was diese Kletterstars fuer Disziplin, Ehrgeiz und mentale Staerke aufbauen mit den Jahren....

Faszination Fels....lol...verstehen kann ich es doch sehr...irgendwas in mir geht da in die Resonanz...Urkraefte? Keine Ahnung...einfach ein tolles Buch, das kein bisschen langweilig ist.

Intuition meint: hat was mit Grenzen erweitern zu tun. Das Unvorstellbare ermoeglichen....ja das Potenzial dahinzupushen kenn ich...teils hab ich diese Kraft auch schon erfahren in Momenten wo ich dachte keine Kraft mehr zu haben....

Schoener Abend :)

Verstärkende Freude



Schöner Freitag :)

Fortsetzung....

Die Forscherin geht langsam und mit jedem Schritt bewusst wahrnehmend ihren Weg nachhause.
Und mit jedem Schritt wird die Freude größer wieder dazusein.

Ihr Pfad führt ebenfalls weg vom Hof, in den Wald. Der Pflasterweg ist zuende und sie steht vor dem Pfad der nur aus Erde, Wurzeln und gefallenen Blätter besteht. Der Vater der Schöpferin hat ihrer Familie schon oft angeboten, den Rest des Weges auch zu pflastern, doch jedesmal haben ihren Eltern abgelehnt. 

Sie atmet tief ein und aus, dann betritt sie den erdenen Pfad. 

Sie spürt gleich eine Wirkung, ihre innere Wurzeln sind ganz klar zu spüren.

Mit jedem Schritt sinkt sie tiefer in ihr ruhiges Sein.

Der Pfad erdet, das versteht sie jetzt.

Ihr Schritt wird fester, zügiger und bald fängt sie an zu rennen. Sie geniesst es durch die Bäume zu laufen, sie streckt ihre Arme aus, wie zum fliegen, dreht sich aus Freude wieder im Wald zu sein mehrmals um sich selbst. Schaut hoch in die Baumkronen, hört den Wind durch die Blätter wehen, das Rascheln der Tiere im Unterholz. 
Eine weisse Eule kommt auf einmal auf sie zugeflogen, sie ruft: ' Aranda!' 
' Huh huh huh!', schreit sie der Forscherin entgegen, diese streckt ihren Arm in die Luft und die Eule setzt sich darauf. Sanft streicht die Forscherin der Eule über ihr Gefieder und beide geniessen die Stille. Die Eule ruft wieder:' Huh huh!' Breitet dann ihre Flügel aus und erhebt sich wieder in die Luft. Die Forscherin rennt ihr hinterher und schon bald kommen sie an ihr Heim. 

Es ist noch alles so wie bei ihrer Abreise. Sie stürmt in die Haustür und ruft nach ihren Eltern, doch es gibt keine Antwort. Sie überlegt wo sie wohl sein können um diese Zeit, da ertönt von draussen ein: 'Huh huh huh huh!' Sie folgt dem Rufen von Aranda. Die Richtung führt zum See mit dem Wasserfall, ja jetzt weiss sie wo ihre Eltern sind. Durch die Bäume kann sie immer mehr den See schimmern sehen und der Wasserfall wird immer lauter, kurz bleibt sie stehen, betrachtet das Bild vor ihr,  ein paar Felsen ihre Aufmerksamkeit wollen. Dort stehen ihre Eltern. 

Sie geht langsam weiter, stellt sicher sie macht keine lauten Geräusche, sie möchte die beiden nicht erschrecken. 

Die Forscherin ist keine 10 Meter mehr von ihnen entfernt, da fliegt Aranda über sie hinweg und ruft ihr Huh Huh, die Eltern drehen sich um und sehen die Forscherin heran nahen. 

'Mein liebes Kind! Sei willkommen daheim!', ruft die Mutter der Forscherin freudig überrascht. 

'Mama, Vater!', kommen aus der Forscherin und sie klettert auf den Felsen. 

Alle drei umarmen sich lange ohne etwas zu sagen. 

Das Rauschen des Wassserfalls übertönt die Stille des Waldes. 
Aranda fliegt über ihnen ihre Kreise und ruft ab und zu ihr Huh huh.

