~ Raum der embodied Ruhe ~

 

Diese Karte hat lange gewartet......jetzt hat sie ihre Zeit.....Schmunzeln :)

 

Raum der embodied Ruhe

Auf dem Schloss angekommen, ist es kurz nach Mittag. Die Pferde bringen sie in den Stall. Johann übernimmt die Pferde. ‚Geht ihr schonmal vor, ich helfe Johann noch‘, sagt der Schöpfer zu seinen Eltern. ‚Oh, das brauchst du nicht‘, erwidert Johann. ‚Ich möchte aber‘, lässt der Schöpfer nicht mit sich verhandeln und Johann spürt er braucht vielleicht etwas Zeit für sich, bevor es mit dem Hoftrubel weitergeht. Deshalb sagt er auch nichts mehr und lässt ihn machen. ‚Wie war Leuchtstern?‘, will er wissen. ‚Anfangs sehr brav, dann mal kurzes aufmucken und danach ist er Isabell schön brav gefolgt. Allerdings haben wir sie zügig im Trapp und Galopp laufen lassen‘, teilt der Schöpfer. Johann lacht und nimmt Leuchtstern den Sattel ab, der sichtlich erleichtert schnaubt. ‚Ist ja gut mein Junge, jetzt bist du ihn los‘, spricht Johann mit ihm. ‚Der Ausritt hat ihm gutgetan‘, stellt Johann fest, er kennt seine Pferde sehr gut. ‚Das freut mich‘, lächelt der Schöpfer und nimmt Isabell den Sattel ab. Johann ist schon bei Funke und der Schöpfer reibt sie etwas trocken, an den Schwitzstellen vom Sattel. Als sie fertig sind, sagt Johann: ‚Danke für deine Hilfe.‘ Der Schöpfer nickt ihm zu und antwortet: ‚Gerne, ich geh dann mal. Dir guter Tag Johann.‘ ‚Danke dir auch‘, verabschiedet sich Johann. Im Flur hört er schon Stimmen, eine Mischung aus Kinder- und Erwachsenenstimmen. ‚Hallo Schöpfer, ich wollte gerade das Essen abräumen‘, begegnet ihm der Koch auf der Treppe nach oben. ‚Kein Problem, wir kommen auch in die Küche‘, sagt der Schöpfer. ‚Nein, jetzt kann es warten, guten Appetit‘, sagt Josef und geht wieder die Treppen runter in die Küche. Der Schöpfer wäscht sich noch schnell die Hände in der Gästetoilette und betritt den Speisesaal. Seine Eltern sind noch nicht da, dafür herrscht eine lebendige Unterhaltung mit den Kindern, Ida, Nilson und der Schöpferin. ‚Störe ich?‘, begrüßt er sie freudig und gibt der Schöpferin einen Kuss. ‚Hallo, schön dich zu sehen‘, freut sich die Schöpferin und spürt da hat sich etwas sehr Tiefes im Schöpfer bewegt. ‚Ja, es war eine gute Zeit und liebe Grüße von Lisa und Anton‘, teilt in die Runde. ‚Wer sind Lisa und Anton?‘, ist Hannes neugierig. ‚Weisst du was, ihr werdet sie die nächsten Tage einfach kennenlernen, ich reite nochmal hin. Anton hat was für meine Eltern zum Mitnehmen, längere Geschichte‘, seufzt er und spürt welchen Hunger er hat. ‚Hallo!‘, kommen seine Eltern nun auch zum Mittagessen. ‚Hallo‘, ertönt es etwas durcheinander durch den Raum. ‚Ihr habt Glück, dass Essen war kurz davor abgeräumt zu werden, es ist eventuell nicht mehr sehr warm‘, sagt Ida. ‚Das macht nichts‘, lächelt Lea sie an. ‚Gut. Dann setzt euch und bedient euch‘, lädt Ida ein. ‚Wir hatten eine schöne Zeit und auch noch eine interessante Begegnung‘, verkündet Udin freudig. ‚Lisa und Anton. Der Schöpfer hat schon berichtet, dass ihr sie kennengelernt habt‘, antwortet Nilson. ‚Ja, es stellte sich heraus, Antons Bruder ist unser Leuchtturmwächter‘, teilt Udin. ‘Oh was eine schöne Fügung‘, ist Ida sichtlich berührt. ‚Ist er auch so alt?