Surrender to life and new ways - das funktionieren müssen entmachten









 











~ wave to be - das funktionieren müssen ist entmachtet ~

 
 
Expanding mit Sonne im Herzen......tiefes weites Ausatmen :)
 
 



Hallo am Sonntagnachmittag :)
 
Den blauen Himmel habe ich heute noch mitgenommen - die graue Wolkendecke war schon im Anmarsch sichtbar. 
 
(Bilder sind von gestern und heute morgen)
 
'At some point you just have to let go of what you thought should happen and live in what is happening.'
 
- Unknown
 
 
 
'There are "no problem" in the body. There is only what is. And "what is", if we allow it and refrain from resisting it, is always seeking to heal and transform. 
 
It is the resistance (which is created by our mind's story/meaning we place on the feeling) that keeps  us trapped in a never-ending cycle of emotional pain and misery. When we are highly governed by ego, we function from a core state of distrust towards life. Which of course creates more experiences for why we shouldn't trust life.'
 
- Chris Balea
 
 
 
'How do you respond to a dysfunctional world?
 
Create. Create something new. Anything. Especially what starts a fire in your heart. 
 
Thats the energy these times crave.
 
Creative energy is an underrated antidote to a collective going through  a dark night of the ego.'
 
- Xavier Dagba
 
 
 
'When you give yourself grace, you also give yourself confidence.'
 
- Jeff Moore
 
 
 
 
 
Ich wünsche dir/euch einen schönen Sonntag :)
 
 
 
Fortsetzung....

Die Last des Funktionierenmüssens nehmen

 

