~ Upgrade ~

 


 

 

Wenn Raumqualitäten reifen

‚Ich möchte zurück zum Schloss‘, teilt die Piratin und schaut den Fährtenleser müde an. ‚Die Phase der Erholung‘, sagt er nur und sie nickt. Das ihr Körper so schnell locker lässt und in diesem „sicher genug“ die Schutzfunktionen ruhen, überrascht sie. ‚Komm‘, nimmt er ihre Hand, da er spürt sie ist in etwas vertieft und führt sie Richtung Schloss. ‚Dich beschäftigt was?‘, will er auf dem Weg wissen. ‚Ja, lass mich bis zum Schloss damit sein, dann teile ich es mit dir. Es ist noch nicht ganz fertig im embodied Verstehen‘, lächelt sie ihn liebevoll, wenn auch müde an. ‚Was wäre das für eine Aktivierung gewesen ohne den Raum vorhin?‘, wundert sich der Fährtenleser. ‚Ich wäre schon gar nicht gegangen‘, lacht sie trocken. ‚Hm ja, das passt‘, nickt er ihr zu und spürt das Schutzmuster darunter, was seine Berechtigung hatte. ‚Tiefgehende Erfahrung in sicher genügenden Räumen‘, meint der Fährtenleser einfach nur. ‚Ja, eine tiefgehende Erfahrung…..‘, sagt sie sanft und er lässt sie in sich wahrnehmen. Er selbst geht in seinen Körper und spürt was da ist.  Welche Resonanz? Was möchte ihm sein Körper mitteilen? Mit diesen Fragen versinkt auch er in einer Art meditativen Zustand beim Laufen. Die Piratin spürt seine Veränderung, es wirkt sofort auf sie. Ihr innerer Raum wird noch weiter, ihr eigenes sicher genug verbindet sich mit dem sicher genug des Fährtenlesers und ein tiefes Ausatmen entweicht ihr. Eine Erleichterungswelle geht durch ihren ganzen Körper. Da ist Vertrauen in ihren Raum, das lässt sie schmunzeln. Ein Vertrauen, dass sie nicht bewusst gewählt hat, sondern ihr Körper. Körpervertrauen ist tief gereift und lässt sich zu keiner Zeit erzwingen. Erst wenn die Bedingungen gegeben sind, wird ein Körper dieses Vertrauen zulassen. Der Fährtenleser hat wohl aus sich intuitiv diese Bedingungen und für ihren gemeinsamen Raum erschaffen, so dass ihr Körper beschlossen hat, ja das ist es. Faszination breitet sich in ihr aus, für ihren eigenen Weg und vor allem diesen gemeinsamen Weg, den sie einfach gehen, ohne Agenda oder Plan, sondern so wie er sich entfalten möchte. Ihr Körper fühlt sich erneut sicher genug und sie atmet nochmal tief aus. ‚Alles okay?‘, dreht er sich zu ihr, denn die Veränderung in der Piratin fließt langsam zum Fährtenleser über. ‚Ja‘, lächelt sie ihn befreit und entspannter an. ‚Wow!‘, ist das Einzige, was er sagen kann. Sie nickt lächelnd und drückt seine Hand sanft zu. ‚Dein Körper hat heute sehr zügig angenommen‘, grinst er langsam tiefer verstehend. ‚Ja‘, ist ihre Antwort. ‚Das heißt……‘, versucht er die Worte zu finden und sie lässt ihm den Raum. ‚Das heißt dein Körper vertraut in die Tragfähigkeit unseres Raumes und in mein freiwilliges Dasein. Er nimmt die Einladung aus meinem sicher genug an, damit du in dir wieder in dein sicher genug erneut kommen kannst, egal wie lange es dauert‘, bringt er es in Worte. ‚Ja‘, seufzt sie noch tiefer und ein leichtes Schütteln durchfließt ihren Körper. ‚Wow!‘, ist er erstaunt über diesen Moment des klaren Erkennens. ‚Danke‘, hört er sie sagen und er dreht sich etwas, um sie ansehen zu können. ‚Das geht nur, weil jeder in seiner Verantwortung bleibt, selbst wenn Schutzmuster aktiviert worden sind‘, ergänzt er. ‚Ja, und wenn keine Kapazität mehr da ist, wird es ein Warten und damit sein, bis die Zuhausestille wieder genug Kapazität hat selbst in sicher genug zu kommen‘, antwortet die Piratin. ‚Wir erlauben uns den Prozess der Integration ganz abschließen zu können, ohne, dass er unterbrochen wird von deiner oder meiner Erwartung, jetzt reicht es, ich oder du müssen wieder sofort reguliert sein‘, stellt er baff fest. ‚Ja, wir geben uns die Zeit, weil wir beide wissen, manchmal dauert es eben länger, dennoch ist keine Sackgasse oder der falsche Weg‘, meint sie dazu. ‚Unser Raum ist sicher genug, um tiefere Dinge in die Integration kommen zu lassen, zu seiner Zeit. In einer normalen Beziehung wäre das ein Druckthema, wenn du nicht, dann…..‘ lacht er etwas ironisch. ‚Wenn, dann…‘, wiederholt sie und spürt das geht in ihm tief. ‚Ja, kennst du, oder?