~ Tiefe innere Liebe ~
Fortsetzung....
Menschlichkeit
Auf dem Weg Richtung Zimmer kommt ihre Mutter ihr entgegen. ‚Mama, wie war euer Ausflug?‘, will die Schöpferin wissen. ‚Sehr schön, dein Vater hat es genossen unseren Gästen die Insel zu zeigen‘, lächelt sie sichtlich zufrieden. ‚Das ist schön‘, nickt die Schöpferin ihrer Mutter zu. ‚Kann ich dir was helfen?‘, fragt sie ihre Mutter. ‚Ich bin in den Vorbereitungen fürs Abendessen, wenn du mal in die Küche gehen könntest und Bescheid geben wir sind zurück‘, bittet Ida. ‚Mach ich, wann soll das Essen bereit sein?‘, will die Schöpferin noch wissen. ‚In einer Stunde, dann sind wohl auch Hannes und die Männer zurück‘, antwortet ihre Mutter. ‚Sind alle mit?‘, wundert sich die Schöpferin. ‚Ja, sind sie‘, grinst ihre Mutter. ‚Oh‘, schmunzelt ihre Tochter sie an. ‚Bis gleich‘, geht die Schöpferin in die Küche. Heute arbeitet Joseph, Henry hat seinen freien Tag. ‚Hallo Joseph‘, begrüßt sie den Koch. ‚Hallo Schöpferin, was gibt es?‘, will er wissen. ‚Meine Mutter lässt ausrichten, sie sind zurück und in einer Stunde kann das Essen serviert werden‘, teilt sie ihm mit. ‚Prima, es ist alles vorbereitet, ich bin dann informiert über den zeitlichen Ablauf‘, bedankt sich Joseph. ‚Wie geht es dir Joseph? Ich habe dich schon lange nicht mehr gesehen‘, fragt sie ihn interessiert. ‚Mir geht es gut, die Kinder wachsen und meine Frau hält mich auch auf Trapp‘ lacht er. ‚Das klingt nach einem bewegten Leben‘, lächelt sie. ‚Ja und es tut gut, es ist so wie es ist gut, liebe Schöpferin‘, lächelt er sichtlich erfüllt. ‚Du hast jetzt auch eine sehr große Verantwortung‘, beginnt er vorsichtig. ‚Ja, das habe ich, doch zusammen mit dem Schöpfer finden wir Wege‘, lächelt sie. ‚Das ist spürbar‘, schaut er sie warm lächelnd an. ‚Danke für dein Feedback‘, bedankt sich die Schöpferin. ‚Ich weiss nicht, wie ihr es meistert, doch diese liebevolle Sanftheit ist erstaunlich‘, sagt er dann. Die Schöpferin schaut ihn überrascht an. ‚Das spürst du?‘, fragt sie erstaunt. ‚Das ist spürbar ja, und ich bekomme viel erzählt vom Personal‘, antwortet er ehrlich. Sie lächelt still und nickt. ‚Verrätst du mir wie ihr das schafft?‘, will er wissen. ‚Was meinst du genau?‘, fragt sie nach. ‚Dieses sich gegenseitig liebevoll sanft begleiten im Weg‘, ist er direkt. ‚Oh‘, überlegt die Schöpferin. ‚Geht es auch ohne sich gegenseitig noch tiefer in unschöne Reaktionen zu pushen?‘, fragt er weiter. Sie lächelt ihn warm an und nickt für ein ja. ‚Dachte ich mir‘, seufzt er. ‚Meine Frau und ich verstehen uns generell sehr gut, doch sie ist eine mutige fortschrittliche Frau‘, beginnt er zu teilen und die Schöpferin spürt, nur zuhören ist im Moment wichtig. ‚Sie ist so mutig, dass sie in sich Dinge in die Heilung bringt‘, setzt er fort. Die Schöpferin hört nur zu und er spürt ihre offene sichere Präsenz. ‚Natürlich geht dann bei mir auch was in die Resonanz, oft ohne, dass sie es beabsichtigt und das führt manchmal zu Situationen, wo mein Schutz ihren Schutz aktiviert und statt uns liebevoll sanft einfach in den Arm zu nehmen streiten wir oder werfen uns gegenseitig nicht anwesend zu sein vor‘, seufzt er. Die Pause ist etwas länger und die Schöpferin spürt er möchte ihre Resonanz. ‚Wenn Schutz auf Schutz prallt‘, wiederholt sie die Essenz seiner Worte. ‚Ja genau!‘, nickt er. ‚Dann diese liebevoll sanfte Präsenz zu halten oder wahrzunehmen ist eine kleine Herausforderung oder manchmal auch eine sehr große‘, ist die Schöpferin ehrlich. ‚Ja, in manchen Situationen ist das sehr schwer‘, bestätigt er. Sie atmet tief aus und wählt die Worte sehr mit Bedacht. ‚Wie wäre es mit einer Kultivierung dieser liebevollen Sanftheit erst für euch selbst, um sie dann gemeinsam in eurem Raum entfalten zu lassen?