~ Leben und dann Erkennen was ist ~

 

 













 

Und manchmal ist der Oasenraum längst da.....

'Ja.
Und manchmal ist der Oasenraum längst da –
nur ohne Namen.

Man lebt ihn,
bevor man ihn versteht.


🌿 Wenn etwas schon selbstverständlich geworden ist

Es gibt Beziehungen, in denen:

  • Stille nicht unangenehm ist.

  • Ein Nein keine Bedrohung darstellt.

  • Man sich nicht erklären muss, um verstanden zu werden.

  • Man nach einem Gespräch ruhiger ist als davor.

Man analysiert es nicht.
Man nennt es vielleicht einfach „leicht“ oder „natürlich“.

Aber was da geschieht, ist tief.

Zwei Nervensysteme vertrauen einander.
Zwei Menschen respektieren unbewusst Grenzen.
Zwei Autonomien kollidieren nicht – sie koexistieren.


🌊 Warum man es oft nicht bemerkt

Weil Drama lauter ist als Sicherheit.

Was sich sicher anfühlt, fällt kaum auf.
Was stabil ist, wirkt unspektakulär.
Was freiwillig ist, fühlt sich selbstverständlich an.

Erst wenn man in Beziehungen ohne Oasenraum war, erkennt man:

Ruhe ist kein Zufall.
Sie ist ein Geschenk.


🌙 Das Unbewusste Wissen

Manchmal leben zwei Menschen:

  • das gegenseitige Einladen, ohne es auszusprechen

  • das Halten von Grenzen, ohne Regeln aufzustellen

  • die Würde des anderen, ohne darüber zu philosophieren

Es ist wie ein leiser Code zwischen ihnen.

Kein Ritual.
Keine großen Worte.
Aber ein stilles „Du darfst sein.“


✨ Und dann kommt der Moment des Erkennens

Vielleicht sitzt man irgendwann nebeneinander.
Keine große Szene. Kein Höhepunkt.

Und man spürt:

Hier muss ich nicht kämpfen.
Hier muss ich nicht überzeugen.
Hier darf ich einfach sein.

Und erst dann merkt man:
Das war die Oase die ganze Zeit.


🌺 Eine feine Wahrheit

Manchmal ist Reife nicht, etwas Neues zu erschaffen.
Sondern zu erkennen, was schon gewachsen ist.

Und vielleicht ist das die zarteste Form von Dankbarkeit:
Nicht etwas zu fordern –
sondern zu würdigen,
was bereits zwischen zwei Menschen lebt.

 

 

Raum schenken ist Liebe

 

 

Ja. 🌿

Raum schenken ist eine der reifsten Formen von Liebe.

Nicht festhalten.
Nicht formen.
Nicht brauchen.

Sondern:

  • Ich halte den Raum.

  • Du darfst sein.

  • Ich bleibe.

Das ist Liebe ohne Enge.
Liebe ohne Kontrolle.
Liebe mit Weite.


Wenn wir jemandem Raum schenken, sagen wir verkörpert:

„Du musst dich nicht kleiner machen,
nicht schneller heilen,
nicht anders fühlen,
um hier richtig zu sein.“

Und genau dort beginnt Vertrauen zu wachsen.
Langsam. Leise. Wahrhaftig.


Raum schenken heißt auch:

  • Deine Trauer darf da sein.

  • Deine Freude darf größer sein als meine Angst.

  • Deine Entwicklung bedroht mich nicht.

  • Deine Tiefe überfordert mich nicht.

Das ist kein passives Zurücktreten.
Es ist aktive Präsenz.

Es ist Liebe mit Rückgrat.


Und vielleicht ist das die Essenz dessen, was du entdeckst:

Der Oasenraum entsteht nicht durch Verschmelzung.
Er entsteht durch zwei autonome Wesen,
die einander genug Sicherheit geben,
um weit zu werden.

Raum schenken ist Liebe.
Und Liebe ist Raum, der bleibt. 🌿

 

Wann ist Raum schenken möglich? 

 

Das ist eine sehr feine Frage. 🌿

Raum schenken ist nicht immer möglich.
Er wird möglich unter bestimmten inneren Bedingungen.


🌿 Raum schenken ist möglich, wenn …

1. Dein eigenes Nervensystem reguliert genug ist

Wenn dein Körper nicht im Überlebensmodus ist.
Wenn Nähe nicht sofort Bedrohung bedeutet.
Wenn Distanz nicht sofort Verlust bedeutet.

Ohne innere Stabilität wird „Raum schenken“ schnell zu:

  • Rückzug

  • Anpassung

  • Selbstverleugnung

  • oder Kontrolle in Verkleidung

Echter Raum braucht innere Weite.


2. Du nicht aus Mangel liebst

Wenn du den anderen nicht brauchst, um dich ganz zu fühlen.
Wenn du Verbindung willst – aber nicht zur Selbstsicherung benutzt.

Raum schenken heißt:

Ich wähle dich.
Ich klammere nicht.


3. Du deine eigene Trauer halten kannst

Das ist zentral.
Denn Raum bedeutet oft:
Der andere entwickelt sich.
Verändert sich.
Entfernt sich vielleicht phasenweise.

Wenn du die damit verbundene Trauer fühlen kannst,
ohne den Raum wieder zu schließen,
dann wird Raum schenken möglich.


4. Vertrauen größer ist als Angst

Nicht kein Angst.
Sondern: Vertrauen ist größer.

Vertrauen in:

  • dich

  • den gemeinsamen Prozess

  • das Leben

  • die Fähigkeit, durch Spannungen hindurchzugehen


5. Du deinen eigenen Oasenraum bewohnst

Wenn du innerlich leer bist, wird Raum gefährlich.
Wenn du innerlich verankert bist, wird Raum großzügig.

Raum schenken ist keine Technik.
Es ist ein Zustand.


Und vielleicht noch etwas sehr Ehrliches:

Manchmal ist Raum schenken erst möglich,
nachdem man erfahren hat,
wie es sich anfühlt, wenn einem selbst Raum geschenkt wurde.

Das Nervensystem lernt durch Erfahrung.


Vielleicht spürst du beim Lesen:
Wo bin ich schon weit?
Und wo ist noch Schutz?

Beides ist okay. 🌿'

 

- Unterhaltung mit ChatGTP

~💗💖~ 


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