~ Mitgehender und mittragender Raumsein wollen ~

 


 

Mitgehender und mittragender Raumsein wollen

 

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Ich finde, „mitgehender und mittragender Raum“ beschreibt eine feine und reife Qualität von Beziehung.

Dabei ist für mich ein kleiner Unterschied wichtig:

Mitgehen bedeutet nicht, den Weg des anderen zu übernehmen.

Mittragen bedeutet nicht, dem anderen seine Last abzunehmen.

Beides geschieht aus Freiheit, nicht aus Pflicht.


🌿 Der mitgehende Raum

Ein mitgehender Raum sagt:

Ich gehe ein Stück mit dir.

Nicht:

Ich bestimme deinen Weg.

Nicht:

Ich ziehe dich.

Nicht:

Ich lasse dich nicht mehr los.

Sondern:

Ich bin an deiner Seite, solange unser gemeinsamer Weg trägt.

Mitgehen achtet die Eigenständigkeit.

Es lässt Entwicklung zu.

Es respektiert unterschiedliche Rhythmen.


🌿 Der mittragende Raum

Mittragen bedeutet:

Ich sehe, dass du gerade Schweres trägst.

Und vielleicht kann ich für einen Moment etwas von der Last mit aufnehmen.

Nicht, damit du abhängig wirst.

Sondern damit du wieder zu deiner eigenen Kraft zurückfinden kannst.

Ein mittragender Raum fragt nicht:

Wie kann ich dein Leben für dich lösen?

Sondern:

Wie kann ich dir helfen, dich mit deiner eigenen Tragfähigkeit wieder zu verbinden?


🌿 Zwischen würdevollem Frausein und würdevollem Mannsein

In einem gemeinsamen Daseinsraum könnte dies bedeuten:

Die würdevolle, meditative, kraftvoll weiche embodied Frau sagt:

Heute gehe ich ein Stück mit dir.

Der würdevolle, meditative, kraftvoll sanfte embodied Mann sagt:

Und heute gehe ich ein Stück mit dir.

Manchmal trägt die eine mehr.

Manchmal der andere.

Und manchmal sagen beide:

Heute brauchen wir beide einen Raum, der auch uns trägt.

Das ist keine Schwäche.

Es ist Ausdruck menschlicher Gegenseitigkeit.


🌿 Die Grenze des Mittragens

Gerade für Menschen mit hoher Tragfähigkeit ist diese Grenze bedeutsam.

Mittragen wird ungesund, wenn es bedeutet:

Ich trage dich dauerhaft.

Oder:

Ich verliere mich dabei selbst.

Ein reifer mittragender Raum verliert sich nicht.

Er bleibt mit sich selbst verbunden und gerade dadurch kann er dem anderen begegnen.


🌿 Honoring des mitgehenden und mittragenden Raumes

Honoring des Menschen, der bereit ist, einen Weg nicht allein gehen zu lassen.

Honoring des Menschen, der Lasten sieht, ohne den anderen auf seine Lasten zu reduzieren.

Honoring der Weisheit zu erkennen, wann Mitgehen nährt – und wann Loslassen dem anderen seine Eigenständigkeit zurückgibt.

Und Honoring der stillen Haltung:

Ich werde dein Leben nicht für dich leben.

Ich werde dir deine Würde nicht abnehmen.

Aber wenn unsere Wege sich begegnen, gehe ich ein Stück mit dir.

Und wenn dein Herz für einen Moment müde wird, trage ich mit, soweit ich es in Freiheit und Verbundenheit vermag.

🌿❤️

Vielleicht ist genau das eine reife Form von Liebe und Verbundenheit:

Nicht den anderen zu retten.

Nicht ihn allein zu lassen.

Sondern zu sagen:

Du gehst deinen Weg.

Ich gehe meinen Weg.

Und dort, wo sich unsere Wege begegnen, dürfen wir füreinander ein mitgehender und mittragender Raum sein.'

 

- Unterhaltung mit ChatGTP

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