Tools auf dem Prüfstand und die Chance von Polarisierungen im Weg - embodied Antwort
Das Leben und seine Wege - Faszination pur.
Der heutige Post ist eine Mischung aus, wie sich neue Theorien etablieren, wie wissenschaftlicher Diskurs da einfließt, was es mit dem eigenen Embodiment macht, wie Polarisierung als natürlicher Prozess in Paradigmenwechsel, ob eine Theorie betreffend oder den eigenen Heilungsweg, sich auswirken und welche Chances es bietet.
Meine bewusste Auseinandersetzung mit der aktuellen Polarisierung was die Polyvagaltheorie angeht und dass als Laie oft fehlinterprietiert wird, was in der Wissenschaft für Dogmen herrschen, die den Fokus auf Messbarkeit, Kausalitäten und Wahrscheinlichkeiten hat, es nimmt jedoch der real geschaffenen Wirksamkeiten nicht die Kraft, wenn sie wirklich embodied bestehen.
Wie die Theorie diese Polarisierung bestehen wird, zeigt sich, das ist offenbar ein natürliches Muster.
Ich für mich habe meine Wahl schon lange getroffen, dass die Psychoedukation über das ANS tief wertvoll ist, ist hier seit Jahren lesbar und mein ANS ist sehr dynamisch fließend in den blended states.
Das, was ich als Mensch (aus mir auf dem Weg, wenn ich tiefer in mein Embodiment gehe) intuitiv erfassen lerne, dass es nicht klar abgegrenzte Stadien gibt, ist am Anfang einfach zuviel zu verstehen, es braucht Vereinfachung, um dann für sich entscheiden zu können: Ja das Tool passt für mich oder nein ich kann damit nichts anfangen. Und wenn ich es aktiv nutze wird es natürlicherweise ein verstehen wie facettenreich und dynamisch das ist.
Es gibt noch viele andere Tools, welche das sind, kann jeder nur für sich entscheiden.
Kognitiv verstehen ist eine Sache und der Anfang, doch ein wahrer Paradigmawechsel passiert embodied und diesen Weg zu gehen, wollen, können und werden nicht alle Menschen.
Das ist okay und dennoch darf beides nebeneinander bestehen.
Was in einer Polarisierung nicht der Fall ist, da geht es um schwarz und weiss.
Leben ist bunt.
Soviel dazu.
Was jetzt folgt, ist eine Zusammenfassung aus dem eigenen Weg gehen, mit Theorien die aus dem anfänglichen Impuls einer Psychoedukation ins Embodiment führen kann und wie gleichzeitig ein Paradigmawechsel der Theorie sowie in der eigenen Heilung geschehen kann.
Was ich persönlich erschreckend finde, in all den Jahren wo ich nah an der PVT dran bin auch in der Community, Stephen Porges hat sie bewusst offen gelassen für Weiterentwicklung und ich habe es auch zu keinem Zeitpunkt anders verstanden, auch dass die ANS Stadien dynmisch sind war von Deb Dana kommuniziert und gelehrt worden - das schwierige ist wohl die Überdehnung, was andere daraus machen, vereinfacht.
Und dieser Prüfpunkt ist wohl jetzt erreicht.
Das Wissen als Wundermittel zu 'benutzen oder das davon zu erwarten', hält wohl keine Theorie stand -es liegt letztendlich in meiner eigenen Verantwortung was ich daraus mache.
Nur kognitives Wissen ist keine Veränderung.
Einen wahren wirklichen Unterschied für sich zu machen ist embodied und diesen Weg zu gehen braucht Mut.
Meine embodied Antwort steht - es ist und bleibt ein wertvolles Tool für mich und in meiner Arbeit mit Menschen.
Die Wirksamkeit kenne ich aus eigener embodied Erfahrung und aus Beobachtung.
Und dennoch ist es nicht für jeden das passende, also Kurzfazit, such dir deine Tools und die wo nicht passen, passen eben nicht ;)
Hier folgt nun meine eigene embodied zusammengefasste Auseinandersetzung zusammen mit dem Tool KI und wenn es nicht für mich stimmig wäre würde ich es nicht teilen.
