~ Tiefer liebevoller ruhiger Raum ~

 




 

Tiefer liebevoller ruhiger Raum

Die Piratin und der Fährtenleser beschließen wieder zurückzugehen zum Haus, ihre Eltern sind schon zu weit entfernt, um sie noch einzuholen. Der Piratin kommt auf dem Weg ein inneres Bild. Sie kann sich und den Fährtenleser sehen, er ist in seiner Stärke und sie in ihrer. Das Bild ist schon älter und sie versteht es ist ihre erste Begegnung, dort wo sie noch nicht erkennen konnte was dieser Weg alles offenbaren und entfalten wird. ‚Ich habe gerade ein inneres Bild‘, teilt sie mit ihm. ‚Hm, möchtest du damit noch selbst verweilen oder gleich teilen?‘, fragt er. ‚Hm, gute Frage, wenn ich es dir schon teile, lasse es uns gemeinsam erfahren‘, lächelt sie ihn liebevoll warm an. Er nickt sie ermutigend an und spürt wie sein inneres Raumsein weit wird, die Piratin darin umhüllt wird und es ihr den Raum gibt zu entfalten. ‚Ich sehe uns gerade als wir uns das erste Mal begegnet sind‘, lächelt sie ihn an. Ein Schmunzeln erscheint auf seinem Gesicht und es wird auch in ihm lebendig. ‚Der Moment‘, sagt er nur und sie nickt. ‚Ja, der Moment, wo deine Stärke auf meine Stärke getroffen ist und sie noch nicht wussten, was sie machen sollten‘, lacht sie befreit und er kann eine sehr tiefe Ruhe in der Resonanz wahrnehmen, doch er sagt noch nichts. ‚Unsere Verletzlichkeiten waren darin sehr gut getragen, in uns selbst‘, teilt sie weiter und er spürt sie geht in einen meditativen Zustand, um das Bild entfalten zu lassen. Er sucht ihre Hand und sie lächelt ihn warm dankend an. ‚Meine Stärke hat deiner Stärke ziemlich zügig vertraut, doch meine Verletzlichkeit dahinter nicht‘, ist sie sehr direkt, doch er spürt es ging ihm genauso, auch wenn er weniger im Schutz unterwegs war wie sie. ‚Meine Verletztlichkeit gibt es nur mit meiner Stärke, dass beides da sein darf, ist nicht wirklich verständlich für viele Menschen‘, sagt sie weiter. ‚Hm‘, spürt er seine stimmige Resonanz. ‚Entweder ich darf als Frau nur verletzlich sein, damit ein Mann mich beschützen kann oder ich darf nur stark sein, werde dann aber als „Sie braucht eh keinen“ gewertet. Ich werde meine Stärke und meine gleichzeitige Verletzlichkeit nicht aufgeben, deshalb bin ich aufs Meer‘, pausiert sie etwas. Er verstärkt den Druck in seiner Hand, um ihr zu signalisieren er ist da. ‚Bis du kamst‘, schaut sie ihn lächelnd an. ‚Hm‘, breitet sich ein Strahlen auf seinem Gesicht aus und eine tiefe innere Wärme wird weit. ‚Deine Stärke hat es geschafft meinen Schutz in den Frieden zu führen und ich durfte lernen, es darf beides da sein. Ich habe versucht dieses verletzlich ohne Stärke zu sein, doch das bin ich nicht, das hast du gespürt, oder?‘, schaut sie ihn fragend an. Er nickt. ‚Doch du hast mich meinem Weg gehen lassen, warst einfach nur da und als ich gemerkt habe, meine Kraft und meine Verletzlichkeit dürfen beide da sein und du hast damit kein Problem, hat sich was ganz tief geöffnet‘, seufzt sie wohlig aus. Er gibt ihr erneut sanften Druck mit seiner Hand. ‚Die Verletzlichkeiten durften sein, gehalten aus einem selbst und gleichzeitig in unserem gemeinsamen Raum, was sie schließlich integrieren lies‘, teilt er seine Resonanz. Sie schaut ihn liebevoll warm an und nickt still. ‚Wenn Stärke auf Stärke trifft, eröffnet es einen Raum, der Verletzlichkeiten ihre Möglichkeit gibt zu integrieren‘, setzt er fort. ‚Wow, ja‘, sagt sie ehrfürchtig berührt. ‚Und diesen Raum leben wird gerade‘, sagt er weiter. ‚Ja…‘, antwortet sie sehr sanft und in sich hineinspürend. ‚Es wartet etwas‘, bleibt sie stehen und dreht sich ganz zu ihm. ‚Es wartet etwas?