~ Embodied Ruhe ~

 


 

 

Embodied Ruhe

Nach dem Frühstück verabschieden sich die Piratin und der Fährtenleser mit seinen Eltern, genauso wie die Forscherin und der gute Freund mit seinen Eltern. ‚Ihr entschuldigt mich‘, steht die Schöpferin auf und begleitet die Kinder aus dem Speisessaal, um sich bereit zu machen für die Schule. ‚Bis später‘, antworten Lea und Udin. Der Schöpfer lächelt sie nur liebevoll an, es braucht keine Worte. ‚Ich bin auch unterwegs heute‘, steht Nilson auf und verlässt den Saal. Ida folgt Nilson und meint: ‚Euch eine schöne Zeit zusammen, bis später.‘
‚Danke Ida, bis später, vielen lieben Dank für alles‘, lächelt Lea sie an. ‚Herzlich gerne‘, lächelt Ida zurück. ‚So, was machen wir denn?‘, fragt der Schöpfer seine Eltern. ‚Ich hätte nichts gegen einen Ausritt‘, verkündet sein Vater. ‚Können wir machen, lasst mich nur kurz im Stall Bescheid geben‘, erhebt sich der Schöpfer und geht Richtung Tür. ‚Wir treffen uns im Stall‘, ruft ihm sein Vater hinterher. Der Schöpfer hebt die Hand als Antwort. ‚Ich gehe mich noch umziehen‘, erhebt sich Lea und gibt ihrem Mann einen Kuss. ‚Gut dann bis gleich im Stall, ich folge dem Schöpfer‘, lächelt er seine Frau an. ‚Mach das‘, grinst Lea wissend, diese kurze Zeit zu zweit wird sie ihnen lassen und sich extra etwas mehr Zeit lassen beim Umziehen.

