Saturday, August 12, 2017

'Reise-klar-heit' Leben



Fortsetzung...

Als die Schöpferin und der Schöpfer zu der Gruppe zurück kommen, erwarten die anderen sie schon, sie haben alle gespürt, da hat sich eine Klarheit geformt. Sie schauen die beiden erwartungsvoll an. Die Schöpferin schaut den Schöpfer an, er nickt und sie fängt an: ' Wir sind eben zu der Wahl gekommen, an der ein JA steht, für einen gemeinsamen Weg. Jetzt fragen wir euch, ob ihr auch dabei seid, schliesslich wollen wir niemanden übergehen oder bevormunden. Was ist eure Antwort?'

Die Piratin schmunzelt und meint:' Ich bin dabei mit einen Ja, auf ins Abenteuer! '
Der gute Freund des Schöpfers klopft dem Schöpfer anerkennend auf die Schulter und meint: 'Klar bin ich dabei, sowas lass ich mir nicht entgehen.'
Die innere Forscherin lächelt und sagt: ' Ich bin dabei mit meiner ganzen Tiefe.'
Der Fährtenleser grinst nur und nickt bejahend: ' Ja, bin dabei, wann geht's los?'

Alle lachen und freuen sich auf ein neues Abenteuer. 

Dann ergänzt die Schöpferin noch etwas: ' Euch ist klar, dass es nicht nur die Sonnenseite gibt, sondern auch die Schattenseite. Meine Gefährtinnen sind mit beiden Seiten vertraut, wir haben keine Angst vor der Tiefe und auch nicht vor Wurzel-berührungen, wir tauchen tief, wenn es ums Wohl aller geht. Wie sieht es bei euch aus, Schöpfer, Fährtenleser und guter Freund? Ist euch das bewusst?'

Klare Ansagen sind normal irritierend beim männlichen Geschlecht, diesmal jedoch gar nicht und die Schöpferin ist leicht verwundert und freut sich auch, dass hier keine Angst herrscht, sondern tiefe Entschlossenheit, das Ganze leben zu wollen.

Der Schöpfer schaut in die Richtung seiner Gefährten und meint: 'Wir sind schon durch viele Herausforderungen gegangen, wir haben uns an Dinge herangewagt, wo uns viele für verrückt hielten, vorallem mich als Schöpfer und Herrscher eines Reiches. Der Verantwortung trägt, viel Verantwortung, es geht um das Wohl meines Reiches und sein Wachstum, ich habe jedoch schon immer gespürt, alles was im Schatten ist, hat seinen tiefen Sinn gesehen zu werden, damit es ein Teil der Gesamtheit wird und nicht von hinten unerwartet einfällt. Das Leben hat zwei Teile und dies ist unzertrennlich, durch das mutige tiefgehen an die Wurzel, wurde uns bewusst, dass annehmen die Lösung ist, eine neue Ausrichtung in unser Sein zu bekommen, ohne Angst der Schatten könnte das neu erreichte zerstören. Die Signale der Schattenseite lassen uns immer wachsam sein, denn sie schützt uns oft vor Gefahren und lässt uns vorher unseren Weg anpassen, bevor es zu spät ist. Wollt ihr noch was ergänzen, Fährtenleser oder guter Freund?'

' Kurzfassung: Die Angst ist unser Freund, sie zeigt uns die Löcher im Netz und bis jetzt gab es immer Weg die Löcher zu schliessen.', ergänzt der Fährtenleser. 

Der gute Freund sagt dann: ' Ich kenn die Tiefe sehr gut, auch wenn ich spüre, dass noch viel mehr drin ist, ich bin bereit zu lernen und dem zu begegnen was kommt, mit meiner ganzen Würde und Kraft, tief wissend und spürend, alles lässt sich wandeln vom Schmerz in Heilung.'

