~ Rhythmusperspektivwechsel - Flow aus der Kraft ~

  


 

 

Kraft ist

Die ersten Männer kommen in den Saal und begrüßen beide wohlgesinnt, dass kann die Schöpferin sofort spüren. Der Schöpfer nimmt alles genau wahr, und er hat eine tiefe bewusst gewählte Verbindung zu seiner Kraft. Sie ist einfach da, kraftvoll würdevoll gehalten aus ihm selbst. Die Schöpferin spürt seine klare Wahl, doch sie hat ebenso gewählt und ist in ihrer Kraft. Es braucht keine Anstrengung, es braucht kein Kleinmachen mehr, es ist ihre natürliche Essenz als Mensch. Als alle da sind, schließt Juri die Türen. ‚Guten Morgen, vielen Dank für euer Kommen‘, begrüßt die Schöpferin alle. ‚Wir werden euch informieren, wie der Stand der Dinge ist‘, beginnt der Schöpfer nach ihr und macht eine kurze Pause. Viele der anwesenden Männer kennen den Stand schon, dennoch wird er es wiederholen, für alle die es noch nicht wissen. ‚Wir sind mit den Vorbereitungen für den Ernstfall gerüstet, das alte Material wurde überprüft, und das Austauschen fand teilweise schon statt. Auch wenn noch nicht alles komplett erneut wurde, reicht es für den Anfang. Was wir natürlich nicht hoffen, bald in Anspruch nehmen zu müssen‘, setzt er fort. ‚Was ist mit Training?‘, fragt einer aus der hinteren Reihe. ‚Das ist in Planung‘, antwortet die Schöpferin. ‚Das dauert mir zu lange‘, beginnt Fred in der zweitletzten Reihe seinen Unmut kundzutun. Die Schöpferin spürt die Angriffsenergie und amtet leise tief ein und langsam aus, bevor sie antwortet: ‚Fred, wir geben unser Bestes, wenn du eine Idee hast es zu beschleunigen, teile es uns mit.‘ Die Menge hält spürbar den Atem an, denn normalerweise bringt das Fred noch mehr auf die Palme. ‚Beschleunigen, ich? Ihr seid die Anführerin dieses Reiches, nicht ich!‘, wehrt er ab. ‚Hm, dann hast du also keine Idee, dann wäre das geklärt und das andere hat nichts mit der Sache zu tun‘, ist die Schöpferin klar. ‚Doch, wer führt hat die Verantwortung für alles‘, lässt sich Fred nicht so einfach abwiegeln. Der Schöpfer spürt, wie sein Beschützerinstinkt in ihm aktiv wird, doch er hält ihn zurück und wartet, die Schöpferin wirkt nicht, als wenn sie einen Beschützer braucht und es entlastet ihn, das spürt er sofort. Er darf und kann freiwillig Dasein, einfach nur in seiner Kraft und das ist für die Schöpferin mehr als genug, sie erwartet auch nicht beschützt zu werden. Ein interessantes Verstehen, das ihm dazwischenfunkt, doch er fokussiert erneut in seiner Kraft zu sein, damit die Schöpferin auf gleicher Eben einfach mit ihm ist. ‚Ich werde das Reich bald führen, ja. Doch noch ist mein Vater im Amt und bis dahin, werde ich in seinem Sinne diese Versammlung führen‘, zeigt sie klare Kante. Fred murmelt etwas und hat keine Argumente mehr. ‚Wenn wir unterstützen können, sagt es uns, wir sind bereit das zu tun‘, verkündet dann Matthias der eine Reihe vor Fred sitzt. ‚Danke Matthias, das schätze ich sehr, wende dich an Juri, er hat den Überblick über den aktuellen Stand‘, verweist die Schöpferin ihn. Dieser nickt und ein Raunen geht durch die Menge. Damit es wieder still wird, hebt der Schöpfer eine Hand und die Menge wird ruhig. ‚So wie es aktuell aussieht sind die Konfliktherde nicht weiter gegangen, die Verhandlungen zwischen den Brüdern laufen noch‘, mehr kann er den versammelten Männern nicht sagen. ‚Wir wissen alle, diese ungewisse Situation ist fordernd, wem das eine zu große Belastung ist, bitte sagen, wir