Im Stall hilft der Schöpfer die Pferde zu satteln. Er nimmt Isabell, Funke wird er seiner Mutter geben und sein Vater bekommt von Johann Leuchtstern gesattelt. ‚Hallo, ich bin Udin‘, geht er auf Johann freudig zu und hält ihm die Hand hin. ‚Freut mich, ich bin Joahnn der Pferdeflüsterer‘, grinst er. Udin lacht, denn er versteht Johanns Humor und meint: ‚Spürbar. Schön dich kennenzulernen Johann, ich bin der Vater des Schöpfers.‘ ‚Das dachte ich mir, die Ähnlichkeit ist nicht zu übersehen‘, macht Johann dem Schöpfer ein Petzauge. Udin lacht nur und betrachtet sich die gesattelten Pferde. Er spürt sofort welches Pferd der Schöpfer reiten wird, sie ist sehr sensibel und lässt nicht jeden nah kommen, deshalb hält er auch achtsam respektvoll Abstand von ihr und geht langsam auf Funke und Leuchtstern zu. ‚Na, ihr zwei, wie heißt ihr denn?‘, sagt Udin sanft. ‚Das hier ist Funke, er ist sehr ruhig und folgt Isabel überall hin‘, kommt Johann dazu und zeigt auf Isabell. ‚Leuchtstern ist noch recht jung und hat noch einige Flausen im Kopf. Ich würde ihn dir geben‘, ist Johann sehr unkompliziert und sagt sofort du. ‚Klingt nach einem interessanten Ritt‘, schmunzelt Udin und streicht Leuchtstern sanft vom Genick zur Schulter, dieser wiehert etwas und fängt an seine Beine zu bewegen. ‚Ich merke er hat wirklich Feuer‘, grinst Udin. ‚Ja, aber er ist sehr lernbereit‘, klopft ihm Johann sacht auf die Kuppe. ‚Na, Leuchtstern, bereit für ein Ausritt?‘, spricht Udin sanft zu ihm. Dieser schnaubt und zeigt seine Ungeduld zunehmend mehr. ‚Schhhh‘, sagt Udin und Leuchtstern beginnt sich etwas zu beruhigen. ‚Ich bin noch beschäftigt in der Sattelkammer, ihr entschuldig mich?‘, sagt Johann und geht in die Kammer zurück. ‚Was ein schönes Pferd‘, ist Udin ganz begeistert. ‚Eine Herausforderung für unerfahrene Reiter, doch das bist du ja nicht‘, neckt ihn der Schöpfer. Udin lacht und schaut seinen Sohn verschmitzt an. ‚Bist du ihn schon geritten?‘, will dieser Wissen. ‚Nein, ich hatte bisher nur das Vergnügen mit Isabell und Funke.‘ ‚Isabell, sie lässt nicht jeden auf sich reiten‘, meint sein Vater aus der Beobachtung. ‚Nein, gut erkannt‘, grinst der Schöpfer. ‚Sie braucht einen Reiter, der diese innere Ruhe in sich trägt‘, lächelt sein Vater und genießt gerade die Unterhaltung mit seinem Sohn. ‚Hm‘, spürt der Schöpfer die Resonanz in seinem Körper. ‚Diese Form von Ruhe auf körperlicher Ebene‘, teilt sein Vater weiter. ‚Die nicht jeder hat?‘, schaut der Schöpfer seinen Vater herausfordernd an. ‚Das hast du richtig erfasst‘, grinst sein Vater. Mehr sagt er nicht und lässt das erstmal so im Raum stehen. Er hat die körperliche Antwort seines Sohnes wahrgenommen, dieses Thema beginnt tiefer zu gehen und er hat die eigene innere Resonanz, dass die Schöpferin erfüllend dazu beiträgt aus ihrer eigenen tiefen inneren Ruhe. Wenn zwei Menschen sich diese spiegeln, beginnt sie richtig zu entfalten. ‚Na, wenn haben wir denn da?‘, hören sie beide Lea den Stall betreten, sie geht sofort auf Funke zu und klopft ihm liebevolle auf seine Schultern. Funke schnaubt aus einem Wohlgefühl und bewegt den Kopf hoch und runter als seine Antwort. ‚Na, da freut sich jemand ausreiten zu dürfen‘, schmunzelt Lea und schaut ihre beiden männlichen Wesen an. ‚Mama, wie schaffst du das jedes Mal?‘, grinst der Schöpfer. ‚Das verrate ich dir mal, wenn es Zeit dazu ist‘, macht sie ihm ein Petzauge. ‚Aha‘, lächelt der Schöpfer seine Mutter an, nimmt Isabell an der Zügel und führt sie aus dem Stall. Seine Eltern folgen ihm. ‚Wie lange haben wir das schon nicht mehr gelebt?‘, seufzt Lea wohlig. ‚Oh, das ist wirklich schon ewig her….