~ Mitgehen des Weges ~
Mitgehen des Weges
Die Piratin und der Fährtenleser sind mit seinen Eltern am Ende der Insel angekommen. Albert und Elenore freuen sich sehr ihre Gastfreundschaft teilen zu können. ‚Hallo ihr Lieben‘, begrüßt sie Elenore. ‚Vielen Dank für die Einladung‘, sagt Freja.
‚Sehr gerne, wir bekommen nicht so oft Besuch‘, überrascht Albert seine Frau mit dieser Aussage, da er es eher ruhig mag. Alvar nickt ihnen zu und sie gehen in die Küche. ‚Wir haben nur ein kleines Haus‘, bekennt Elenore. ‚Mir gefällt es, schön gemütlich‘, meint Freja. ‚Ja, das ist es‘, nickt ihr Elenore zustimmend zu. Plötzlich schmunzelt Alvar und schaut seine Frau an. ‚Was ist?‘, will sie wissen. ‚Wir leben am Ende der Insel im Leuchtturm und ihr wohnt am Ende der Insel in eurem kleinen Haus‘, schaut er nun auch die Eltern der Piratin an. Wie abgesprochen fangen alle an zu lachen. ‚Stimmt, die Weite der Natur und des Meeres, beides gleichzeitig da‘, stellt der Fährtenleser fest. ‚Ja, sehr interessant und ihr zwei habt euch gefunden‘, lächelt Freja ihren Sohn und die Piratin liebevoll an. ‚Hm‘, geht mit der Piratin etwas in die Resonanz und innerlich wird zwischen den Welten präsent. ‚Darf ich euch die Landschaft hier zeigen?‘, möchte Albert wissen. ‚Sehr gerne‘, ist Alvar begeistert, er liebt die Natur und er vermisst seinen Leuchtturm etwas. ‚Dann kommt, solange das Wetter mitmacht‘, grinst Albert und sie verlassen das Haus durch die Küchentür nach draußen. ‚Wow‘, ist Freja sofort begeistert. ‚Was eine Weite mit diesen grünen Wiesen und dem Meer‘, bringt es ihr Mann in den Ausdruck. ‚Nicht ersichtlich‘, schaut sich Freja um. ‚Ja, das ist das besonderes dieses Ortes‘, nickt Albert. ‚Lasst uns erst in diese Richtung gehen‘, führt Albert die Gruppe nach links dort beginnt die Felsenküste, die dann sanft abgelöst wird nach rechts von weiten grünen Wiesen und Dünen bis es in einen breiten Strand mündet, der sich bis zum Schloss zieht. Die Elternpaare laufen vorne und unterhalten sich angeregt. Die Piratin und der Fährtenleser laufen bewusst langsamer. Der Fährtenleser spürt, etwas in der Piratin ging in die Resonanz, deshalb fragt er: ‚Was ist gerade in dir?‘ Sie dreht ihren Kopf leicht und lächelt ihn sanft an, atmet tief aus und teilt: ‚Zwischen den Welten.‘ ‚Zwischen den Welten…..‘, wiederholt er für sich und spürt in seine Resonanz. Es fühlt sich für ihn normal an, das Gewohnte, nichts Außergewöhnliches, irgendwie ist darin ein zuhause. ‚Das ist interessant, meine Resonanz ist, dass es für mich nichts Außergewöhnliches ist, sondern etwas Gewohntes und irgendwie ist das auch ein zuhause sein darin‘, teilt er seine Resonanz dazu. ‚Hm‘, ist ihre Antwort sie hat es wahrgenommen und lässt es in ihrem Raum sein. ‚Haben wir uns deshalb gefunden?‘, wundert sie sich. Er lacht frei und weit und meint: ‚Vielleicht, doch da das Leben nicht direkt antworten kann mit Worten, bleibt es wohl ein kleines magisches Wundern.‘ Nun lacht sie und antwortet: ‚Magische Wundern am Morgen….‘ ‚Hm, ja‘, bestätigt er. ‚Ich gehe mit‘, sagt sie plötzlich. ‚Du gehst mit…‘, wiederholt er und kann es noch nicht genau einordnen. ‚Geborgene Weite‘, teilt sie weiter und lässt ihm seine Resonanz darauf, ohne es vorwegzunehmen. Er atmet tief aus und sein Körper hat ihm die Antwort gegeben. ‚Du gehst in dir jeden Prozessschritt mit und in unserem gemeinsamen Raum ebenfalls, weil du dir selbst diese Erlaubnis ganz gegeben hast‘, teilt er sein intuitives Verstehen. ‚Jaaaaaaa‘, seufzt sie erleichtert aus. ‚Da war noch ein leichtes Zurückhalten?