werden Wege finden das gemeinsam zu meistern‘, bietet die Schöpferin an, wohl wissend, dass dieses Angebot wohl eher nicht angenommen wird, doch intuitiv war da ein Impuls es auszudrücken. Sie weiss, der Männerstammtisch ist der Ort der Gemeinschaft, wenn auch nicht in der Form wie sie es angeboten hat. ‚Wir wären damit fertig, sobald das Trainingsprogramm steht, bekommt ihr Bescheid‘, verkündet der Schöpfer. Die Männer nicken den beiden zu und stehen langsam auf und verlassen den Saal. Juri kommt auf die Schöpferin zu und meint: ‚Sehr gut gemacht, das klingt einfach, doch ich hoffe du weisst wie ich das meine.‘ ‚Danke Juri, ja das weiss ich‘, bedankt sich die Schöpferin. Robert kommt auf die Schöpferin zu und sagt vorsichtig: ‚Dein Angebot wo gibt es das?‘ Die Schöpferin lächelt ihn warm an und sagt: ‚Wann du Zeit hast Robert.‘ ‚Gut, ich möchte das gerne mit meiner Frau zusammen annehmen, sie macht sich sehr große Sorgen‘, teilt er offen, denn er spürt, hier ist es sicher und in einem tragenden Raum. ‚Gerne, sag Juri Bescheid wann es euch passt, am besten einen Tag vorher‘, antwortet die Schöpferin. ‚Danke‘, ist Robert sichtlich erleichtert. Als alle den Saal verlassen haben, sind nur noch der Schöpfer, der Fährtenleser, der gute Freund und sie da. ‚Gut gemacht‘, sagt der Fährtenleser. ‚Eure Kraft war sehr präsent‘, teilt der gute Freund. ‚Hm‘, schmunzelt der Schöpfer wissend. Die Schöpferin lächelt den guten Freund an, dann schaut sie den Schöpfer liebevoll an, ihr Körper spricht für sich und seiner genauso. ‚Und jetzt?‘, will der Fährtenleser wissen. ‚Macht euch einen schönen Tag‘, verkündet der Schöpfer. ‚Wir gehen segeln‘, teilt der Fährtenleser. ‚Oh, viel Spaß‘, antwortet der gute Freund. ‚Gutes Segeln‘, meint der Schöpfer. ‚Danke, dann bis nachher‘, verabschiedet sich der Fährtenleser. ‚Ich geh mal nach oben, wir haben noch keinen Plan‘, verabschiedet sich auch der gute Freund. ‚Bis später‘, sagen die Schöpferin und der Schöpfer gleichzeitig und lachen, als sie es merken. ‚Ich sag ja, eure Kraft eben, das ist ein neues Level‘, grinst der gute Freund. ‚Hm, neues Level‘, wiederholt der Schöpfer laut und schaut sie dabei tief an. Sie sagt erstmal nichts und lächelt liebevoll warm. ‚Neues Level‘, wiederholt der Schöpfer und sie spürt er möchte ihre Resonanz. ‚Ja, neues Level, danke für dein da sein und einfach in deiner Kraft verweilen, das hat mir mehr gegeben wie ein Rettungsversuch‘, grinst sie nun. ‚Ehrlich? Die Tendenz war da, doch ich habe verstanden, wenn ich in meiner Kraft bin, bringt es dir mehr‘, teilt er und geht einen Schritt auf sie zu. ‚Kraft auf gleicher Ebene braucht kein Retten. Es braucht auch kein Halten von etwas, es ist einfach gleiche Ebene‘, sagt sie. ‚Schwer in Worte zu fassen, oder?‘, meint er. ‚Ja, das ist es‘, seufzt sie. ‚Kraft ist‘, meint sie dann. ‚Ja Kraft ist und das ist das, was wirkt‘, antwortet er. ‚Ohne, dass ich was tun muss‘, ergänzt sie. ‚Gleiche Ebene braucht auch kein Erklären oder viel Worte‘, sagt sie. ‚Sie trägt aus sich‘, setzt er fort. ‚Es entlastet‘, lächelt sie ihn an. ‚Sie lässt weit werden, aufatmen, es braucht kein Kämpfen um irgendwas‘, lächelt er zurück. Ein tiefes weites Ausatmen entweicht ihrem Körper und sie sagt: ‚Es lässt innerlich weit werden.