~ Raum der Integrität ~
Raum der Integrität
Die Schöpferin und der Schöpfer gehen in den Speisesaal als Hannes entrüstet den Saal betritt. ‚Was ist Hannes?‘, will die Schöpferin wissen. ‚Nichts!‘, sagt er genervt. ‚Na, wer ist denn da so grantig?‘, will der Schöpfer interessiert wissen ohne genervt sein. ‚Ich bin grantig!‘, verkündet Hannes lautstark. Die Schöpferin und der Schöpfer schauen sich gleichzeitig an, mit so einer klaren Wucht haben sie beide nicht gerechnet. ‚Willst du darüber reden?‘, will die Schöpferin wissen. ‚Nein, ich will einfach nur grantig sein, das geht dann irgendwann von selbst‘, verkündet er. ‚Gut, dein grantig-sein ist willkommen‘, bestätigt der Schöpfer und Hannes schaut ihn verdutzt an. ‚Wirklich, ehrlich?‘, fragt er schon nicht mehr wirklich grantig, er hat damit gerechnet sein grantig sein verteidigen zu müssen. In der Schule darf er es zumindest nicht sein. ‚Ja, wirklich ehrlich‘, antwortet der Schöpfer in einem ruhigen warmen Ton und Hannes spürt es ist wirklich so. ‚Hm‘, kommt nur noch von ihm und dieses grantig sein ist wie weggeblasen, das erstaunt ihn und er bleibt mit großem staunendem Mund vor der Schöpferin und Schöpfer stehen. ‚Was ist?‘, ist die Schöpferin überrascht. Plötzlich lächelt Hannes sehr entspannt und verkündet erneut: ‚Mein grantig ist weg, es wollte nicht bleiben.‘ ‚Oh, das freut mich für dich Hannes‘, lächelt sie ihn warm liebevoll an. ‚So schnell war das noch nie weg….‘, ist er weiterhin baff über den schnellen Wandel in ihm. ‚Manches wandelt sehr schnell, wenn es da sein darf‘, teilt der Schöpfer. ‚Hm‘, ist Hannes Antwort. Der Schöpfer schmunzelt die Schöpferin an. Raum der Integrität huscht ihm durch sein Inneres, wenn eigene innere Wahrheiten bestehen dürfen, auch wenn sie andere Menschen ebenfalls berühren oder erinnern, an die eigenen in die resonanzgehenden Wahrheiten. ‚Ich habe sooooo Hunger‘, seufzt Hannes und er ist sichtlich müde von der Mobilisierung, die er gerade in seinem Körper hatte. ‚Komm, wir gehen schon mal einen Platz aussuchen‘, umarmt die Schöpferin ihn und er kuschelt sich in ihren Arm beim Laufen. ‚Max ist so doof‘, hört der Schöpfer plötzlich aus Hannes sprudeln. Der Raum der Schöpferin wirkt und er lächelt still für sich, eine Wärme durchströmt seinen Körper, denn er kennt diesen Raum, den die Schöpferin in sich trägt und daraus erweiterten Raum teilt. Raum der Integrität, da ist es schon wieder. Tief seufzend folgt er den beiden. ‚Hey!‘, hören sie Adele hinter sich. ‚Hallo, ihr zwei‘, begrüßt der Schöpfer die beiden Mädchen. ‚Keiner da?‘, will Rosa wissen. ‚Bis jetzt nur wir‘, sagt der Schöpfer. ‚Das hatten wir noch nie‘, ist Rosa freudig. ‚Das freut dich?‘, will die Schöpferin wissen. ‚Ja, wir sind eigentlich nur ein kleiner Kreis gewohnt‘, sagt sie ehrlich. ‚Dir ist das manchmal zuviel?