'Komm, wir gehen zum Haus', löst sich der Vater nach einer Zeit und hilft seiner Frau und seiner Tochter vom Felsen. 

'Gut siehst du aus, das Abenteuer ist dir wohl bekommen. Wer ist der Gefährte, den du mitgebracht hast?', fragt die Mutter. 

'Dir entgeht auch nichts, Mama', lacht die Forscherin.

'Du kennst unsere Gabe, Liebes', schmunzelt ihre Mutter. 

'Ja, ich kenne unsere Gabe', bestätigt die Forscherin amüsiert.

Am Haus angekommen, macht der Vater ein Feuer im Kamin und die Forscherin berichtet ihnen bei einem warmen Tee aus Heilkräutern über ihre Reise. 

Diese Nacht wird sie hier bleiben und erst morgen zum Schloss zurückkehren. 

Die Eltern der Forscherin geniessen die gemeinsame Zeit mit ihrer  Tochter und sie lachen viel an diesem Abend. 



 Auf dem Schloss ist mittlerweile auch etwas Ruhe eingekehrt, nachdem der ganze Hof und alle ihre Angestellten die Schöpferin freudig begrüßt haben, geht sie auf ihr Zimmer. 

Sie möchte sich fürs Abendessen frisch machen und diese ganze Begrüßungsfreude etwas integrieren.

In ihrem Zimmer angekommen, lässt sie sich etwas müde auf ihr Bett fallen.

Sie schliesst die Augen und atmet tief ein, es riecht nach vertrautem und doch auch etwas ungewohnt.

Die Reise hat sie verändert und sie hatte Tag und Nacht die Natur um sich.

Jetzt wieder in einem geschlossenen Raum zu sein ist ungewohnt.

Sie öffnet die Augen, setzt sich auf und blickt aus ihrem grossen Fenster, welches den Blick freigibt auf die Hügel der Insel und die Buchten dazwischen. Ganz links kann sie das rote Haus der Piratin erkennen. Sie schmunzelt und wünscht ihr in Gedanken ebenfalls gutes Ankommen daheim.

Der Wald dazwischen erinnert sie an die Forscherin.

Sie spürt, dass sie ganz sicher eine schöne Zeit wieder in ihrem Heim hat. 

Das Treiben im Schloss wird wieder mehr, die Geräusche dringen gedämpft zu ihr nach oben. 

Es wird wohl gerade der Tisch gedeckt und alles für das Abendessen vorbereitet.

Es klopt an der Tür. 

'Ja?', ruft die Schöpferin.

'Darf ich reinkommen?', die Stimmer ihrer Mutter dringt durch die Tür.

'Tür ist offen, komm herein', anwortet die Schöpferin.

Ihre Mutter öffnet die Tür und schliesst sie sanft hinter sich.

Sie breitet die Arme aus und sagt: 'Schön dich wieder auf dem Schloss zu wissen, lass dich nochmal umarmen!'

Die Schöpferin steht auf und geht auf ihre Mutter zu.

Die herzliche Umarmung tut ihr gut. 

'Wie war eure Reise? Ich weiss ihr werdet bestimmt davon beim Abendessen erzählen, doch manches möchte eine Mutter doch schon vorher wissen', ist ihre Mutter interessiert.

'Hm, es war ein Abenteuer pur, so wie ich es mir nie hätte erträumen können. Wir wurden von einer unsichtbaren Macht geführt und die Natur hat uns Zeichen gegeben. Jeder von uns durfte seine eigenen Gaben ganz entfalten und lebt sie seit unserer letzten Inselerforschung ganz intuitiv und frei. Ich kann es noch gar nicht wirklich in Worte fassen....', ringt die Schöpferin es in den Ausdruck zu bringen.

'Das reicht mir schon mein liebes Kind', umarmt Ida ihre Tochter. 

'Ich mache mich jetzt mal hoffrisch', leitet die Schöpferin über zu einem anderen Thema.

'Ja, mach das, ich helfe den Tisch vorzubereiten. Eure Gefährten sind am Ende des Flurs untergebracht', sagt Ida, lächelt die Schöpferin wissend an und verlässt dann das Zimmer.