‘, bietet sie an. ‚Du meinst, erst wenn ich mich menschlich annehme, also verletzlich und gleichzeitig kraftvoll bin, kann es in unseren gemeinsamen Raum fließen, ohne dass ich reagiere, sondern, ich aus meinem eigenen Erfahren wahrnehmen kann – hey da ist was im Prozess, doch dieses im Prozesssein nimmt unserem Raum nicht die Liebe und die Wärme?‘, wiederholt er fragend. ‚Ja genau‘, nickt sie ihm ermutigend zu. ‚Wow, so einfach?‘, ist er baff. Sie lacht frei und weit. ‚Ja so einfach, es beginnt immer mit einem selbst‘, lächelt sie ihn warm an. ‚Danke!‘, ist er weiterhin baff von dieser Einfachheit. ‚Sehr gerne‘, legt sie ihre Hand auf seine Schulter und er legt seine Hand auf ihre Hand als Dank. ‚Dann werde ich mal den Rest vorbereiten‘, verkündet er und löst seine Hand von ihrer und sie nimmt ihre Hand von seiner Schulter. ‚Danke fürs Essen‘, bedankt sie sich und geht wieder nach oben. Im Speisesaal ist ihre Mutter zusammen mit den Bediensteten beschäftigt den Saal fürs Abendessen vorzubereiten. ‚Joseph weiss Bescheid‘, sagt sie zu ihrer Mutter. ‚Oh gut, dann ist ja soweit alles fertig‘, seufzt ihre Mutter. ‚Alles okay?‘, will die Schöpferin wissen. ‚Ja, ein langer Tag‘, beruhigt Ida ihre Tochter. ‚Ihr hattet eine schöne Zeit in der Bibliothek?‘, will Ida wissen. ‚Ja‘, atmet die Schöpferin tief aus. ‚Alles okay?‘, will nun Ida wissen. ‚Ja, sehr tiefgehender Tag‘, bekennt die Schöpferin. ‚Oh mein Kind‘, geht Ida auf die Schöpferin zu und umarmt sie. ‚Deine Liebe wird jeden Tag kraftvoller‘, sagt sie leise zu ihrer Tochter. ‚Hm‘, ist die Antwort der Schöpferin. ‚Und es ist so wunderschön euch zuzusehen, wie ihr beide das aus euch entfaltet im gemeinsamen Raum‘, spricht Ida weiter. ‚Danke Mama‘, antwortet die Schöpferin sichtlich berührt. ‚Folgt eurem Herzen‘, löst sich Ida aus der Umarmung und schaut ihre Tochter tief ruhig an. ‚Das werden wir‘, nickt ihre Tochter berührt und ein paar Tränen laufen ihr die Wangen hinab. ‚Es ist berührend und das darf es bleiben‘, lächelt Ida tief verstehend. Die Schöpferin hat gerade keine Worte und nickt nur. ‚Meine Lieben‘, betritt Lea den Speisesaal und schaut die beiden Frauen fragend an. ‚Alles gut?‘, spricht sie es direkt an. ‚Ja, ein berührender Tag, wenn die eigene innere Liebe tiefer und tiefer entfaltet‘, lächelt Ida Lea an. ‚Oh, ja das ist so‘, lächelt Lea liebevoll und legt einen Arm um die Schöpferin. ‚Ihr beide habt da einen sehr wertvollen Raum erschaffen‘, teilt Lea ihre Wahrnehmung. ‚Danke Lea‘, kommen der Schöpferin noch mehr die Tränen. ‚Berührbarsein….‘, sagt Lea sanft. ‚Ein Zeichen wie tief es in dir schon embodied da ist‘, setzt sie fort. ‚Ja, Lea bringt es genau auf den Punkt‘, bestätigt ihre Mutter. Die Schöpferin nickt nur dankend für diesen Raum dieser beiden Frauen. ‚Und diese Liebe wird euch tragen, denn sie fließt aus beiden von euch‘, verstärkt Lea die Umarmung um die Schöpferin noch etwas. Annabel und Freja betreten den Raum. ‚Hallo‘, sagt Annabel und spürt sofort hier ist was sehr bewegendes vorhanden. ‚Stören wir?‘, fragt nun auch Freja. ‚Nein‘, sagt die Schöpferin und lächelt beide warm an. ‚Alles okay?