‘, will er wissen. ‚Hm, ansatzweise, ich habe ja nicht so viel Erfahrung mit männlichen Wesen im Nahraum. Ich spüre jedoch meine Resonanz in meinem Körper‘, sagt sie. ‚Wow, meine Welle‘, atmet er tief aus. ‚Dein Körper hat vertrauen gewählt‘, lächelt sie ihn liebevoll warm an und diese Wärme und diese Geborgenheit umhüllt ihn, er kann es nicht verhindern, er möchte es nicht verhindern, er nimmt es an und spürt, wie das was jetzt in ihm gesehen werden will, der Prozess einen tragenden Raum hat, ohne, dass die Piratin seine Verantwortung oder seinen Prozess nimmt. ‚Ich begleite, was brauchst du in unserem Raum?‘, will sie wissen. ‚Hm‘, überlegt er etwas. ‚Neben dir sein dürfen, in meinem Prozess‘, antwortet er. ‚Darfst du‘, lächelt sie ihn an und drückt seine Hand nochmal sanft. Ein tiefes Ausatmen entweicht ihm und auch wenn da etwas Unbehagen ist, weil er nicht weiss, wie lange der Prozess sein wird, er gibt ihm seinen ganzen Raum, damit er durch alle Phasen durchgehen kann, ohne Unterbrechung. ‚Die Phasen dürfen durchlaufen, damit der Prozess nicht unterbrochen wird‘, spricht sie aus, was er gerade in sich beschlossen hatte. ‚Danke‘, nickt er ihr zu. ‚Gerne, schließlich hast du meine Prozesse auch schon bis zum Ende begleitet‘, grinst sie und er lacht. ‚Unser Raum hat ein Upgrade erhalten‘, meint er nach kurzer Zeit verblüfft. ‚Hm, stimmt‘, lächelt sie und ihre Blicke treffen sich. ‚Unsere Körper haben beschlossen zu leben‘, grinst er sie schelmisch an. Sie spürt, wie ihr Schmunzeln weiter wird und diese Energie, die aus ihm fließt, geht direkt auf sie über. ‚Dein Prozess ist schon durch?‘, fragt sie intuitiv. ‚Ja!‘, ist er selbst baff. ‚Alle Phasen durchlaufen?‘, will sie genauer wissen. ‚Es war die letzte Stufe, die noch nicht ihren Raum hatte, weil die Durchlaufphasen bisher teilweise abgeschlossen waren, sie kamen verzettelt dazwischen zurück….‘, bringt er sein Verstehen in den Ausdruck. ‚Oh, wow, stimmt!‘, ist die Piratin ebenfalls erstaunt. ‚Und das war auch okay, denn wir wussten nicht, ob unser Raum tragfähig genug ist. Doch mit all der Erfahrung durfte er reifen und tiefer wachsen, mein Körper hat das Erfahrungswissen, dieser Raum kann jeder Phase begleiten und vielleicht darf der Prozess jetzt komplett an einem Stück durchlaufen, damit er ganz abgeschlossen werden kann‘, teilt sie ihr Verstehen. ‚Wow….das ist groß….‘ seufzt er sichtlich erstaunt. ‚Ja, da ist groß und so eine wunderschöne menschliche Wertschätzung‘, atmet sie tief aus. ‚Diese menschliche Wertschätzung kommt aus einem selbst, indem ich mir erlaube für mein Wohlbefinden Dinge in die Integration kommen zu lassen, auch wenn der Prozess zutiefst fordernd ist und egal wie oft durch, es jedes Mal gleich fordert, dennoch ist da dieses intuitive tiefe Wissen – jetzt hat es seine Zeit und wenn ich mir selbst erlaube mit meiner Restverbindung meiner Zuhausestille den Weg zu gehen, wird es eine echte Integration auf körperliche Ebene. Ein Körper ist sehr schlau‘, bringt er es aus seinem Verstehen in Worte. ‚Ja, ein Körper ist sehr schlau und gibt nur frei, wenn dieses sicher genug gegeben ist und dein Dasein macht da einen wirklichen Unterschied. Sind äußere Räume ebenfalls sicher genug, macht es für einen Körper einfacher und erträglicher durch den Prozess zu gehen‘, ergänzt sie. ‚Ja, Faszination pur, wow!‘, spürt er in seinem Körper eine neue Lebendigkeit. ‚Für das Leben und mein Menschsein‘, sagt er freudestrahlend in einer tiefen Ruhe. ‚Für das Leben und unser Menschsein‘, lächelt sie ihn liebevoll an. ‚Und wenn die Integrationsphase durch ist, entfaltet was Wunderschönes, spürst du es auch?‘, grinst er und will ihre Resonanz. Sie lächelt und lässt sich etwas Zeit mit antworten: ‚Ja, das Erholen und Auftanken danach ist tiefer und nachhaltiger, es stärkt gleichzeitig.‘ ‚Ja und noch was….‘, wird sein Grinsen noch breiter. Sie lacht frei und weit, denn sie spürt, worauf er hinaus möchte. Da sie nichts sagt, bleibt er stehen, nimmt ihre andere Hand, stellt sich direkt vor sie und als sich ihre Blicke begegnen, eröffnet sich ein sehr tiefer intimer Raum. ‚Wow….