‘, will sie wissen. ‚Ja. Er und seine Frau sind sehr alt und noch recht fit, sie sind das Herz unseres Hafens‘, antwortet Lea. ‚Oh, wie schön, nur zu schade, sie können sich nicht mehr sehen‘, ist Ida etwas traurig berührt. ‚Ja, das wird schwierig‘, seufzt Lea. ‚Lisa ist zu schwach‘, meint Ida. ‚Ja, das ist sie und gleichzeitig noch so kraftvoll‘, ist Lea fasziniert. ‚Ja, sie hat eine tiefe Verbindung zum Leben‘, meint Ida. ‚Das war durchweg spürbar‘, nickt Lea zustimmend. ‚Wie war euer Schultag?‘, will Lea von den Kindern wissen. ‚Gut, ich gehe jetzt zu meinen Freunden, darf ich?‘, schaut Hannes erst die Schöpferin und dann den Schöpfer an. ‚Geh, und liebe Grüße‘, lächelt die Schöpferin ihn an. Hannes springt auf und läuft mit einem lauten ‚Tschüßßßßß‘, aus dem Saal. Diese Lebensfreude trotz dieses tiefen Schmerzes berührt Lea jedes Mal, wenn sie die Kinder erfahren kann. ‚Was macht ihr?‘, richtet sie sich an Adele und Rosa. ‚Ich habe zu lernen‘, meint Adele. Rosa meint: ‚Ich mache Hausaufgaben.‘ ‚Gut, wenn ihr beide fertig seid, meldet euch, ich habe noch was für euch‘, verkündet Lea freudvoll. ‚Oh‘, ist die Reaktion von Adele und Rosa lächelt nur. ‚Bis später‘, sagen sie beide nacheinander und verlassen den Saal. ‚Wie geht es Anton und Lisa?‘, fragt Nilson nun in die Runde. ‚Sie leben ihre Tage so wie ich das einschätzen kann‘, antwortet der Schöpfer. ‚Ich werde in den nächsten Tagen selbst mal nach dem Rechten sehen‘, verkündet Nilson. ‚Ich komme mit‘, lässt Ida nicht auf sich warten. ‚Da werden sie sich sehr freuen‘, meint die Schöpferin. ‚Udin, ich bräuchte nachher noch etwas Verstärkung‘, fragt Nilson. ‚Bei der Strategieplanung?‘, will Udin wissen. ‚Ja, was ich vom Schöpfer erfahren habe, seid ihr da besser aufgestellt‘, meint Nilson. ‚Gerne‘, nickt Udin. ‚Lea, brauchst du noch was?‘, will Ida wissen. ‚Nein, alles passend auf dem Zimmer‘, lächelt Lea. ‚Gut‘, nickt Ida sichtlich zufrieden. ‚Ich werde nachher noch in die Stadt gehen, möchtest du mitkommen?‘, lädt sie Lea an. ‚Gerne‘, nimmt sie an. ‚Dann so in einer Stunde?‘, biete Ida an. ‚Ja, das passt, dann kann ich mich etwas erfrischen nach dem Reiten‘, lächelt Lea. ‚Bis nachher‘, erhebt sich Ida und verlässt den Speisesaal. ‚Ich bin in meinem Büro‘, erhebt sich auch Nilson und geht. ‚Ich habe so einen Hunger‘, lacht Lea und schaut sich ihr Essen an. ‚Guten Appetit‘, sagt die Schöpferin und drei ‚Danke‘ ertönen gleichzeitig. Alle lachen. ‚Und so schnell ist der Nachmittag wieder frei für was?‘, schaut der Schöpfer die Schöpferin an. Sie hebt die Schultern und lächelt nur. ‚Ihr werdet was finden‘, macht Udin ihnen ein Petzauge. ‚Bestimmt‘, schmunzelt die Schöpferin. ‚Seitdem du möchtest mit in die Stadt‘, fragt der Schöpfer nach. ‚Nein, ich möchte heute nicht in die Stadt‘, lacht sie. ‚Gut, dann ist es das mal nicht‘, grinst er. ‚Und du? Möchtest du an der Strategieplanung dabei sein?‘, fragt sie ihn. ‚Das ist eine recht gute Idee, wenn es dir nichts ausmacht?‘, antwortet er. ‚Nein, das ist in Ordnung‘, nickt sie ihm zu. ‚Ich habe noch was zu erledigen, ihr entschuldigt mich‘, steht die Schöpferin auf und verlässt den Saal. ‚Das klingt geheimnisvoll‘, neckt ihn sein Vater. ‚Hm, wer weiss‘, geht der Schöpfer darauf ein. Lea lässt sie und genießt ihr Essen.