Die Schöpferin nickt und dann schaut sie ihre Gefährtinnen an. Die Piratin sagt zuerst was: ' Ich tauche im tiefsten Meer, braucht es noch mehr Worte dazu?' Alle lachen, nein, es braucht nicht mehr Worte, mittlerweile haben sie erfahren, dass die Piratin nicht sehr grosse Worte um etwas macht, entweder sie sagt gar nichts dazu oder dann wie es ist, frei raus. Trockener Humor, vielleicht entwickelt der sich auf der rauen See. 

Die innere Forscherin schmunzelt und meint:' Die Tiefe ist mein zuhause, lasst uns die Reise beginnen, richtig beginnen, jetzt wo die Klarheit führt.'

Dann setzt sich die Piratin als erstes in Bewegung und alle folgen ihr. Selbst der Fährtenleser, er spürt intuitiv, die innere Piratin hat den Weg schon und sein Gespür überlässt ihr die Führung. Ab und zu mal entspannen tut auch gut, merkt er immer mehr, nur ganz die Führung aufgeben, dass wird er nicht, es macht ihm zuviel Freude Wege zu finden. Da er die Gabe der Piratin jedoch schon mehrmals erfahren hat, hat er tiefes Vertrauen und kann das erste Mal in seinem Leben loslassen und sich führen lassen. 

Fortsetzung folgt......

Schöner Samstag :)



Hahaa, wie passend...hab ich mich entsklavt? Dieses Wochenende, ja!

Oh ha, da kam ein sehr tiefes Verstehen! Krass...hm ja...mal sehen wie ich das in Worte fliessen lassen kann.

Hab schon eine Idee...hihii...


'Tugendminister wollen mit sich und der Welt im Einklang leben. Sie unterstützen gern andere dabei, dass sie ihren Weg finden ihre Fähigkeiten entdecken und ihre Talente entfalten.
Weil sie sich sehr stark auf Mögliches und auf die Potenziale ihrer Mitmenschen ausrichten, fehlt ihnen manchmal der Blick fürs Praktische.'

- So bin ich eben !, Stefanie Stahl

LOL....achja....Schmunzel....es hat schon seinen Sinn, warum ich gerade so auf mein Weg fokusiert bin ;)

Wobei es mir wirklich leichter fällt die Potenziale bei anderen wahrzunehmen und sie zu unterstützen. :)

  Thema authentisches Sein und die teils unschoenen Reaktionen darauf - Die Reaktionen von anderen koennen nicht vorhergesehen werden, auf tiefes authentisches Sein, kommt oft ab und zu das Unschoene, der Widerstand, die Verleugnung. Denn viele tun sich damit schwer, es beruehrt etwas in ihnen, das schwer ist. Dabei ist das beruehrtwerden in der Tiefe die Chance, die tiefe freie weite Freude des Lebens erst zu leben. Danke fuers authentisch sein, wunderschoen <3

Fortsetzung....

