~Embodied down to earth mit Magie ~
Down to earth mit Magie
Alle sind im Stall und nehmen sich einem nach dem anderen ein Pferd. ‚Ich reite bei dir mit‘, nimmt Hannes die Hand des Schöpfers. ‚Adele willst du lieber bei mir oder der Schöpferin mitreiten?‘, fagt Ida sie. ‚Mir ist das egal‘. antwortet Adele. ‚Gut dann nehme ich Rosa und du Adele, Mama‘, antwortet die Schöpferin. ‚Ja, so machen wir es‘, setzt sich Ida auf ihr Pferd. ‚Adele, nutz den Steigbügel und dann rauf‘, zeigt Ida wie es am besten geht. ‚Okay‘, ist Adele zügig auf dem Pferd. ‚Etwas eng‘, meint Adele. ‚Das geht schon, ich rutsche etwas vor‘, bewegt sich Ida ein Stück weiter im Sattel. ‚Danke‘, meint Adele. Rosa hat es sich abgeschaut und ist auch zügig oben. ‚Na, dann sind wir wohl bereit‘, ist Nilson sichtlich zufrieden. ‚Das sind wir‘, verkündet Hannes freudig. Er sitzt vor dem Schöpfer und grinst über beide Backen. Die Schöpferin schmunzelt ihn warm an und dann trifft sich ihr Blick mit dem des Schöpfers. Down-to-earth-mit-Magie huscht durch ihr Sein. Ein kleiner Gänsehautschauer überläuft ihren Körper und sie schüttelt sich etwas. ‚Alles gut?‘, will der Schöpfer etwas besorgt wissen. ‚Ja, ich teile es nachher mit dir‘, antwortet sie. Er nickt nur und konzentriert sich aufs Reiten, mit zwei Reiter braucht es da etwas mehr. Die Gruppe nimmt die Strecke durch die Graslandschaft. ‚Wie wunderschön‘, hören sie ab und zu durch die Gruppe gehen. ‚So weit hier, was eine interessante Landschaft‘, seufzt Annabel tief aus. ‚Hm, ja das ist die Magie dieser Insel‘, antwortet die Schöpferin, die hinter ihr reitet. ‚Ihr habt sehr viel Magie‘, dreht sich Annabel um und lächelt die Schöpferin an. Diese nickt wissend und ihre eigene innere Magie beginnt eine neue Kraft zu entfalten. Sie verweilt damit und genießt den Rhythmus ihres Pferdes Isabell. Nach der Graslandschaft kommt eine Form von Steppe und sie sind nicht mehr weit entfernt vom Haus des alten Ehepaares. ‚Wie kann nach so einer üppigen Graslandschaft so eine Steppe entstehen?‘, ist Freja überrascht. ‚Das liegt an den Windverhältnissen‘, klärt Nilson sie auf, der ihre Frage gehört hat. ‚Hm, was eine interessante Vielfalt', stellt sie fest. ‚Ja, wir schätzen unsere Insel sehr‘, beteiligt sich Ida. ‚Ja, das ist spürbar‘, nickt ihr Freja zu. ‚Wir sind bald da, auch mit ein Grund warum die Landschaft langsam wechselt, der Dünensand zieht weiter ins Land‘, zeigt Nilson auf eine Landstrecke, die vor ihnen liegt. ‚Ich kann das Meer riechen‘, lacht die Piratin. Das bringt die ganze Gruppe zum Lachen. ‚Das liebe Meer‘, neckt der Fährtenleser sie und schaut sie schelmisch von der Seite an. ‚Was willst du mir damit sagen?‘, ist sie nicht ganz sicher, was er ihr mitteilen möchte. ‚Das du es liebst‘, grinst er tief wissend. ‚Hm, ja, das ist so!‘, atmet die Piratin genüsslich aus und stellt prompt fest, dass es mittlerweile egal ist, ob sie auf dem Meer oder auf einer Insel ist, sie ist in sich zuhause. ‚Wow!