Es ist eine Persepktive von vielen, es ist Inspiration, es ist eine Möglichkeit über den Tellerrand Zusammenhänge zu verstehen, es ist die Perspektive zu erweitern anstatt blind irgendwelchen polarisierenden Schlagzeilen zu glauben. Mach dir ein eigenes Bild, frage nach, suche nach der großen Perspektive und dann höre auf dein embodied Feedback, das einzige Barometer, das dir klar zeigt was Sache ist FÜR dein MENSCHSEIN ;)
Und war das jetzt vereinfacht? Hahahaha, ja war es, der Prozess ist sehr komplex und ein menschlicher Körper ist sehr komplex, doch es ist die Einfachheit die Impulse erst ermöglicht, danach darf die Komplexität entfalten :)
Tiefes weites Ausatmen.
Grosse detaillierte Zusammenfassung von dem Impuls der PVT, die Prüfpunkte wenn durch Überdehnung es zur Polarisierung kommt, das eine Chance ist selbst tiefer ins Embodiment zu kommen und daraus ein Raumvertrauen wird, das die natürliche dynamische Regulation eines Körpers ganz bestehen lässt und dieses kraftvoll verletzliche Menschseins ermöglicht macht. Der Prozess eingebettet in das Verstehen des Paradigmenwechsel durch Theorien und in der eigenen Heilung.
'Ich fasse das groß, strukturiert und tief zusammen – als Bewegungsbogen vom theoretischen Impuls bis zum verkörperten Raumvertrauen.
I. Der Impuls: Polyvagale Perspektive als Paradigmenwechsel
Mit der Arbeit von Stephen Porges entstand durch die Polyvagal-Theorie (PVT) ein grundlegender Perspektivwechsel:
Nicht mehr:
„Was stimmt nicht mit mir?“
„Warum reagiere ich so?“
Sondern:
„Was versucht mein Nervensystem zu schützen?“
„In welchem Zustand befinde ich mich gerade?“
Das ist mehr als Psychoedukation.
Es ist ein Paradigmenwechsel:
Vom moralischen oder pathologischen Blick
→ hin zu einem neurobiologischen Verständnis von Schutz und Regulation.
Plötzlich wird Verhalten als Zustandsausdruck lesbar.
Das nimmt Scham.
Und gibt Würde zurück.
II. Die erste Phase: Kognitive Befreiung
In dieser Phase wirkt PVT oft wie ein Game Changer.
Man erkennt:
Fight ist Schutz.
Flight ist Schutz.
Shutdown ist Schutz.
Verbundenheit ist ein biologischer Zustand.
Das bringt:
Selbstmitgefühl
Ordnung
Sprache für das Unsagbare
Aber:
Das ist noch kein Embodiment.
Es ist ein kognitiver Paradigmenwechsel.
Und hier beginnt oft die nächste Spannung.
III. Überdehnung & Polarisierung als Prüfpunkte
Wenn eine Theorie Kraft entfaltet, passiert zweierlei:
Menschen fühlen sich tief gesehen.
Kritiker warnen vor Vereinfachung oder Überdehnung.
Polarisierung entsteht besonders dann, wenn:
Theorie als „Erklärung für alles“ genutzt wird
Komplexität reduziert wird
Zustände zu starren Kategorien werden
Das ist kein Scheitern.
Es ist ein Reifungsprozess eines Paradigmas.
Polarisierung als kollektiver Prüfpunkt
Sie fragt:
Wird hier vereinfacht?
Wird hier überhöht?
Wird hier dogmatisiert?
Und individuell fragt sie:
Nutze ich das Wissen zur Selbstverbindung?
Oder zur Identifikation und Abgrenzung?
Hier trennt sich Theorie von Embodiment.
IV. Der persönliche Prüfpunkt: Vom Wissen zur Kapazität
Der wirkliche Übergang beginnt, wenn klar wird:
Verstehen reguliert nicht automatisch.