‘, kann Udin den Moment nicht abrufen. ‚Ja, das war noch vor meiner Abreise, bevor ich auf Weltreise bin‘, teilt der Schöpfer. ‚Dann wird es Zeit‘, ist Lea schon auf Funke und lenkt ihn Richtung Hoftor, welches zum Meer führt. ‚Deine Mutter hat die Führung übernommen‘, verkündet Udin humorvoll und folgt seiner Frau. Der Schöpfer ist gespannt, was Isabell macht, da sie normal gewohnt ist zu führen, doch sie folgt den anderen Pferden genügsam und ist sehr ruhig. ‚Was ein schöner Strand‘, bleibt Lea kurz stehen und schaut sich die Landschaft an. ‚Ja, vielfältige Insel, obwohl sie doch viel kleiner ist als unsere‘, antwortet der Schöpfer. ‚Mir gefällt bis jetzt alles. Diese Vielfalt ist wirklich wunderschön‘, seufzt seine Mutter und er kennt dieses Seufzen, ihre innere Weite beginnt noch weiter zu werden wie sie sonst schon ist. ‚Lea, bist du bereit für deine innere Weite?‘, gesellt sich Udin neben seine Frau und der Schöpfer beobachtet nur. Es kommen ihm kleine Momente wie diese, die ihm vorher nicht wirklich aufgefallen sind, doch sie waren natürlicherweise da, dass er sie nicht einmal hinterfragt hat. Doch jetzt geht was tief in ihm in die Resonanz, wie er seine Eltern wahrnimmt und ihre Verbundenheit so präsent spürbar ist, weil er diese Verbundenheit mit der Schöpferin erfährt. Lea gibt Funke ein Zeichen weiterzulaufen und ihr Sohn und Mann gesellen sich neben sie. ‚Ich habe Lust auf Strand, und ihr?‘, fragt sie. ‚Klingt gut‘, nickt Udin und der Schöpfer nickt ebenfalls für ein Ja. Sie reiten in Stille im Sand und hören den Wellen zu. Die Pferde sind entspannt und Leuchtstern zeigt sich von seiner besten Seite. ‚Deine Ruhe wird tiefer‘, sagt seine Mutter plötzlich aus dem Nichts und schaut den Schöpfer an. ‚Hm‘, lächelt er seine Mutter an und spürt in seine Resonanz. ‚Ich meine nicht diese Ruhe, wenn keine Gedanken da sind‘, setzt seine Mutter fort. ‚Ich weiss‘, antwortet der Schöpfer. ‚Dachte ich mir‘, lächelt sie ihn liebevoll an. ‚Das, was da gerade beginnt, ist noch lange nicht fertig mit entfalten‘, sagt sein Vater dann. ‚Hm‘, kommt erneut vom Schöpfer. ‚Das wusstest du auch schon?‘, will sein Vater wissen. ‚Naja, nicht direkt, ich kann es erahnen…irgendwie…‘, versucht der Schöpfer es in Worte zu fassen. ‚Dann lass dieses irgendwie Stück für Stück entfalten‘, ermutigt ihn sein Vater. ‚Danke‘, bedankt sich der Schöpfer bei seinem Vater. ‚Euer Raum trägt‘, meint seine Mutter. ‚Ja unser Raum trägt, tief‘, antwortet der Schöpfer. ‚Ihr führt euch gegenseitig in diese tiefe embodied Ruhe‘, teilt Lea weiter. ‚Hm‘, sagt der Schöpfer. ‚Dein Hm, ist auch neu‘, lacht sie frei und weit. Nun lachen alle zusammen und Lea spornt Funke zum Galopp an, die anderen zwei Pferde folgen Funke ohne Schwierigkeiten. Wind im Gesicht und Haaren, die Leichtigkeit des Reitens und die Kraft der Pferde lassen den Schöpfer in einen meditativen Zustand kommen und er genießt dieses im Moment sein. Sein ganzer Körper wird weit, leicht, angenehm entspannt und diese Ruhe findet in diesem Raum ihren Platz. Kurze Zeit später drosselt Lea Funke und Isabell und Leuchtstern folgen. ‚Deine Führung ist jedes Mal faszinierend, egal welches Pferd unter dir ist‘, schaut Udin seine Frau liebevoll an. ‚Hm‘, ist nun Leas Antwort. ‚Was führt in dir Mama?‘, will der Schöpfer wissen. ‚Oh‘, ist Lea etwas überrumpelt und spürt in ihren Körper. Was führt in ihr? Ihr kommt würdevolles Frausein in die Resonanz. ‚Mein würdevolles Frausein‘, antwortet sie. Der Schöpfer lächelt sie an und sagt: ‚Danke.‘ ‚Dieses würdevolle Frausein ist gereift‘, setzt sie fort. ‚Für dich allein oder zusammen mit Papa?‘, fragt der Schöpfer weiter. ‚Allein? Hm, zu einem gewissen Punkt hat es das wohl, doch dieses wirklich tiefe würdevolle wunderschöne Frausein, konnte ich erst mit deinem Vater entfalten‘, lächelt sie zuerst ihren Sohn, dann ihren Mann an. Dieser ist sichtlich berührt von dem Thema und nickt nur annehmend. ‚Also doch‘, seufzt der Schöpfer. ‚Allein geht das nicht?