Die Zimmer am Ende des Flures, die magischen Zimmer, ein verschmitztes Schmunzel huscht der Schöpferin übers Gesicht. Doch dann zieht es sie in ihr Badezimmer, in der Wanne liegen, das ist jetzt genau das was sie tun wird und nichts anderes.

Fortsetzung folgt.... 


Thursday, November 15, 2018

Gemalte Realitaet...


Schöner Donnerstag :)

Wenn Kinder malen, ist das oft sehr authentisch wie es ist.

Igelmama mit ihren Kindern. Der Teenie am Ende sondert sich schon ab, LOL....achja....das sind die Momente als Mutter, wo ich nur schmunzeln kann.

Danke an meine Künstlerin Kind nr 3 :)

Igel mit Stacheln, hahaha...passend zum Thema.

Rosen haben heute auch ganz schöne Stacheln....führt mich wieder zu meiner Stachelfraucollage.

 


Weichheit und Stachligsein sind vereinbar, wie man bei einem Igel sieht.

Beides darf da sein, eins schützt das andere.

Ausgeklügelte Abwehrtechnik des Igels sich einzurollen, wenn Gefahr droht. 

Natur ist schlau, deshalb ging mir heute mehrmals durch den Kopf, jeder hat das Potenzial in sich angelegt um gut durchs Leben zu kommen, selbst mit heftigen Rückschlägen oder Erfahrungen.

Resilienz und wie sie wächst ist Faszination pur.

Vor einem Jahr ging es mir sowas von Scheiße.....und ich hab nicht mehr dran geglaubt jemals wirklich gut zu leben.

Ein Jahr danach kann ich sagen: Traumschleifen sind einfach nur alles nehmend, deine mentale Stärke, deine Kraft, deine Hoffnung, deine Zuversicht.

Doch es gibt WEGE!

Es gibt sie wirklich.

Sich selbst informieren ist für mich das Beste gewesen.

Und Hilfe holen, passende.

Wie schnell ich wieder in meine Eigenversorgung gekommen bin, innerlich, emotional, körperlich erstaunt mich und es tut sowas von gut!

Auch wenn es ein Jahr gedauert hat und viel mutiges Wagen.

 
 

Wednesday, November 14, 2018

Entwicklungsphase zwischen dem Entstehungspunkt Collage und dem Jetzt.....


......diese Collage hat jetzt ihre Verstehenszeit, Enwicklungsphase durch.

Meine innere tiefe Verstehenszeit.

Verständliches Bild dazu: 
Verdeckt spielende Kartenspieler gegenüber offenlegenden Kartenspieler an einem Tisch.

Wer ist überlegen, wer ist unterlegen?

Auf lange Sicht gibt es keine Unterlegenen oder Überlegenen, nur 
einen der erfüllt lebendig ist und mit dem Leben fliesst und einen der in der Sackgasse landet und sich durch nicht wahrhaben wollen was wirklich ist, noch mehr verstrickt.

Das soweit zum besseren Verstehen, wo ich herkomme und wo ich hin will. 

'Die innere Haltung ist der Schlüssel'

'Der Fels gibt den Schatz nicht her'

Mein Fels in der Brandung ist mein Herz.

Was dein Fels ist, weiss ich nicht.

Doch eins versteh ich intuitiv: besteht keine Herzverbindung endet es oft in der Sackgasse.

LOL...ja ich spreche aus Erfahrung.

Viele viele Sackgassen, bis ich endlich wieder die Verbindung zu meinem Herzen freigeschaufelt hatte.

Und jetzt? 

Ab auf die steinigen Wege, die meiner eigenen Wahrheit.
Die oft sehr schön sind, trotz Herausforderungen und Wachstumsimpulsen.

Welche innere Wahrheit deine ist, kannst nur du selbst sehen, spüren, erfahren, wahrnehmen.

Schöner Abend :)

Tuesday, November 13, 2018

Räume des Seins


Schöner Dienstag :)  

ESCAPE TO HEAVEN - Powerful Female Vocal Fantasy Music Mix | Beautiful Evocative Orchestral Music


Fortsetzung....