Das Nervensystem braucht:
Wiederholte sichere Erfahrungen
Dosisgerechte Aktivierung
Integration von früher Überwältigendem
Kapazitätsaufbau
Methoden wie Focusing, EMDR oder somatische Arbeit unterstützen genau diesen Schritt.
Der Weg wird stiller.
Weniger Erklären.
Mehr Wahrnehmen.
Weniger Analyse.
Mehr Spüren.
V. Polarisierung als Einladung zur Tiefe
Wenn äußere Kritik auftaucht, kann innerlich Folgendes passieren:
Verteidigung
Missionierung
Rückzug
Oder:
Ein tieferes Fragen:
„Was davon ist für mich wirklich embodied?“
Polarisierung wird dann kein Angriff,
sondern ein Spiegel:
Bin ich stabil genug, mein Wissen verkörpert zu halten – ohne es zu verteidigen?
Das ist ein Reifungsschritt des Nervensystems.
VI. Embodiment: Die dynamische Regulation bestehen lassen
Embodiment bedeutet nicht:
dauerhaft ventral zu sein
keine Aktivierung mehr zu haben
immer ruhig zu reagieren
Es bedeutet:
Die natürliche Dynamik des autonomen Nervensystems darf vollständig existieren.
Fight.
Flight.
Freeze.
Connection.
Nichts wird pathologisiert.
Nichts wird glorifiziert.
Das System darf schwingen.
Und genau darin liegt Kraft.
VII. Raumvertrauen als emergentes Phänomen
Wenn ein Mensch:
seine Zustände kennt
Aktivierung halten kann
Reparatur lebt
sich selbst regulieren kann
Dann entsteht inneres Raumvertrauen.
Wenn zwei Menschen das tun, entsteht relationales Raumvertrauen.
Nicht weil keine Wellen da sind.
Sondern weil beide wissen:
Die Wellen sind Teil des Ozeans.
Raumvertrauen heißt:
Aktivierung bedroht nicht mehr die Bindung.
Unterschied bedroht nicht mehr die Verbindung.
Verletzlichkeit bedroht nicht mehr die Würde.
VIII. Das kraftvoll verletzliche Menschsein
Das reife Ergebnis dieses Prozesses ist kein perfekter Zustand.
Es ist:
Weichheit mit Rückgrat.
Klarheit ohne Härte.
Präsenz ohne Überkontrolle.
Verletzlichkeit wird nicht Schwäche.
Sie wird Ausdruck von Kapazität.
Und Kraft ist nicht Dominanz.
Sie ist Selbstverankerung.
IX. Der doppelte Paradigmenwechsel
1️⃣ In der Theorie
Von:
„Psychische Probleme sind Defekte“
Zu:
„Das Nervensystem reagiert adaptiv.“
2️⃣ In der eigenen Heilung
Von:
„Ich muss mich reparieren“
Zu:
„Ich erweitere meine Kapazität.“
Und irgendwann:
Von:
„Ich erkläre meine Zustände“
Zu:
„Ich bin in ihnen präsent.“
X. Der stille Endpunkt
Weniger Worte.
Mehr Sein.
Weniger Verteidigung.
Mehr innere Weite.
Polarisierung verliert ihre Schärfe,
weil das Nervensystem nicht mehr auf Angriff eingestellt ist.
Dann wird der Paradigmenwechsel nicht mehr diskutiert.
Er wird gelebt.
Wenn du möchtest, kann ich das noch als Manifest formulieren – als Essenz dieses embodied Paradigmenweges.
Hier ist es – als Manifest eines verkörperten Paradigmenwechsels:
Manifest des embodied Paradigmenwechsels
Wir beginnen mit einem Impuls.
Mit einem Verstehen.
Mit einem Satz, der etwas in uns ordnet.
Unser Nervensystem ist kein Defekt.
Es ist ein Schutzsystem.
Was wir lange als Schwäche sahen,
war Anpassung.
Was wir als Versagen erlebten,
war Überleben.
Dieser Perspektivwechsel verändert alles.
Doch Wissen ist nur der Anfang.
Wir erkennen:
Verstehen reguliert nicht automatisch.