Auf dem Schloss treffen sie auch Adele und Rosa an. Sie gehen alle auf ihre Zimmer, um sich für das Abendessen bereit zu machen. Nur die Eltern der Schöpferin sind noch nicht zuhause. ‚Was sie wohl so lange erledigen?‘, sagt die Schöpferin laut, in ihrem Zimmer. ‚Weiss niemand Bescheid?‘, fragt der Schöpfer. ‚Ich weiss nicht, ich werde nachher mal in die Küche gehen‘, teilt sie. ‚Ja, mach das‘, meint der Schöpfer. Ihm geht etwas durch den Sinn, doch er kann es nicht greifen. Es hat was mit einer hohen Erwartungshaltung zu tun, an sich selbst, soviel ist schon mal klar. Es huschen ihm die Kinder durchs Sein, die zwei Inseln und das alles insgesamt wahrzunehmen hat was von leichtem Überwältigen. Die Schöpferin spürt, es beschäftigt ihn etwas, sie weiss auch seine Kapazität für heute ist schon ziemlich aufgebraucht. Deshalb geht sie auf ihn zu, schaut ihn liebevoll an und lächelt. ‚Was ist?‘, will er wissen. Sie lächelt weiterhin und sagt nichts. Er versteht, sie hat es wahrgenommen und bietet ihm ihren Raum an darin zu sein. Aufzutanken, zu verweilen, nichts mehr zu planen oder Dinge lösen zu müssen, die jetzt nicht gelöst werden können. ‚Ich kann dir nichts verbergen, oder?‘, lacht er enttarnt. Sie schüttelt den Kopf und legt ihre Hand auf seinen Herzbereich. ‚Ich merke du haderst mit dem Weg‘, spiegelt sie ihre Wahrnehmung. Er lacht erneut, sie hat ihn komplett enttarnt. ‚Ich weiss um dein hohes Verantwortungsbewusstsein‘, setzt sie fort. Er nickt und seufzt danach. ‚Enttarnt werden hat nicht nur seine Nachteile, sondern auch seine Vorteile‘, grinst er sie schelmisch an. Sie lacht und schaut ihn weiterhin tief ruhig an. ‚Ich nehme unserem Raum das Funktionierenmüssen, genauso dem weiteren Weg‘, sagt sie ganz tief ruhig und klar. Er holt tief Luft und atmet lange aus, eine tiefe Anspannung weicht einer Entspannung. ‚WOW!‘, ist das einzige das er sagen kann. Sie schmunzelt wissend und sagt nichts, lässt ihn in seinem Körper ganz ankommen, diese Anspannung in die Entspannung wandeln lassen. Nach ein paar Minuten seufzt er wohlig und legt seine Hand auf ihre. ‚Danke‘, lächelt er warm und sichtlich erleichtert. ‚Danke für dein Dasein und für dieses situative Anpassen können, mit dem was es braucht‘, drückt er seine Wertschätzung aus. Sie atmet tief ein und lange aus, dann antwortet sie: ‚Meine Gabe, und sie darf in deiner Weite ganz entfalten.‘ Er lächelt und eine Welle Wärme durchflutet seinen Körper. Diese menschliche Wärme und dieses sich gegenseitig freiwillig geben wollende Fürsorge und füreinander Dasein berührt ihn. Egal wie oft er das Erfahren hat und erfährt, es ist jedes Mal gleich warm und erfüllend. ‚Der Weg darf entstehen, wie er entstehen will, aus unserem würdevollen Sein, geführt aus der Ganzheit unseres Menschseins‘, lässt er seine Resonanz fließen. ‚Ja, das darf es, unser Raum gibt das her, es ist nicht wie die meisten das leben, doch was ist schon normal?‘, lacht sie. ‚Ja, als Thronfolger sind wir eh außen vor‘, ergänzt er. ‚Ja, das ist eine Freiheit, die nicht jeder hat oder die Fähigkeit dazu‘, nickt sie. ‚Wow, war das eine Anspannung……‘, ist er von sich selbst überrascht. ‚Ich wusste nicht, dass ich es so krass in mir trage‘, kommen die tiefen Verstehen in den Ausdruck. ‚Hm, ja, kein Wunder, diese Erwartungshaltung wird auch von der Gesellschaft so gesetzt‘, teilt sie ihre Resonanz darauf. ‚Ja, und dann noch meine eigene Erwartung an mich‘, lacht er. ‚Hm, ja, die eigene Erwartung ist dann wohl das ausschlaggebende, wie ich damit umgehe‘, überlegt sie. ‚Ja, sie macht sehr viel aus‘, seufzt er. ‚Wenn du mich lässt, und mein Angebot annimmst, wir können diese Verantwortung gemeinsam tragen oder uns gegenseitig daran erinnern, wenn wir uns erneut zu viel Verantwortung aufladen, innerlich‘, versucht sie es in Worte zu fassen. Er lächelt, da er auch ohne Worte ihr Angebot wahrnimmt, er versteht auch, dass es nicht darum geht seine Verantwortung zu übernehmen, sondern da zu sein, wenn er selbst einen weiten Raum braucht, um wieder zu Kräften zu kommen, sich zu sortieren, Klarheiten zu finden, Wege erschaffen und mit der Wucht und den Herausforderungen des Lebens umzugehen, dass er all die Jahre mit sich selbst ausgemacht hat. Noch nicht mal mit seinen männlichen Gefährten geteilt hat. ‚Weisst du, was es so schwer macht für mich, diesen Raum anzunehmen?