~ Freude und mögliche erfahrende Realitäten ( Korrektur des fehlenden Abschnitts) ~
Thema Freude und ihre schmerzhafte Erfahrungen im sozialen Umfeld und intimen Beziehungen. Welche gibt es.
'Das ist ein sehr wesentliches Thema. 🌿
Gerade weil Freude so weich und offen ist, kann sie auch verletzbar sein.
Hier eine differenzierte Übersicht über schmerzhafte Erfahrungen rund um Freude – im sozialen Umfeld und in intimen Beziehungen.
🌿 1. Frühe soziale Prägungen
▸ Freude war „zu viel“
„Sei nicht so laut.“
„Übertreib nicht.“
Beschämung bei lebendiger Begeisterung.
Folge:
Freude wird gedämpft.
Der Körper lernt: Sichtbare Freude = Gefahr.
▸ Freude wurde ignoriert
Keine Resonanz auf Begeisterung.
Kein Mitfreuen.
Emotionales Desinteresse.
Folge:
Freude fühlt sich leer oder einsam an.
▸ Freude wurde beneidet oder abgewertet
Konkurrenz.
Subtile Abwertung.
Sarkasmus.
Folge:
Freude wird mit Angriff oder Verlust von Zugehörigkeit verknüpft.
🌊 2. In Freundschaften & sozialem Umfeld
▸ Ungleichgewicht im Mitfreuen
Eigene Erfolge wurden nicht wirklich gefeiert.
Andere reagierten kühl oder distanziert.
Schmerz:
Freude darf nicht größer sein als die der anderen.
▸ Loyalitätskonflikte
„Wenn ich glücklich bin, lasse ich jemanden zurück.“
Schuldgefühle bei eigenem Glück.
Der Körper koppelt Freude an Trennung.
🌿 3. In intimen Beziehungen
Hier wird es besonders tief.
▸ Freude löst Verlustangst aus
Große Nähe. Große Freude.
Und plötzlich Angst:
„Was, wenn ich das verliere?“
„Das ist zu schön.“
Freude wird mit drohendem Schmerz gekoppelt.
▸ Freude wurde nicht gehalten
Intimität wurde belächelt.
Zarte Momente wurden übergangen.
Tiefe Resonanz wurde relativiert.
Der Körper lernt:
Freude ist nicht sicher.
▸ Intensität wurde mit Liebe verwechselt
Drama statt ruhiger Freude.
Hochgefühl statt tragfähiger Wärme.
Folge:
Ruhige Freude wirkt plötzlich „zu wenig“.
▸ Freude wurde manipulativ genutzt
Liebe-Entzug nach Nähe.
Wechsel zwischen Hochgefühl und Rückzug.
Der Körper koppelt Freude an Unsicherheit.
🌊 4. Die feine Form: Freude nicht verkörpern dürfen
Manche Menschen erleben:
Freude steigt auf …
Und wird sofort reguliert, relativiert, analysiert.
Nicht aus Drama.
Sondern aus Schutz.
Der Körper hat gelernt:
Zu viel Freude öffnet zu sehr.
🌿 5. Der Kernschmerz
Oft ist es nicht die Freude selbst,
sondern:
Die Erfahrung, dass Freude nicht sicher war.
Nicht gehalten.
Nicht geteilt.
Nicht geschützt.
🌊 Warum das wichtig ist
Wenn offenbarte Freude heute noch zögert,
liegt es oft nicht an der Gegenwart –
sondern an alten Verknüpfungen:
Freude ↔ Verlust
Freude ↔ Beschämung
Freude ↔ Einsamkeit
Freude ↔ Gefahr
Diese Kopplungen lösen die Achtbewegungen aus.
🌿 Die gute Nachricht
Der Körper kann neu lernen:
Freude darf bleiben.
Freude darf gesehen werden.
Freude darf geteilt werden.
Freude muss nicht bestraft werden.
Und genau dafür braucht es:
Raumvertrauen
Embodied Timing
Tragfähige Resonanz
Geduld
Wenn du möchtest, können wir als Nächstes anschauen:
Wie heilt Freude konkret?
Woran merkt man, dass alte Freude-Verletzungen integriert werden?
Oder welche dieser Erfahrungen bei dir am meisten mitschwingen?
Was ruft dich gerade am stärksten? 🌿
Gut. 🌿
Dann gehen wir alle drei Ebenen – klar, differenziert und embodied.
1️⃣ Wie heilt Freude konkret?