‘, sagt sie leise. ‚Alles gut?‘, will der Fährtenleser neben ihr wissen. ‚Ich habe gerade festgestellt, dass es egal ist, wo ich bin. Auf dem Meer oder auf einer Insel, ich bin in mir zuhause. Ich brauche nicht mehr zu flüchten!‘, sagt sie sanft und gleichzeitig tief berührt. ‚Hm‘, lächelt er sie warm an und er spürt, wie tief es in ihm ebenfalls in die Resonanz geht. Die Schöpferin hat es mitbekommen und sie spürt dieses Down-to-earth-und-Magie noch tiefer in ihr in die Resonanz gehen. Ihr inneres Zuhause kommt sehr kraftvoll in die Präsenz. Wissen was Leben ist und dennoch diese Magie darin wahrnehmen, diese Kraft im Menschsein, diese Wunder im Leben, diese Magie der Verbindung zwischen Menschen, die Freuden, die einfach so entstehen können, das Wahrnehmen der kleinen schönen Dinge und Momente im Leben und sie sind gerade dabei, all das, zu vereinen und real zu leben. Sie werden ihre Kraft aus der Gemeinschaft mit Anton und Lisa teilen, es wird sie tief berühren und eine tiefe ruhige Freude in beiden auslösen. Es wird ein Gefühl von geborgen und getragen vom Leben auslösen, sicher in einer Gemeinschaft zu verweilen und die Freude des Lebens miteinander teilen. Sie vereinen gerade den Schmerz und die Magie des Lebens. Dieses Verstehen berührt sie noch tiefer und sie hofft Isabell nimmt es ihr nicht übel, nicht die gewohnte kraftvolle Führung zu sein. Doch Isabell merkt was passiert und schnaubt wissend, richtet sich auf und folgt den anderen Pferden. ‚Gutes Mädchen‘, streicht die Schöpferin ihr über die seitliche Mähne. ‚Alles gut mit Isabell?‘, will Rosa wissen. ‚Ja mit ihr schon, sie spürt nur, dass ich nicht so kraftvoll in der Führung bin. Mich berührt gerade etwas tief‘, ist die Schöpferin direkt. ‚Oh, kann ich dir helfen?‘, fragt Rosa. ‚Danke Rosa. Es braucht nur Verweilen damit‘, antwortet die Schöpferin mit einer sanften Stimme. ‚Okay, wenn du was brauchst, sag Bescheid‘, bietet Rosa an. ‚Danke‘, antwortet die Schöpferin. ‚Da vorne ist das Haus‘, verkündet Nilson. ‚Oh, wie klein‘, ist Leo überrascht. ‚Anton und Lisa haben bewusst gewählt hier zu wohnen und sie haben es kein einziges Mal bereut, zumindest weiss ich es nicht, wenn‘, antwortet Ida. ‚Das ist mal eine sehr bewusste Wahl‘, nickt Leo. ‚Wenn es die Bestimmung ist‘, meint Alvar und ein Lächeln erscheint auf seinem Gesicht. ‚Ja, wenn es Bestimmung ist, dann ist das, was sehr tief gewähltes‘, meint Leo und versteht, was Alvar sagen will. ‚Ihr wohnt doch auch allein in der Wildnis‘, lacht Freja und Leo schaut etwas verdutzt, dann lacht er ebenfalls sehr laut und schüttelt ungläubig den Kopf: ‚Wie kann ich als Mensch so blind sein, was ich selbst lebe?‘ ‚Ach Leo, wir lernen ein Leben lang‘, lächelt ihn Annabel an, sie ist tief berührt von der tieferen Bewegung ihres Mannes. Diese Insel hat wirklich Magie oder ist es diese tragende menschliche Gemeinschaft? Vielleicht beides? Sie sind aus ihrem gewohnten Umfeld, fällt es da leichter zu erkennen, was man wirklich lebt? ‚Vielleicht können wir es jetzt leichter erkennen, weil wir aus unserem eingefahrenen Alltag raus sind?