‘, stellt er die Frage. ‚Spontane Antwort: nein‘, ist seine Mutter direkt. Dieses nein geht etwas stechend in die Resonanz mit dem Schöpfer. ‚Deshalb macht es diese Chancen auch so zart und verletzlich‘, ergänzt Lea. ‚Hm‘, nickt der Schöpfer und spürt in dieses Piksen in seinem Körper. ‚Du spürst den Schmerz davon, richtig?‘, will seine Mutter wissen, sie kennt die Körpersprache ihres Sohnes, auch wenn er viele Jahre unterwegs war. ‚Ja, ich spüre diesen Schmerz‘, bekennt der Schöpfer. ‚Und das ist gut so‘, sagt Lea. Der Schöpfer schaut sie fragend an. ‚So bleibt es wertvoll‘, lächelt sie ihn an. ‚Hm, weil es bewusst ist, welchen Wert es wirklich hat und nicht selbstverständlich‘, ergänzt der Schöpfer aus seiner Resonanz. ‚Wie bleibt es dann so lange bestehen wie bei euch?‘, will er wissen. ‚Weil wir das präsent haben, und selbst wenn wir streiten, ist es tief unten tragend. Wir bleiben beide in unserer Selbstverantwortung‘, sagt sein Vater. ‚Danke für eure Offenheit‘, ist der Schöpfer berührt von dieser tiefen Unterhaltung. ‚Sehr gerne es hat seine Zeit mein Sohn‘, lächelt Lea ihn liebevoll an und er kann ihre tiefe Liebe ganz deutlich in seiner Resonanz spüren. ‚Diese tiefe Liebe aus dir fließt einfach‘, lächelt er seine Mutter wissend an. ‚Oh ja das tut sie und da dein Vater diese ebenfalls in sich trägt, darf sie das auch wunderschön frei‘, strahlt ihr ganzer Körper. ‚Das ist wunderschön‘, spürt der Schöpfer die Resonanz in seinem Körper. ‚Ihr lebt das auch‘, schaut ihn Lea lächelnd an. Der Schöpfer spürt eine freie innere Weite in sich und antwortet: ‚Ja und dafür bin ich demütig dankbar.‘ ‚Demut, ja das ist eine sehr menschliche Basis‘, lächelt ihn sein Vater an. ‚Wir Menschen sind verletzlich und gleichzeitig so kraftvoll‘, ergänzt Lea. ‚Demut ist beides zusammen‘, beendet Udin den Satz von Lea. ‚Ihr seid schon so tief in diesem wunderschönen menschlichen Prozess, einfach Schritt für Schritt entfalten lassen‘, lächelt seine Mutter den Schöpfer an. ‚Die Schöpferin lebt es einfach, ich folge‘, lacht er nun laut und frei. ‚Naja, ohne deinen Raum, könnte sie das nicht‘, erinnert ihn sein Vater. ‚Ja, das stimmt und das kommuniziert sie auch wiederholend‘, nickt der Schöpfer. ‚Ja, es braucht beide in einem gemeinsamen Raum und dennoch führst auch du und sie hält den Raum‘, erweitert Lea die Perspektive. ‚Ja, das stimmt, ab einem gewissen Punkt wird es das, am Anfang ist es mehr Raum schenken, damit eine Frau ihre Würde vielleicht das erste Mal in ihrem Leben wirklich spüren kann‘, merkt der Schöpfer an. ‚Das ist sehr fein wahrgenommen‘, bestätigt seine Mutter. ‚Ja aus der Beobachtung‘, teilt der Schöpfer. ‚Die Piratin?‘, will Lea wissen. ‚Hm, ja, sie hat diesen Weg aus dem Survival mit dem Fährtenleser gefunden, und er hat ihr den Raum geschenkt, bis sie so weit war ihn dann das zu schenken‘, fasst der Schöpfer einen längeren Weg zusammen. ‚Ja, wenn eine Frau ihre Würde erst wieder erfahren braucht, dann dauert der Weg länger und das Raumsein eines Mannes ist dann die Chance dazu‘, bekennt Lea. ‚Ja‘, nickt der Schöpfer. ‚Das hattet ihr nicht, oder?‘, will Lea nun doch wissen. ‚Ich und die Schöpferin?‘, will er sicherstellen sie meint das. ‚Ja‘, nickt sie. ‚Nein, wir hatten das nicht, die Schöpferin war schon in ihrer Würde und ich in meiner‘, antwortet er. ‚Euch wurde ein sehr herausfordernder Wegabschnitt erspart‘, meint sein Vater realistisch. ‚Ja und das wissen wir beide‘, seufzt der Schöpfer. ‚Ihr habt in eurer Gemeinschaft die Sicherheit erschaffen, damit der Fährtenleser und die Piratin diesen herausfordernden Weg gehen konnten. Es hat getragen und geborgen beinhaltet‘, lächelt Lea versunken in ihre Resonanz. ‚Kann sein. Einfach war der Weg für die Piratin nicht und als sie in sich sicher genug war, durfte der Fährtenleser Dinge integrieren. Das tue ich übrigens auch‘, schaut er erst seine Mutter dann seinen Vater an. ‚Ja, das ist natürlich‘, lächelt seine Mutter ihn liebevoll an. ‚Wir tragen alle Wunden in uns, unabhängig von unserem Stand oder wie wohlbehütet unserer Kindheit war‘, bringt Lea das Leben mit rein. ‚Lass deine embodied Ruhe dich führen‘, lächelt Lea ihren Sohn warm an. ‚Das werde ich, oder tue ich schon?