‘, fragt er interessiert, denn auch wenn er es ungefähr im Gespür hat, hat er noch keine Worte dafür. ‚Es wartet etwas, ja‘, wiederholt sie und gibt seinem Körper die Chance in die Resonanz zu gehen, bevor sie es in Worte ausdrückt. In ihrem Körper ist eine tiefe Ruhe, die sich gleichmäßig sanft in ihr ausbreitet. Sie weiss, er wird in die Resonanz gehen und sagt weiterhin nichts. Er schmunzelt nur wissend und fühlt in seinen Körper, der antwortet auf den Körper der Piratin mit einer tiefen sanften getragenen Ruhe. ‚Da ist tiefe sanfte getragene Ruhe‘, sagt er und gibt ihr somit das Zeichen tiefer zu gehen. Sie lächelt ihn liebevoll an, sucht seine andere Hand und lässt es in ihrem Körper noch tiefer gehen. Da ist eine embodied Liebe zu ihrem Weg, zu ihrem Menschsein, diesem sehr menschlichen Weg des Embodiments, alle ihre Lebenserfahrungen und was es aus ihr gemacht hat. Diese tiefe Liebe steht in sich frei und kraftvoll, sie hat eine tiefe Ruhe und lädt ein zu sein. Sie ist Raum. All das lässt sie in sich ganz in die Präsenz kommen. ‚Wow…..‘, sagt er leise tief berührt. Sie nickt ihm nur zustimmend zu. ‚Tiefe Liebe‘, sagt er und sie braucht nicht mehr Worte. Er löst eine Hand und legt sie auf den Herzbereich der Piratin. Sie folgt ihm und legt ihre auf seinen Herzbereich. ‚Ruhige tiefe Liebe, die jetzt ihren Raum hat ganz zu entfalten und ich möchte dich darin als Mensch wirklich entfalten sehen‘, sagt er sehr bedacht langsam. Eine Gänsehaut formt auf ihrem ganzen Körper und eine Welle tief berührend folgt. ‚Ruhige tiefe Liebe ist was anderes wie heiße Leidenschaft‘, meint sie mit einem verschmitzten Gesichtsausdruck. Er lacht frei und weit und schaut sie dann sehr tief an: ‚Wenn ich die Wahl habe in mir zuhause zu sein und mit dir ein tieferes inneres Zuhause zu erschaffen, wird es nicht die heiße Leidenschaft mehr sein.‘ Sie lächelt vertrauensvoll und atmet tief aus. ‚Tiefe ruhige Liebe in einem gemeinsamen Raum getragen aus deiner Stärke und meiner Stärke, die unseren Verletzlichkeiten den verstehenden Raum schenkt, beides darf da sein…..‘, fasst sie zusammen. ‚Ja, beides darf da sein und das wunderschöne‘, pausiert er. Ist?‘, will sie wissen. ‚In dir entfaltet gerade was wunderschöne Weibliches‘, schmunzelt er sie an. ‚Hm‘, kann sie es noch nicht ganz so fassen. ‚Du kannst es noch nicht ganz fassen, oder?‘, will er wissen. ‚Teils, doch noch nicht ganz‘, ist sie ehrlich. ‚Dann lass es in deinem Tempo entfalten, Raum ist‘, eröffnet er seinen Raum für den nächsten Schritt. ‚Danke‘, schaut sie ihn tief ruhig an. ‚Beruht auf Gegenseitig- und Beidseitigkeiten‘, erinnert er sie. ‚Raum ist‘, sagt sie daraufhin und spürt, wenn sie das in ihr entfalten lässt, wird auch was in ihm entfalten, was er vielleicht jetzt auch noch nicht ganz fassen kann. ‚Was schmunzelst du so?‘, spürt er, das was in ihm etwas da ist was noch nicht ganz den Entfaltungsraum hatte. ‚Wenn ich das entfalte…..‘, lässt sie bewusst eine Pause. ‚Wird mein Körper mitgehen‘, lacht er intuitiv wissend. Nun lachen beide und es tut, diesen liebevollen Humor leben zu können. ‚Würdevolle Fürsorge‘, löst sie ihre Hand von seinem Brustbereich und setzt sich in Bewegung. Er löst seine von ihrem Brustbereich und sie laufen zurück zum Haus.  Tiefe Liebe lässt einen Menschen aus sich embodied entfalten für das eigene liebevoll würdevolle Menschsein und daraus fließt es in gemeinsame Räume des Menschseins. ‚Danke‘, sagt er nun auch. ‚Sehr sehr gerne, danke für dein Dasein und Bleiben‘, antwortet sie. ‚Raum ist, liebe Piratin. Bleiben hat sich gewandelt in Raum ist‘, stellt er verblüffend fest. ‚Und das schenkt die Sicherheit den Weg wirklich weiter gehen zu können, freiwillig begleiten wollen, egal was noch kommt, bewusst gewählt aus dem eigenen Embodiment getragen. Liebe ist, lieber Fährtenleser‘, antwortet sie. ‚Raum ist. Liebe ist. Tiefe ist‘, wiederholt er für sich und spürt in seine Resonanz und sein Körper gibt die Antwort in Form eines sehr weitem tiefem wohligem Ausatmens. ‚Ja‘, sagt sie und ihr Körper folgt natürlicherweise. 

 

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