‘, bietet sie an. ‚Hm‘, lässt er die Frage stehen. ‚Das kann gut sein‘, meint Lea. ‚Ist Reisen für manche deshalb so bedeutend in ihrem Leben?‘, stellt Leo die Frage in den Raum. ‚Nein, ich glaube daran liegt es nicht, ich kann Reisen und mich nicht verändern. Ich kann auch an einem gleichen Ort bleiben und mich trotzdem verändern‘, überlegt Alvar. ‚Also liegt es in einem Menschen selbst‘, stellt Leo fest. ‚Ja, das tut es. Wenn ich keine Veränderung will, werde ich diese auch nicht suchen oder leben‘, meint Udin. ‚Doch das Leben zwingt zwangsläufig zu Veränderungen‘, wirft Leo ein. ‚Ja, doch ich muss mich nicht verändern‘, bleibt Udin beharrlich. ‚Hm‘, ist Leo noch nicht ganz so überzeugt. ‚Wie viele kennst du auf unserer Insel, die täglich im Wirtshaus sitzen, die sich nicht verändern, egal wie ihr Leben sie dazu zwingen will?‘, fragt Udin. ‚Ich wohne ja in der Wildnis, aber wenn ich der Stadt bin, sind es die gleichen, schon für viele Jahre‘, antwortet Leo. ‚Ich werde andere Wege finden, den Schmerz der Veränderung zu vergessen‘, meint Udin. ‚Ja, das stimmt wohl, danke fürs Perspektive erweitern‘, seufzt Leo. Annabel, die neben ihm reiten, schaut ihren Mann liebevoll an und er lächelt sie danbkar an, sie ist sein Halt und er ist zutiefst dankbar, dass sie da ist. ‚So, noch ein paar Meter und dann beginnt die Überraschung‘, verkündet Nilson. ‚Wo machen wir die Pferde fest?‘, will Udin wissen. ‚Sie dürfen frei weiden‘, antwortet Nilson. ‚Sicher‘, ist Udin nicht überzeugt. Nilson lacht und meint: ‚Doch, sie wissen, wenn sie im Rudel unterwegs sind, bleiben sie zusammen, bis es weiter geht, ein Pfiff und sie kommen‘, lächelt Nilson. ‚Wow!‘, ist Udin überrascht. ‚Wie macht ihr das, hatten sie ein Training dafür?‘, will Nilson weiter wissen. ‚Ja, wir trainieren das regelmäßig und es funktioniert sehr gut‘, teilt Nilson. ‚Wie schön, sie dürfen sich wie Wildpferde fühlen und kommen freiwillig zurück‘, stellt Lea fest. ‚So kann das zusammengefasst werden‘, lacht Nilson. ‚Ich wusste das auch noch nicht‘, schaltet sich der Schöpfer ein. ‚Hm, hat sich auch nicht ergeben, das Thema‘, antwortet die Schöpferin. Als sie alle abgesattelt haben und die Sättel ans Haus legen, nimmt jeder etwas vom Picknick und sie gehen langsam hinters Haus. ‚Wir klingeln nicht?‘, will Freja wissen. ‚Nein, sie hören es eh nicht mehr, wir gehen immer hintenherum‘, erklärt Ida. ‚Oh‘, spürt Lea plötzlich eine ruhige Freude. ‚Nilson geht als erstes, wir folgen‘, meint Ida dann. ‚Gut, bis gleich‘, geht er um die Ecke und sie hören freudige Stimmen voller Erstaunen und tiefem Berührtsein. ‚Kommt!‘, schaut Nilson dann wieder um die Ecke und winkt ihnen zu. ‚Wen hast du denn alles mitgebracht?‘, kommen Lisa und Anton aus der Hintertür. ‚Viele liebe Menschen‘, sagt die Schöpferin. ‚Schöpferin!