‘, sagt sie ganz sanft und tief berührt. Er nickt nur und hält den Blick. Ihr Körper geht in eine Resonanz die neu ist, ganz im Moment sein, embodied wahrnehmend ganz Dasein, meditativer Raum entfaltet. ‚Ich habe keine Worte‘, bekennt sie. ‚Braucht es auch nicht liebe Piratin, unsere Körper wissen es, das reicht‘, antwortet er sanft liebevoll. Sie nickt und ihr Körper gibt ihr klar zu verstehen embodied empfangend hat seinen Raum erhalten. ‚Wenn der Körper einen Raum bekommt‘, sagt sie. ‚Wenn der Körper einen Raum bekommt‘, wiederholt er, löst eine Hand aus ihrer und zieht sie sanft in die Weiterbewegung, denn sein Körper möchte diesen Raum ganz nah erfahren, nur er und die Piratin in einem geschützten sicher genügenden Außenraum, ihrem Zimmer. ‚Der Raum wartet‘, neckt sie ihn und er lacht ertappt. ‚Der Raum wartet‘, wiederholt er und vermindert sein Tempo. ‚Und er wird sich vertiefen in seinem Tempo‘, ergänzt sie. ‚Ja‘, stimmt er zu und bleibt abrupt stehen. ‚Ich brauche gerade einen Moment‘, teilt er. ‚Es darf sein‘, sagt sie sanft und lächelt ihn liebevoll an. Er schließt die Augen und spürt eine Welle Kraft durch seinen Körper gehen, er lässt den Prozess zu und wartet, verweilt, waches beobachtendes inneres Wahrnehmen bis sie komplett durch seinen Körper gelaufen ist und was danach präsent ist, überrascht ihn, eine tiefe sanfte Ruhe aus seinem Wesen, die einlädt zu sein. Sie erfasst seinen ganzen Körper und das Leben lässt ihm in diesem Moment verstehen: es trägt und ist da. Mit einem tiefen Ausatmen öffnet er die Augen und die Piratin kann diese tiefe Ruhe aus seinem Wesen sofort wahrnehmen. Sie verbindet sich mit ihrer tiefen Ruhe und zusammen bestärkt es diese neue Facette ihres Raumes. Das Upgrade ist somit abgeschlossen, die Vertiefung möchte Entfalten und sie darf es, in ihrem Timing und Pacing. ‚Ich möchte dich einfach nur ganz nah spüren und fühlen, Haut auf Haut‘, bekennt er. Sie lächelt ihn liebevoll an und zieht ihn dieses Mal in die Bewegung. ‚Komm‘, lädt sie ihn ein und sie laufen in einer gemeinsamen Ruhe den Rest des Weges. ‚Natürliches tiefes Wohlfühlen – in seinen Abstufungen, in unserem Raum‘, meint er kurz vorm Schloss. ‚Ja‘, bestätigt sie. ‚Was ein langer Weg, wow!‘, ist er sichtlich müde von all dem inneren Bewegen. ‚Ich bin auch müde, auf eine angenehme Art und Weise, lass uns einfach nur erholend verweilen, wie es unsere Körper brauchen, ja?‘, lädt sie ihn ein. ‚Ja, gerne, wertschätzen des Körpers‘, ergänzt er. ‚Ja, wertschätzen unseres Körpers, liebevoll mit ihm umgehen‘, meint sie. ‚Hm, tut gut‘, lächelt er etwas müde doch sichtlich freudvoll. ‚Ich bin so reif für unseren geborgenen getragenen Raum‘, seufzt er. Sie lacht sanft liebevoll und meint leise, weil sie den Flur betreten: ‚Und dieser Raum wird unsere neue Oase sein, dann wenn es seinen Zeitpunkt hat.‘ ‚Und unsere beiden Körper, den inneren geklärten Raum dazu haben‘, macht er ihr ein Petzauge. ‚Ja, dieses Raumklären ist ein natürlicher Teil dessen, ohne wird es schwierig, doch das können wir beide, wie wir heute erfahren durften‘, antwortet sie. ‚Ist dein Raum geklärt?‘, will er wissen. ‚Ja‘, kommt sofort eine Antwort. ‚Gut, meiner auch‘, teilt er und sie spürt seine tiefe Klarheit darin. Auf dem Zimmer schließt er die Tür ab, damit es auch ganz sicheren ungestörten Raum wird, beginnt seine Kleidung auszuziehen und sie folgt ihm. Dann hebt er die Bettdecke hoch und lässt sie als erstes aufs Bett rutschen, folgt und rutscht dann ganz nah an sie heran, umarmt sie so gut wie möglich und sie umarmt ihn ebenfalls. ‚Einfach nur nah sein‘, hört sie ihn leise. ‚Hm‘, ist ihre Antwort. Geborgen, getragen nah sicher warm umhüllt und ihre beiden Körper spüren, wie ein tief erholsames und kraftgebendes Auftanken beginnt. Die wahre Bedeutung von menschlichen Krafträumen in ihrer intimsten Wohlfühlform, huscht der Piratin durch das Sein. Das, was im Prinzip jeder Mensch erfahren möchte, doch den Weg dahin, die meisten nicht bereit sind zu gehen oder vielleicht auch nicht können. Doch was sicher genügende Räume wirklich für eine Kraft haben, zeigt ganz deutlich ihr eigener Weg. Eine tiefe Dankbarkeit durchströmt ihren Körper, den gemeinsamen Raum mit dem Fährtenleser und all die anderen Menschen, die ihr diesen sicher genügenden Raum ermöglicht haben, sowie für das Leben, das nicht aufgegeben hat, sie zu erinnern und einfach tief drauf zu vertrauen es wird Wege geben, auch wenn sie nicht sofort sichtbar oder klar sind. Es entfalten lassen, Schritt für Schritt, das wird sie. Sie hat keine Agenda und sie möchte auch keine mehr, dass was da gerade sich offenbart, ist lebendig und wohlwollend für ihr Menschsein, sie nimmt es an, ganz, vom Leben geschenkt. ‚Danke‘, sagt sie leise. ‚Hm‘, ist seine Antwort und er zieht sie noch etwas näher, sein Danke an sie.