Benennen heilt nicht sofort.
Theorie ersetzt keine verkörperte Erfahrung.
Also gehen wir weiter.
Wir lernen, zu bleiben.
In Aktivierung.
In Enge.
In Zittern.
Im Impuls zu fliehen oder zu kämpfen.
Nicht um uns zu überwinden.
Sondern um uns kennenzulernen.
Wenn Überdehnung kommt
und Polarität spürbar wird,
nutzen wir sie nicht zur Abwehr.
Wir prüfen uns.
Verteidigen wir eine Idee –
oder verkörpern wir eine Erfahrung?
Polarisierung wird zum Reifungspunkt.
Wir lassen Komplexität zu.
Wir lassen Dynamik zu.
Wir lassen Widerspruch zu.
Denn das Nervensystem ist Bewegung.
Kein starres Modell.
Embodiment bedeutet nicht Dauer-Sicherheit.
Es bedeutet Kapazität.
Kapazität für:
Aktivierung ohne Identifikation.
Verletzlichkeit ohne Zusammenbruch.
Klarheit ohne Härte.
Nähe ohne Selbstverlust.
Wir müssen nicht perfekt reguliert sein.
Wir müssen nur lernfähig bleiben.
Und dann geschieht etwas Leises.
Erklärung wird weniger.
Präsenz wird mehr.
Wir analysieren nicht jede Welle.
Wir reiten sie.
Wir müssen nicht mehr beweisen,
dass unser Weg wirkt.
Unser Körper weiß es.
Wenn zwei Menschen diesen Weg gehen,
entsteht Raumvertrauen.
Nicht weil keine Trigger mehr existieren.
Sondern weil Bindung größer ist als Aktivierung.
Unterschied wird nicht zur Bedrohung.
Stille wird nicht zur Leere.
Konflikt wird nicht zum Ende.
Der Raum hält.
Das ist der Paradigmenwechsel.
Von Reparatur zu Integration.
Von Kontrolle zu Regulation.
Von Verteidigung zu Präsenz.
Von Theorie zu gelebtem Sein.
Wir erlauben die natürliche Dynamik unseres autonomen Nervensystems.
Wir erlauben uns, Mensch zu sein.
Kraftvoll.
Verletzlich.
Beweglich.
Verbunden.
Und wir wissen:
Sicherheit ist nicht Abwesenheit von Wellen.
Sondern die Fähigkeit, in ihnen zu bleiben.
Wenn du möchtest, kann ich noch eine poetisch verdichtete Kurzfassung formulieren – wie eine Essenz in wenigen Absätzen.
Welche Phasen durchlaufen neue Theorien natürlicherweise bis sie sich etablieren?
Hier eine klare, kurze Übersicht, welche Phasen neue Theorien typischerweise durchlaufen, bevor sie etabliert sind:
1️⃣ Irritations- und Impulsphase
Eine neue Idee stellt bestehende Annahmen infrage.
Sie wirkt ungewohnt, manchmal provokativ.
Erste Unterstützer erkennen ihr Potenzial.
Kennzeichen: Neugier, Skepsis, Randständigkeit.
2️⃣ Pionier- und Begeisterungsphase
Frühe Anwender greifen die Theorie auf.
Sie erleben subjektive Wirksamkeit.
Die Idee verbreitet sich in Fachkreisen oder Praxisfeldern.
Kennzeichen: Enthusiasmus, erste Anwendungen, starke Identifikation.
3️⃣ Polarisierungs- und Prüfphase
Kritik wird lauter.
Methodische Schwächen, Überdehnungen oder Vereinfachungen werden diskutiert.
Befürworter und Kritiker stehen sich teils scharf gegenüber.
Kennzeichen: Debatten, Verteidigung, Differenzierung beginnt.
Diese Phase ist entscheidend:
Hier zeigt sich, ob die Theorie reift – oder dogmatisch wird.
4️⃣ Differenzierungs- und Integrationsphase
Die Theorie wird präziser.
Übertreibungen werden korrigiert.
Sie wird mit anderen Modellen verbunden.