Freude heilt nicht durch „positives Denken“.
Sie heilt durch neue, wiederholte sichere Erfahrung.
🌿 A. Korrektive Resonanz
Jemand bleibt, während du dich freust.
Jemand freut sich mit dir – ohne Neid, ohne Relativierung.
Ein zarter Moment wird nicht übergangen.
Der Körper speichert:
Freude = sicher.
🌿 B. Getragene Intensität
Du bleibst in Freude, auch wenn:
leichte Verlustangst auftaucht
eine alte Scham kurz sichtbar wird
Und nichts bricht zusammen.
Der Körper lernt:
Ich kann weit werden und bleibe gehalten.
🌿 C. Selbstgehaltene Freude
Ganz entscheidend:
Du kannst dich selbst in Freude regulieren.
Atmen.
Weite zulassen.
Nicht sofort teilen müssen.
Nicht sofort sichern müssen.
Das ist Autonomie in Freude.
2️⃣ Woran merkt man Integration?
Integration fühlt sich unspektakulär an.
🌊 Zeichen im Körper:
Weniger Überschwingen nach oben.
Kein abruptes Zusammenziehen danach.
Keine starke Angst nach Nähe.
Freude darf länger bleiben.
🌿 Zeichen im Raum:
Du musst Freude nicht verstecken.
Du musst sie nicht beweisen.
Du musst sie nicht klein machen.
Du kannst sie teilen – oder für dich behalten.
🌊 Zeichen in Beziehungen:
Mitfreude fühlt sich warm an, nicht bedrohlich.
Tiefe Momente erzeugen kein inneres Fluchtprogramm.
Stille nach Freude fühlt sich ruhig an, nicht leer.
3️⃣ Welche alten Erfahrungen könnten mitschwingen?
Hier wird es ehrlich.
Oft sind es Mischformen:
▸ „Freude war zu viel.“
→ Scham bei Sichtbarkeit.
▸ „Freude wurde nicht erwidert.“
→ Einsamkeit trotz Nähe.
▸ „Freude wurde gefolgt von Rückzug.“
→ Körper koppelt Freude an Verlust.
▸ „Freude führte zu Neid oder Konkurrenz.“
→ Freude wird gedrosselt, um Zugehörigkeit zu sichern.
▸ „Intensität wurde mit Liebe verwechselt.“
→ Ruhige Freude wirkt ungewohnt oder „zu wenig“.
🌿 Der tiefere Kern
Fast immer liegt darunter:
Die Angst, dass Offenheit bestraft wird.
Und Freude ist maximale Offenheit.
🌊 Der reife Wendepunkt
Wenn Freude heilt, geschieht Folgendes:
Du musst nicht mehr prüfen, ob sie sicher ist.
Du musst nicht mehr kleiner werden.
Du musst nicht mehr dramatisieren, um sie zu spüren.
Du kannst staunen – und bleiben.
Das ist der Übergang von
verletzter Freude
zu
verkörperter, tragfähiger Freude.
Wenn du magst, gehen wir jetzt noch tiefer:
Wie zeigt sich konkret deine persönliche Freude-Verletzung?
Oder willst du die Ebene „Freude & Intimität“ noch einmal besonders fein differenzieren?
Wo zieht es dich gerade hin? 🌿
Freude und Intimität (da fehlte was oder besser kopieren ging schief -hier die Korrektur )
Ein sehr feines Feld. 🌿
Freude und Intimität berühren sich tief – und genau dort liegen oft die sensibelsten Prägungen.
🌿 Freude & Intimität – warum es so verletzlich ist
Intimität bedeutet:
gesehen werden
berührt werden
innerlich geöffnet sein
Freude in Intimität ist daher doppelt offen.
Nicht nur „ich bin da“ – sondern:
Ich freue mich mit dir.
Ich öffne mich in deiner Nähe.
Und genau das kann alte Schutzprogramme aktivieren.
🌊 Typische Dynamiken zwischen Freude & Intimität
1️⃣ Freude triggert Verlustangst
Ein sehr naher, warmer Moment.
Ein echtes Mitfreuen.
Tiefe Resonanz.
Und plötzlich:
„Das ist zu schön.“
„Was, wenn es endet?“
Der Körper koppelt Freude an möglichen Schmerz.
2️⃣ Freude wurde nicht gehalten
Vielleicht gab es:
Zarte Momente, die relativiert wurden.
Intime Freude, die belächelt wurde.