‘, will er wissen. ‚Irgendwie ja‘, stellt sie selbst fest. ‚Angst es wird nicht verstanden und mitgetragen in unserem Raum?‘, fragt er weiter. ‚Hm, kann sein, vielleicht keine Angst, sondern eher Unsicherheit aus Erfahrungswissen, es gehen viele nicht mit, in dem Prozess, weil sie ihn selbst nicht leben‘, drückt sie es für sich passend aus. ‚Interessant, das Erfahrungswissen braucht ein Update!‘, platzt er mit seiner Erkenntnis heraus. ‚Ja, das Erfahrungswissen braucht ein Erfahrungsupdate‘, bestätigt sie. ‚Wow!‘, spürt der Fährtenleser seine Resonanz, die sehr stimmig ist. ‚Indem ich dir den Raum geschenkt habe für deine Prozesse zu durchlaufen, die ein natürlicher Teil des Weges sind, hat sich dein Erfahrungswissen verändert, was das angeht……und sobald du in dir ganz zuhause warst, durfte ich das erfahren. Du gehst mit‘, bleibt er stehen und dreht sich zu ihr. Sie dreht sich ebenfalls ganz zu ihm. ‚Und? Durfte das Erfahrungswissen in dir wandeln?‘, ist sie direkt. Er atmet tief und langsam aus, dann werden seine Gesichtszüge ganz sanft und warm. ‚Ja, das hat es und dafür danke ich dir aus meinem tiefsten menschlichen Sein‘, antwortet er mit einer sehr tiefen ruhigen embodied Klarheit. ‚Woooowwww‘, sagt sie ganz leise und sanft. Eine sehr ruhige kraftvolle klare Kraft berührt ihren Körper und sie spürt, er hat ihren Raum des Mitgehens im Prozess ganz angenommen. ‚Du hast meinen geschenkten Raum der geborgenen Weite embodied ganz angenommen……‘, sagt sie weiterhin ganz sanft leise, dennoch mit einer sehr klaren Kraft dahinter. ‚Ja‘, ist seine klare Antwort. Eine Welle des Berührtseins durchläuft ihren ganzen Körper und sie hat keine Worte dafür, stattdessen legt sie ihre Hand auf sein Herzbereich und atmet tief weit aus, sein Körper lässt nicht lange auf sich warten und folgt mit einem tiefen weiten Ausatmen. Er legt seine Hand auf ihre und so stehen sie einfach nur einen kurzen Moment verweilend, wertschätzend und tief bewusst wahrnehmend, was jetzt gerade für ein Moment ist. Kurze Zeit später nimmt er ihre Hand an seiner Brust und führt sie nach unten, beginnt zu laufen und sie geht mit. ‚Du gehst mit‘, grinst er sie an und beide lachen. ‚Ja ich gehe mit‘, lächelt sie freudvoll weit. ‚Je nach Perspektive hat es eine andere Bedeutung‘, setzt er seinen Humor fort. ‚Ja, das tut es und ich finde der Humor hat darin auch seinen Platz‘, bestätigt sie. ‚Ja, der liebevolle Humor als Teil der liebevollen Fürsorge‘, wiederholt er. ‚Geborgene Weite, eine schöne Bezeichnung für diesen Raum des Prozessdaseinlassens‘, schaut er sie an. Sie schaut ihn ebenfalls an und nickt. ‚Er hat alles, was es braucht‘, antwortet sie dann. ‚Ja, das hat es, gut genügende Sicherheit, Geborgenheit, verbundene Weite, den Raum, den es braucht für den Prozess in seinen Phasen durchlaufen zu lassen und du oder ich gehen mit, bis er abgeschlossen ist, ohne dass du oder ich deine Zuhausestille aufgeben, wenn ich durch einen nächsten Schritt in mir gehe. Da ist Vertrauen in den Weg und meine Eigenverantwortung, die ich nicht gewillt bin abzugeben und du mir nicht abnimmst oder für mich meinen Weg gehen möchtest. Du lässt mich gehen, in mir, vertrauensvoll getragen aus dir, weil du deine eigene innere nächsten Schrittprozesse ganz angenommen hat….