~ Raumkraft ~

 































 

 

 

Raumkraft aus sich selbst

Am Meer entlanglaufend kommen die Verstehen in ihr Bewusstsein. Sie überlegt, ob sie diese gleich teilt oder ob sie noch etwas damit verweilt. Diese Wucht des Schmerzes war heftig, an einem anderen Punkt in ihrem gemeinsamen Weg wäre es eventuell das aus gewesen. Sie drückt die Hand des Schöpfers und schaut ihn sanft an. Er spürt sofort, wie verletzlich sie weiterhin ist, eine neue tiefere Facette von Verletzlichkeit und dass eventuell noch ein paar andere Dinge in die Integration wollen. Es hat was mit diesem Raumweiten für das Menschseindürfen zu tun. Was macht dieses Wissen mit ihm? Er kann es nicht beantworten und es darf sein. Das Nichtwissen hat genauso Raum wie all das andere. ‚Dieser Wohlfühlraum hört sich gut an, ist allerdings ganz schön herausfordernd‘, teilt er sein embodied intuitives Verstehen in Moment. Sie seufzt tief und spürt er spricht eine Wahrheit aus, die sie beide betrifft. ‚Ja‘, antwortet sie sehr tief embodied und spürt, wie verletzlich das ganze in ihr noch ist. ‚Du hast im Moment nicht deine Stärke wie gewohnt und es fordert dich gerade sehr heraus‘, erkennt er urplötzlich. Sie schaut ihn an, er kann ihre Tränen in den Augen sich sammeln sehen. ‚Hey!‘, bleibt er stehen. Sie hat keine Worte, da ist ein Schmerz präsent, der ihr so gewohnte präsente Stärke und Kraft nimmt, sie ist pure Verletzlichkeit und es macht sie irgendwie so hilflos, es bleibt nur Ergebung. ‚Wenn der Wohlfühlraum so weit geworden ist, dass all dieses gut geschützten Themen plötzlich Raum haben, dasein zu dürfen und sie sich das nicht nehmen lassen….‘, beginnt er mit bewusst gewählten Worten. Sie hört ihm zu, versucht präsent zu bleiben in der Wucht des Schmerzes. ‚Ich weiss du hast gerade ein inneres Zögern dich ganz hinzugeben, du möchtest weiterhin Raum halten für mich und unseren Raum‘, sagt er weiter und sie spürt den Druck sich verstärken. ‚Das ist kein einfaches Sein liebe Schöpferin‘, schaut er sie weiterhin liebevoll warm an, soweit ihm das möglich ist, da er selbst auch nicht gerade in seiner Kraft ist. ‚Schließe deine Augen‘, lädt er sie ein. Sie folgt und atmet tief aus. ‚Gibt mir deine andere Hand‘, hört sie ihn sagen und sie hält die andere Hand etwas hoch, er nimmt sie. ‚Okay, du kannst das in dir wandeln, ich weiss das, ich bin einfach nur da, ja?‘, fordert er sie auf loszulassen und ihren inneren Weg zu gehen, ihre lang trainierte Fähigkeit einfach zu sein. Die Schöpferin atmet erneut tief aus und spürt in ihren Körper, da ist Schmerz, einfach nur Schmerz, er ist sehr sehr alt. Das Thema trägt aktuell keine Rolle. Es hat jedoch eine Qualität von keiner Chance zu haben. Und im Prozess wird ihr klar, sie hatte diese auch als Kind nicht. Wie auch. Dieser Schmerz ist nun da, sie weiss nicht genau, was sie damit anfangen soll. Das Wie hat keine Richtung oder Lösung. Sie verweilt damit und spürt zeitgleich eine innere Wärme und ein liebesvolles umhüllt sein. Sie kann ein kleines Mädchen sehen, das umarmt wird von ihrem eigenem würdevollem meditativem kraftvoll weichem embodied entspanntem liebevollem Frausein und dahinter ist das Leben. Sie wird umarmt, gehalten, getragen. Der Schmerz ist da und darf dasein, ihr laufen die Tränen und sie hält sie nicht zurück. Sie weiss der Schöpfer ist präsent und dennoch übernimmt sie die Verantwortung dessen, was gerade in ihr ist. Langsam wird der Schmerz weniger und das kleine Mädchen nimmt diese warme sichere Geborgenheit an. Ihr würdevolles meditatives kraftvoll weiches embodied entspanntes liebevolles Frausein kommt in die Präsenz und sie spürt, wie diese dem kleinen