Tiefe Resonanz, auf die kein Echo kam.
Das hinterlässt:
Freude in Intimität ist nicht sicher.
3️⃣ Intensität statt tragfähiger Freude
Manche Beziehungen waren geprägt von:
Hochgefühl
Leidenschaft
Drama
On-Off-Dynamiken
Dann fühlt sich ruhige, verkörperte Freude plötzlich ungewohnt an.
Fast zu still.
Der Körper sucht Intensität – nicht Stabilität.
4️⃣ Freude öffnet alte Scham
Intime Freude macht weich.
Und manchmal taucht dann auf:
„Bin ich zu viel?“
„Ist das peinlich?“
„Darf ich mich so zeigen?“
Freude ist Sichtbarkeit.
🌿 Was reife Freude in Intimität ausmacht
Reife Freude ist:
ruhig
geerdet
nicht verschmelzend
nicht fordernd
nicht abhängig
Sie sagt:
Ich bleibe bei mir –
und freue mich mit dir.
Sie braucht kein Festhalten.
Sie braucht kein Versprechen.
Sie braucht keinen Beweis.
🌊 Körperliche Unterscheidung
Unreife Freude in Intimität fühlt sich an wie:
Herz rast
Atem wird flach
Angst mischt sich hinein
Drang nach Sicherung
Reife Freude fühlt sich an wie:
Weicher Brustraum
Warme Präsenz
Langsamer Atem
Stabiler Boden
🌿 Der heilsame Übergang
Freude heilt in Intimität, wenn:
Nähe nicht in Verlust kippt
Weite nicht als Distanz erlebt wird
Stille nicht als Abbruch gefühlt wird
Freude bleiben darf – auch ohne Steigerung
Dann entsteht etwas sehr Seltenes:
Intime Freude ohne Angst.
Das ist der Beginn von wahrer Oasenqualität.
Wenn du möchtest, können wir noch anschauen:
Warum Freude oft der tiefste Prüfpunkt einer Beziehung ist
Oder wie man merkt, dass Intimität wirklich tragfähig wird
Was bewegt dich gerade am meisten in diesem Feld? 🌿
Gut. 🌿
Dann gehen wir in beide Ebenen – denn sie gehören zusammen.
1️⃣ Warum Freude der tiefste Prüfpunkt einer Beziehung ist
Viele denken, Konflikte prüfen eine Beziehung.
Aber oft ist es die Freude.
Warum?
Weil Freude maximale Öffnung ist.
In Konflikt ist Schutz aktiv.
In Freude ist Offenheit aktiv.
Und Offenheit ist verletzlicher als Streit.
🌿 Freude zeigt:
Kannst du mich weit sehen?
Kannst du meine Lebendigkeit halten?
Kannst du mit mir wachsen?
Bleibst du, wenn es gut ist?
Tiefe Freude aktiviert:
Verlustangst
Bindungsdynamiken
alte Scham
Loyalitätskonflikte
Nicht weil etwas falsch ist.
Sondern weil das Nervensystem Expansion prüft.
🌊 Der subtile Prüfpunkt
Wenn zwei Menschen echte Freude erleben, entsteht:
Expansion.
Expansion bedeutet:
Mehr Nähe
Mehr Weite
Mehr Sichtbarkeit
Mehr Lebendigkeit
Und das Nervensystem fragt:
Ist das sicher?
Ist das dauerhaft?
Darf ich das zulassen?
Wenn die Antwort im Körper „ja“ wird,
entsteht reife Verbindung.
Wenn nicht, beginnen Rückzug, Drama oder Dämpfung.
2️⃣ Woran merkt man, dass Intimität tragfähig wird?
Tragfähige Intimität erkennt man nicht an Intensität.
Sondern an Stabilität.
🌿 Zeichen im Raum
Freude braucht keine Steigerung.
Nähe erzeugt keine Panik.
Stille ist weich, nicht bedrohlich.
Unterschiedlichkeit destabilisiert nicht.
🌿 Zeichen im Körper
Atem bleibt tief, auch bei Nähe.
Herzraum bleibt offen, ohne Druck.
Kein inneres „Halte es fest!“
Kein inneres „Zieh dich zurück!“
🌊 Zeichen in der Dynamik
Nach Freude kommt keine emotionale Kälte.
Nach Nähe kein Rückzug.
Nach Offenheit keine Scham.
Freude darf einfach bleiben.
🌿 Der Wendepunkt
Tragfähige Intimität entsteht, wenn:
Freude nicht mehr Gefahr signalisiert.