‘, bietet die Schöpferin ihr Raum an. Rosa hadert, doch sie spürt sie kann ehrlich sein. ‚Ja, manchmal ist mir das zuviel‘, seufzt sie erleichtert es aussprechen zu dürfen. ‚Es darf da sein Rosa‘, antwortet die Schöpferin und wieder ist da dieser Raum, den sie einfach so natürlich ist. Der Schöpfer beobachtet und nimmt alles genau wahr, wie sie diesen Raum aus sich ist, natürlicherweise und wie die Menschen darauf antworten. Authentisch, integer, echt, menschlich kraftvoll und gleichzeitig verletzlich. ‚Wie war die Schule?‘, will die Schöpferin von den Mädchen wissen. ‚Ganz okay‘, teilt Adele und will nicht mehr reden, sie hat Hunger. ‚Gut, ich habe so Hunger‘, sagt Rosa. ‚Gut, dann wird jetzt erstmal gegessen und dann sehen wir weiter‘, verkündet die Schöpferin. Sie bleiben zum Essen in ihrer kleinen Runde. ‚Ich habe heute keine Hausaufgaben‘, teilt Rosa freudig. ‚Ich auch nicht‘, schließt sich Adele an. ‚Ihr auch nicht?‘, wundert sich Hannes. ‚Hm, dann steht einem gemeinsamen Nachmittag ja nichts im Weg‘, lächelt der Schöpfer in die Runde. ‚Keine Bootsbesichtigung?‘, ist Hannes etwas enttäuscht. ‚Doch, wenn mein Vater zurück ist, noch sind sie es nicht‘, ermutigt ihn der Schöpfer. ‚Oh, ach stimmt, die wollten ja die Insel sehen‘, erinnert sich Hannes. ‚Was wollt ihr machen?‘, fragt die Schöpferin. Eine Stille entsteht und die Kinder überlegen. ‚Auf dem Sofa sitzen, mit Decken, warmer Schokolade und kuscheln‘, ist Hannes der Erste mit seiner Idee. ‚Hm‘, nickt die Schöpferin ihm zu. ‚Hannes, so kenn ich dich gar nicht‘, lächelt Rosa ihn an. ‚Und ihr?‘, will die Schöpferin von den Mädchen wissen. ‚Hm, die Idee von Hannes klingt gut, nur würde ich lieber ein Buch lesen oder reden‘, sagt Adele. ‚Die Bibliothek ist doch gut, oder?‘, sagt Rosa. ‚Ihr wollt also einen gemütlichen Nachmittag in der Bibliothek mit warmen Decken, heißer Schokolade und Lesen und Reden‘, fasst die Schöpferin zusammen. ‚Ja einfach zusammen sein, es muss ja nicht immer aktiv sein‘, überlegt Adele. ‚Gut, dann bringt eure Schulsachen nach oben und der Schöpfer und ich bereiten alles vor. ‚Jaaa‘, ist Hannes sehr freudig und springt auf, rennt zu seiner Schultasche und ist aus dem Speisesaal. Der Schöpfer lacht und schaut die Schöpferin warm an. ‚Sicheren Raum‘, sagt er als die Mädchen auch ihre Taschen nehmen und nach oben gehen. ‚Wir treffen uns dann in der Bibliothek‘, ruft die Schöpferin ihnen hinterher. ‚Jaaa‘, hört sie ihre Antwort aus dem Flur. ‚Sicherer Raum‘, wiederholt sie seine Worte und lächelt ihn an. ‚Raum der Integrität‘, schaut er sie weiterhin schmunzelnd an. ‚Raum der Integrität…..hm…..das lässt was sehr weit werden in mir‘, atmet sie tief wohlig aus. Er lächelt still und sagt nichts. ‚Komm wir sagen Henry Bescheid er kann abräumen und wir machen heiße Schokolade für die Kinder‘, steht die Schöpferin auf und der Schöpfer folgt. Sie gehen gemeinsam in die Küche, Henry schaut sie überrascht an. ‚Hallo ihr zwei, schon fertig?‘, will er wissen. ‚Ja, es kann abgeräumt werden und wir machen für die Kinder jetzt heiße Schokolade‘, teilt sie Henry mit. ‚Oh, dann lasst euch nicht aufhalten‘, lächelt er die beiden an und weist seine Mitarbeiter an oben abzuräumen. ‚Klingt nach einem besonderen Nachmittag‘, ist Henry neugierig. ‚Ja, wir machen einen gemütlichen Nachmittag in der Bibliothek‘, teilt die Schöpferin. ‚Sicheren Raum‘, sagt Henry und die Schöpferin und der Schöpfer müssen beide laut loslachen. ‚Aha‘, grinst Herny wissend. ‚Eure Kraft ist sehr stabil, das wisst ihr, oder?