‘, fasst er es zusammen. ‚Ja, eine schöne Zusammenfassung und Prüfpunkte sind wichtig für deine und meine eigene innere Wahrheit‘, ergänzt sie. ‚Ja, doch so oft missverstanden von einer Frau, seitdem sie lebt es für sich genauso, mutig, das Risiko wagend nicht wissend wie ich darauf reagiere‘, ist er sehr direkt. Sie atmet tief ein und meint: ‚Ja, nichtwissend, tief vertrauend gehend, und doch bist du jedes Mal mitgegangen‘, lächelt sie erkennend. ‚Ja, das bin ich, weil ich das intuitiv auch irgendwie verstanden habe, doch es jetzt erst in den Ausdruck kommt. Wir haben beiden diesen inneren Prozess des Wachsens als Mensch ganz für uns angenommen, jeder für sich und doch irgendwie geborgen getragen in dieser gemeinsamen Weite‘, lässt er es fließen. ‚Hm, ja das ist sehr stimmig in meiner Resonanz‘, wird sie innerlich ganz weich. ‚Gibt es noch eine unsichtbare Schutzschicht?‘, will er wissen. ‚Hm, wenn du so fragst….‘, überlegt die Piratin. ‚Bei dir?‘, will sie wissen, da sie keine Antwort aus ihr hat. ‚Gute Frage‘, lacht er. ‚Wenn sie schon auftaucht wird sie ihre Berechtigung haben‘, lacht nun auch sie. ‚Wir wissen es beide nicht‘, teilt er. ‚Vielleicht gibt es keine mehr?‘, teilt sie intuitiv. ‚Vielleicht gibt es keine mehr…..‘, wiederholt er genüsslich und grinst sie abenteuerlustig verschmitzt an. ‚Du weisst, was das heißt?‘, fragt er freudig. Sie lächelt ihn wissend an und nickt, dann antwortet sie: ‚Ja, ich weiss, was das heißt.‘ ‚Dem Wachstum steht nichts mehr im Weg‘, drückt er es in Worten aus. ‚Dem Wachstum steht nichts mehr im Weg‘, wiederholt sie genüsslich und spürt, was in ihrem Körper passiert. Zuerst atmet sie tief aus und eine äußere Körperspannung lässt langsam nach, ihre innere Weichheit übernimmt geborgen getragen und gehalten aus ihrer eigenen Selbstverantwortung, ihre innere Verbindung zu ihrem Zuhause ist sehr präsent, die füllt ihren inneren Raum ganz, sie spürt, wie ihre Intuition mit dem Leben verbunden ist, mit ihrer Zuhausestille und ihrem Körper. Wachstum darf Freude sein, selbst wenn es im Weg ein paar Dinge gibt, die vielleicht gesehen werden wollen. Es darf alles seinen Raum haben, denn sie trägt sich selbst liebevoll und würdevoll und das fließt auch klar in ihren gemeinsamen Raum. Ihre Basis ist die Basis von ihrer Seite für ihren gemeinsamen Raum. Ihre tiefe Liebe führt. Ihre Menschlichkeit ist. Ihre Würde bewacht Grenzen. Ihr inneres Zuhause schafft geborgenen warmen tragenden Raum. Ihr würdevolles meditatives kraftvoll weiches embodied Frausein hat eine Ebene mit dem Fährtenleser erreicht, die von nun an die embodied Freude, Ruhe und Lebendigkeit offenbaren wird. Sie sind beide schon durch so viel durchgegangen, ihr mutiges Wagen für sich selbst den Weg zu gehen und sich gegenseitig zu begleiten entfaltet. Das wofür geht ins Embodiment. ‚Wow‘, sagt sie neben ihm und er spürt sie ist sehr tief in sich im Wahrnehmen was ist. ‚Ja‘, bestätigt er, denn hier braucht es im Moment keine Worte, er kann es in der Resonanz wahrnehmen und sein Körper geht mit. ‚Ich gehe mit‘, sagt er nur und sie nickt ihm warm lächelnd zu. ‚Ich spüre es‘, antwortet sie. ‚Verweilen, einfach nur verweilen und es ganz weit werden lassen, in seinem Tempo und Rhythmus‘, lädt er sie an. ‚Hm, ja , ich nehme an‘, nimmt sie seine Einladung an. In verbundener präsenter Stille laufen sie weiter und merken ihre Eltern sind schon ganz weit vorne, doch das stört keinen von beiden. Die Landschaft der Natur trägt sie gerade und sie genießen den Moment ihres gemeinsamen Weges mit ihrem ganzen Sein. Sie gehen mit.
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