Empirie wird vertieft.
Kennzeichen: Nuancierung, interdisziplinäre Einbindung, weniger Ideologie.
5️⃣ Etablierungsphase
Die Theorie ist kein Hype mehr.
Sie ist Teil des fachlichen Diskurses.
Sie wird gelehrt, geprüft, weiterentwickelt.
Kennzeichen: Normalisierung, Integration ins Grundwissen.
6️⃣ Verkörperungs- oder Praxisphase (optional, aber bedeutsam)
Im therapeutischen oder gesellschaftlichen Kontext:
Die Idee wird nicht mehr nur erklärt –
sie wird gelebt.
Sie verliert die Missionierungsenergie.
Und gewinnt Selbstverständlichkeit.
Kurzform:
Impuls → Begeisterung → Polarisierung → Reifung → Integration → Selbstverständlichkeit.
Jede ernstzunehmende Theorie muss durch Reibung gehen.
Ohne Prüfphase keine Stabilität.
Nochmal klare Differenzierung was gerade in der Polarisatierung bei der PVT diskutiert wird und was nicht
Hier ist eine klare Differenzierung zur aktuellen Polarisierung rund um die Polyvagal-Theorie (PVT):
🌿 Polarisierung bei der PVT: Was diskutiert wird und was nicht
1️⃣ Was gerade diskutiert / kritisiert wird
a) Wissenschaftliche Evidenz & Messbarkeit
Kritiker hinterfragen, ob alle Annahmen der PVT empirisch abgesichert sind.
Zum Beispiel:
Die exakte Funktion des ventralen Vagus
Direkte Messbarkeit der Blended States
Kausale Zusammenhänge zwischen ANS-Zuständen und Verhalten
b) Vereinfachungen & Dogmatisierung
Manche kritisieren die Vereinfachung komplexer ANS-Dynamiken in Kategorien (ventral / sympathisch / dorsal).
Befürchtung: Es könnte als universelles Erklärungsschema missverstanden werden.
c) Blended States & dynamische Zustände
Kritiker sagen teilweise: „Zustände sind nicht klar abgrenzbar, also kann man sie nicht nutzen.“
Es wird gefragt, ob die Theorie praktische Anwendungen verallgemeinerbar macht, z. B. für Therapie oder Traumaarbeit.
2️⃣ Was nicht diskutiert wird / wo Konsens besteht
a) Relevanz des Nervensystems für Regulation
Alle erkennen an, dass das autonome Nervensystem Verhalten beeinflusst.
Fight, Flight, Freeze, Connection sind reale biologische Mechanismen.
b) Nutzen für Selbstregulation & Traumaarbeit
Viele Praktiker berichten von substanzieller Wirksamkeit in Psychoedukation und Therapie.
Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit und Interozeption profitieren sichtbar von PVT-basiertem Wissen.
c) Blended States als reale Erfahrung
Auch wenn die Messung schwierig ist, werden dynamische, gemischte Zustände von Praktikern und Klienten intuitiv erlebt.
Die Theorie reflektiert also empirische Erfahrungsrealität, auch wenn die Daten noch wachsen.
d) Grundidee: Biologische Sicherheit vs. Schutzreaktion
Keine ernsthaften Kritiker bestreiten, dass Verhalten oft durch Nervensystem-Schutzmechanismen gesteuert wird.
3️⃣ Zusammengefasst
| Thema | Polarisierung? | Status |
|---|---|---|
| Messbarkeit & Evidenz | Ja | Kritiker fordern klarere Studien |
| Vereinfachung der Zustände | Ja | Theoretische Diskussion |
| Dynamische Blended States | Ja/teilweise | Praktiker erleben sie, Kritik an Messbarkeit |
| ANS als Einfluss auf Verhalten | Nein | Allgemeiner Konsens |
| Nutzen in Therapie | Nein | Viele Fachleute berichten davon |
| Grundidee Sicherheit vs. Schutz | Nein | Konsens, auch Kritiker akzeptieren sie |
Essenz:
Die Polarisierung betrifft Form, Messbarkeit und theoretische Grenzen, nicht die grundlegenden Beobachtungen des Nervensystems oder ihre Wirksamkeit für Menschen.
