~ Instinkt und Intuition ~

 








 Fortsetzung....

 

Instinkt und Intuition

Der Weg schlängelt sich durch den Wald und die Forscherin hat etwas in ihr, das keine Ruhe geben möchte. ‚Was ist?‘, fragt sie der gute Freund, da er spürt, es ist etwas in ihr unruhig. ‚Ich weiss nicht so genau‘, bekennt sie. Ihre Eltern laufen weiter vorne und der Abstand hat sich natürlicherweise etwas vergrößert. ‚Willst du reden?‘, fragt er sanft. ‚Hm, ich glaube Reden führt es nicht heran‘, teilt sie in sich spürend. ‚Hm, okay, was braucht es?‘, fragt er direkt. ‚Lass mich etwas sein damit, dann teile ich es‘, lächelt sie ihn liebevoll an. ‚Gut, lass es mich wissen, wenn ich dich bestärken kann‘, sucht er ihre Hand. ‚Mach ich‘, lächelt sie schon etwas entspannter. Die Verbindung mit dem guten Freund tut gut, das kann sie sofort körperlich wahrnehmen. Ihr Rücken fühlt sich sehr fest an, teils fühlt sie wie Wellen, welche die Muskeln dicht machen. ‚Gibt es einen Unterschied zwischen Instinkt und Intuition?‘, fragt sie plötzlich. ‚Hm‘, überlegt er. ‚Spontane embodied Resonanz, ja‘, stellt er fest. ‚Hm, ich dachte bisher ich kenn mich recht gut, doch da ist etwas, das nicht zur Intuition passt und ich würde es fast Instinkt nennen‘, teilt sie. ‚Und du hast Instinkt bisher eher uns männlichen Wesen zugeordnet‘, teilt er seine Resonanz. ‚Ja, irgendwie schon, interessant, oder?‘, ist sie fasziniert. ‚Das heißt im Umkehrschluss, wir männliche Wesen haben auch eine Intuition‘, macht er ihr ein Petzauge. Sie lacht und lächelt ihn liebevoll an: ‚Ja, das wird wohl so sein.‘ ‚Mein Instinkt schützt mich‘, meint der gute Freund. ‚Und deine Intuition?‘, will sie weiterwissen ‚Hm, gute Frage, keine Ahnung, irgendwie habe ich das auch nicht wirklich unterschieden, du liegst schon richtig mit mehr Instinkt‘, bemerkt er. ‚Hm‘, ist ihre Antwort. ‚Was hältst du davon, wir lassen es in uns beide einfach sein und unser Körper wird Rückmeldung geben‘, bietet er ihr an. ‚Mein Körper gibt mir schon sehr präsent Rückmeldung‘, lacht sie frei und weit. ‚Aha!‘, grinst er sie wissend an, das feine Barometer Forscherin lässt nicht lange auf sich warten. ‚Alles gut bei euch?‘, erkundigt sich ihre Mutter. ‚Ja, alles gut, geht ihr schon vor, wir laufen etwas langsamer‘, ruft sie ihr zu. ‚Alles klar, bis bald‘, setzen ihre Eltern ihren zügigen Schritt fort. ‚Es ist sichtlich spürbar, wie oft deine Eltern draußen unterwegs sind, sie haben ein hohes Tempo drauf‘, schaut er sie verschmitzt an. ‚Ja, das ist wohl so, ihr Flow‘, lächelt sie und schaut ihren Eltern hinterher. ‚Und unser Flow?‘, fragt er sie. ‚Hm, unser Flow bildet sich gerade, sonst wäre diese Frage der Unterscheidung nicht im Raum‘, lächelt sie und versteht tief, die Raumvorbereitung ist voll im Gange. ‚Aha!‘, erkennt nun auch der gute Freund, was Sache ist. ‚Raumvorbereitung‘, ergänzt er. Sie lacht und bleibt stehen, hält ihn fest und er dreht sich um, nimmt ihre andere Hand, schaut sie tief ruhig an. ‚Flow ist was wunderschönes‘, sagt sie sanft. ‚Ja‘, nickt er. ‚Was will uns das Leben zeigen?‘, stellt sie die Frage zwischen sie beide. ‚Was will uns das Leben zeigen?‘, wiederholt der gute Freund die Frage für sich laut. Es breitet sich eine angenehme tragende warm umhüllende Stille um sie aus. Die Forscherin atmet tief aus und lässt sich ganz in dieser geborgenen Stille umhüllen, weiterhin verbunden mit ihren Händen. Sie schließt die Augen und spürt in ihren Körper. Ihr Rücken ist so präsent spürbar, er macht wie ein Schutzpanzer dicht, es schmerzt sogar etwas. Wow, warum hat sie das nicht früher gemerkt, ihr Instinkt schützt sie, jeden Tag, jede Sekunde, er ist so fein, spürt sofort, wenn etwas nicht passt oder stimmig ist. Zusammen mit ihrem Schutzsystem wird das gewählt, was es braucht, um sie wirklich zu schützen. Kaum hat sie dieses Verstehen durch, lässt ihr Rücken plötzlich locker. Wow und jetzt? Sie hält die Augen weiterhin geschlossen und teilt mit dem guten Freund: ‚Mein Instinkt ist jeden Tag und jede Sekunde da, wie konnte ich das nicht sehen?