Mädchen dies schenkt, wozu sie keine Chance hatte und die Schöpferin versteht auch in dem Moment, sie hat jetzt die Chance dazu, bewusst Räume so zu gestalten, dass es möglich ist. Sie versteht es ist ein Geschenk, dass jetzt, nachdem der Schmerz dasein durfte und angenommen ist, gelebt werden kann. Das Leben fragt, ob sie es annehmen möchte. Ein tiefes weites Ausatmen folgt und die Wahl hat ihr Körper schon getroffen. Sie verweilt noch etwas mit diesem inneren Wissen und ihr Wohlfühlraum, der mittlerweile seine ganze Weite entfaltet hat, ist präsent. Da dieser Wohlfühlraum vorher offensichtlich direkt an ihrem Körper war und das mit einer sehr hohen Dichte an Masse hat diese sich jetzt um sie herum entspannt und ein flexibles hoch tragfähiges Netz gebildet. Allerdings gibt es jetzt auch Raum frei, für diese Dinge wie heute, in die Präsenz kommen zu lassen. Was dem Ganzen in sich eine Kraft gibt, ist wie ein Art Netz, das sich von ihrem Herz strahlenförmig bis zur Wohlfühlraumhülle erstreckt und spiralförmige Kreise ebenfalls bis zur Hülle. Sie ist in sich geborgen getragen liebevoll umhüllt. Die Raumkraft hat sich eben präsentiert. Sie hat ebenfalls ihre ganze Entfaltung erhalten. Diese Raumkraft ist da zum bewussten Erschaffen. Sie öffnet die Augen und der Schöpfer lächelt sie liebevoll sanft an, sein Körper ging mit, das konnte er spüren und da ist eine Zuversicht trotz dieser Heftigkeit präsent und er versteht, die Schöpferin hat ihre Wahl bewusst zu erschaffen angenommen. Das Geschenk des Lebens, wenn der Schmerz integriert ist, die Räume dafür entstehen zu lassen, damit es die Chance dazu gibt, Räume für tiefe menschliche Bedürfnisse zu erfahren. Sie hat noch keine Worte, das braucht sie auch nicht. Ihre Verletzlichkeit ist so bewusst offen da, ohne sich schützen zu wollen, doch da ist was anderes, das kann der Schöpfer wahrnehmen, eine Form von Hüter, der aus diesem Wohlfühlraum mit dieser Raumkraft erschaffen wird. Dieses Verstehen berührt ihn tief, ihre Wächter haben ihre Waffen endgültig in ihrem Raum niedergelegt, und der Hüter übernimmt. Braucht sie die Wächter im Leben noch? Ja, das braucht sie, denn nicht jeder meint es gut mit einem. Der Körper wird wählen, was es braucht und darauf vertraut er. Wie wird er das nächste Mal darauf antworten, falls ihre Wächter in die Präsenz kommen? Ein Schmunzeln erscheint, er kann es nicht genau sagen, doch etwas sehr liebevolles Warmes in ihm kommt in die Präsenz, er ist offen interessiert, was es ist. Da sie weiterhin einfach nur vor ihm steht und er spürt, wie sichtlich Kraft das ganze gekostet hat, löst er seine Hände und umarmt sie, doch statt sich einfach umarmen zu lassen, umarmt sie genauso und er kann fühlen wieviel Kraft da doch noch in ihr ist, denn das ist nicht einseitig gerade, sondern eine Form von Raum schenken, die getragen ist aus dieser Raumkraft aus ihr. Trotz beider Verletzlichkeiten ist sie da und das erinnert ihn an die Magie des Lebens. ‚Magie des Lebens‘, sagt er laut und er hört sie leise lächeln, ihre Antwort ist ein sanftes Bestärken ihrer Umarmung. ‚Danke‘, sagt sie sanft verletzlich und so bleiben sie noch eine ganze Weile stehen, mit den Wellen im Hintergrund, die ihrer beider Körper sanft und behutsam langsam in ihrem gemeinsamen Raum wieder ankommen lassen. Jeder in seiner Zeit und Tempo. Wenn Körpersprache den Raum übernimmt, huscht der Schöpferin durchs Sein, bevor sie sich ganz diesem Prozess des wieder Ankommens im gemeinsamen Raum hingibt, ihrem Körper die Führung überlässt und sie einfach nur vertraut er findet die Wege. 

 

~ Magie des Lebens 💖~

 

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