‘, ist Lisa sichtlich begeistert. ‚Wir stellen sie dir alle einzeln vor, doch erstmal hinsetzen Lisa‘, meint Ida. ‚Oh, so viele, ich kann sie spüren!‘, stellt Lisa freudig fest. ‚Bereit?‘, fragt die Schöpferin. ‚Ja, ich bin bereit‘, antwortet Lisa ruhig. ‚Ida, Nilson, den Schöpfer kennst du ja schon‘, meint die Schöpferin. ‚Ja, so schön, dass ihr hier seid, vor allem Ida und Nilson!‘, ist sie tief dankbar. ‚Hier ist Hannes‘, geht Hannes auf Lisa zu und nimmt ihre Hand ganz sanft, er hat fast etwas Angst sie zerbricht ihm, so zart sieht sie aus und Lisa wirkt sehr schwach. So schwach hat er einen Menschen bisher noch nicht gesehen. ‚Hallo Hannes‘, sagt Lisa liebevoll warm und Hannes antwortet ehrfürchtig: ‚Hallo.‘ ‚Schön dich kennenzulernen, Hannes, ich habe schon einiges von dir gehört‘, lächelt Lisa ohne was Genaues zu sehen, sie kann Hannes jedoch spüren und sie freut sich über seine lebendige Energie, die fühlbar keinen Schaden genommen hat durch den Tod seiner Mutter. ‚Was machst du gerne?‘, will sie wissen. ‚Ich spiele gerne Fußball mit meinen Freunden‘, antwortet er. ‚Oh, das ist schön‘, nickt Lisa ihm zu. ‚Und du hast noch zwei Schwestern?‘, fragt sie weiter. ‚Ja, das ist Rosa und das Adele‘, winkt er seinen Schwestern zu und er löst seine Hand aus ihrer und Adele und Rosa nehmen jeweils eine Hand. ‚Schön euch kennenzulernen Rosa und Adele‘, lächelt sie auch die beiden Mädchen liebevoll warm an. ‚Wir freuen uns auch‘, sagt Rosa und Adele meint: ‚Ich mich auch.‘ ‚Ihr habt so einen schweren Weg hinter euch, doch ich spüre es geht euch allen drei gut‘, ist Lisa direkt. ‚Ja, uns geht es gut‘, antwortet Adele. ‚Ich freue mich so, euch noch kennengelernt zu haben, so eine Freude heute, überraschenderweise. Das Leben und seine Magie‘, lacht Lisa freudig leicht. ‚Das freut uns Lisa‘, meint Ida. ‚Ida! Wie schön deine Stimme zu hören, komm zu mir‘, hält sie die Hand ausgestreckt hin, die Adele und Rosa losgelassen haben. ‚Und wo ist Nilson, kommt beide zu mir‘, lächelt sie erwartungsvoll. Als sie beide Hände hält, seufzt sie tief und meint lächelnd: ‚Wie von Anfang an, so eine kraftvolle Verbindung.‘ ‚Danke Lisa, schön dich zu sehen‘, antwortet Ida. ‚Es ist so eine tiefe Freude, ein Geschenk des Lebens‘, laufen Lisa die Freudetränen über die Wangen. ‚Hier‘, reicht Anton ihr ein Taschentuch. ‚Danke mein Lieber. So, wen habt ihr noch mitgebracht?‘ ist sie neugierig. ‚Noch einige mehr‘, lacht der Schöpfer und stellt seine Eltern vor. ‚Schön euch kennenzulernen Lea und Udin‘, nimmt sie auch ihre beiden Hände. ‚Jetzt weiss ich woher der Schöpfer seine Menschlichkeit hat‘, stellt sie fest und Lea und Udin schauen sie liebevoll warm an. ‚Danke, dass ich euch kennenlernen darf‘, sagt sie und Lea antwortet: ‚Es ist mir eine Ehre Lisa.‘ Udin schließt sich an und sagt: ‚Ja eine wahrliche Überraschung auch für uns.‘ ‚Wir haben noch die Piratin ‘, teilt die Schöpferin dann. ‚Oh, Piratin!