Sie laufen schon eine ganze Zeit durch den Wald und der Schatten tut ihnen alle gut. Laufen in der Sonne ist nicht für jeden gemacht. Schattenplätze haben so ihre Tiefe, die die Sonnenplätze nicht haben. Höhlen sind auch so Schattendaseinsorte. Und Höhlen bieten nicht nur Schutz sondern auch eröffnen den Weg in ganz andere Welten, die oft nie entdeckt werden. Die innere Forscherin läuft hinter der Piratin, irgendwie sind sie einfach so tief miteinander verbunden, dass sie doch immer wieder in ihrer Nähe läuft. Ein Platz am Rand sagt ihr eh nicht zu, sie fühlt sich in der Mitte der Gruppe wohl. Nach einer Weile schliesst der gute Freund zu ihr auf und sie lächelt ihn an. Es ist ein stilles nebeneinander laufen, wie sie immer öfter erfahren dürfen. Auch so ein Geschenk für die innere Forscherin, wann kann sie das mal leben, ohne das es unangenehm ist für eine Seite, denn dieses Unbehagen spürt sie immer wieder. Sie stört sich gar nicht mehr daran wenn es so ist, sie weiss was ihre Tiefe in anderen auslösen kann. Sie kann es ihnen nicht übel nehmen oder beleidigt sein. Nicht jeder geht gern in die Tiefe, dort wo es dunkel ist und man nie weiss was lungert und wartet gesehen zu werden. Manchmal haben die Tiefen so ihre Tendenz sich festzuhängen, sie wollen endlich ans Licht, doch ganz oft, werden sie wieder abgeschüttelt bevor sie das Licht erreichen oder sie werden betäubt oder gedeckelt. Wie ein Brunnen, Deckel drauf, bevor da etwas aus dem Wasser hervorkommt, das man lieber nicht hochkommen lassen möchte. Die Forscherin schmunzelt gedankenverloren, sie versteht diese Angst nicht, nicht mehr, seit sie mit der Piratin in der Tiefsee tauchen war, hat sie keine Angst mehr, sie begegnet vielen verängstigten Wesen da unten, die sich in Höhlen verkrochen, erst ihr Mut, sie da hervor zu locken hat ihr gezeigt wie wunderschön diese Wesen sein können und gar keine Angst besteht. Sie hat sie ins Licht geholt und selbst die wo klammern, haben nicht an ihr geklammert, sie sind einfach auf sie zugekommen und haben sich von ihr ins Licht führen lassen. Dieses Sein in der Tiefe hat ihr auch eine ganz andere Sicht auf das Leben geschenkt, jedesmal wenn sie dann wieder an der Oberfläche des Meeres ankam, überkam sie eine tiefe Freude, die Leichtigkeit des Windes, die freie Weite des Himmels, das Segeln auf dem Meer, haben ihr nochmal mehr Freude gemacht. Und sie verstand irgendwann, so lange sie ihre eigene Tiefe verleugnet oder betäubt oder deckelt, so lange wird sie auch nicht wirklich Freude, Leichtigkeit und freie Weite erfahren können. Ihre Tiefe möchte, dass sie erfüllt lebt, möchte jedoch auch gesehen werden, ihre Tiefe möchte anerkannt werden, denn sie ist die Basis allem, auf dem sich ihr Leben im Jetzt aufbaut, all die Erfahrungen die sie schon ihr lebenlang gemacht hat, sammeln sich dort in ihren Essenzen, manche Essenz schmerzt, andere haben Wundern gerissen und erst wenn diese Wunden als das gesehen werden was sie sind, und dann heilen dürfen, durch liebevolle Annahme, verschwindet die Schwere, die so träge macht. 

Der gute Freund schaut die innere Forscherin an und sagt: ' Dein Thema ist gerade die Tiefe?' Sie dreht ihr Kopf verdutzt um und blickt den guten Freund erstaunt an. Er schmunzelt nur und sagt: ' Eine Gabe, die ich schon immer habe.' Dann lächelt sie und antwortet: ' Ich konnte es intuitiv spüren, nur hab ich die Erfahrung gemacht, das viele das nie äußern würden. Du hast mich wirklich überrascht, das können nicht viele. Danke!'

Er lacht und sagt: ' Wow, damit kann man dich so überraschen?'
'Ja, kann Mann.' schmunzelt die Forscherin.

Dann laufen sie weiter in Stille, was die anderen machen oder wo sie laufen ist nicht mehr auf dem Radar der Forscherin. Sie ist ganz in ihrem Sein vertieft, dann sagt sie: ' Wie hast du es geschafft, Zugang zu deiner Tiefe zu bekommen, ohne den Drang, es zu betäuben, zu deckeln oder zu leugnen wollen?'

Der gute Freund ist erstmal still, spürt in sich hinein, lässt die Anwort formen, dann antwortet er: ' Wenn du mich so frägst, ich weiss es nicht genau, es liegt in meiner Natur, davor keine Angst zu haben, ich wollte immer schon genau wissen, wie etwas funktioniert, wo was entstehe, wie etwas entsteht, warum da etwas schmerzt. Wir haben da ein See in unserer Heimat und ich bin da gern tauchen, die Wesen die mir begegnet sind kamen mir alle so bekannt vor, bis ich verstand, diese Tiefe ist nur ein Abbild von dem was in mir ist. Von da an, war meine Tiefe ein geliebter Teil von mir. Warum fragst du?'