Im Zimmer angekommen geht sie ans Fenster und schaut in die Weite. Sie fühlt sich geborgen getragen in ihrem aktuellen Leben und ihr Körper lässt sie in eine Entspannung gehen, die neu ist. Eine Dankbarkeit durchflutet sie. Plötzlich öffnet sich die Tür und der Schöpfer betritt den Raum. ‚Ich dachte du nimmst an der Besprechung teil?‘, schaut sie ihn fragend an. ‚Mein Vater meinte, ich hätte noch was wichtiges zu klären‘, grinst er abenteuerlustig. ‚Aha‘, ist ihre Antwort. ‚Der Ausritt mit meinen Eltern ging sehr tief‘, beginnt er und stellt sich neben sie, schaut in die gleiche Richtung wie sie vorher. ‚Hm, das klingt sehr bereichernd‘, merkt sie an. ‚Ja, und es gab viele Erkenntnisse‘, lacht er frei und weit. ‚Du bist befreit von etwas, das die ganze Zeit noch etwas begrenzt hat‘, stellt sie prompt fest. ‚Hm, das spürst du?‘, dreht er seinen Kopf zu ihr und lächelt sie warm an. ‚Ja, die Resonanz war eben sehr klar da‘, lächelt sie freudig zurück. Er atmet tief weit aus und schaut erneut in die Weite. ‚Mir ist vieles klar geworden, auch was unseren Weg angeht‘, setzt er fort. ‚Ich höre zu‘, teilt sie ihm mit und er nimmt den Raum ganz an, so tief wie er es bisher noch nicht getan hat. Sie wird innerlich weiter und spürt, wie ihre ganze Offenheit in diesem Moment präsent ist. ‚Was machst du da?‘, schaut er sie nochmal an. ‚Nichts‘, lächelt sie worauf er nochmal befreit lacht. Es braucht keine Worte, ihre offene warm einladende Weite geht sofort mit ihm in die Resonanz. ‚Einfach sein‘, lächelt sie ihn an. Er nickt und setzt fort: ‚Ich durfte meine Eltern heute so erfahren, dass mir sehr bewusst wurde, was sie schon all die Jahren lebten und ich das jetzt mit dir erfahren darf‘. Eine kurze Pause entsteht, dann spricht er weiter: ‚Es war so selbstverständlich einfach da, ohne dass ich es gemerkt habe.‘ Die Schöpferin sucht seine Hand und er schaut sie kurz lächelnd an. ‚Dieses Wachstum, das meine Eltern leben, wiederholt sich gerade, nur auf unsere Art und Weise‘, seufzt er. ‚Wir leben das bewusst gewählt und offen kommunizierend, die Phasen des Prozesses von den nächsten Schritten dürfen einfach da sein, so wie es ist. Dieses Vertrauen in deine und meine Fähigkeiten trägt tief. Und wenn du deinen Rhythmus veränderst, um den bestehenden Raum zu erweitern, um den nächsten intuitiven Schritt zu gehen, darfst du das ganz, ich bleibe und warte einfach was sich offenbart. Das ist so wertvoll‘, dreht er sich zu ihr und schaut sie an. ‚Wow….‘, sagt sie sanft leise und er spürt, wie tief er sie damit berührt hat. Eine Gänsehaut des Berührtseins überläuft ihren ganzen Körper. Er lächelt wissend, als sie sich etwas schüttelt. Dann atmet sie tief ein und aus und antwortet aus ihrem Embodiment: ‚Unsere Wellen des Wachstums dürfen ganz da sein in unserem Raum, weil wir beide unsere Selbstverantwortung nicht abgeben und auch nicht gewillt sind dies zu tun.‘ Er nickt still und sucht ihre andere Hand. ‚Liebe Schöpferin, ich frage dich jetzt, möchtest du diesen Raum des Wachstums ganz leben? Für deinen inneren menschlichen Weg, für meinen inneren menschlichen Weg und unseren gemeinsamen menschlichen Weg?‘, fragt er sie. Ihr Lächeln wird ein warmes weites Strahlen in ihrem Gesicht und sie sagt dann aus ihrer tiefen Zuhausestilleruhe: ‚Ja, das will ich und willst du das auch mit mir?‘, stellt sie ihm die Frage. Er lacht und schaut sie verschmitzt an: ‚Ja, das will ich.‘ So stehen sie eine Weile voreinander und schauen sich in die Augen, die auf beiden Seiten eine sehr tiefe Ruhe in die Spiegelung bringt. Ihr Raum hat somit eine neue Qualität erhalten, die sie beide bewusst gewählt haben, für ihren eigenen Weg und gleichzeitig den Gemeinsamen. ‚Wow‘, sagt er nun leise ehrfürchtig berührt. Sie lächelt ihn warm an und meint: ‚Ja, das ist ein ganz sanftes liebevolles würdevolles geborgen getragenes Wow des Lebens.‘ Lächelnd nickt er zustimmend. Sein ganzer Körper gibt ihm das Backup. Etwas, was er bisher noch nicht ganz so für möglich gehalten hatte, doch das Leben hat das letzte Wort. ‚Dein Körper hat sein ganzes Backup gegeben‘, stellt sie fest und er lacht enttarnt. ‚Ja, das hat er.  Etwas, was ich bisher noch nicht ganz so für möglich gehalten habe‘, gibt er zu. ‚Darf es, manches wird erst im Erfahren klar, was möglich ist, dann wenn es seinen Zeitpunkt hat‘, löst sie eine Hand und streicht ihm damit über seine Haare Richtung Nacken. ‚Hmmm‘, schließt er die Augen und genießt die Berührung und die zwei Wörter embodied Ruhe huschen ihm durchs Sein. ‚Also keine Besprechung‘, schmunzelt sie herausfordernd. Er versteht ihre Einladung aus ihrer Stimme, hält ihre Hand in der Bewegung fest, zieht sie sanft Richtung Bett und was danach erfolgt, bleibt in der Fantasie des Lesers ;)

 

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