‘, ist Lisa langsam einfach nur überwältigt vor ruhiger Freude. ‚Hallo Lisa‘, geht sie auf Lisa zu und gibt ihr die Hand, doch Lisa will beide. ‚Mein liebes Kind, was hast du für einen mutigen Weg hinter dir, deine Kraft ist so tief geworden und da ist eine Lebendigkeit!‘, ist Lisa begeistert. ‚Danke Lisa, ich war schon sehr lange nicht mehr hier‘, bekennt die Piratin. ‚Ja, doch du hattest in dir was zu tun‘, lächelt Lisa besänftigend. ‚Das stimmt‘, antwortet die Piratin. ‚Darf ich dir meinen Gefährten vorstellen, den Fährtenleser und seine Eltern Alvar und Freja‘, löst sie die Hände und lässt den Fährtenleser vortreten. Lisa nimmt seine Hand und seufzt tief. ‚Oh, Lisa‘, lacht Anton. ‚Was? Ich habe weiterhin eine Schwäche für tiefe männliche Wesen‘, meint Lisa und alle lachen. ‚Doch, darf ich dir was verraten lieber Fährtenleser?‘, fragt sie. ‚Ja, gerne‘, antwortet dieser. ‚Mein Mann ist mein Wesensgefährten und das wird er bis zu meinem Lebensende bleiben, du hast also keine Chance‘, lächelt sie sehr zufrieden. ‚Das ist aber sehr schade‘, lächelt der Fährtenleser und sie antwortet: ‚Dein Humor ist wunderbar, einfach leben!‘ ‚Danke, das tue ich‘, bedankt sich der Fährtenleser. Als sie die Hände von Alvar und Freja nimmt, seufzt sie tief. ‚Ihr lebt auch wie wir, oder?‘, will sie wissen. ‚Ja, das tun wir, wir leben auf dem Leuchtturm weit weg von allen‘, antwortet Freja. ‚Ja, das ist spürbar‘, lächelt Lisa liebevoll warm. ‚War es eine bewusste Wahl?‘, will Lisa wissen und Alvar antwortet: ‚Ja, das war es und ist auch weiterhin die Wahl.‘ ‚Hm, kann ich nachvollziehen‘, nickt Lisa zustimmend. ‚Da ist doch noch jemand‘, stellt sie dann fest, als sie die Hände der beiden loslässt. ‚Ja, ich bin es‘, antwortet die Forscherin. ‚Oh, meine liebe Forscherin, komm her‘, streckt Lisa ihre Hände aus und wartet. Die Forscherin geht auf sie zu und nimmt beide. ‚Hm‘, ist Lisas Antwort darauf. ‚So tief und ruhig‘, lächelt sie und sagt nicht mehr. ‚Dafür gibt es einen Grund, oder?‘, grinst sie nun. ‚Ja, darf ich dir vorstellen, das ist der gute Freund und seine Eltern sind auch da‘, ‚Oh! Das freut mich‘, lächelt Lisa warm. Sie lässt eine Hand der Forscherin los und wartet bis der gute Freund sie nimmt. ‚Hm, ja jetzt macht alles Sinn‘, strahlt sie. ‚Macht es das?‘, will der gute Freund wissen und er hat ein verschmitztes Schmunzeln in seinem Gesicht. ‚Den Schelm hinter den Ohren‘, lacht Lisa frei und weit. ‚Ja, das macht es, tief spürbar und ich brauche euch das nicht zu erklären, ihr lebt das beide schon, es ist in euerem Körper spürbar‘, antwortet Lisa gelassen. ‚Danke für dein Spüren‘, bedankt sich der gute Freund und strahlt die Forscherin freudestrahlend an. ‚Hier sind Annabel und Leo‘, lassen beide die Hände los und die Eltern des guten Freundes nehmen jeweils eine Hand. ‚Sehr interessant, ihr seid sehr verschieden und trotzdem habt ihr euren gemeinsamen Weg so tief gefunden, das geht nur mit einer tiefen Liebe für den anderen Menschen‘, lässt Lisa es fließen. Annabel, die sehr direkt ist meint prompt: ‚Hallo Lisa, schön dich kennenzulernen und ja, diese Reise öffnet uns Verstehen, die lange geschlummert haben.