Tuesday, January 26, 2016

Dienstagsgedicht: Lass dich fallen



'Lass dich fallen

Lass dich fallen
unsere Welten müssen nicht mehr aufeinanderknallen.

Lass dich fallen,
es ist kein Grallen
oder müssen Gefallen
es ist ein sanftes sein
das lässt nicht allein.

Lass dich fallen in den Moment
der nicht mehr beklemmt
egal wie man ist
es ist ein nichts verspricht
es ist einfach nur sein im gegenseitigen Licht.

Lass dich fallen das Leben ist da,
egal was war,
es hat seine eigene Wachstumbedeutung
 es ist jedesmal dazwischen gewesen eine Häutung
von dem das nicht mehr passt
ohne Hast,
oder Angst,
man könnte etwas verpassen
oder es ist ein verlassen,
für immer ,
aus der tiefen Verbundenheit,
es ist nur immer wieder ein 'bereit',
wenn es ist dafür Zeit,
zu wählen,
was es für einen Sinn im eigenen Leben hat
und ob man dieses Geschenk des Lebens wahrt.

 Lass dich fallen, ich bin da
ja es ist wahr,
wie immer es hat mich hierher geführt
es ist jedesmal aus der Tiefe erspürt,
es wird seinen Sinn haben
es ist ein vom Leben getragen
zu wagen
was immer gewagt werden will
jeder für sich, innen, still.

Lass dich fallen,
denn es wird bestehen
selbst wenn es ist ein Begehen
von Wegen in andere Richtungen
die Verbindung bleibt bestehen
es ist nur dann wichtig wie man diese will sehen,
wie man sie will werten,
im Frieden damit sein oder sich dagegen abhärten,
 es beruht auf deiner Wahl
ob es wird tiefes Freudenfest oder eine Qual.

Lass dich fallen,
die Verbindung kann nichts zerstören,
man lässt sich auch nicht mehr betören,
man ist wie man ist,
es braucht absolut keine List
denn jeder kann einfach spüren was ist.
Eine natürliche Gabe
ohne Gehabe,
wortlos am besten zu spüren,
wenn sich hochsensible Antennen berühren,
um den anderen zu lesen um zu verstehen
während des eigenen Weges gehen.

Ich weiss es war wieder ein Moment
da war das Interesse genau zu sehen nicht mehr gehemmt
sondern mutig offen mit einem Blick
ohne Egotrick
wach wahrnehmend da
und ja
mir geht es gut,
mein inneres Wärmegut,
ist lebendig
endlich,
und ich weiss es zu schätzen,
das Spüren im 'ohne-Worte-vernetzen'.

Es ist so vertraut,
das auf Tiefe aufbaut.
und man ist trotzdem frei und mutig sein wahres zu leben
alles zu geben.
trotzdem seinen eigenen erfüllten Kreis bleiben,
ein mit klarer Haltung zeigen,
ich geniesse diese Momente der Stimmigkeit,
ich gehe jedoch nicht mehr soweit,
dass ich Grenzen überschreite,
es ist eher so, dass ich jetzt meine Arme ausbreite,
ansetze zum Flug
mit Mut
und springen ins Leben
denn es hat soviel zu geben
an Schönem
das erschafft immer wieder ein Versöhnen
ohne Verhöhnen,
denn ich weiss die Wahlen die wurden getroffen
entstanden teils aus erhoffen,
es gab keine andere Wahl
man musste, um die nicht sehenden Wege werden lassen zu Qual.

Doch das Leben lässt nicht locker,
es ist ein Überraschungszocker,
das lässt Erfahrungen machen
die bringen einem zum Weinen und Lachen
die einem Zweifeln lassen bis man es wird lassen,
denn ab dem Punkt wo alles wird passen,
versteht man tief,
das ist, wozu das Leben schon lange rief,
endlich die Stimmigkeit zu erspüren
und damit die zu berühren,
die es mit einem Leben können
und die einem das auch gönnen
frei, weit und tief erfüllt
die Stille zu wählen anstatt augewühlt
und daraus erschaffen
dieses Lachen
das dich umhüllt
erfüllt
und lebendig macht
mit aller Macht.'

- Geschrieben und Copyright von Anke Martin 


Worte haben ihren Weg gefunden :)

Schmunzel :)

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