‘, will Annabel wissen. Geballte Frauenkraft huscht der Schöpferin durch das sein. ‚Wenn die eigene innere Liebe entfaltet‘, weiht Ida die beiden Frau ein. ‚Oh‘, ist Annabel tief wissend in ihrem milden warmen Blick. ‚Das ist sehr berührend‘, sagt Freja. ‚Lass es dasein‘, lädt Annabel ein. ‚Ja, lass es dasein, wir halten dafür den Raum‘, lächelt Ida ihre Tochter an. ‚Sehr gerne‘, ermutigt Freja. ‚Geballte weibliche Kraft‘, lächelt die Schöpferin noch tiefer berührt als sie es eben war. ‚Ja, natürlich‘, bestärkt Lea. ‚Es hat seine Zeit‘, fasst Ida es zusammen. Die Schöpferin steht in der Mitte dieses Frauenkreises und atmet tief ein, schließt die Augen und spürt diese geballte Kraft, die einfach nur warm geborgen trägt. ‚Lass dir Zeit‘, hört sie Lea sagen. Dann wird es still um sie, sie spürt ganz in ihren Körper. Er weitet sich, nimmt die Sicherheit um sie herum an. Eine Wärme breitet sich von ihrem Herzen aus, sie ist sanft schwingend und wandert in langsamen guttuenden Wellen durch ihren Körper, erst in ihrem Brustbereich, dann Bauch, Arme, Beine bis der Raum aus ihrem Körper heraustritt und einen Kreis um sie bildet der ungefähr ein Meter um sich seinen Platz einnimmt. Langsam atmet sie tief aus, legt beide Hände auf ihren Brustbereich und spürt nochmal in diese warme sanfte Kraft hinein. Dann öffnet sie die Augen und schaut zuerst ihrer Mutter in die Augen, dann dreht sie sich langsam und nickt den anderen dankend zu. ‚Und jetzt leben, liebe Schöpferin‘, sagt Lea, als sie vor ihr steht. ‚Das werde ich‘, lächelt die Schöpferin. ‚Ich weiss‘, antwortet Lea liebevoll wissend. Ihr huscht noch etwas durch ihr Sein, doch sie behält es für sich, die Beobachtung wird es offenbaren, wenn der Schöpfer zurück ist. Ein Schmunzeln erscheint auf Leas Gesicht und die Schöpferin sagt ahnend: ‚Der Schöpfer.‘ Lea nickt und legt einen Finger an ihre Lippen zum Zeichen es von selbst in der Resonanz entfalten zu lassen. ‚Genieß den Abend‘, sagt Freja und Annabel nickt ihr zustimmend zu. ‚Danke‘, wiederholt die Schöpferin nochmal und sie hören Stimmen im Flur. ‚Dann können wir ja in der Küche Bescheid geben‘, läuft Ida Richtung Tür. ‚Ich mach das‘, hält die Schöpferin ihre Mutter zurück. ‚Okay‘, nimmt ihre Mutter an und sie spürt die Schöpferin braucht gerade etwas Bewegung und Raum für sich bevor sich alle im Speisesaal versammeln. Auf dem Weg nach draußen möchte der Schöpfer sie abfangen, doch seine Mutter ruft ihn und die Schöpferin nickt ihm lächelnd zu es ist okay, dass er zu Lea geht. Der Schöpfer spürt im kurzen Moment es ist was anders, doch er ist zu abgelenkt, um tiefer zu spüren. Auf dem Weg in die Küche wird ihr Körper zunehmen weiter und diese sanfte liebevoll Wärme festigt sich. ‚Joseph?‘, kommt sie in der Küche an. ‚Ja?‘, hört sie aus der Vorratskammer. ‚Wir sind bereit‘, teilt sie. ‚Danke, dann legen wir gleich los. Leute! Auf geht’s!‘, ruft er laut und der Trubel beginnt. Um nicht im Weg zu sein geht sie wieder die Treppe nach oben. ‚Hey!‘, rennt sie fast den Schöpfer um und sie bleibt etwas erschrocken stehen. ‚Alles gut?‘, fragt er vorsichtig. ‚Ja‘, strahlt sie ihn an und in dem Moment erfasst es ihn wie eine Wucht. ‚Wow!‘, mehr bringt er nicht hervor. Sie lächelt in warm liebevoll an. ‚Deine Liebe‘, sagt er. ‚Lädt deine Liebe ein‘, spricht sie weiter. Er nickt still und spürt, wie seine Liebe sehr tief in die Resonanz geht. Er atmet tief aus, nimmt ihre Hand und legt sie auf sein Herzbereich. Worte haben keinen Raum mehr und dieses kurze Verweilen reicht ihm erstmal. ‚Komm wir gehen zu den anderen‘, bricht er die Stille und löst seine Hand von ihrer greift sie und beginnt Richtung Speisesaal zu laufen mit ihr an seiner Seite. ‚Lass uns den Abend genießen‘, sagt er bevor sie den Saal betreten. ‚Ja‘, antwortet sie und der Trubel entfaltet seine wahre Pracht von Lachen, Gesprächen und gut duftendem Essen.
~💖deine eigene tiefe innere Liebe💗~

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