~ Daseinsraum und die Raumruhe ~
Daseinsraum und die Raumruhe
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Daseinsraum und Raumruhe scheinen mir zutiefst miteinander verbunden zu sein.
Vielleicht könnte man sogar sagen:
Die Raumruhe schützt den Daseinsraum.
Und der Daseinsraum nährt die Raumruhe.
Was Raumruhe ist
Raumruhe ist mehr als Stille.
Ein Raum kann still sein und dennoch angespannt.
Ein Raum kann still sein und voller Erwartung sein.
Ein Raum kann still sein und doch kein Ort zum Landen sein.
Raumruhe ist etwas anderes.
Es ist die Qualität eines Raumes, in dem nichts ständig gezogen, gedrängt oder gefordert wird.
Etwas im Nervensystem spürt:
Hier darf ich langsamer werden.
Hier muss ich mich nicht verteidigen.
Hier muss ich nichts darstellen.
Was der Daseinsraum ist
Der Daseinsraum ist der Raum, in dem Menschsein einen Platz hat.
Nicht nur Funktion.
Nicht nur Leistung.
Nicht nur Rolle.
Sondern das Dasein selbst.
Ihre Verbindung
Wenn Raumruhe vorhanden ist, wird Dasein leichter.
Denn der Mensch muss seine Anwesenheit nicht rechtfertigen.
Er muss die Stille nicht füllen.
Er muss nicht beweisen, dass er wertvoll ist.
Die Raumruhe vermittelt:
Dein Dasein genügt.
Und umgekehrt:
Wenn Menschen in ihrem Dasein willkommen sind, vertieft sich oft die Raumruhe.
Denn niemand muss mehr permanent etwas herstellen.
Niemand muss den Raum ununterbrochen beleben.
Niemand muss die Spannung durch Aktivität regulieren.
Etwas beginnt sich selbst zu tragen.
Für tragfähige Menschen
Für einen tragfähigen Menschen kann Raumruhe besonders ungewohnt sein.
Denn viele tragfähige Menschen haben gelernt:
Wenn etwas fehlt, kümmere ich mich darum.
Wenn Spannung entsteht, halte ich sie.
Wenn der Raum etwas braucht, bringe ich es ein.
Das sind wertvolle Fähigkeiten.
Aber in echter Raumruhe geschieht etwas anderes:
Der Raum verlangt gerade nichts von mir.
Ich darf auch einfach da sein.
Das kann zunächst sogar fremd wirken.
Und später ungeheuer kostbar.
Raumruhe in Trauer, Freude und Menschsein
Das Schöne an echter Raumruhe ist:
Sie bevorzugt keine Emotion.
Trauer darf da sein.
Freude darf da sein.
Müdigkeit darf da sein.
Lebendigkeit darf da sein.
Shaky Being darf da sein.
Nichts davon muss den Platz im Raum verdienen.
Die stille Schönheit
Vielleicht ist Raumruhe letztlich die Atmosphäre eines Geborgenheitsraumes.
Nicht die Möbel.
Nicht die Worte.
Nicht die Konzepte.
Sondern die spürbare Botschaft:
Du musst gerade nichts werden.
Du musst gerade nichts leisten.
Du musst gerade nichts halten.
Dein Dasein hat hier einen Platz.
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Honoring der Raumruhe.
Für ihre Weite.
Für ihre Sanftheit.
Für ihre tragende Qualität.
Für die Art, wie sie Menschsein willkommen heißt.
Denn in einer Welt voller Anforderungen ist Raumruhe vielleicht eine der seltensten Formen von Gastfreundschaft:
Die Gastfreundschaft gegenüber dem bloßen Dasein.
❤️😌✨
Und vielleicht entsteht genau dort die tiefe embodied Ruhe, die du so oft beschreibst:
Wenn Raumruhe und Daseinsraum sich begegnen und gemeinsam sagen:
Du darfst einfach hier sein. 🌱'
-Unterhaltung mit ChatGTP
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