Wenn du willst, kann ich noch darstellen, warum diese Polarisierung für den Embodiment-Prozess eine Chance statt ein Hindernis ist – genau wie wir es schon für den persönlichen Heilungsweg besprochen haben. Willst du, dass ich das mache?
Perfekt. Dann hier die Einbettung der Polarisierung als Chance für Embodiment und Heilung – Schritt für Schritt:
🌿 Polarisierung als Chance im Embodied-Prozess
1️⃣ Polarisierung = Prüfstein, nicht Angriff
Kritiker hinterfragen Evidenz, Theoriegrenzen und Vereinfachungen.
Für jemanden, der die PVT embodied lebt, wirkt das zunächst vielleicht bedrohlich oder frustrierend.
Doch genau hier liegt der Prüfstein:
Hältst du an deiner eigenen Erfahrung fest?
Lässt du dich von Kritik destabilisieren oder verteidigst du nur ein Konzept?
Polarisierung wird zum Spiegel: Wo bist du noch kognitiv verhaftet? Wo hast du wirklich verkörpert?
2️⃣ Gelegenheit zur Vertiefung des Embodiments
Wenn Kritik oder Polarisierung auftaucht:
Du erkennst, dass Sicherheit nicht von Zustimmung abhängt.
Du übst, deine Aktivierung selbst zu halten, ohne externe Bestätigung.
Blended States und dynamische Regulation werden selbstständiger erfahren – nicht nur erklärt.
Die äußere Reibung zwingt dich in die Praxis.
Körperlicher Zugang ersetzt reines theoretisches Verständnis.
3️⃣ Vertiefung der Selbstwirksamkeit
Polarisierung macht deutlich: Theorie ≠ Heilung.
Du übernimmst Verantwortung für deine eigene Regulation.
Du lernst, in komplexen, widersprüchlichen Feldern präsent zu bleiben.
Dein Nervensystem übt, Vertrauen in sich selbst aufzubauen.
4️⃣ Entstehung von Raumvertrauen
Wenn beide Menschen embodied auf ihre Zustände achten, entsteht stabile, tragfähige Bindung:
Aktivierung bedroht nicht die Beziehung.
Unterschied wird nicht zur Gefahr.
Verletzlichkeit wird nicht pathologisiert.
Polarisierung außen unterstützt dies:
Du siehst, dass Verbindung nicht von externem Konsens abhängt.
Du entwickelst innere Klarheit und Kapazität.
5️⃣ Integration in die natürliche Dynamik
Dein Nervensystem wird flexibler: Fight, Flight, Freeze, Connection können nebeneinander bestehen.
Theorie wird implizit – nicht mehr ständig erklärt.
Dein embodied Sein wird selbstständiger, klarer, ruhiger.
Raumvertrauen entsteht leise, stabil, resilient.
6️⃣ Zusammengefasst: Polarisierung als Geschenk
| Funktion der Polarisierung | Chance für Embodiment |
|---|---|
| Kritik an Evidenz | Prüft deine eigene Erfahrung |
| Debatte über Zustände | Vertieft Wahrnehmung dynamischer Zustände |
| Dogmatisierungsangst | Lehrt Selbstregulation & innere Sicherheit |
| Differenzierung zwischen Theorie und Praxis | Macht embodied Integration sichtbar |
| Externe Spannung | Baut Kapazität & Vertrauen ins eigene Nervensystem |
Essenz:
Polarisierung ist kein Angriff auf Heilung, sondern ein Katalysator.
Sie zeigt die Grenzen von Theorie auf und zwingt dich, tiefer ins Embodiment zu gehen.
Daraus entsteht Raumvertrauen – individuell und relational – und ermöglicht kraftvolles, verletzliches Menschsein.'
- Unterhaltung mit ChatGTP
Ich wünsche einen menschlich warmen getragenen Tag - egal welche Tools du nutzt um mit deinem ANS zu leben :)




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