Die Schöpferin ist noch lange draussen, soviele Menschen freuen sich, ihre Herrscherin wieder auf der Insel zu wissen. Es überrascht die Schöpferin etwas und doch freut es sie zutiefst. Diese ganzen Veränderungen die sie angestoßen hatte und sie irgendwann die Nase voll hatte von dem ganzen Widerstand, hat sich wohl gelöst. Doch das zeigt die Zeit.

Jetzt lebt sie erstmal das Wiederkommen und die Freude daheim zu sein. 

Der Schöpfer hatte mit seiner Aussage genau das ausgedrückt, innere Veränderung zeigt sich klar im Aussen. 

Und es ist ein gefestigstes Sein. Sie hält ein Moment inne, lässt das Treiben und den Trubel etwas in den inneren Abstand kommen und beobachtet von innen. 

Freudige Gemeinschaft hat etwas erfüllendes und je klarer sie in sich selbst ist, je klarer und weiter sind die Anworten im Aussen.  

Vor ihr steht auf einmal ihre gute Freundin, Hannes Mutter. 

Sie umarmen sich wortlos und dann sagt sie: ' Es ist schön dich wieder auf der Insel zu wissen, wann stellst du mir deine neuen Freunde vor?'

'Hallo Lucie, es tut gut zuhause zu sein und dich, Hannes, Adele und Rosa wieder näher zu haben, wie geht es euch? Bei der nächsten Reise kommt ihr mit', begrüßt die Schöpferin Lucie. 

'Hm, ja das wäre echt toll', lacht sie, doch so einfach wird das nicht sein, sie hat die Aufgabe drei Kinder beim Wachsen zu begleiten und ihren Lebensunterhalt zu verdienen. 

'Kommt alle nachher ins Schloss ja? Dann feiern wird das Wiedersehen mit meinen Freunden zusammen und ihr lernt sie kennen', bittet die Schöpferin Lucie.

'Danke, sehr gerne, wie immer wenn die Sonne untergeht?', versichert sich Lucie. 

'Genau, wie immer', lacht die Schöpferin.

Es kommen noch ein paar andere die Schöpferin zu begrüßen, doch dann kehrt der Platz zu seinem normalen Treiben zurück. 

Die Piratin ist auf dem Weg zum Hügel ihrer Familie. Schon immer etwas weiter weg vom Schlosstreiben, lieben sie die freie Weite. Das Land war eine Schenkung durch den Herrscher lange vor ihrer Zeit. Eine Anerkennung für den Verdienst des mutigen Ersegelns des Meeres um sie herum. 

Der Weg zur Spitze schlängelt sich sanft am Hügel entlang und während sie ihn entlang läuft blickt sie über das saftige Grün der Wiesen, die Grashalme die sich im Wind bewegen, wie ein grünes Meer. 

Sie hört das Geräusch von Holzhaken je näher sie dem Haus kommt. Es hat ein leuchtendes Rot und ist sofot sichtbar, besonders im Kontrast mit dem Himmel und dem grünen Umland. 

Oben angekommen, steht sie kurz ganz still und betrachtet es. Wie lange war sie schon nicht mehr hier?

Sie weiss es nicht. Die Reise mit der Schöpferin kam direkt als sie mal wieder beschloss heimzukehren und sie hat gewählt das Heimkommen zu verschieben. 
Sie hat gespürt wie wichtig es für ihre Herrscherin des Reiches war.

Sie holt tief Luft, geht an der linken Seite hinter das Haus, dort sieht sie ihren Vater Holzhaken, er nimmt sie noch nicht wahr, da er mit dem Rücken zu ihr steht. 

Ein warmes Gefühl durchströmt sie, sie geht langsam auf ihn zu, um ihn nicht zu erschrecken, pfeifft sie wie früher auch immer, wenn sie nach hause kam von ihren Inselabenteuer ohne Boot. Er hält inne, schüttelt den Kopf, als wenn er Gespenster gehört hat und macht weiter mit seiner Arbeit. Die Piratin schmunzelt, dann pfeifft sie noch einmal und da dreht er sich ungläubig um. 

Sein Gesicht zeigt ein Strahlen der Freude, der lässt die Axt fallen und eilt auf die Piratin zu. 

