Saturday, December 27, 2014

Samstagsgedicht: Ein Ziehen



'Ein Ziehen,
das bringt dich zum knien,
einfach nur zu sein
und sehen was ist zerstörerisch oder rein
und bewusst Erfülltheit zu wählen
sich nicht selbst quälen,
sondern bewusst Leichtigkeit des Seins zu leben
sich selbst Raum zu geben,
das Leben ein zu lassen
und nicht vorzufassen
mit einem Entschluss,
der oft endet in Verdruss,
sondern einfach offen bleiben,
l a n g s a m  treiben
sich im Fluss des Sogs hingeben
merken wie kleine sich ergebende Momente beleben
und sie wirklich kommen zu seiner passenden Zeit
wenn man ist bereit,
den nächsten Impuls zu empfangen
ohne zu bangen,
sie sind für immer vergangen
sie kommen wieder
und gehen immer tiefer,
laden sich ein,
zu sein,
von Wesen zu Wesen spüren
sich unsichtbar innerlich berühren,
es frei entfalten lassen
die kleinen Momente nicht mehr verpassen,
loslassende Hingabe ganz gelebt,
was aus tiefem Verständnis entsteht,
erst wenn ich dich lass frei zu sein genauso wie ich mich auch
dann ist es kein 'Ich brauch',
sondern ein ich lebe schon erfüllt und ich lad dich ein,
mit mir in den Momenten ganz zu sein
und einfach zu sehen was entsteht
und mit jedem intuitiven Schritt es geht,
weiter Potenziale zu entfalten
 die man nicht kann halten
wenn sie einmal begonnen
der Faden wurde gesponnen
und Wahres verwebt
und ein neues Netz ensteht,
dass dich trägt
egal wie oft das Leben erwägt
dich aus der Bahn zu werfen,
und Wahlpunkte sich verschärfen,
von dir eine klare Wahl verlangen
endlich anzufangen
das, zu Leben was dich von tief innen erfüllt
und das, zu lassen, was dich aushöhlend aufwühlt,
 deinem Herz zu folgen, deiner Seele vertrauen
und mit deinem Körper dann die Wege bauen.
Ein Schritt nach dem andern
deinen eigenen Pfad erwandern
also lass das Ziehen dich inspirieren
und kreieren,
was du leben musst
das erzeugt eine tiefe Lust
zu leben 
und frei zu geben,
was man hat,
anstatt zu Warten,
bis andere starten.
Deshalb lass dich leiten, den Weg zu bereiten
wohin das Ziehen dich führt
und tief berührt.'

- Geschrieben und Copyright Anke Martin 
 


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