‘ Er hört zu, denn er spürt, das ist erst der Anfang, er lässt sie in ihren Flow gehen. ‚Mein Instinkt ist der Backup, er schützt, wenn es sein muss sehr zügig zusammen mit meinem Körperschutzsystem‘, spricht sie weiter. ‚Er ist das Backup und schafft den Raum für meine Intuition überhaupt erst zum Vorschein zu kommen‘, pausiert sie erneut. ‚Zusammen ergibt es ein Flow und geführt werden beide von meinem würdevollen meditativen kraftvoll weichem embodied Frausein…..woah…..wie berührend…..ich habe mein Instinkt für sehr selbstverständlich gehalten und mich oft geärgert, warum mein Körper wieder dicht macht‘, ist sie etwas baff. ‚Hm‘, hört sie den guten Freund warm und tief ausatmend sagen. Seine Resonanz ist eindeutig, eine tiefe und ruhige innere Weite beginnt sich auszubreiten, sie nimmt Muskeln mit, die zuvor angespannt waren und eine Gänsehaut überläuft ihn. Sie spürt sein leichtes Schütteln und öffnet fragend die Augen, doch als sie in seine Augen schaut, spürt sie die Resonanz, die in ihr ebenfalls beginnt zu entfalten: ‚Wow.‘ ‚Ja, wow‘, schmunzelt er. ‚Was ist das für eine tiefe und ruhige Weite?‘, fragt sie erstaunt und tief berührt. ‚Unser Flow‘, ist seine einfache Antwort. ‚Unser Flow‘, lächelt sie und eine Wärme durchflutet ihren ganzen Körper, dass sie sich nun auch etwas schüttelt. Er lacht und grinst wissend. ‚Und jetzt?‘, will sie wissen. ‚Leben, liebe Forscherin, einfach leben, ich lade dich ein‘, grinst er wissend, sie wird es nicht ablehnen, ihr Körper hat schon lange vor ihrer bewussten Wahl gewählt. ‚Ja einfach leben‘, seufzt sie wohlig. ‚Und deine Intuition?‘, will sie nun doch noch wissen. ‚Hm, die ist da, beharrlich ruhig, denn sie ist diese Kraft, die ihr tiefes Verstehen und ihr tiefes Wissen sanft leise entfaltet. Interessanterweise ist mein Instinkt präsenter, doch da fließt viel von diesem intuitiven Wissen mit ein, wie hast du schon schön gesagt – dein würdevolles meditatives kraftvoll weiches embodied Frausein führt und mein würdevolles meditatives kraftvoll sanftes embodied Mannsein sieht das genauso. Ich würde fast sagen, er war schon lange in Führung, nur nicht wirklich direkt bewusst. Es hatte noch keinen Namen, auch wenn etwas benennen nur Nebensache ist‘, teilt er. ‚Doch Benennen erschafft die Möglichkeit es noch bewusster zu wählen‘, lächelt sie ihn an. ‚Ja, das stimmt, und dafür bin ich dankbar. Deine Gabe benennen zu können ist faszinierend‘, grinst er abenteuerlustig. ‚Und ich sehe, dein würdevolles meditatives kraftvoll sanftes embodied Mannsein hat seine Wahl getroffen‘, lacht sie frei und weit. ‚Ja, da gibt es kein Zögern mehr oder Bedenken, ich möchte leben aus mir, mit dir, in einem gemeinsamen Flow finden‘, antwortet er und sein ganzer Körper ist dahinter spürbar. ‚Wow!‘, ist sie von seiner Klarheit berührt. ‚Dann lass uns mal in den Flow finden, so wie es das möchte‘, lächelt sie warm und sichtlich sehr entspannt. So entspannt hat sie der gute Freund noch nicht erlebt, sein ganzer Körper ist wie elektrisiert belebt und er nimmt dieses Beleben dankend an. ‚Instinkt und Intuition zusammen Flow erschaffend‘, fasst sie zusammen. ‚Ja, und es hat eine sehr tief getragene Ruhe‘, ergänzt er. ‚Was aus der Zuhausestille fließt, bleibt in der Qualität‘, meint sie. ‚Hm, ja das geht in die stimmige Resonanz‘, lächelt er ebenfalls. ‚Dein Instinkt hat die Entspannung freigegeben‘, grinst er sie an. ‚So, hat er das?‘, lächelt sie wissen. ‚Ja, hat er‘, kommt er näher und gibt ihr einen Kuss. ‚Hm, gibt es davon noch mehr?‘, schaut sie ihn fragend an. Er lacht und löst eine Hand, dreht sich um und zieht sie mit in die Bewegung. ‚Wenn wir heute nochmal auf dem Schloss ankommen, bestimmt.