‘ ‚Hm, das ist spürbar, ein doppeltes Geschenk sozusagen‘, lächelt Lisa warm und Leo muss tief ausatmen. ‚Leo, richtig?‘, vergewissert sich Lisa nochmal, ihr Gedächtnis ist schwach. ‚Ja, Leo‘, antwortet dieser. Lisa löst die Hand von Annabel und hält nun mit beiden die Hand von Leo: ‚Weisst du, wie mutig das ist?‘ ‚Was ist mutig?‘, versteht er die Frage nicht. ‚So eine tiefe Frau zu lieben, obwohl das meistes für dich vielleicht unklar ist, wieso und warum‘, lächelt sie warm und ihre Stimme ist ganz sanft. ‚Hm‘, ist Leo tief berührt und schaut seine Frau liebevoll an. ‚Ich liebe ihr Wesen‘, ist seine einfache Antwort. ‚Ja, das ist spürbar, sonst wäre der Weg schon längst getrennt‘, ist Lisa direkt. ‚Ich befürchte deine Antwort hatte schon oft seine Prüfpunkte und jedes Mal war es ein bewusst entschiedenes Bleiben‘, ist er offen. ‚Ja, und das trägt euch jetzt, ihr habt euren gemeinsamen Rhythmus gefunden, wie wunderschön!‘, seufzt nun Lisa und lässt die Hand von Leo los. ‚Waren das alle?‘, fragt sie zur Sicherheit nach und alle lachen. ‚Das ist dann wohl ein Ja‘, lacht sie mit und seufzt erneut. Eine kurze Stille entsteht, bis sie voller tiefer ruhiger Dankbarkeit in die Stille spricht: ‚Ich kann es gar nicht in Worten ausdrücken, wie mich das gerade tief erfüllt, mit einer tief getragenen ruhigen lebendigen Freude…‘ ‚Und sie darf ganz da sein, denn wir bleiben etwas, wir haben alles mögliche an Essen mitgebracht, wir wollen mit euch zusammen speisen‘, antwortet Ida. ‚Oh!‘, ist Lisa überwältigt. ‚Lasst uns alles auspacken und dann genießen wir die Zeit zusammen. Es beginnt ein freudiges Treiben mit viel Lachen und Gesprächen. Lisa verweilt, sie hört hier und dort zu, sie saugt jede Sekunde auf, sie ist glückselig und dieses Gefühl möchte in Stille verweilen. ‚Hier mein Engel‘, reicht ihr Anton ein Teller und stellt es vor sie auf den Tisch. ‚Was hast du denn leckeres draufgepackt, es riecht köstlich?‘, will sie wissen. ‚Willst du es wissen oder selbst entdecken?‘, fragt Anton. ‚Wenn du so fragst, lass es mich selbst entdecken, danke fürs Nachfragen‘, sucht sie seine Hand und hält sie sanft. ‚Ich bin glückselig‘, sagt sie leise zu Anton und er beugt sich runter so gut es geht in seinem Alter und küsst sie auf die Stirn. ‚Kommst du zu mir?‘, bitte sie ihn. ‚Gleich, ich hole mir auch noch ein Teller‘, geht er zurück zum Essen. Die Schöpferin beobachtet das ganze Geschehen, sie fühlt sich nicht nach Reden, lieber spürt und fühlt sie, was im Raum ist und passiert. ‚Alles gut?‘, will der Schöpfer wissen, auch wenn er intuitiv erfassen kann in welchem Seinsmodus sie gerade ist. ‚Ja, ich verweile nur‘, antwortet sie und er schmunzelt sie abenteuerlustig an. ‚Was?