Sunday, July 26, 2015

Sonntagsgedicht: Leben


'Leben

Liebes Leben
das, was tut mich im Moment beleben,
lass es mich wagen,
es hinüberzutragen,
ins Alltagsleben
und daraus immer wieder zu geben
diese Freude,
verteilen an Leute
die grad vorbeikommen
und vielleicht ganz besonnen
annehmen,
wahrnehmen,
da ist eine tiefere Schwingung 
geteilt
die länger verweilt.

Liebes Leben
lass mich schweben
ohne ganz abzuheben,
lass die Leichtigkeit
befreit
in mir fliessen
und jeden Moment geniessen.

Liebes Leben
du bist wunderschön,
dankeschön
für alles das du mir gibst
und mich immer wieder dorthin schiebst
wo das Leben mich trägt
und niemals erwägst,
mich fallen zu lassen
selbst wenn ich es kann nicht fassen
was genau passiert
ich weiss nur es berührt
und man verliert
die Angst
wird von der Intuition geführt,
man vertraut
und baut
 aus diesen tragenden Momenten
aus vielen Komponeten
das Leben das erfüllt
und man fühlt,
wie wertvoll jede Sekunde ist
egal ob bunt oder trist,
am Ende misst
das Herz
ob da ist mehr Freude oder Schmerz
und dann eventuell Kurs ändert
ohne dass, das Segelboot wird gekentert
es fängt sich immer wieder selbst,
du wählst
nicht mehr quälst
dein Wesen,
sondern lässt was ist gewesen
und schaust nach vorn
den da liegt der Ansporn
zu erleben was noch kommt
 und es einem prompt,
erfreut,
und man spürt, es ist niemals ein bereut,
denn alles hat seinen Sinn
und alles hat nach dem Ende wieder ein Beginn.

Liebes Leben
lass uns geben
das Beste was wir sind
und auch wenn das Ego anderer gewinnt,
mein Sein ist derjenige der sich besinnt
geht weiter mit tiefer Demut
spüren des inneren Feuers und der wärmenden Glut
wissen, es ist gut
so wie es ist,
denn das Leben misst
mit möglich lebenden Potenzialen
nicht mit Idealen.

Liebes Leben
lass uns dieses Beleben
hinüberbringen
und beginnen
jeden Tag neu
ohne Scheu,
Lebensfreude zu sein
so ganz rein
egal ob allein,
es läd auf jeden Fall andere ein,
teilzuhaben
und dann ins eigene Leben zu tragen.
 
 Liebes Leben
ich bin da
mit einem ja
anzunehmen und zu geben.'

- Geschrieben und Copyright von Anke Martin 

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