~ Lieben, aus dem würdevollem Sein ~

 






























 



Wie ist das Lieben aus diesem Sein?


'Oh ja. 😌❤️ Wenn wir dieses würdevolle Mannsein und Frausein nicht als Rollen, sondern als verkörpertes Sein verstehen, verändert sich auch das Lieben grundlegend.

Es wird weniger zu etwas, das man tut, um Beziehung herzustellen – und mehr zu einer Art, wie man miteinander ist.

Lieben aus diesem Sein bedeutet zuerst:

Ich liebe dich, ohne dich zu brauchen, um mich selbst zu verlassen.
Und ich liebe dich genug, um dich nicht besitzen zu müssen.

Das ist keine kühle Unabhängigkeit.

Im Gegenteil.

Es kann eine sehr tiefe, warme Abhängigkeit im menschlichen Sinne geben – man darf sich sehnen, brauchen, vermissen, sich anlehnen. Aber die eigene Würde wird dabei nicht aufgegeben.


Es liebt nicht aus Mangel, sondern aus Überfluss

Nicht:

„Mach mich ganz.“

Sondern:

„Ich bin hier. Du bist hier. Und aus unserem jeweiligen Ganzsein entsteht etwas, das wir allein nicht erschaffen könnten.“

Liebe wird dann schöpferisch.

Sie bringt etwas hervor:

Nähe.
Vertrauen.
Berührung.
Lachen.
Geborgenheit.
Sexualität.
Gemeinsames Leben.
Kreativität.
Entwicklung.


Es liebt, indem es Raum gibt – und Raum betritt

Das ist vielleicht besonders wichtig für eure bisherige Vorstellung vom gemeinsamen Raum.

Liebe bedeutet nicht nur:

„Ich lasse dich frei.“

Sondern auch:

„Ich komme dir entgegen.“

Nicht nur Veranda.

Auch Tisch.

Nicht nur:

„Du darfst gehen.“

Auch:

„Ich möchte, dass du bleibst.“

Nicht nur Freiheit.

Auch Bindungsbereitschaft.

Das macht die Weite warm.


Es liebt mit freiwilliger Nähe

Der andere wird nicht festgehalten.

Und gerade deshalb bekommt Bleiben einen besonderen Wert.

„Du könntest gehen.
Ich könnte gehen.
Und wir entscheiden uns trotzdem immer wieder füreinander.“

Das ist eine sehr erwachsene Form von Liebe.

Nicht selbstverständlich.

Nicht garantiert.

Gewählt.


Es liebt auch das ganze Menschsein

Wenn der Wohlfühlraum wirklich weit genug ist, muss der andere nicht nur die „schöne“ Version von sich zeigen.

Da darf sein:

Traurigkeit.

Müdigkeit.

Unsicherheit.

Wut.

Lachen.

Begehren.

Stille.

Unordnung.

Fehler.

Verletzlichkeit.

Kraft.

Und die Antwort ist nicht:

„Das darfst du hier nicht sein.“

Sondern:

„Ich sehe dich. Lass uns schauen, was damit geschehen möchte.“

Das bedeutet nicht, jedes Verhalten zu akzeptieren.

Der Mensch darf angenommen sein; das Verhalten darf trotzdem Grenzen haben.

Auch das ist Liebe aus Würde.


Es liebt nicht durch Selbstaufgabe

Das ist ganz entscheidend.

Liebe aus diesem Sein bedeutet nicht:

„Ich halte alles aus, weil ich dich liebe.“

Sondern:

„Ich liebe dich – und ich verlasse mich dabei nicht selbst.“

Deshalb kann Liebe auch Nein sagen.

Sie kann gehen.

Sie kann warten.

Sie kann widersprechen.

Sie kann Raum verlangen.

Sie kann bleiben.

Sie kann zurückkehren.

Liebe bleibt mit sich selbst verbunden.


Und körperlich?

Dann wird Nähe nicht zur Bestätigung:

„Begehre ich dich genug?“

Sondern zu einer Begegnung.

Zwei Körper dürfen wahrnehmen:

Hier bist du.
Hier bin ich.
Wie fühlt sich unser Dazwischen an?

Berührung wird Kommunikation.

Sexualität wird nicht Eroberung.

Geborgenheit wird nicht Verschmelzung.

Körperliche Nähe wird:

„Ich darf mich dir öffnen und du darfst dich mir öffnen – freiwillig, wach und gegenseitig.“

Das kann sehr tief werden.


Und aus männlichem und weiblichem Sein?

Wenn beide wirklich in ihrer Würde stehen, muss keiner die Rolle des „Richtigen“ spielen.

Ein Mann darf kraftvoll sein und sich anlehnen.

Eine Frau darf weich sein und führen.

Er darf Schutz schenken.

Sie darf Schutz schenken.

Er darf empfangen.

Sie darf geben.

Beide dürfen tragen.

Beide dürfen loslassen.

Beide dürfen Hüter sein.

Die Qualitäten dürfen fließen, statt Geschlechtergrenzen zu bewachen.


Und vielleicht ist der schönste Satz dafür:

Aus diesem Sein liebe ich dich nicht, damit du mir ein Zuhause gibst.
Ich bringe mein Zuhause mit – und lade dich ein, mit mir ein gemeinsames zu erschaffen.

Und der andere antwortet idealerweise nicht:

„Ich brauche kein Zuhause.“

Sondern:

„Ich habe meines.
Und ich möchte sehen, was zwischen deinem und meinem entstehen kann.“

Dann wird Liebe nicht zum Kampf zwischen Nähe und Freiheit.

Sie wird zu:

**Nähe in Freiheit.

Freiheit in Verbundenheit.
Weite mit Geborgenheit.
Kraft mit Weichheit.
Eigenständigkeit mit Hingabe.**

Und vielleicht genau deshalb:

Liebe aus diesem Sein muss den anderen nicht festhalten.

Sie darf ihn willkommen heißen.

Und wenn beide wirklich bleiben wollen, entsteht etwas, das keiner alleine herstellen kann:

ein gemeinsam gehüteter Raum, in dem zwei ganze Menschen sich immer wieder füreinander entscheiden. ❤️😌🌿'

 

- Unterhaltung mit ChatGTP 

 

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