'Meine Erfahrung hat mir oft gezeigt, dass meine Tiefe abschreckt, unbewusst oder bewusst. Das Menschen auf Abstand gehen oder keinen Kontakt mit mir möchten, sich nicht wohlfühlen, ich verstehe jetzt warum, deshalb war mir diese Anwort von dir eben so wichtig.', erklärt die Forscherin.

' Hm, das kann ich verstehen, obwohl ich so Erfahrungen nicht wirklich kenne, dem Schöpfer hat das noch nie Angst gemacht und der Fährtenleser nahm mich eh immer schon so wie ich bin. Ich leb meine Tiefe auch nicht so präsent, manchmal ruht sie auch sehr lange und kommt erst wieder in Berührung mit anderen Wesen. So wie mit dir. Das ist nicht oft, das kann ich bestätigen, umso schöner auf jemanden zu treffen, der das auch gerne lebt und seine eigenen Tiefen liebt. Danke fürs teilen dieses Raumes, liebe Forscherin.', der gute Freund lacht die Forscherin an mit einer Offenheit, das die Forscherin laut loslacht aus purer Freude. 

'Danke, es ist mir eine Ehre, guter Freund, danke fürs dasein, es tut gut. Auf gleicher Ebene Tiefe leben zu können.' bedankt sich die Forscherin.

' Sehr gerne.', gibt der gute Freund zurück. 

Dann laufen sie wieder nebeneinander in Stille, in einer Stille die eine Tiefe dazubekommen hat, die beide in ein Wohgefühl umhüllen, alles so wie es ist, ist es gut. 

Fortsetzung folgt...... 

So, mal kurz ausser Haus gewesen, Essensbeschaffungsmassnahme und Mama-Kind-aus-dem-Haus bekommen, LOL...jetzt BACK to INTROVERIERT 3.0.

Tut irgendwie krass gut, sich das ab und zu zu gönnen.

Nein, selbst auf Bouldern habe ich keine Lust heute, bin nicht 'People-demanding-heute', Fels wäre ein Ja, nur leider kein Kletterpartner da, naja. Dieses Wochenende daheim sein und einfach das machen auf was ich Lust habe, okay, Haushalt dazwischen und Kind(er)versorgung mehr oder weniger, LOL....

Wie ist dein Wochenende?

Jetzt mal Late-afternoon-coffee-and-cookies mit lauter Musik im Wohnzimmer, AYE!

Es wird morgen früh eine weitere Fortsetzung geben....on the roll.....Schmunzel.

Und ich kann eins sagen, diese Geschichte basiert aus tiefem Verstehen, welches in Geschichtsform zum Ausdruck kommt. 

Erschaffen meiner Welt? Hm, teils bestimmt, da ist jedoch auch schon viel erfahrenes drin. 

Alles verwebt in ein Ganzes. 

Wie war das mit IAFL?

'Ich möchte mich am liebsten persönlich weiterentwickeln und das am liebsten mit dir zusammen! Sei offen zu dir selbst, offen dafür, mehr von dir zu erfahren und über dich selbst nachzudenken. - Gebrauchsanweisung Tugenminister, So bin ich eben!, Stefanie Stahl

Stand des Auffüllens meines Krafttankes: mittlerweile auf 80%, hihiii....

'Wo in deinem Leben glaubst du, dich zwischen zwei Kompromissen entscheiden zu muessen, die dich beide nicht voll gluecklich machen? Geh eine ganze Woche mit dem Gedanken "schwanger": Es gibt eine voellig ueberraschende Moeglichkeit, beide Pole/Beduerfnisse so miteinander zu verbinden, dass du auf nichts verzichten musst. Du bist bereit, dich jetzt von dieser Loesung finden zu lassen.' - Veit Lindau, Omega

Ui ui...das piekst gewaltig...na dann mal los...

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