Sie umarmen sich einfach nur, dann hält er sie ein Stück von sich entfernt und sagt: ' Mein Kind! Du bist mal wieder daheim! Wie geht es dir? Ich habe jeden Abend für dich eine Kerze angezündet, dass du den Weg immer wieder ins Licht findest.'

Sie lächelt warm und antwortet: 'Danke Vater, gut dich wieder zu sehen. Meine Reise mit der Schöpferin und der Forscherin war eine sehr erfüllende bereichernde Erfahrung. Wie geht es dir und wo ist Mutter?'

'Komm, sie ist im Haus und bereitet das Abendessen vor, lass uns sie überraschen, sie hat dich sehr vermisst, auch wenn sie weiss, dein Leben ist das Abenteuer', neckt er sie schmunzelnd.

Sie lacht und dann gehen sie gemeinsam ins Haus. Ihre Mutter ist in der Küche und summt vor sich hin.
'Elenore, wann gibt es Essen?', ruft er und macht der Piratin ein Petzauge, ein Zeichen dass sie still sein soll. 

'Ach Albert, wie immer, dass weisst du doch, was soll immer diese Fragerei......', sie dreht sich zu ihm und verstummt als sie ihre Tochter sieht. Sie streckt ihre Arme aus und geht so auf die Piratin zu. 'Mein Kind, schön dich wieder in die Arme schliessen zu können!', umarmt sie die Piratin.

'Hallo Mama', die Piratin ist sichtlich berührt. Diese herzliche warme Begrüßung lässt sie weich werden. Etwas das sie lernen durfte auf der Reise. Ihre harte Schale, ihr Schutz kann solche Zuneigungen endlich wieder zulassen. 

Ihre Mutter schaut sie verwundert an und sagt dann: ' Tränen? Oh, mein Kind, diese Reise hat dich verändert, es hat dich besänftigt, es hat deinen inneren Kampf mit dir selbst in den Frieden geführt!'

Die Piratin kann nur nicken, ihr bleiben die Worte im Hals stecken, die Emotionen die durch ihren Körper strömen sind zu stark.

Ihre Mutter versteht und deutet ihrem Mann an, nach dem Essen in der Küche zu schauen, sie führt ihre Tochter ins Wohnzimmer, setzt sich mit ihr auf das Sofa und hält sie einfach nur fest, gibt ihr mütterlichen Raum und Liebe. 

Innerlich schickt Elenore ein Danke an das Leben, ihr gefiel nicht wie sich ihre Tochter immer mehr verschloss und auf Abwehr war, dass sie so alleine auf dem Meer segelte. Doch als sie die Botschaft vom Hof erhielt, die Piratin würde die Schöpferin und die Forscherin auf einer Reise begleiten, spürte sie, diese Reise wird anders. Das es wirklich so gekommen ist und sogar noch mehr als sie erwartet hatte, lässt sie sehr tiefe Dankbarkeit verspüren. 

'Hast du Hunger?', fragt Elenore die Piratin.

'Ja, habe ich', findet die Piratin ihre Sprache wieder.

'Es ist schön euch wieder zu sehen und zuhause zu sein', ergänzt die Piratin noch. 

'Finden wir auch, stimmt es Albert?', ruft sie in die Küche.

'Ja sehr', ist ein Nuscheln zu hören.

'Nascht du schon vom Essen?', rügt Elenore ihren Mann.

'Ich? Nein, ich koste nur ob es noch Gewürz braucht!', verteidigt sich ihr Mann.

Die Frauen lachen und geben dann gleichzeitig zurück: ' Nur Abschmecken!'

Beide wissen, dass Albert nie warten kann und immer schon in die Küche naschen kommt.

So verbringt die Piratin ihren Abend zuhause und berichtet ihren Eltern über die Reise. 

Beide Elternteile schauen sich zwischendurch glücklich an und beide wissen, die Piratin ist verändert und gestärkt zurückgekommen. Doch was die Veränderung bewirkt hat, was der eigentlich Auslöser war, dass ist ihnen noch nicht klar. Sie haben zwar eine Vermutung durch die Erzählungen, fragen aber nicht nach. Die Antwort wird bald vor ihnen stehen, das spüren beide.


Fortsetzung folgt......