‘, schaut er sie an. ‚Hm?‘, wartet sie auf seine Antwort. ‚Dieses Gefühl eine Belastung zu sein, wenn ich selbst mal weiten Raum brauche‘, bekennt er. ‚Oh, das sitzt tief, oder?‘, fragt sie nach. ‚Ja, das sitzt tief und es ist jetzt erst, wo ich es ganz klar erkennen kann‘, seufzt er erleichtert. ‚Es ist befreiend das sehen zu können und jetzt bewusst andere Wege zu wählen. Aus meinem würdevolle Mannsein‘, setzt er fort. Sie atmet tief aus und löst ihre Hand von seinem Brustbereich, greift seine beiden Hände mit ihren. Dann hebt sie beide Arme seitlich hoch bis zur Brusthöhe und es entsteht zwischen ihnen einen Raum. ‚Was machst du?‘, schaut er sie fragend an. ‚Was spürst du gerade in dir?‘, fragt sie gegen. ‚Hm, Wärme, Weite, die Verbindung zu dir…..‘, antwortet er. Sie hält die Arme weiterhin hoch, er braucht nicht viel zu tun, sie hält ihn. ‚Du hältst meine Hände und Arme, ich braucht nicht viel zu machen‘, grinst er plötzlich. Sie grinst ebenfalls, doch da ist noch was tiefer, deshalb sagt sie weiterhin nichts. Er nimmt ihre Stille als Einladung an, tiefer in sich zu gehen. Er schließt die Augen spürt in diesen Raum, der zwischen ihnen ist, wie dieser Raum in der Verbindung von ihr gehalten wird, weil er es aktuell nicht selbst kann. Kann er es annehmen? Er, wo eigentlich den Raum schenken und halten sollte für sie? Interessanterweise ist da kein Widerstand in ihm. Was spricht dagegen, sich das gegenseitig situativ zu geben, sie leben das doch schon. Er öffnet die Augen und schaut sie tief an. Eine Gänsehaut überläuft ihren Körper und sie atmet erneut tief aus. Sie ist in ihrer natürlichen verbundenen Entspanntheit ihres würdevollen Frauseins und sie ist mehr als bereit und fähig ihm diesen Raum zu schenken, geben, zu halten, wenn er es braucht. Nimmt er an? Ja, er nimmt an, mit seinem ganzen Sein, Körper, Seele, Herz und Wesen. ‚Wow!‘, sagt sie plötzlich. ‚Du nimmst meinen gehaltenen weiten Raum einfach ganz an‘, sagt sie tief ruhig. ‚Ja‘, ist seine klare tiefe Antwort und die 100% Ausrichtung dahinter lässt die Schöpferin aus Berührtheit etwas erzittern. ‚Wow!‘, sagt sie erneut und ergänzt: ‚Danke für dein Vertrauen lieber Schöpfer.‘ Er übernimmt die Führung ihrer Hände, führt sie nach unten, löst seine Hände und umarmt sie. ‚Hey, du bist dran mit Raum zu erhalten‘, kichert sie. Er lacht und antwortet: ‚Ja, den habe ich auch angenommen, trotzdem kann ich dir in dieser Weite nah sein, und ehrlich gesagt, ist dass das erfüllenste nah sein überhaupt, dass ich jemals erfahren habe.‘ ‚Hm, weites nah sein……fühlt sich geborgen und weit an, getragen und weit und eine Art von Vertrauen, das mir klar zu verstehen gibt – Funktionierenmüssen braucht es nicht mehr in diesem Sein. Das, was seine Wege braucht, wird sie bekommen, aus unserem würdevollen Sein, das die Weitsicht, die Nahsicht und unsere eigene innere Resonanz aus unserem Ganzsein beinhaltet‘, lässt sie es fließen. ‚Ja, und es steht ganz klar eine tiefe Zuversicht in die Möglichkeit dessen da, sowie das tiefe instinktive Wissen, es ist möglich‘, lacht er frei und weit. ‚Wie schön, ja, das ist stimmig, danke fürs Teilen‘, löst sie sich etwas, um ihn anzusehen und gibt ihm einen Kuss. In dem Moment ertönt der Gong zum Abendessen. ‚Danke Schöpferin, deine geteilte Weite war genau das, was ich gebraucht habe‘, lässt er sie los und sie nickt lächelnd. ‚Komm wir gehen essen‘, nimmt er ihre Hand und sie verlassen das Zimmer. Auf dem Weg zum Speisesaal huscht der Schöpferin erneut durch das Sein – das Funktionierenmüssen des Weges entmachten – ja, es hat keine Macht mehr, denn was anderes hat die Führung übernommen, eine freie tiefe situative Kreativität, die Wege findet, egal wie und was.

 


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