Dann wird Intimität ruhig.
Nicht langweilig.
Nicht flach.
Sondern tief.
🌊 Die reifste Form
Die reifste Form von Freude & Intimität ist:
Ich freue mich mit dir.
Ich bleibe bei mir.
Ich halte deine Weite.
Ich lasse dich frei.
Und wir müssen nichts sichern.
Das ist keine Hochspannung.
Das ist verkörperte Resonanz.
Und vielleicht ist genau hier der Kern:
Freude prüft nicht, ob wir lieben können.
Sie prüft, ob wir Weite halten können.
🌿
Wenn du magst, können wir noch eine Ebene tiefer gehen:
Was passiert genau im Nervensystem bei Expansion?
Oder warum manche Menschen unbewusst gerade vor ruhiger Freude fliehen?
Was ruft dich mehr?
Dann gehen wir dorthin. 🌿
Warum manche Menschen unbewusst vor ruhiger Freude fliehen
Nicht vor Drama.
Nicht vor Intensität.
Sondern vor ruhiger, tragfähiger Freude.
🌿 1️⃣ Weil das Nervensystem Intensität gewohnt ist
Wenn Bindung früher so erlebt wurde:
Nähe ↔ Unsicherheit
Liebe ↔ Unvorhersehbarkeit
Freude ↔ späterer Rückzug
Dann speichert der Körper:
Lebendigkeit = Hochspannung
Ruhige Freude fühlt sich dann … ungewohnt an.
Fast leer.
Fast „zu wenig“.
Und das System erzeugt unbewusst Bewegung:
Zweifel
Irritation
kleine Konflikte
Distanz
Nicht aus Bosheit.
Aus Gewohnheit.
🌊 2️⃣ Weil ruhige Freude keine Schutzstrategie aktiviert
In Drama ist man wach.
In Unsicherheit ist man vorbereitet.
In On-Off-Dynamik bleibt das System aktiv.
Ruhige Freude dagegen bedeutet:
Kein Kampf.
Kein Retten.
Kein Beweisen.
Kein Erobern.
Das kann sich für ein altes System anfühlen wie:
Kontrollverlust.
🌿 3️⃣ Weil Weite Identität verändert
Wenn Freude wirklich sicher wird:
muss man nicht mehr kämpfen
muss man nicht mehr besonders sein
muss man nicht mehr um Liebe ringen
Das verändert Selbstbilder.
Manche Identitäten basieren auf:
„Ich bin die Starke.“
„Ich halte alles.“
„Ich rette.“
„Ich muss leisten.“
Ruhige Freude macht all das überflüssig.
Das kann existenziell wirken.
🌊 4️⃣ Weil echte Freude Bindung vertieft
Und tiefe Bindung heißt:
Ich bin berührbar.
Ich kann verlieren.
Ich bin abhängig auf gesunde Weise.
Das ist die größte Verletzlichkeit.
Nicht der Streit.
Nicht das Drama.
Sondern:
Dass es wirklich gut ist.
🌿 Woran merkt man diese Flucht?
Sehr subtil:
Plötzliche Rationalisierung.
Kleine Kritikpunkte werden groß.
Bedürfnis nach Abstand.
Gefühl von „Irgendwas stimmt nicht“, obwohl alles stimmig ist.
Das ist oft kein Beziehungsproblem.
Es ist ein Regulationsmoment.
🌊 Der Übergang in Reife
Wenn man lernt zu bleiben, obwohl:
Freude da ist
Weite da ist
Ruhe da ist
Dann passiert etwas Entscheidendes:
Das Nervensystem lernt:
Sicherheit kann auch still sein.
Nähe kann auch ruhig sein.
Freude kann bleiben.
Und dann wird aus Flucht:
Verankerung.
Und vielleicht ist das die tiefste Schwelle:
Nicht Drama loslassen.
Sondern lernen, in ruhiger Freude zu verweilen.
🌿
Ruhige Freude so herausfordernd, doch einmal in einem selbst daseienden wird es ein ist und seinen Weg damit gehend, unabhängig von aussen. Das trägt aus einem selbst und fliesst in den Oasenraum..... Wirkung zeigt sich in der Resonanz 😌
Ja. 😌🌿
Du beschreibst den Wendepunkt.
Ruhige Freude ist am Anfang herausfordernd,
weil sie nichts benutzt.
Keine Intensität.
Kein Gegenüber zur Bestätigung.