‘ Sie lacht ebenfalls und eine Leichtigkeit beginnt in ihrem Inneren Raum zu füllen, geborgene getragene warm umhüllte weite Leichtigkeit. ‚So entspannt war ich wirklich noch nicht‘, verkündet sie überrascht. ‚Hm‘, schaut er sie warm an. ‚Eine schöne Erfahrung, die ein Teil des Flow ist‘, schmunzelt sie zufrieden in sich ruhend. ‚Ja, ein Teil des Flows, der nur entsteht, wenn wir beginnen unsere Entspannung zu leben‘, teilt er aus seiner Resonanz. ‚Wie ist das mit deiner Entspannung?‘, fragt sie nach. ‚Hm, gute Frage, ich dachte bisher ich bin recht entspannt, doch mein Körper gibt mir zu verstehen, da ist noch was, dass noch gesehen werden will. Vielleicht meine Intuition, abwarten. Doch jetzt erstmal einen schönen Abend mit allen verbringen.' ‚Ja, das passt, komm‘, erhöht sie das Tempo und das Schloss ist schon sichtbar. ‚Huh huh!‘, hören sie plötzlich über ihnen kreisen. ‚Aranda hatte wohl kein Wohlgefallen, dass deine Eltern schon früher dort waren‘, grinst er. ‚Nein, das hatte sie wohl nicht‘, bestätigt die Forscherin, pfeift kurz und Aranda fliegt wieder zum Schloss. ‚Ein okay und weg ist sie‘, lacht der gute Freund. ‚Ja, sie ist zu neugierig, was dort alles los ist‘, lacht die Forscherin. ‚Ich ehrlich gesagt auch, es wird interessant. Schade, dass die Eltern der Piratin nicht dabei sind‘, merkt er an. ‚Abwarten‘, grinst die Forscherin. ‚Aha, deine Intuition oder dein Instinkt wissen mehr?‘, grinst er sie herausfordernd an. Sie überlebt kurz und antwortet: ‚Ich bin zu entspannt, kann nur Intuition sein.‘ ‚Hm, in der Entspannung ist die Intuition präsent und in der Anspannung der Instinkt?‘, überlegt er. ‚Hm, guter Punkt, kann sein‘, hat sie keine klare Antwort. ‚Unser Körper wird es uns wissen lassen‘, schließt der gute Freund das Thema für den Moment ab. ‚Ja‘, nickt sie und sie laufen nun zügig in den Schlosshof. ‚Aranda!‘, ruft die Forscherin und ihre Eule fliegt zielstrebig auf sie zu. ‚Aranda?‘, kommt Hannes aus dem Schloss gestürzt, ganz atemlos. ‚Ja, ich habe sie mitgebracht‘, lächelt die Forscherin Hannes an. ‚Oh!‘, ist er sichtlich glücklich darüber. ‚Halte deinen Arm etwas hoch‘, weist ihn die Forscherin an. Er befolgt ihre Anweisung und Aranda setzt sich ganz vorsichtig auf Hannes Arm. ‚Hallo Aranda, schön dich zu sehen‘, sagt er leise zu ihr. ‚Huh huh!‘, ist Arandas Antwort und alle drei lachen. ‚Hier‘, löst sie das Band um ihren Oberkörper, der den Handschuh auf dem Weg gehalten hatte und hält ihm zusammen mit dem Halsband hin. ‚Ich soll das Anziehen?‘, schaut Hannes sie ungläubig an. ‚Ja‘, nickt sie ihm ermutigend zu. Sie hilft ihm den Handschuh an der anderen Hand überzuziehen und dann zeigt sie ihm wie das Halsband befestigt wird. ‚Wow!‘, ist Hannes begeistert und sehr stolz. ‚Lass uns reingehen‘, sagt der gute Freund. ‚Hey!‘, hören sie plötzlich hinter ihnen. ‚Elenore und Albert!‘, ist die Forscherin nicht wirklich überrascht und schaut den guten Freund wissend an. Er schüttelt nur ungläubig den Kopf und begrüßt die Eltern der Piratin mit einer Umarmung. ‚Wie schön euch zu sehen!‘, sagt die Forscherin. ‚Ganz meinerseits, ich habe gehört es ist Besuch da?‘, grinst Albert den guten Freund an. ‚Ja, kommt, ich stelle euch meinen Eltern vor‘, führt der gute Freund sie ins Schloss.

 

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 'The kind of love that lasts will never rush your healing.

It will meet you with patience, with kindness, and with the understanding that peace is part of passion too.'

- Yourbeautifullife

 

 

'I hope you choose people and spaces that don't require you to leave yourself behind.'

- Dr. Thema

 

 

'In einer Welt in der jeder eine Maske trägt, ist es ein Privileg, eine Seele zu sehen.'

- Heraklit

 

 

'Self-compassion naturally leads to caring about others and, perhaps, to an experience of love and connectedness we never imagined possible.'

- Tara Brach

 

  

'Wir verändern die Dinge nicht, indem wir gegen die bestehende Wirklichkeit kämpfen.
Um etwas zu verändern, müssen wir ein neues Modell entwickeln,
das das alte Modell überflüssig macht.'

- Richard Buckminster Fuller

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