‘, teilt er seine Wahrnehmung. ‚Ja, das können wir erahnen‘, grinst der Schöpfer. ‚Erahnen ist wohl zu ungenau und das weißt du‘, ist Henry nicht nachgebend. ‚Ja, das stimmt, sie ist stabil‘, bekennt der Schöpfer. ‚Stabil selbst in den Wellen‘, ergänzt Henry und grinst verschmitzt. ‚Wieso ist der Koch eigentlich so gut im Menschenlesen?‘, neckt der Schöpfer die Schöpferin und Henry indirekt. ‚Gute Frage‘, lacht die Schöpferin und schaut zwischen den beiden Männern hin und her. Dann beginnen beide zu lachen und Henry meint: ‚Das frag ich mich auch oft, lieber Schöpfer.‘ Nun lachen alle drei. ‚Macht ihr mal die heiße Schokolade und genießt die Zeit mit den Kindern. Sie brauchen es so‘, bestärkt Henry sie beide in ihrer Aufgabe. ‚Danke Henry‘, bedankt sich die Schöpferin, eine warme Geborgenheit beginnt sich auszubreiten und eine Dankbarkeit für die Menschen, die sie all die Jahre auf dem Schloss so liebevoll begleitet haben. ‚Wenn ihr noch Kekse oder sowas braucht, du weisst ja, wo alles ist‘, sagt Henry noch und begibt sich dann die Treppe nach oben um abzuräumen. Er möchte den zwei auch etwas Raum geben, bevor sie den Raum für die Kinder zusammen gestalten. ‚Danke Henry‘, ruft die Schöpferin ihm hinterher. ‚Wo ist alles?‘, will der Schöpfer wissen. Die Schöpferin zeigt es ihm und sie holt die Milch. Während der Schöpfer die Milch in einem Topf auf dem Holzherd erwärmt, befüllt die Schöpferin die Tassen mit Zucker und Kakao. Aus der Vorratskammer holt sie ein paar Kekse und legt sie auf einen Teller. ‚Die Milch ist warm‘, sagt der Schöpfer und gießt sie langsam in die Tassen. ‚Willst du auch eine?‘, fragt sie ihn. ‚Nein, sonst hätte ich mich schon gemeldet, da fehlen zwei Tassen‘, grinst er. ‚Ich möchte auch keine‘, sagt sie. ‚Gut, dann lass uns mal das wertvoll Gut in die Bibliothek bringen‘, stellt er den Topf in die Spüle und nimmt sich zwei Tassen. Die letzte Tasse nimmt die Schöpferin und sie gehen die Treppe hinauf und anschließend Richtung Bibliothek. ‚Hey!‘, hören sie Hannes hinter sich herflitzen. ‚Vorsicht heiße Schokolade‘, warnt ihn der Schöpfer liebevoll. ‚Oh‘, bremst Hannes ab und öffnet die Tür der Bibliothek. ‚Bitteschön‘, sagt er als er sie aufhält. ‚Danke Hannes‘, lächelt die Schöpferin ihm zu. ‚Mama hat gesagt, ich bin zwar noch klein, doch wenn ich anderen Menschen behilflich sein kann, dann ist das eine gute Sache‘, verkündet er stolz. ‚Da hat deine Mama wahres geteilt‘, bestätigt der Schöpfer. Hannes sucht sich ein Sofa aus, das den Blick Richtung Fenster hat. ‚Da sitzt die Schöpferin‘, stellt er gleich klar. Der Schöpfer nickt nur und schmunzelt. ‚Ich habe Konkurrenz‘, neckt er die Schöpferin. ‚So, hast du das?