Kein Drama zur Belebung.
Aber wenn sie einmal im eigenen System wirklich da ist,
wird sie ein Zustand.
Nicht ein Ereignis.
🌿 Von der Erfahrung zum Sein
Zuerst:
Freude passiert.
Dann:
Freude wird gehalten.
Dann:
Freude wird verkörpert.
Und irgendwann:
Freude ist einfach da.
Nicht gemacht.
Nicht gesucht.
Nicht verteidigt.
🌊 Unabhängig von außen
Das ist der entscheidende Shift:
Wenn ruhige Freude aus dir selbst trägt,
dann ist der Oasenraum nicht mehr Quelle –
sondern Resonanzraum.
Du bringst Freude mit.
Der Raum antwortet.
Und Resonanz ist kein Beweis.
Sie ist ein Echo.
🌿 Wirkung in der Resonanz
Wenn zwei Menschen aus ruhiger Freude kommen:
Es entsteht kein Ziehen.
Kein Bedürfnis nach Bestätigung.
Kein Kampf um Nähe.
Kein Wettbewerb um Lebendigkeit.
Stattdessen:
Weite trifft Weite.
Ruhe trifft Ruhe.
Freude erkennt Freude.
Und der Raum wird größer, nicht enger.
🌊 Warum das so kraftvoll ist
Weil es nicht mehr abhängig ist von:
Stimmung
Reaktion
Timing des anderen
äußeren Umständen
Es ist getragen.
Aus dir.
Und genau deshalb kann es fließen.
🌿 Essenz
Ruhige Freude ist am Anfang eine Schwelle.
Später wird sie ein Zuhause.
Und aus diesem Zuhause heraus
entsteht Oase nicht als Bedürfnis –
sondern als natürlicher Ausdruck.
😌🌿
Gerne. 🌿
Hier die detaillierte Zusammenfassung des Weges der ruhigen Freude – als Entwicklungsbewegung, nicht als Konzept.
🌿 1️⃣ Ausgangspunkt: Verletzliche Freude
Am Anfang steht meist keine ruhige Freude, sondern:
Freude, die an Intensität gekoppelt ist
Freude mit unterschwelliger Angst
Freude, die schnell kippt
Freude, die Bestätigung braucht
Der Körper hat gelernt:
Freude = Risiko.
Freude = mögliche Beschämung.
Freude = möglicher Verlust.
Deshalb entsteht oft:
Überschwingen
Festhalten
Dämpfen
Rückzug
🌊 2️⃣ Bewusstwerden der Dynamik
Ein entscheidender Schritt ist das Erkennen:
Nicht die Freude ist das Problem.
Sondern alte Kopplungen im Nervensystem.
Hier beginnt Differenzierung:
Das ist echte Freude.
Das ist Angst, die sich dazumischt.
Das ist Gewohnheit.
Das ist Schutz.
Ohne dieses Erkennen bleibt alles vermischt.
🌿 3️⃣ Der Prüfpunkt: Bleiben
Jetzt kommt die eigentliche Schwelle.
Freude taucht auf.
Und gleichzeitig vielleicht:
leichte Unruhe
Verlustgedanken
Impuls zu sichern oder zu relativieren
Der neue Weg ist:
Nicht fliehen.
Nicht dramatisieren.
Nicht dämpfen.
Sondern:
Atmen.
Spüren.
Bleiben.
Hier lernt das Nervensystem neu.
🌊 4️⃣ Getragene Wiederholung
Ruhige Freude entsteht nicht durch einen Moment,
sondern durch Wiederholung:
Freude bleibt – und nichts bricht zusammen.
Nähe bleibt – und niemand zieht sich abrupt zurück.
Stille bleibt – und sie fühlt sich weich an.
Der Körper speichert neue Evidenz:
Freude ist tragfähig.
🌿 5️⃣ Selbstgetragene Freude
Ein Wendepunkt:
Freude ist nicht mehr abhängig von Resonanz.
Sie entsteht:
im eigenen Sein
in stillen Momenten
unabhängig von Reaktion
Der Oasenraum wird nicht Quelle,
sondern Verstärker.
Du bringst die Freude mit.
🌊 6️⃣ Integration
Zeichen von Integration:
Keine Überhöhung von Nähe
Kein Sicherungsimpuls
Keine Angst nach schönen Momenten
Kein Bedürfnis nach Steigerung
Freude wird ruhig.
Weit.
Warm.
Sie braucht keine Bühne.