‘, grinst er. Lea sagt nichts, stattdessen gibt sie Funke erneut ein Zeichen in den Trapp und dann in den Galopp zu gehen. ‚Hey!‘, hört sie Udin hinter ihr. Leuchtstern hatte dieses Mal keine Lust mitzuziehen und wiehert nur als Udin in bewegen will. Lea schaut zurück und verlangsamt ihr Tempo, bis sie zum Stehen kommt. Isabell hat sich Leuchtstern angeschlossen und der Schöpfer gab ihr auch kein Zeichen in den Galopp zu gehen. ‚Deine Mutter kann ziemlich zügig Tempo wechseln‘, macht ihm sein Vater ein verschmitztes Petzauge. ‚Ich weiss, ich habe auch mal mit euch gelebt‘ meint der Schöpfer humorvoll. Sein Vater lacht und genießt das langsame Reiten. ‚Und dennoch hat sie nie verlangt mitzugehen, mit ihrem Tempo‘, merkt Udin an. ‚Stimmt, sie hat irgendwo unterwegs gewartet und du hast es nicht zum Vorwurf gemacht‘, erkennt der Schöpfer. ‚Warum auch? Wir sind alle unterschiedliche Menschen und der Rhythmus einer Frau ist Wellenbewegung, auch wenn wir das selbst in uns tragen als männliche Wesen. Eine Frau hat diese Wellen aufgrund ihrer Hormone nochmal in einer ganz anderen Dimension. Außerdem hatte sie das nur gelebt, wenn der nächste Schritt kam‘, wundert sich Udin plötzlich. ‚Hm, du meinst sie hat den Raum erweitert, indem sie ihr Rhythmus so angepasst hat, den nächsten Schritt zu offenbaren?‘, fasst der Schöpfer es in seinen Worten zusammen. ‚Ja, interessant, oder?‘, ist sein Vater etwas stutzig von dieser Erkenntnis. ‚Jetzt lebe ich etwas schon viele Jahre und verstehe jetzt erst, was es wirklich ist‘, schüttelt er überrascht den Kopf. ‚Leben und rückwärts verstehen‘, bietet ihm der Schöpfer an. Udin lacht frei und weit und meint: ‚Ihr lebt das schon anders als wir und das ist gut so. Viel mehr in der Kommunikation und im Ausdruck was ist‘, stellt Udin dann fest. ‚Kann sein, andere Generation, andere Wege‘, grinst der Schöpfer seinen Vater an. ‚Danke für deine Verstehenshilfe‘, lächelt Udin seinen Sohn liebevoll an. ‚Gerne, komm wir lassen sie nicht länger warten‘, gibt der Schöpfer Isabell das Zeichen los zu galoppieren und Leuchtstern folgt. Udin schüttelt den Kopf über dieses Pferd, er hat es sich doch leichter vorgestellt als es ist. ‚Hallo, habt ihr eurem Rhythmus genossen?‘, schmunzelt Lea beide an, als sie sie erreichen. ‚Haben wir‘, ruft Udin und galoppiert an den beiden vorbei. ‚Hey, brrrrrrrrr!‘, hören sie ihn rufen und Leuchtstern wird widerwillig langsam, Udin braucht auch ganz schön Zug an der Zügel, was er einem Pferd sehr ungern gibt, doch es war nötig. ‚Dieses Pferd hat seinen eigenen Kopf‘, meint er etwas außer Atem, als seine Frau und der Schöpfer zu ihm kommen. Lea lacht und sagt zu ihm: ‚Pferde haben auch ihren eigenen Rhythmus.‘ Alle drei lachen und reiten dann weiter.

Während es Reitens wird der Schöpfer still und seine Eltern geben ihm den Raum, den er jetzt braucht, es geht ihm vieles durch das Sein, doch eins besonders. Embodied Ruhe, die seine Mutter angedeutet hat. Was ist das wirklich? Sein Körper gibt ihm zu verstehen, es entfalten zu lassen, der Weg wird es zeigen oder die Schöpferin. Ein Schmunzeln zeigt sich in seinem Gesicht und eine weite Wärme breitet sich in seinem Körper aus. Embodied Ruhe beginnt sich zu zeigen und er ist offen, was sie offenbaren wird.

 

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