‘ ‚Würdevoller Raum‘, ergänzt er. ‚Selbstverantwortung‘, folgt von ihr. ‚Bewusst gewähltes Sein in einem selbst‘, meint er. ‚Eine natürliche Essenz unseres menschlichen Wesens‘, legt sie ihre Hand auf sein Herzbereich. Er atmet tief aus und schließt die Augen. Die Kraft ist eindeutig anders und sie lässt sich nicht von irgendwas nehmen. ‚Wow‘, sagt er erstaunt. Sie lässt ihn in seinem Spüren und atmet tief aus. ‚Diese Kraft lädt ein, ganz zu entfalten in unserem Raum‘, fließen die Worte aus seinem Mund. ‚Hm‘, ist ihre Antwort und beobachtet seine Körpersprache. ‚Sie ist nur so kraftvoll, weil du sie in dir ganz gewählt hast und ich in mir‘, spricht er weiter. ‚Diese Tragfähigkeit ist erstaunlich‘, öffnet er die Augen, die lebendig leuchten. ‚Hm‘, lächelt sie ihn warm an. ‚Ja‘, sagt sie dann und atmet erneut tief aus. ‚Und das erstaunliche, wenn so eine Attacke von außen kommt, passiert was interessantes‘, lässt er sein intuitives Verstehen formen. ‚Der Flow kann dann gewaltig ins Stoppen kommen‘, legt er nun eine Hand auf ihr Herzbereich. ‚Der Flow kann auch durch innere Dinge ins Stoppen kommen, wenn sie Präsenz wollen‘, merkt sie an. ‚Ja, also nehmen wir mal an, es gibt etwas, dass unseren gemeinsamen oder den Flow von einem von uns ins Stoppen bringt. Ist es wirklich ein Stoppen oder eher eine Umlenkung des Flusses?‘, stellt er die Frage in den Raum. ‚Hm, es ist kein Stoppen lieber Schöpfer, es braucht ein Perspektivwechsel, um es erkennen zu können‘, bringt ihre Intuition es in den Ausdruck. ‚Ich nehme wahr‘, teilt er seine Offenheit. ‚Wenn es so wirkt, als wenn der Flow ins Stoppen kommt, ist es eher, dass er beginnt um einem selbst zu fließen und der Grund ist, um geschützten in sich weiten freien Raum zu erschaffen, für das zu klären was geklärt oder gesehen werden will. Es ist ein Umfließen wie in Wellen, das eine Form von einer Acht hat. Ist das, was geklärt oder gesehen werden wollte, integriert oder klar, wird der Flow wieder in seine vorwärtsfließende Bewegung finden, und das tut er von alleine, wenn die innere Bereitschaft da ist, es zuzulassen, diese Bewegung, vom fließenden Flow in den umfließenden verweilenden Flow anzunehmen. Es geht in beiden nichts verloren, es ist kein Widerstand vorhanden, es darf sein was ist‘, hält sie inne und schaut ihn an. ‚Hm, ein schönes Bild und es kann langsam sein, schneller, es ist eine lebendige in sich ruhende Dynamik, die sich dem Leben anpassen kann oder das Leben sie sogar lenkt und belebt‘, ist seine Resonanz darauf. ‚Ja, genauso und das geht nur, wenn ich die Perspektive wechsele‘, schmunzelt sie ihn an. ‚Die Perspektive ändern‘, grinst er. ‚Was hast du vor?‘, will sie wissen. ‚Lust Perspektive zu ändern?‘, fragt er sie direkt. ‚Da bin ich aber gespannt‘, lacht sie frei und löst ihre Hand von seiner Brust, doch er greift sie mit seiner Hand und hält sie sanft. ‚Ja, Perspektive ändern, lass dich überraschen‘, führt er sie aus dem Versammlungssaal hinaus. ‚Was ist es, verrätst du nicht?‘, fragt sie. ‚Nein‘, bleibt er beharrlich. ‚Gut, dann lass ich mich mal überraschen‘, nimmt sie an. ‚Kein Widerstand‘, stellt er fest und lacht. ‚Kein Widerstand, warum sollte da einer sein?‘, will sie wissen. ‚Weiss nicht, war nur so eine Wahrheit‘, macht er ihr ein Petzauge. ‚Aha‘, ist ihre Antwort, doch sie lächelt ihn liebevoll warm an. ‚Lass uns Flow leben, wie auch immer, er findet seinen Weg‘, sagt er und die Worte gehen direkt in ihr Wesensraum, der sofort darauf antwortet mit einer ruhigen Lebendigkeit. ‚Ja, lass uns Flow leben‘, antwortet sie.

 






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