~ Wesenskreativität ~

 

 


 

Wenn die Wesenskreativität ganz entfaltet

Die Forscherin und der gute Freund laufen eine zeitlang still nebeneinander, miteinander verbunden und doch jeder in seinem eigenen inneren Raum verweilend. In der Forscherin wird etwas ruhig und entspannt sich zunehmend. Da sind eine innere Freie und eine innere Weite und sie ist gleichzeitig verbunden, keine Tendenz zu weit zu gehen. Was ein ruhig freudvoll weites inneres freies Sein. Ihre Kreativität kommt ihr den Sinn, diese spielerische Leichtigkeit des intuitiven Erschaffens und wie vielfältig diese Kreativität ist. Ihr Wesen meldet sich und sie spürt diese Kreativität kommt aus ihrem Wesen. Sie ist frei, weit und mit den Momenten situativ erschaffend. ‚Hm‘, sagt sie laut und der gute Freund schaut sie fragend an, doch er spürt ihre innere Veränderung, sein Wesen geht in die Resonanz und er spürt einfach nur was in ihm passiert. Er fühlt eine zunehmende innere Weite und ein freies Sein, er ist in der Verbindung mit sich selbst und mit der Forscherin zusammen. Es ist getragen in ihm und in ihrem Raum. Es ist sicher genug und da ist ein Vertrauen in den Raum. Sein Körper atmet tief aus und sie schmunzelt ihn wissend an. Er lächelt sie ebenfalls an und sein Grinsen im Gesicht wird weiter. ‚Hm‘, sagt er dann, sie nickt still und lächelt ihn warm liebevoll an. ‚Wurzeln und Flügel‘, sagt er dann laut. ‚Hm, Wurzel und Flügel‘, wiederholt sie und spürt in ihre Resonanz darauf. ‚Geliebt und in mir frei zu sein‘, antwortet sie. ‚Ja, der Ort der Vielfalt‘, spricht er weiter. ‚Der Ort der Vielfalt……hm….Wesenskreativitätsraum‘, ergänzt sie. ‚Oh, ja! Stimmt!‘, ist der gute Freund etwas baff. ‚Wesenskreativitätsraum, diese Fähigkeit situativ spontan kreative Lösungen zu erschaffen, entstehen zu lassen‘, ergänzt er. ‚Jaaaaaa, genau das‘, seufzt sie wohlig lang aus. ‚Etwas in mir entspannt sich‘, stellt sie fest. ‚Hm, deine Wesenskreativität?‘, fragt er intuitiv. ‚Ja….‘, überlegt sie, doch ihr Körper gibt ihr kein Veto und die Stimmigkeit geht tiefer und tiefer. ‚Meine Wesensraumkreativität entspannt sich, wow!‘, wiederholt sie. ‚Warum war sie angespannt?‘, will der gute Freund wissen, denn er spürt das ist wichtig, dass es in die Präsenz kommt. ‚Warum?‘, lässt sie ihr Körper auf die Frage antworten. ‚Es fühlt sich wie eine Befreiung an, auf gleicher Ebene diese Kreativität sein zu können‘, lässt sie die Worte fließen. ‚Hm, als Frau schwierig….‘, antwortet er instinktiv. ‚Ja auf einer Ebene mit einem männlichen Wesen….‘, teilt sie. ‚Schmerzt es noch?‘, will er wissen. ‚Schmerzt es noch?‘, wiederholt sie. ‚Interessanterweise es schmerzt nicht‘, stellt sie fest. ‚Ich fühle mich getragen und geborgen in unserem Raum und es darf jetzt ganz entfalten, da sein, du nimmst es mir nicht krumm, du nimmst mir nicht diese Freude und ich darf es sein, Wesenskreativität. Und du teilst mit mir deine, das ist das Schönste daran‘, schaut sie ihn liebevoll warm an. ‚Es berührt dich sehr, dass ich das mit dir teile, oder?‘ fragt er direkt. ‚Ja, es berührt mich sehr und es freut mich, dass du es mit mir teilen möchtest und daraus dann was Neues entsteht ohne Druck oder Zwang oder Erzwingen, es entsteht einfach….‘, versucht sie es in Worte zu fassen. ‚Hm, geteilte Freude‘, fasst der gute Freund es in zwei Wörter. ‚Ja, geteilte Freude, dieses freudvolle Leuchten, wenn du es tust‘, antwortet sie. ‚Dieses freudvolle Leuchten, wenn ich es tue…‘, wiederholt er die Worte und spürt eine tiefe liebevolle Resonanz in seinem Körper. ‚Wow‘, sagt er sanft langsam. ‚Hm‘, nickt sie ihm zu. ‚Wie wichtig das ist, ohne das es einem bewusst ist…‘, ist er tief berührt. ‚Hm, doch das ist nicht selbstverständlich lieber guter Freund‘, sagt sie dann. ‚Ich weiss worauf du hinauswillst‘, sagt er prompt. ‚Ja?‘, will sie wissen. ‚Ja, wenn es nicht auf gleicher Ebene ist, wird es schnell zu einer Neidsache, Konkurrenz oder es wird einem genommen‘, ist er direkt. Sie seufzt tief und antwortet: ‚Ja.