‘, neckt sie zurück. ‚Ja und ich räume gerne den Platz für Hannes‘, sagt er und sie spürt wieviel Tiefe dahinter ist. Es hat die Botschaft die Kinder brauchen den Raum und wenn sie ihn brauchen, werden sie ihn bekommen. ‚Das schätze ich sehr‘, sagt sie und eine Wärme durchflutet ihn. Er atmet tief aus und spürt in sich, Kinder sind keine Konkurrenz für eine tiefe Verbindung zwischen zwei würdevoll erwachsene Menschen. Es wird Raum geweitet und geschützt, damit Kinder darin sicher sind und so sein können und dürfen, wie sie sind. Adele und Rosa folgen kurz darauf und sie setzen sich auf das gegenüberliegende Sofa, das Hannes sich ausgesucht hat. Adele hat ihr Buch mitgebracht, doch schnell wird klar, sie möchte doch nicht lesen. ‚Darf ich mal was fragen?‘, beginnt sie vorsichtig. ‚Klar darfst du fragen‘, ermutigt sie die Schöpferin. ‚Ist es einfach diesen Weg zu gehen, sich selbst zu sein?‘, will sie wissen. Eine kurze Stille entsteht. ‚Ist dieser Weg einfach zu gehen, sich selbst zu sein?‘, wiederholt die Schöpferin für sich und spürt in ihren Körper. ‚Nein‘, kommt direkt vom Schöpfer. ‚Oh, das ist direkt‘, ist Adele etwas überrumpelt. ‚Das ist die Natur des Weges Adele‘, lächelt er warm. ‚Hm, dass er überrumpelt?‘, spürt sie, sie kann wirklich ganz offen fragen. ‚Ja, diesen Weg zu gehen, braucht ganz viel Mut und eine sehr klare kraftvolle innere Wahl‘, ergänzt er. ‚Hm, ist es einfacher, wenn ich den als Kind schon gehen durfte?‘, will sie weiter wissen. ‚Ja, ist es‘, folgt die Schöpferin. ‚Okay, du hattest es einfacher, die Piratin nicht?‘, fließt es aus Adele. ‚Ja, so kann ein Vergleich gezogen werden, dennoch ist vergleichen schwierig‘, meint die Schöpferin. ‚Ja, das verstehe ich, nur für mein Unterscheiden habe ich den Vergleich gebraucht‘, sagt Adele. ‚Ja unterscheiden, das ist sehr viel auf dem Weg‘, setzt der Schöpfer fort. Hannes hat sich mit einer Decke an die Schöpferin gekuschelt und ist kurz vorm Einschlafen. Die Schöpferin lächelt ihn sanft an und lässt ihn diese Geborgenheit ganz fühlen. ‚Ich möchte das auch mal‘, bringt sich Rosa ein. ‚Und wir werden euch darin begleiten‘, teilt die Schöpferin. ‚Mama hat das auch gelebt‘, sagt Rosa etwas traurig. ‚Ja, Rosa, das hat sie. Sie war sehr sehr mutig‘, bestätigt die Schöpferin. Eine kurze Stille entsteht. ‚Mama wäre so dankbar, dass ihr das für uns tut‘, sagt Adele nach einer Weile. Die Schöpferin lächelt sie warm an und sagt nichts. Ihre Körpersprache sagt alles, was gesagt werden will in dem Moment. ‚Wie habt ihr euch kennengelernt?‘, will Rosa wissen. Der Schöpfer schmunzelt die Schöpferin an. ‚Das Leben hatte da so seinen Plan‘, grinst er verschmitzt. ‚Oh, das klingt nach einem Abenteuer‘, ist Rosa begeistert. ‚Ja, das kann so benannt werden‘, lächelt die Schöpferin und erzählt den beiden ihre Geschichte, der Schöpfer ergänzt dazwischen oder setzt fort. Als sie fertig sind, sitzen ihnen zwei erstaunte Mädchen gegenüber, die erstmal keine Worte dafür haben. ‚Wow‘, findet Rosa als Erste ihre Sprache wieder. ‚Ja, das ist schon ein kleines Wow‘, lächelt die Schöpferin. ‚Danke fürs Teilen‘, sagt Adele tief berührt. ‚Diese Liebe zwischen euch, sie ist sehr tief, oder?