‘, schaut sie ihn fragend an. ‚Wenn du verweilst, dann ist was im Busch‘, lacht er freudig leicht. Sie schließt sich ihm an und schmunzelt nur. ‚Vielleicht‘, lächelt sie ihn warm liebevoll an und ihm geht eine Gänsehaut über den ganzen Körper. ‚Hm‘, ist seine knappe Antwort. ‚Hm‘, wiederholt sie wissend, gibt ihm einen Kuss und besorgt sich auch was zum Essen. Die Eltern der männlichen Gefährten unterhalten sich mit Anton und Lisa hört zu. Ida und Nilson beobachten das Geschehen ebenfalls und Ida lächelt die Schöpferin zwischendurch an. Hannes, Adele und Rosa sind sehr still, doch die Schöpferin weiss, diese vielen Menschen zusammen ist für sie weiterhin neu und sie dürfen es so leben wie es für sie passt. Als sie fertig sind mit essen schaut Anton Hannes an: ‚Hannes?‘ ‚Ja?‘, antwortet dieser. ‚Komm, ich zeige dir was. Adele und Rosa, ihr seid auch eingeladen‘, bittet er die Mädchen dazu. ‚Oh!‘, schließen sich die beiden an. ‚Brauchst du Unterstützung?‘, will Nilson wissen, da er sehen kann, wie wackelig Anton unterwegs ist. ‚Nein, nein, ich bin sonst auch ohne!‘, winkt er lächelnd ab. ‚Genau deswegen, heute ist es nicht so!‘, besteht Nilson darauf. ‚Na, gut dann komm halt mit‘, geht Anton gebeugt weiter und Nilson folgt den vier. ‚Nilson?‘, hört er Anton dann doch nach ihm fragen. ‚Ja?‘, geht er zügiger nach vorne zu ihm. ‚Kannst du mir da mal hochhelfen‘, stehen sie vor einem kleinen Hügel. ‚Na klar, hier mein Arm‘, hakt er sich bei Anton ein und stützt ihn. ‚Oh!‘, ist Anton etwas überrascht von der Kraft die Nilson ihm gibt. ‚Geht doch besser zusammen‘, ist Nilsons Antwort darauf und Anton nickt nur still. ‚Ihr könnt schonmal vorgehen Kinder‘, lädt er die drei ein. ‚Was gibt es da?‘, will Hannes wissen, seine Neugierde ist zu stark, er kann sie nicht länger zurückhalten. ‚Das verrate ich nicht‘, grinst Anton und macht Hannes ein Petzauge. ‚Okay‘, ist Hannes besänftig und läuft neben Anton und Nilson, er greift spontan die Hand von Anton und dieser lächelt ihn warm an. ‚Was ist das für ein Krach?‘, will Adele wissen. ‚Seht ihr gleich!‘, lächelt Anton wissend. ‚Da oben auf der Kuppe bleiben wir stehen‘, teilt er und Hannes löst die Hand und rennt das letzte Stück hoch. ‚WOAH!‘, hören sie ihn erstaunt sagen. ‚Soooooo viele!!!!!! Welche Vögel sind es?‘, will er wissen, als die anderen zu ihm kommen. ‚Wow, das sind wirklich viele!‘, ist auch Rosa begeistert. ‚Das sind Pelikane, Hannes‘, antwortet seine Schwester Adele. ‚Ja, Pelikane, und sie sind sehr soziale Tiere. Sie verkörpern eine tiefe Liebe für ihre Kinder und auch die anderen Pelikane in der Kolonie. Sie stehen für Verbindung, Brücken zu bauen mit Liebe und laden ein, das wahre Potenzial zu entfalten und in seiner Ganzheit zu sein, auf sein Körpergefühl zu vertrauen und sich selbst anzunehmen in liebevoller Fürsorge‘, schaut Anton lächelnd auf dem Hügel zu den Vögeln und beobachtet sie. Er war schon länger nicht mehr hier, allein schafft er es nicht mehr und ein weites Glücksgefühl breitet sich aus. Er hat Stunden hier verbracht und sie beobachtet. ‚Du warst schon lange nicht mehr hier‘, stellt Nilson fest. ‚Nein, danke fürs Begleiten‘, antwortet Anton. ‚Sehr gerne‘, meint Nilson. Plötzlich kommt ein Pelikan näher und blökt, er verweilt ab und zu bevor er sich doch traut näher zu kommen. ‚Olaf!