Ein tiefes weites Ausatmen holt sie in den Moment zurück und sie öffnet die Augen. ‚Hey‘, sagt er sanft und lächelt sie warm entspannt an. ‚Dein Körper ist wieder in seiner Kraft‘, stellt sie fest und sie haben nicht lange gelegen. ‚Ja‘, lächelt er freudvoll ruhig und löst die Umarmung, um sich auf den Rücken zu drehen und zu strecken. ‚Das erstaunt mich‘, sagt er verblüfft. ‚Was? Das zügige Erholen?‘, will sie genauer wissen. ‚Ja‘, antwortet er. ‚Das ist doch schön‘, setzt sie sich halb auf, um ihn ansehen zu können. ‚Ja, eine neue Erfahrung‘, grinst er schelmisch und sie kann seine Abenteuerlust direkt spüren. ‚Aha und schon wieder ganz auf Abenteuer aus‘, lacht sie freudig. ‚Ja‘, nutzt er den Überraschungsmoment auf seiner Seite und dreht sich so schnell zu ihr, dass er auf ihr liegt und sie auf ihrem Rücken. ‚Huch!‘, ist sie etwas überrumpelt und schaut ihn überrascht schmunzelnd an. ‚Freundliche Eroberung, auf das habe ich Lust‘, grinst er. ‚Aha, und was, wenn mein Körper das nicht möchte?‘, gibt sie erstmal etwas Konter. ‚Hm, tut er das?‘, lächelt er tief wissend er tut es nicht und sie lacht enttarnt: ‚Du kannst mich mittlerweile sehr gut lesen, oder?‘ Er sagt nichts und küsst sie. Was danach kommt, bleibt in der Fantasie dies Lesers ;) Embodied meditatives Sein übernimmt den Raum.

 

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