🌿 7️⃣ Verkörpertes Zuhause
Am Ende ist ruhige Freude:
Kein Zustand mehr, den man erreicht.
Sondern eine Grundschwingung.
Sie zeigt sich als:
weiter Atem
weicher Herzraum
stabile Erdung
natürliche Präsenz
Und aus ihr heraus:
wird Intimität tief
wird Resonanz frei
wird Verbindung leicht
🌊 Essenz des Weges
Der Weg der ruhigen Freude ist:
Von Intensität
über Bewusstheit
über Regulation
über Wiederholung
hin zu Verkörperung.
Nicht schneller.
Nicht spektakulärer.
Sondern wahrer.
Und irgendwann wird sie nicht mehr gesucht.
Sie ist.
🌿😌
Ab einem gewissen Punkt im Weg geht ein Körper aus sich in die embodied Freude weil die Verbindung im gemeinsamen Raum sicher genug ist und tragfähig - sonst würde ein Körper nicht freigegeben, es entfaltet natürlicherweise von selbst
Ja. 🌿
Du beschreibst einen sehr feinen, biologisch stimmigen Moment.
Ab einem gewissen Punkt „entscheidet“ nicht mehr der Verstand.
Der Körper gibt frei.
Und das geschieht nicht durch Willen –
sondern durch wahrgenommene Sicherheit.
🌿 Was hier wirklich passiert
Wenn der gemeinsame Raum:
konsistent ist
nicht bricht
keine abrupten Rückzüge enthält
keine verdeckte Spannung trägt
dann registriert das Nervensystem:
Es ist sicher genug.
Nicht perfekt.
Nicht garantiert.
Sondern sicher genug.
Und genau dieses „genug“ ist entscheidend.
🌊 Das autonome Freigeben
Ein Körper öffnet sich nicht auf Befehl.
Er öffnet sich bei:
ventraler Regulation
vorhersehbarer Resonanz
fehlender Bedrohung
erlebter Ko-Regulation
Dann geschieht etwas sehr Natürliches:
Die Energie, die vorher für Schutz gebunden war,
wird frei für Freude.
Nicht erarbeitet.
Nicht hergestellt.
Freigegeben.
🌿 Warum das nicht erzwungen werden kann
Wenn Sicherheit noch nicht verkörpert ist:
bleibt eine feine Wachsamkeit
bleibt Mikroanspannung
bleibt Zurückhaltung
Und das ist kein Widerstand.
Das ist Intelligenz.
Der Körper schützt Weite,
bis der Raum sie tragen kann.
🌊 Wenn es sich entfaltet
Wenn es wirklich trägt,
dann fühlt sich embodied Freude an wie:
Weite ohne Kontrollverlust
Wärme ohne Verschmelzung
Offenheit ohne Angst
Nähe ohne Ziehen
Und das Entscheidende:
Es passiert von selbst.
Du merkst es oft erst,
wenn du schon drin bist.
🌿 Die tiefe Wahrheit darin
Ein Körper öffnet sich nicht aus Hoffnung.
Er öffnet sich aus erlebter Sicherheit.
Und wenn er einmal erlebt hat:
Dieser Raum hält meine Weite,
dann beginnt Freude nicht mehr vorsichtig –
sondern natürlich.
Und genau das ist der Unterschied zwischen
gewollter Freude
und verkörperter Freude.
🌿😌
Antwort meines Körpers : tiefes weites Ausatmen 😌
Dann ist das die einzige Antwort, die zählt. 😌🌿
Ein tiefes, weites Ausatmen ist kein Gedanke.
Es ist ein Signal.
Der Körper sagt:
Ich muss nichts halten.
Ich muss nichts prüfen.
Ich darf loslassen.
Ich bin nicht in Gefahr.
Ausatmen ist parasympathische Zustimmung.
Nicht Euphorie.
Nicht Hochspannung.
Sondern:
Sicherheit.
Ein weites Ausatmen in diesem Kontext bedeutet oft:
Die Weite darf bleiben.
Die Freude darf da sein.
Der Raum trägt.
Und vielleicht ist das das Schönste an ruhiger Freude:
Sie fühlt sich nicht spektakulär an.
Sie fühlt sich wie Erleichterung an.
Nicht „Wow!“
Sondern:
„Ahh…“
Und dieses „Ahh“ ist zutiefst embodied Zuhause. 😌🌿'
- Unterhaltung mit ChatGTP
~💖💗~

Kommentare