‘, fragt sie dann mutig. Eine kurze Stille entsteht und die Schöpferin und der Schöpfer schauen sich an. Dann sagen sie gleichzeitig, ohne abzusprechen: ‚Ja.‘ Nun lachen alle und die Atmosphäre ist angenehm entspannt und geborgen. ‚Eure Integrität bewundere ich‘, sagt Adele. ‚Integrität? Was ist das?‘, will Rosa wissen. ‚Integrität ist das zu sein, was ich bin als Mensch‘, vereinfacht die Schöpferin. ‚Da fließen innere Werte, Haltungen und Wahlen zusammen, meine eigene Wahrheiten die sich im Lebensverlauf gebildet haben, das, was ich an Gaben mitbringe und sie mutig wähle zu entdecken zu und leben. Das ist Integrität‘, teilt der Schöpfer seine Worte dazu. ‚Das geht tief und hatte bestimmt ganz viele Hindernisse im Weg‘, ist Adele ganz nah dran. ‚Ja, das ist kein einfacher Weg, doch zutiefst stimmig‘, lächelt die Schöpferin. ‚Diesen Raum der Integrität, den schenkt ihr uns auch‘, stellt Rosa fest. ‚Das tun wir Rosa, gut erkannt‘, ist der Schöpfer erstaunt über die Fähigkeit dieser Kinder, solche Räume jetzt schon zu erkennen. Lucie war wohl sehr integer in sich zuhause. ‚Mama, hat uns solche Räume auch gegeben, deshalb kennen wir sie‘, klärt Adele. ‚Ja, das hat sie‘, nickt die Schöpferin. ‚Nur eben nicht so einen kraftvollen gemeinsamen wie von euch zwei‘, unterscheidet Rosa. ‚Ja, das ist nochmal was anderes, wenn zwei Menschen einen gemeinsamen größeren Raum erschaffen‘, antwortet die Schöpferin. ‚Ihr habt keine Angst vor den eigenen inneren Wahrheiten des anderen?‘, will Adele dann wissen. ‚Habe ich Angst?‘, wiederholt der Schöpfer die Frage für sich. ‚Nein, ich habe keine Angst‘, antwortet die Schöpferin als Erste. ‚Nicht, wow‘, ist Adele baff. ‚Warum nicht?‘, will sie wissen. ‚Ich habe keine Angst, weil meine inneren Wahrheiten mir genauso wichtig sind, dass sie bestehen dürfen‘, atmet die Schöpferin tief aus. ‚Und wenn mir die Wahrheit des anderen nicht gefällt?‘, fragt Rosa. ‚Gefallen ist da nicht wichtig Rosa, das sind essenzielle Dinge‘, sagt der Schöpfer. ‚Zum Beispiel?‘, will sie wissen. ‚Zum Beispiel ist mir mein eigenes inneres Zuhause sehr wichtig und nur wenn ich das in meiner eigenen Verbindung halte, kann ich diesen Raum der Integrität sein‘, antwortet die Schöpferin. ‚Das heißt, wenn deine innere Wahrheit ist, in deinem inneren Zuhause zu bleiben und der Schöpfer von dir verlangen würde dein inneres Zuhause zu verlassen, damit er dich lieben kann, wirst du deine innere Wahrheit sein und dein inneres Zuhause nicht verlassen dafür, lieber in deiner eigenen inneren Warhrheit stehen?‘, versucht Rosa es in ihren Worten auszudrücken. ‚Ja, Rosa, du hast es erfasst‘, bestätigt der Schöpfer. ‚Das tut weh‘, sagt Adele prompt. ‚Manches tun weh, doch nur so lange bis ich verstehen darf, diese innere Wahrheiten sind niemals gegen einen anderen Menschen gerichtet, es sind entstandene tiefe Dinge, die einfach sind‘, versucht der Schöpfer es in Worte zu fassen. ‚Zum Beispiel das tiefe Menschen mit Machtspiele nichts zutun haben wollen?