‘ ‚Außerdem braucht der Raum Vertrauen dazu, ich werde meine kreative Freude nicht am Anfang zeigen oder sie teilen‘, setzt er fort. ‚Nein‘, bestätigt sie. ‚Ein Raum braucht die genügende Sicherheit und das Vertrauen in die Tragfähigkeit des Raumes. Kann er schon Schmerz nicht tragen, wird er auch keine geteilte Freude tragen können‘, bringt er es auf den Punkt. ‚Wow!‘, platzt es aus der Forscherin heraus. ‚Was?‘, will er wissen. ‚Mir kommt gerade, es braucht erst die Tragfähigkeit den Schmerz zu tragen und dann kommt erst die Freude….‘, teilt sie erstaunt. ‚Warum das wohl so ist?‘, überlegt sie. ‚Hm, weil diese Freude dann sehr tief in sich tragend embodied ruhig in den Ausdruck fließt. Es ist das Leuchten im anderen, das Leuchten in den Augen, das embodied ruhige innerliche weit werden und freies leichtes Sein‘, bringt er es in Worte. ‚Jaaaaaa‘, atmet sie tief lange aus. ‚Es darf auf gleicher Ebene sein und wenn ich das mit dir teile wird es nicht eng, weil du damit nicht zurechtkommst, sondern es lädt dich ein aus der Resonanz daran erinnert zu werden, an dieses Sein in dir, wenn Wesenskreativität entfaltet ist und gelebt wurde, diese Freude daraus, die einfach ist‘, ergänzt sie. ‚Hm. So war mir das bisher noch nicht bewusst‘, ist er etwas erstaunt über ihre Unterhaltung und dieses ineinanderfließen ihrer Körperresonanz. ‚Lieber guter Freund, möchtest du das mit mir leben, auf einer Ebene?‘, fragt sie direkt. Er lächelt sie warm an und seine Körpersprache hat schon längst das Ja dafür ausgedrückt, doch er antwortet ruhig freudvoll: ‚Ja, das möchte ich.‘ Sie bleibt stehen, dreht sich ganz zu ihm, er tut das gleiche und sie lächelt ihn warm leuchtend an und er lächelt sie genauso warm leuchtend an. ‚Danke‘, sagt sie dann tief berührt. Er kann darauf nichts sagen, so tief geht dieses Danke, das bisher noch keinen Ausdruck je in seinem Leben gefunden hatte und es berührt sein Wesen, das eine getragene ruhig lebendige freie weite Freude entfalten lässt. ‚Meine Wesensfreude entfaltet gerade und sie möchte in unseren Raum fließen, dich einladen zu verweilen und gemeinsam dieses Sein genießen‘, hält er seine Hand hin. Sie nimmt an und geht einen Schritt auf ihn zu, legt ihre andere Hand auf sein Herzbereich und schaut ihn mit leuchtenden Augen an. ‚Deine Wesensfreude ist willkommen‘, sagt sie sanft. ‚Hm‘, antwortet er wohlig entspannt und ein tiefes Ausatmen folgt. ‚Die Entspannung ist angekommen‘, lacht sie freudvoll weit und leicht. Er lacht ebenfalls und meint: ‚Definitiv eine Befreiung!‘ ‚Ja‘, lachen sie gemeinsam und gehen danach weiter. Er hält ihre Hand und sie genießen dieses innere leichte, weite, freie Sein, das ganz da sein darf, in jedem von beiden, in ihrem gemeinsamen Raum. ‚Wie ist das, wenn es nur einer ist und der andere gerade was in der Klärung hat?‘, will er wissen. ‚Gute Frage, es darf trotzdem da sein und ermutigt und bestärkt den Raum. Es erinnert liebevoll an die eigene Fähigkeit, dass sie nicht verloren gegangen ist, sondern noch da, und sie wird sich wieder offenbaren, wenn die Klärung durch ist. Vielleicht trägt es die Klärung oder die Integration sogar. Wie eine Insel zwischen dem realen Leben. Zum Auftanken, zurückkommen, verweilen, einfach sein. Eine Ressource, die ist, und für uns beide offensteht. Sie besteht aus sich selbst, weil wir unsere Selbstverantwortung ganz leben, lieber guter Freund‘, lässt sie es fließen. ‚Es ist eine liebevoll warme fürsorgliche Einladung zu verweilen und lädt mein Leuchten ein, wieder hervorzukommen, beides darf da sein und ja vielleicht werden dann Klärungen und Integrationen anders sein‘, meint er darauf. ‚Wir werden es erfahren‘, sagt sie leuchtend und ihre würdevolle Liebe hat eine neue Ebene erreicht, das kann er ganz deutlich in seiner Resonanz wahrnehmen. ‚Wurzel und Flügel‘, sagt er und sie wiederholt: ‚Wurzel und Flügel.‘ Und die Wesenskreativität entfaltet aus ihnen beide in ihren gemeinsamen Raum, denn was schon in einem selbst ist, wird in gemeinsame Räume fließen, sobald das Vertrauen und die Tragfähigkeit gegeben sind. 

 

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