‘, sagt Anton plötzlich ganz ergriffen. Olaf reagiert auf seinen Namen und läuft nun ohne Angst auf Anton zu. Hannes bleibt vor Erstaunen sein Mund offen stehen und keiner bewegt sich, um Olaf nicht zu erschrecken. ‚Oh, Olaf, du lebst noch?‘, spricht Anton leise zu dem Vogel, der nun vor ihm steht und ihn anschaut. Er hebt die Flügel und gibt ein blökendes Geräusch von sich. Anton streckt langsam die Hand aus und der Pelikan streckt sein Kopf entgegen. ‚Wie schön dich nochmal zu sehen, Olaf‘, ist Anton tief berührt und ihm laufen die Tränen die Wange runter. Hannes ist ebenfalls tief berührt und er schluckt mehrmals, da ihm die Tränen ebenfalls in die Augen treiben, beim zu sehen. Olaf genießt die Berührung und wird ganz ruhig. Es dauert nicht lange, dann folgen noch 4 weitere Vögel in Olafs Richtung. Erst sehr vorsichtig, dann doch mutig genug, um noch näher zu kommen. ‚Deine Familie?‘, lächelt Anton und Olaf blökt erneut, hebt seine Flügel und die drei kleineren Vögel huschen unter seine Flügel als Schutz. ‚Oh, deine Kinder, was eine Ehre sie kennenzulernen und deine Frau! So wunderschön!‘, ist Antons Stimme brüchig. Keiner der anderen sagt ein Wort, sie sind erstaunte stille Teilnehmer der Situation. ‚Danke Olaf‘, reibt er ihm erneut über den Kopf und dann wendet sich Olaf ab und sie gehen zurück ihrem Strandplatz. Die fünf stehen noch eine Zeitlang still zusammen und schauen den Pelikanen zu. ‚Lass uns zurück gehen, ich werde langsam schwach‘, nimmt Anton Nilsons Arm und Hannes übernimmt die andere Seite, er kann Anton zwar noch nicht stützen, doch er spürt seine Hand gibt ihm auch Stabilität. ‚Hannes, vielen lieben Dank‘, sagt er zu ihm, als sie den Hügel wieder unten sind. ‚Kannst du mir die Geschichte von Olaf erzählen?‘, bittet Hannes ‚Sehr gerne‘, lächelt Anton. ‚Lass uns erst zurückgehen, laufen und erzählen geht bei mir nicht mehr so gut, wenn du verstehst, was ich damit meine‘, sagt Anton zu Hannes. ‚Ja, das ist geht in Ordnung, erst laufen, dann reden‘, fasst er es in seinen Worten zusammen. ‚Schlaues Kerlchen‘, lacht Anton sichtlich erfreut über diese Wachheit von Hannes. ‚Ich möchte die Geschichte auch hören‘, sagt Rosa. ‚Dann erzähle ich sie euch allen‘, meint Anton lachend. ‚Gut!‘, lacht Hannes und läuft schön langsam neben Anton her. Nilson wird es innerlich ganz warm ums Herz und eine Dankbarkeit durchströmt ihn. Ihm huscht der Satz tief verbunden mit dem realen Leben, das ihn jedes Mal mit neuer Magie überrascht. Down-to-earth-mit-Magie entfaltet und umfasst die ganze Gruppe als sie zurück sind.
~ 💖💗💓💞~









Kommentare