‘, will Adele wissen. ‚Ja, zum Beispiel‘, nickt der Schöpfer. ‚Oder ich als tiefe Frau auf viele Männer eher abschreckend wirke?‘, fragt sie weiter. ‚Die Sache mit der tiefen Frau‘, seufzt die Schöpferin und meint: ‚Das kann eine tiefe innere Wahrheit sein, Adele, ja, muss sie jedoch auch nicht.‘ ‚Hm, das ist schwer in Worte zu fassen‘, findet Rosa. ‚Ja, das ist es, es ist was, das mehr spürbar ist‘, bestätigt der Schöpfer. ‚Ich spüre bei euch, in eurem gemeinsamen Raum, dass eure Wahrheit würdevoll zu lieben ist, aus eurer eigenen Würde‘, teilt Rosa. ‚Wow Rosa, du hast es erfasst, was es ist‘, ist der Schöpfer erstaunt. ‚Okay, dann verstehe ich jetzt Integrität‘, ist sie sichtlich zufrieden. ‚Und was ist, wenn eigene Wahrheiten nicht zueinander passen?‘, ist Adele weiterhin überlegend. ‚Es ist viel mehr beide Wahrheiten da sein zu lassen, und dann sehen, wie etwas Neues daraus entstehen kann, sozusagen neue Wahrheiten eines gemeinsamen Raumes bilden lassen‘, teilt der Schöpfer. ‚Oh, das ist interessant, Raum der Integrität lässt das zu, oder?‘, macht Rosa die Sache rund. Die Schöpferin atmet tief aus. ‚Was für tiefe Gespräche und ja der Raum der Integrität macht es rund und die eigene innere Bereitschaft für einen gemeinsamen Raum‘, lächelt sie Rosa liebevoll an. ‚Ihr schenkt euch dann auch gegenseitig sicheren Raum, wenn etwas innerlich querkommt‘, stellt Adele mehr fest wie sie fragen wollte. ‚Ja, wir schenken uns gegenseitig sicheren Raum, freiwillig da sein wollend und bleibend‘, bestätigt der Schöpfer. ‚Und diese ganze Sache ist getragen aus eurer eigenen Würde und die Liebe für das menschliche Wesen des anderen‘, fasst Adele zusammen. ‚Ja, das ist es‘, nickt die Schöpferin. ‚Danke für euere Offenheit‘, lächelt Adele zufrieden. ‚Sehr gerne‘, nickt der Schöpfer ihr zu. ‚Raum der Integrität‘, verkündet Rosa und alle vier lachen. Hannes schläft tief und fest. Als nächstes fragen der Schöpfer und die Schöpferin die Mädchen, was sie tief berührt, ihnen guttut, was schwer ist und was ihnen Angst macht, sowie Freude. Es ist ein lebendiges Gespräch zwischen ihnen und der Schöpfer spürt, es baut sich ein Vertrauen auf, das so wichtig ist, um einen sicheren Raum zu erschaffen. Langsam beständig beharrlich und unmerklich darf dieses embodied Vertrauen seinen Weg finden. Der gemeinsame Raum beginnt einen Flow zu bekommen und der Schöpfer schmunzelt die Schöpferin an, ihr wissendes Lächeln sagt ihm, sie spürt diesen gemeinsamen Flow mit den Kindern zusammen auch, getragen aus ihrem gemeinsamen Flow der in ihrem Raum zusammenfindet aus beider Rhythmen. Das Leben ist Bewegung und manche Bewegung ist nur im Herzen und im menschlichen Wesen spürbar und für diese Bewegung lebt er, dass versteht der Schöpfer in diesem Moment ganz tief. Er genießt dieses Sein mit seiner vom Leben zusammengeführten Familie und sein Wesen gibt ihm klar zu verstehen, das wird er leben mit einem 100% tiefen embodied Ja. Für sein Wesensraum, den Wesensraum mit der Schöpferin und für den Wesensraum mit den Kindern.
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